Von Xantens Kolumne – Perspektiven

-

Von Siegfried von Xanten

Perspektive, ein Wort mit einem voritalienischen, also lateinischen Stammvater. Perspicere – hindurchsehen, hindurchblicken. Perspektive bezeichnet das räumliche Verhältnis von Betrachtetem und Betrachter. Ändert der Betrachter seinen Standort, ändert sich die Perspektive. Mit dem Hindurchblicken ist es allerdings so eine Sache. Man kann eine bestimmte Perspektive haben, muss aber nicht immer über den Durchblick verfügen.

Was sagt der Führer?

„Die großen Perspektiven sind gewaltig.“

Gut. Aber welche Arten von Perspektiven gibt es eigentlich? Zum Beispiel die Zentralperspektive. Alle Linien laufen auf den Bildmittelpunkt zu. Häufig in religiösen Gemälden. Oder in Filmen von Stanley Kubrick.

Stanley Kubrick drehte in 46 Dienstjahren nur 13 Filme, die meisten davon allerdings Klassiker. Zum Beispiel „Odyssee im Weltraum“ (1968), „Uhrwerk Orange“ (1971), „Barry Lyndon“ (1975), „Shining” (1980), „Full Metal Jacket“ (1987), „Eyes Wide Shut“ (1999), „Lolita”(1962) und „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964). „Dr. Seltsam“ schließt damit, dass Doktor Strangelove sich aus seinem Rollstuhl erhebt und sagt:

„Mein Führer, ich kann gehen!“

Stanley Kurbick musste am 7. März 1999 gehen. Drei Tage vor seinem Tod hatte er sein letztes Interview gegeben. Das Interview wurde von T. Patrick Murray gefilmt. Der musste zuvor versprechen, das Interview erst 15 Jahre nach Kurbicks Tod zu veröffentlichen und ein 88-seitiges Dokument unterzeichnen.

Ein 88-seitiges Dokument. Was soll uns das sagen?

Kubrick – ein Hollywood-Insider. Ein Eingeweihter. Seinen letzten Film drehte er mit Nicole Kidman: „Eyes Wide Shut“. In einer Rothschild-Villa. Die Augen weit geschlossen. Als Vorlage dürfte ein Maskenball aus den 70er Jahren gedient haben. Ein surrealistischer Ball im Château de Ferrières.

Was sagt Nicole Kidman?

„Stanley erzählte mir, dass die Welt von Pädophilen gesteuert wird. Er studierte sein ganzes Leben lang Geheimgesellschaften und war von ihnen fasziniert. Er sagte, die Elite, die sehr geheimen Gesellschaften, sind voll mit Männern, die eine bestimmte Vorliebe haben. Sie sind untereinander durch ein Netzwerk der Pädophilie verbunden.

Sie kennen gegenseitig alle ihre dunklen Geheimnisse. Es gibt für keinen von ihnen einen Weg, dort herauszukommen, wenn sie einmal dort drin sind. Es ist ein Bund fürs Leben. Sogar wenn einer von ihnen wieder herauskommen will, kann er es nicht. Seine Kollegen werden ihn daran hindern. Sie sind dort gefangen bis zu ihrem Tod und arbeiten daran, die Welt zu ruinieren.

So hat es mir Stanley erklärt, aber es ist alles sehr kompliziert. Ich kann es wahrscheinlich nicht sehr gut erklären.“

Kompliziert? Einfach krank. Die Augen weit geschlossen. Reihenweise.

„Die Reihen fest geschlossen.“

„Es scheint, dass Kubrick vielleicht mehr wusste, als ihm zuträglich war, und dass er zu entlarven versuchte, was hinter verschlossenen Türen vor sich geht.“

Die Warner Brüder zeigten sich wenig erbaut. Kubrick sollte einige Passagen herausschneiden. Er weigerte sich. Wenige Tage später, am 7. März 1999, starb er – Herzinfarkt. Nun legten die Warner Brüder selbst Hand an und stutzten den Film zurecht. Der Film kam am 16. Juli 1999 in die Kinos. Das hatte sich Kubrick vertraglich ausbedungen. Der 30. Jahrestag des Starts von Apollo 11.

