Psycho-Krieg gegen EM-Investoren

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 07.10.2014


James Turk im Interview mit Eric King von King World News, veröffentlicht am 07.10.2014


Turk: “Eins der wichtigsten Dinge, die man bezüglich des Abrutschens der Gold- und Silberpreise am Freitag feststellen muss Eric, war dass der große Einbruch gegen Ende des Tages in London stattfand. Das Gold-Fixing am Morgen lag zum Beispiel bei $ 1.207,50 Dollar. Bis zum Nachmittag waren die physischen Käufer raus aus dem Markt. Schauen Sie sich diesen Intraday-Chart vom letzten Freitag an:

An dem Chart kann man ganz klar erkennen, dass der Schlag vom Freitag im Papiermarkt stattfand. Das war ein manipulierter Take-Down und in der Folge stieg der Open Interest bei Gold und Silber am Freitag, als die Shorts sich nach der Öffnung der Comex stapelten.

Wir haben diese Take-Downs an späten Freitagen schon öfter gesehen und das sind typische, kurzlebige Eintagsfliegen. Die haben keinen Bestand, denn eine Menge Leute, die am Freitag zu den niedrigen Preisen Papier gekauft haben, werden sich physisches Metall dafür ausliefern lassen. Wenn sie das tun, wo bekommen dann die Shorts, die diese Papiere verkauft haben, das physische Metall in einem nach wie vor sehr engen Markt her?

Die Antwort ist: nirgends. Entsprechend sind gestern jede Menge Shorts in Deckung gegangen, aber da sitzen immer noch eine Menge in der Falle.

Diese ganze Episode sieht wie ein Versuch der Zentralplaner aus, die letzten noch im Markt verbliebenden schwachen Hände aus dem Markt rauszuschütteln. Bedenken Sie die hier von den Zentralplanern angewandte Psychologie: Sie hauen am späten Freitag, wenn London geschlossen ist und das Wochenende für den Großteil der Welt bereits angefangen hat, auf den Preis drauf – also zu einem Zeitpunkt am Tag, an dem der Markt am illiquidesten ist und wenig Munition benötigt wird, um den Eindruck eines lebhaften Marktes zu machen.

Die übriggebliebenen schwachen Hände an Goldbesitzern verbringen das Wochenende dann damit, sich darüber Sorgen zu machen, dass am Montag wieder auf den Preis eingeschlagen wird. Da regiert dann eher die Emotion, denn die Logik und sie haben das ganze Wochenende Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Das ist genau das, was die Zentralplaner beabsichtigt haben. Das ist das von ihnen eingesetzte psychologische Mittel.

Die verbliebenen schwachen Hände stoßen also am Montag bei Öffnung ihre Positionen ab, was einen niedrigeren Öffnungskurs zur Folge hat, aber dann dreht der Markt und wenn London dann öffnet und der Hauptmarkt für physische Metalle den Tag beginnt, setzt ein starker Trend nach oben ein.

Um das zusammenzufassen Eric: Die große Drückung vom Freitag war vollkommen künstlich und ein offenkundiges Beispiel dafür, wie der Goldmarkt von den Zentralplanern manipuliert wird.

Der Abwärtstrend – sowohl der kurzfristige über die letzten zwei Monate, als auch der vor 3 Jahren angefangene langfristige Trend – wird sich sehr bald umkehren. Entweder das, oder die 5.000-jährige Geschichte von Gold als Geld hat keinerlei Bedeutung mehr, was bedeuten würde, dass man sich absolut darauf verlassen kann, dass die Zentralplaner stets die richtige Entscheidung treffen. Und das ist eine schlicht absurde These.

Bedenken Sie Eric, da draußen findet ein Krieg ums Gold statt. Die Zentralplaner gehen bis zum Äußersten um den Daumen auf dem Goldpreis zu behalten. Sie werden tun was sie können, um zu gewinnen, auch psychologische Kriegsführung gegen Investoren einsetzen. Aber während die Zentralplaner einige Schlachten gewinnen, verspreche ich Ihnen, dass sie diesen Krieg am Ende verlieren werden.“

>>> zum Original-Artikel auf King World News


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