10 Dinge, die Sie vermutlich nicht über George Orwell wussten

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Eins der bekanntesten Bücher seiner Zeit wurde im Jahr 1949 veröffentlicht: George Orwells 1984. Orwells Darstellung eines totalitären Überwachungsstaates ist bis heute sehr gefragte Literatur und landete im Januar 2017 sogar wieder auf Amazons Bestsellerliste. Doch was hatte es mit dem Autor auf sich und wer war er eigentlich?

Hier 10 Dinge, die Sie vermutlich noch nicht über George Orwell wussten:

1. Bevor Orwell 1984 schrieb, arbeitete er während des Zweiten Weltkriegs als Propagandist der BBC für die britische Regierung. Diese Tätigkeit in der Propagandaindustrie mag durchaus zu seinem kritischen Bild für das Jahr 1984 beigetragen haben.

2. Ursprünglich sollte der Roman “1980“ heißen, dann “1982“, bevor er sich auf das Jahr 1984 festlegte. Das Buch wurde zwischen 1946 und 1948 geschrieben und es wird davon ausgegangen, dass der Buchtitel die Umkehr der Jahreszahl der Fertigstellung des Romans war: ’48 auf ’84. Weiter soll Orwell darüber nachgedacht haben, das Buch “The Last Man in Europe“ zu nennen – “Der letzte Mensch in Europa“.

3. Während des Schreibens kämpfte Orwell gegen Tuberkulose. Die Krankheit siegte letztlich und er verstarb nur sieben Monate nachdem “1984“ veröffentlicht wurde.

4. Während einer Erholungsreise mit seinen Kindern auf einem Schiff ging er über Bord und musste gerettet werden.

5. Ironischerweise stand Orwell selbst unter Überwachung durch die Regierung, während er seinen Roman über Regierungsüberwachung schrieb. Die britische Regierung behielt ihn im Auge, weil angenommen wurde, dass Orwell “sozialistische Meinungen“ vertrete. Die Überwachung begann nach der Veröffentlichung seines Buches “The Road to Wigan Pier“, eine wahre Geschichte über Armut und die Unterschicht in England.

6. Die Parole »2 + 2 = 5« stammte nicht von Orwell, sondern wurde vom kommunistischen Russland als Motto genutzt, bei dem es um das Erreichen der Fünfjahrespläne innerhalb von vier Jahren ging. Dennoch wird diese Parole noch heute zur Beschreibung totalitärer Hirnwäsche benutzt.

7. Orwell borgte sich auch japanische Propaganda für seinen Roman. Die “Gedankenpolizei“ basierte auf der japanischen Geheimpolizei zu Kriegszeiten, den sogenannten “Kempeitai“, welche unpatriotische Japaner in ihrem “Gedankenkrieg“ verfolgte.

8. Während seiner Tätigkeit als Propagandist für die BBC gab es einen Konferenzraum mit der Nummer 101. Raum 101 sollte in seinem Roman einen entscheidenden Stellenwert bekommen.

9. Laut Freunden und Familienangehörigen von Orwell stand seine zweite Ehefrau, Sonia Brownell, Modell für den Charakter “Julia“, in welchem die Hauptfigur des Romans, Winston Smith, verliebt war.

10. Trotz oder auch wegen der Beliebtheit des Romans findet sich das Buch auf der Liste der am häufigsten verbotenen Bücher überhaupt. Teils wird und wurde das Buch verboten, weil es angeblich prokommunistische Ansichten beinhaltet, andernorts wurde es aus dem genau gegenteiligen Grund verboten. So unterliegt ein Buch, welches vor Totalitarismus warnt, tatsächlich der Zensur.

Es wäre sicher interessant zu erfahren, wie der Romanautor die heutige Zeit betrachten würde. Seine totalitäre Welt hat sich deutlich mehr Zeit gelassen, als bis zum Jahr 1984. Doch vergleicht man die Kerninhalte seines vor fast 80 Jahren geschriebenen Buches mit der heutigen Wirklichkeit, dann kommt man nicht umhin zu erkennen, dass zumindest Teile seiner Prognosen längst von der Realität eingeholt worden sind.

“1984“ können Sie hier beziehen.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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(Quelle für diesen Beitrag)


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Konradv
Konradv
21. Jul. 2017 10:52

Ich habe mal gelesen, dass Orwell stand sehr nahe der Fabian-Socienty. Manche behaupten sogar, dass er ein Mitglied war. Leider konnte ich es nicht entgültig verifizieren. Was hält der Autor davon?

Irma
Irma
21. Jul. 2017 15:35
Antwort an  Konradv

Über Orwell (und seine Kumpels Darwin und Julian und Aldous Huxley) hat Frank Stoner gerade letzte Woche eine Sendung gemacht; ziemlich spannend und informativ, wie er die Fäden verknüpft hat.

Evolutionstheorie, Eugenik & Transhumanismus – STONER frank&frei #10

Jupp
Jupp
21. Jul. 2017 11:19

George Orwell war auch Freimauer hohen Ranges, kannte also die NWO Pläne.
Ohne das nötige Insider-Wissen hätte er nie dieses Buchschreiben können.
Lese hier zu das Buch von Gioele Magaldi (Italiener) oder die dt. Übersetzung von J. Rothkranz „Superlogen“

Jim
Jim
21. Jul. 2017 12:40

101 deutet auch auf die zwei Säulen vor dem Tempel Salomos.

loopie
loopie
21. Jul. 2017 20:22

Eigentlich heisst er (George Orwell) Eric Arthur Blair….soll ein Großonkel von Tony Blair gewesen sein – man beachte: Konjunktiv.
Was nicht in ‚realita‘ ausgesprochen werden darf, wird eben in Kunstform rausgelassen….
‚1984‘ wurde als Science Fiction verkauft…ist aber wegbereitend als ‚predictive programming‘ zu betrachten.
Der war Insider und auserkoren die Zukunft auf diese Art und Weise zu manifestieren…so wie so viele Hollywood Filme und Bücher (z.B. Dan Brown…“Der Da Vinci Code‘).
Aus einer offiziellen Website der Illuminati geht hervor, dass diese extra Schreiberlinge anstellen (Ghostwriter), die deren Agenda oder Geheimnisse scheibchenweise rauslassen.