Die Reise zum Mond – ein amerikanisches Märchen. Und eine filmische Adaption. Kubrick war ein unbequemer, aber genialer Vertreter seiner Zunft. Das wusste man auch bei der NASA. Das Pentagon hatte das Ersuchen des Regisseurs um die Erlaubnis, einen B-52-Bomber für „Dr. Seltsam“ filmen zu dürfen, abgelehnt. Aus gutem Grund. Man wollte sich nicht auch noch aktiv an der satirischen Demontage des Militärs beteiligen. Trotzdem gelang es Kubrick mittels Filmtricktechnik eine B-52 innen wie außen und im Flug filmisch in Szene zu setzen. Eben ein Meister seines Fachs. Ein Bewerbungsschreiben für die Mondmission.

Ob er sich mit der Mondgeschichte tatsächlich als Gegenleistungen „ein quasi unlimitiertes Budget für den Dreh seines ultimativen Sciencefiction-Films ‚2001: Odyssee im Weltraum‘“ sicherte und „die Freiheit, auf Lebenszeit ohne Bevormundung jeden beliebigen Film drehen zu dürfen“ – wir wissen es nicht. Nach seinem letzten Film war es jedenfalls mit der Nichtbevormundung ebenso vorbei, wie mit seiner Lebenszeit und weiteren Perspektiven. Die Augen weit geschlossen.

Eine gänzlich andere Perspektive hat der Frosch. Vorausgesetzt er hat die Augen offen. Bei der Froschperspektive liegt der Augenpunkt unterhalb der normalen Augenhöhe. Eine Untersicht. Psychologisch gesehen kommen hier auch Aspekte wie Erniedrigung und Unterlegenheit ins Spiel.

Pädophilie. Die Sicht der Opfer. Das Trauma, „die Erfahrung des Nicht-für-möglich-Gehaltenen“ verschwindet nie. Genau wie die Störung des missbrauchenden Erwachsenen:

„Der missbrauchende Erwachsene ist, sagt uns die Sexualforschung, von einer Störung der sexuellen Orientierung getrieben, auf minderjährige Sexualpartner aus. Den Begriff Krankheit vermeiden Psychiater, weil er die Möglichkeit einer Heilung suggeriert.“

Kinder, Kinder … Wer auspackt, kann einpacken:

„Isaac Kappy – der Schauspieler, der mehrere Hollywood-Persönlichkeiten des Kindesmissbrauchs beschuldigte – starb, nachdem er sich von einer Brücke gestürzt hatte. […]

Was ist in Wirklichkeit mit Isaac Kappy passiert? Einige der Namen, die er in seinen Videos und Beiträgen auf sozialen Medien genannt hat, sind Tom Hanks, Steven Spielberg, James Gunn, Kathie Griffith und Seth Green“.

Tom Hanks. Was sagt Jason Segel?

„Als Kind war mein Liebling Kermit der Frosch. Er ist wie Tom Hanks, der absolute Durchschnittstyp.“

Die Froschperspektive.

Was gibt es noch? Zum Beispiel die Fischaugenprojektion. Das Fischauge, in der Fotografie ein spezielles Objektiv:

„Gerade Linien, die nicht durch die Bildmitte laufen, werden gekrümmt abgebildet; die Abbildung ist stark tonnenförmig.“

Verzerrt.

Fischaugen. Wenn du denkst es geht nicht mehr, zitiert die Bordkapelle von irgendwo den Führer her:

„Hat er Triefaugen, Glotzaugen, Fischaugen? Oder schaut er einfach nur bescheuert?“

Bescheuert. Eine Rezension zu einem Buch von Claudia Schmölders. Die physiognomisierte Prädisposition einer ganzen Gesellschaft. Der deutschen Gesellschaft.

Physiognomische Studien sind auch Leonardo da Vinci wichtig. Er betreibt einen ungewöhnlichen Aufwand. Akribisch studiert er Hände und Gesichter und definiert diverse Nasentypen. Divers sind auch seine Interessen:

„Er bläst Schafsdärme mit einem Blasebalg bis zu Zimmergröße auf, zähmt Eidechsen und versieht sie mit Flügeln aus der Haut anderer Kriechtiere, modelliert Wachspüppchen oder studiert die Rebsorten auf seinem Weinberg.“

Das „Abendmahl“ gilt als Leonardos bedeutendstes Werk. Ein permanenter Pflegefall. Ein knapp neun Meter langes und über vier Meter hohes Fresko. Mit Jesus’ Kopf als Fluchtpunkt:

„Fluchtpunkte. Einwanderer, Flüchtlinge, Integration. Eine Veranstaltungsreihe der Bergischen VHS Wuppertal. […] Der verstärkte Zuzug von Flüchtenden seit 2015 stellt auch die Stadt Wuppertal, ihre Bürger/innen und die Politik vor neue Herausforderungen. ‚Wir machen das‘, sagt Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn in Variation des Wortes der Kanzlerin.“

Kühn. Wunderbar.

Die Parallelprojektion kommt ohne Fluchtpunkte aus. Alle Sehstrahlen verlaufen parallel zueinander.

Das Videoprojekt „Manifesto“ – eine Parallelprojektion des Installationskünstlers Julian Rosefeldt. Zwölf Bildschirme. Zwölf Videos. Alle „mit der australischen Kino- und Schauspielkönigin Cate Blanchett bestückt“. In verschiedenen Rollen. Als „Lehrerin, Punkerin, Puppenspielerin, Börsenmaklerin, Obdachloser, Managerin, Wissenschaftlerin, Trauerrednerin, Choreografin, Nachrichtensprecherin und Mutter.“ Macht 11, liebe Bordkapelle. 10 Frauen und ein Mann, der Obdachlose.

„Die Kamera schwenkt über Hitler, Stalin, Churchill, über Mutter Teresa und Marilyn Monroe. Alle tragen Pappmaché-Köpfe, lehnen aneinandergeschmiegt in Reichweite des Arbeitstischs, an dem Cate Blanchett als Puppenmacherin gerade das eigene Ebenbild vollendet.“

Verdreht. Nachpostmoderne Kunst – „weder Kunstverständnis noch Herzensbildung“. Sagt der Führer.

„Verdrehte Perspektive: zuerst in den europäischen Höhlenbildern, später besonders auffallend in der altägyptischen Kunst, noch später häufig in der Moderne, etwa bei Pablo Picasso.“

Was sagt Picasso?

„Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. Aber ich brauchte ein Leben lang, um so zu malen wie die Kinder.“

Ein Leben lang? Die Tür zum Kinderzimmer ging bereits mit 27 Jahren auf. Picasso starb 1973. 1908 läutete er mit Georges Braque den Kubismus ein.

„Picasso und der Nationalsozialismus“. Ein Buch von Michael Carlo Klepsch – „das Kunstverständnis des verhinderten Künstlers, des ‚Anstreichers‘.“ Der Führer, das Glotzauge, der Anstreicher. Der Führer als zentraler Fluchtpunkt diskreditierender Stereotype. Die Monsterisierung.

Was sagt James Baker?

„Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.“

Eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme – eine Bedeutungsperspektive hinter der Monsterisierung.

Bedeutungsperspektive bedeutet in der Malerei, dass die Größe der dargestellten Figuren und Gegenstände nicht von den räumlich-geometrischen Gegebenheiten abhängt. Entscheidend ist allein ihre Bedeutung im bildlichen Kontext:

„Ein Persönlichkeitsplakat: Eine Partei wird zur Person.“

Hindenburg und der Führer:

„Hindenburg als Personifikation der alten, aber nicht mehr existierenden Monarchie steht Seite an Seite mit Hitler, dem Repräsentanten des erwachenden neuen Deutschlands […]. Da beide Uniformen tragen – Hindenburg die des Generalfeldmarschalls und Hitler die der SA – wurde die nationalsozialistische Idee der bereits unter militärischen Vorzeichen stehenden ‚Volksgemeinschaft‘ subtil verbildlicht.“

Ein Aufbruch.

„Entsprechend ist die ganze Szene in ein sanft gelbes Licht getaucht; am Horizont rechts hinter Hitler geht bereits die Sonne auf.“

Der Horizont ist rot. Morgenrot.

Wie entsteht eigentlich Morgenrot?

„Wenn die Sonne morgens aufgeht, steht sie noch tief. Die Lichtstrahlen treffen also flach auf die Erde. Das bedeutet: Sie müssen bis zu uns einen langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegen. Auf diesem Weg wird das blaue Licht so stark gestreut, dass sich das rote Licht durchsetzt. So entsteht das Morgenrot.“

Die Rayleigh-Streuung.

Auf Bildern suggerieren Farben unterschiedliche räumliche Entfernungen. Die Farbperspektive. Eine entsprechende Farbregie kann den räumlichen Eindruck zweidimensionaler Bilder verstärken:

„Es ist eine Eigenheit der Natur, dass die Farb- und Tonwerte dem Hintergrund zu blasser, gebrochener und kälter erscheinen, während sich die warmen, plakativen Farbtöne in den Vordergrund zu drängen scheinen. Aus diesem Grund werden Gelb, Orange und Rot als Vordergrundfarben, Grün, Blau und Violett als Hintergrundfarben bezeichnet.“

Und Braun? Ist auch eine Vordergrundfarbe.

Eva Braun. Mythenumrankt ihr Verhältnis zum Führer:

„War Eva Braun nun die Geliebte des Diktators, hatten sie eine ganz normale sexuelle Beziehung? Oder war er asexuell, also gar nicht an körperlicher Intimität interessiert? Angesichts solcher Ungewissheit erhält jede Quelle zum Leben der Frau, die im Führerbunker Hitler heiratete und einen Tag später mit ihm Selbstmord beging, Aufmerksamkeit. Kürzlich ist ein Tagebuch […] aufgetaucht, das Eva Braun während einer Reise nach Luxemburg 1942 verfasst haben soll.“

Wunderbar.

Bereits 1948 hatte Luis Trenker ein Tagebuch Eva Brauns dem respektablen Boulevardblättchen „Wochenend“ angedient. Pikante Details aus dem Liebesleben des Führers am Zeitungsstand. Aus der Feder des Bergsteigers:

„Das Allerwichtigste beim Bergsteigen ist, dass man lange lebt.“

Eine Maxime, die für den Bergfilm-Macher 97 Jahre Gültigkeit besaß. Ein „Meister ungezwungenen Fabulierens“:

„Nachts san ma dahoam aussig’schlich’n und aufi durch’n Wald, der Auerhahn hat balzt, und dann san ma einig’stieg’n in d‘ Wand.“

Und vun d‘ Wand aufi zum Gipfel:

„Griff, Tritt. Griff, Tritt. Endlich ganz oben, krasse Stille, Wind, Panoramablick. Ehrfurcht kommt auf. Die Welt aus der Vogelperspektive.“

Die Vogelperspektive oder Obersicht – Betrachtung eines Gegenstandes von schräg oben. Das Pendent zur Froschperspektive.

Und manchmal kommt die Auslandsperspektive auch fälschlicherweise als Vogelperspektive daher:

„Das Dritte Reich aus der Vogelperspektive? Ausländische Autoren berichten aus Deutschland.“

Wo aber liegen nun die „Vorteile einer Perspektive wie sie eigentlich nur Vögel haben“? Wo liegen die Herausforderungen? Was sagt der Immobilien-Fachmann?

„Für eine Vogelperspektive sprechen aus Sicht der Käufer/Mieter das gute Gefühl einen Überblick über den zukünftigen Wohnort und eine Orientierung über die Lage einer Wohnung oder eines Hauses auf dem Grundstück und zu der Nachbarschaft zu erhalten.

Als Herausforderung ist dagegen die erhöhte Informationsdichte zu betrachten, die der Immobilienkäufer/Mieter optisch erhält. So stellen sich plötzlich gestalterische Fragen auf eigentlich uneinsehbaren Dachflächen zu wichtigen Konstruktionselementen.“

Gut. Kurz gesagt, man sieht mehr. Auch das, was vorher uneinsehbar war. Und das wirft ganz neue Fragen auf.

Insbesondere zu Dach und dach-te. Auch eventuelle Defekte erkennt man besser. Was sagt der Führer?

„Ich dachte mir, wenn ich mit dem Leben davonkomme, kaufe ich mir im Frieden eine Hündin dazu.“

Und:

„Ich dachte zuerst, das ist eine Marotte von ihm, wenn ich Dietrich Eckart über die Juristen losziehen hörte; ich weiß, pflegte er zu sagen, daß ein Mensch, der Jurist wird, entweder einen Defekt hat oder noch einen bekommt!“

Auch sprachlich haben die Vögel viel mehr auf dem Kasten, als der ein oder andere vielleicht gemeinhin denkt. Was sagt der Führer?

„Die Vogelsprache ist ja sicher viel weiter entwickelt, als wir glauben.“

„‘Die geheime Sprache der Vögel‘ gibt auch praktische Anleitungen und inspiriert, selbst hinauszugehen und sich auf ungewöhnliche Weise von der Vogelwelt berühren zu lassen. […] Ein wunderbares Geschenk für Naturliebhaber ebenso wie für Ornithologen.“

Ganz neue Perspektiven.

Ganz neue Perspektiven will auch Wolfram Pyta aufzeigen:

„Hitler: Der Künstler als Politiker und Feldherr. Eine Herrschaftsanalyse“.

Die Vogelperspektive sei dem Führer suspekt gewesen. Der oberste Befehlshaber sei davon überzeugt gewesen, dass ihm ein Blick auf die Generalstabskarte alle wichtigen Informationen liefere. Der Luftkrieg sei ihm dagegen stets suspekt gewesen, weil er über diesen keine kartographische Macht habe ausüben können. Über den Wolken habe der visuelle Gestaltungsanspruch des Festungsbaumeisters Hitler keine Gültigkeit.

Karten habe er seinen künstlerischen Willen aufzwingen können. Mit Karten habe er jongliert. Mit Karten habe er das Kriegsgeschehen heranzoomen und entdramatisieren können. Er habe sich auf einzelne Frontabschnitte konzentriert und damit gegen das klassische Gebot verstoßen, „dass sich der Feldherr vom Feldherrnhügel aus einen Überblick aus der Vogelperspektive verschaffen müsse.“

Der Experte.

Aber immerhin – der Führer nicht als Anstreicher, sondern als Künstler und Ästhet.

Historische Details, von Experten ersonnen, werden freilich aus der Vogelperspektive an guten Tagen ganz klein oder verschwinden gar:

„Der Himmel zeigt sich an diesem Frühsommertag in seinem wohl schönsten Blau. Hübsche Schäfchenwolken garnieren den atemberaubenden Ausblick: die mächtige Westwand des Hohen Gölls, Königssee, Watzmann, Hochkalter, Untersberg. Die Bergdohlen kreisen neugierig über dem Meer von bunten Sonnenschirmen, stets lauernd auf so manche Köstlichkeit, die achtlos von einem der üppig beladenen Touristen-Teller rollt.

Es ist auch aus der Vogelperspektive ein guter Tag: Die große Aussichtsterrasse des Kehlsteinhauses ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Launige Biergarten-Stimmung in luftiger Höhe. Leberkäse, Weißbier, Gipfelschnapserl. Da bleibt wenig Platz für historische Details.“

Ob Leberkäse oder Gipfelschnapserl, ob Anstreicher oder Künstler, ob Frosch- oder Vogelperspektive – wider die natürliche Ordnung lässt sich auf Dauer keine Rechnung machen, sei sie auch Jahrhunderte oder Jahrtausende alt. Es „braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Und dann?

„Die großen Perspektiven sind gewaltig.“

Sagt der Führer.

***


Alle Rechte der auf N8Waechter.net verwendeten externen Inhalte liegen grundsätzlich bei den Verfassern der Originale.


Aufrichtigen Dank an alle Unterstützer dieser Netzseite!

Sie möchten den Nachtwächter auch unterstützen?

Unterstützen mit PayPal


Schließen Sie sich über 3.000 Abonnenten an!

Bleiben Sie über neue Beiträge auf dieser Netzseite auf Twitter oder per ePost-Abonnement auf dem Laufenden und teilen Sie neue Beiträge mit Familie, Freunden und Bekannten!



Bitte überprüfen Sie im Anschluss Ihren Posteingang und bestätigen Sie das Abonnement, dann werden Sie über jeden neuen Beitrag per ePost in Kenntnis gesetzt.




Eine geheime Elite wollte den Krieg

»Seit bald einem Jahrhundert wird erfolgreich vertuscht, wie alles begann und warum der Krieg unnötig und vorsätzlich über das Jahr 1915 hinaus verlängert wurde. Sorgfältig wurde die Geschichte verzerrt, um die Tatsache zu verschleiern, dass Großbritannien und nicht Deutschland für den Krieg verantwortlich war.« »»» hier weiter


Die Erfindung des häßlichen Deutschen

Der »hässliche Deutsche« wurde nicht 1933 oder 1945 geboren, sondern 1914. Genauer müsste man sagen, er wurde erfunden, denn er war und ist das Ergebnis einer skrupellosen Propaganda, die die Gegner Deutschlands während des Ersten Weltkriegs gezielt in Umlauf brachten, mit dem Ziel, die Deutschen als Barbaren aus dem Menschengeschlecht auszustoßen. »»» hier mehr dazu


Das Große Spiel der Mächte

Der Erste und der Zweite Weltkrieg sind die großen Traumata Deutschlands. Katastrophen, die uns nach wie vor beschäftigen und die die Weltgeschichte bis heute beeinflussen. Viele Ereignisse der damaligen Zeit wirken zufällig, aber auch widersprüchlich und rätselhaft. Doch die meisten Entwicklungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liefen nicht zufällig ab! Und sie ergeben sehr wohl einen Sinn. »»» mehr dazu hier


Der Krieg, der nicht enden durfte

Die wahren Strippenzieher hinter den Kulissen des Ersten Weltkriegs strichen beispiellose Profite ein, während Millionen Soldaten auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen und die Bevölkerung Armut und Elend erdulden musste. In der offiziellen Geschichtsschreibung wimmelt es bis heute von krassen Lügen, weil Regierungen ihren Bürgern die Wahrheit darüber vorenthalten, mit welch menschenverachtender und krimineller Energie der Erste Weltkrieg betrieben und verlängert wurde und welche Interessen wirklich hinter diesem Krieg steckten. »»» hier mehr dazu


Sie wollten den Krieg

Die Geschichte des Ersten Weltkrieges ist eine vorsätzliche Lüge. Nicht die Opfer, nicht der Heldenmut, nicht die schreckliche Verschwendung von Menschenleben oder das folgende Leid. Nein, all das war sehr real. Doch seit bald einem Jahrhundert wird erfolgreich vertuscht, dass Großbritannien und nicht Deutschland für den Krieg verantwortlich war. Ebenso die Gründe, warum der Krieg unnötig und vorsätzlich über das Jahr 1915 hinaus verlängert wurde. »»» hier weiter


Der Krieg, der viele Väter hatte

Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflusst hat, es ist auch – und das nicht unerheblich – die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. »»» hier entlang


Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin

Zahlreiche Beispiele dokumentieren, wie nachweisbare historische Fakten verändert und in ein vorgegebenes Raster eingepasst wurden. Legenden, Mutmaßungen und Behauptungen, in denen historische Ereignisse teilweise sinnverkehrt verzerrt wurden, werden hier aufgeführt und den tatsächlichen historischen Sachverhalten gegenübergestellt. Die Aufdeckung der »angepassten Fakten« ist ebenso verblüffend wie der daraus resultierende Erkenntnisgewinn. Künftig wird man in der Geschichtsschreibung Korrekturen anbringen müssen. »»» hier weiter


Churchill, Hitler und der unnötige Krieg

War der europäische Bruderkrieg zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich wirklich nicht vermeidbar? Dieses Buch räumt energisch mit dem weit verbreiteten Churchill- Kult auf. Am Ende des britischen Größenwahns waren Millionen Soldaten und Zivilisten tot, Europa lag in Trümmern, das britische Weltreich war zerstört, und Stalin beherrschte halb Europa. »»» hier entlang


Und sie hatten sie doch

Nicht nur die Amerikaner, auch Hitler hatte die Atombombe. Die neuen Belege lassen keinen Zweifel zu: Das Dritte Reich hatte Atomwaffen. Entgegen dem offiziellen Bild war die Forschung Deutschlands der Amerikas sogar weit voraus. Mehr noch: Die USA konnten in Hiroshima und Nagasaki nur deshalb Atombomben zum Einsatz bringen, weil sie sich der deutschen Technologie bemächtigt hatten. »»» mehr dazu hier


Hitler überlebte in Argentinien

»So ein Unsinn«, werden Sie sich über den Titel denken. »Hitler ist im Berliner Bunker gestorben. Man hat die verkohlten Leichen von ihm und Eva Braun gefunden, und das dort aufgefundene Gebiss wurde als das von Hitler identifiziert.« Nun ja, diese Darstellung des Ablebens von Adolf Hitler ist zwar offiziell anerkannt und wurde kürzlich auch recht aufwendig verfilmt, ist aber selbst unter Historikern umstritten… »»» hier weiter


Heilprodukte beim Kopp-Verlag:

+ + + Bio-Kokosöl + + + DMSO + + + MSM Kapseln + + + Moringapulver + + +

+ + + Kolloidales Silber + + + Kolloidales Gold + + +

und vieles mehr …


+ + + Sauberes Trinkwasser + + +

Viele Krankheiten und überschnelle Alterung der Haut und des Körpers insgesamt haben ihre Ursache in ungesundem Wasser. Ein negatives Redoxpotential wird von internationalen Experten als wichtiges Qualitätsmerkmal von gesundem Trink- wasser bezeichnet. Machen Sie aus Leitungswasser basisches Aktivwasser mit negativem Redoxpotential; frisches, gesundes und wohlschmeckendes gefiltertes Wasser ohne Chlor, Schwer- metalle und Medikamentenrückstände. Machen Sie innerhalb von 2 Minuten aus normalem Leitungswasser gesundes Trinkwasser.

»»» mehr Informationen «««


+ + + Medizinskandale! + + +

Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die erfolgreichsten Therapien aus kommerziellen Gründen schlicht verschwiegen werden, seitdem die mächtige Lobby sämtliche Krankheiten zum Politikum erklärt hat. Unsere Bücher der Reihe „Medizinskandale“ offerieren Ihnen ein exklusives, pharmaunabhängiges Insider-Wissen aus der Alternativmedizin in Form äußerst erfolgreicher, leider verheimlichter, sabotierter und nicht selten denunzierter Studien und Therapien!

»»» mehr Informationen «««


+ + + Poweraffirmationen + + +

Programmieren Sie Ihr Unterbewusstsein mit positiven Glaubenssätzen neu löschen Sie einschränkende Glaubenssätze und Verhaltensmuster. Machen Sie Ihr Selbstbewusstsein zum besten, was Sie je hatten und helfen Sie Ihrem Glück nach!

»»» hier entlang «««



Aufrichtigen Dank an alle Unterstützer und Förderer dieser Netzseite!

Unterstütze den Nachtwächter

Werde ein Förderer des Nachtwächters

23 KOMMENTARE

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
23 Kommentare
Älteste
Neueste Meiste Bewertungen
Inline-Rückmeldungen
Alle Kommentare anzeigen
N8waechter
26. Mai. 2019 8:18

Hinweise zum Kommentarbereich

Seid bitte höflich und respektvoll zueinander und achtet auf Eure Wortwahl und sauberes Deutsch. Und bitte gebt Euch Mühe in Sachen Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Die Arbeit bei der Moderation wird mir weiter durch das Einstellen von Netzverweisen in der folgenden Form erleichtert:

Wer sich traut, darf Verweise auch gerne als HTML einstellen:

Netzverweis HTML

Und wer einzelne Wörter betonen möchte, der verwende hierfür bitte ein – (!) – oder – (sic.!) – oder nutze die folgenden HTML-Befehle:

Danke.

Wenn Ihr meine Arbeit unterstützen möchtet, könnt Ihr über diesen Netzverweis beim Kopp-Verlag nach für Euch interessanten Angeboten schauen. Weiter helfen Klicks auf die verschiedenen Banner in der rechten Seitenleiste, wie z.B. die „Russischen Heilgeheimnisse“ oder auch Google-Ads. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, über PayPal zu unterstützen.

Aufrichtigen Dank!

Heil und Segen!
N8w.

P.S.: Manche Kommentare werden nach dem Absenden nicht als “Ihr Kommentar wird moderiert“ angezeigt. In einem solchen Fall bitte ich um etwas Geduld. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kommentare ganz normal in der Moderation ankommen. Sie werden zeitnah freigeschaltet, sofern ich gerade vor dem Rechner sitze, ansonsten nach einigen Stunden.

Kruxdie
26. Mai. 2019 17:08

Danke für diesen weiteren Genuß.

Und wiederum stellte sich in meinem Kopf die Frage ein, werter SvX, wie Du Deine Kolumnen zusammenstellst? Sammelst Du gezielt, verfaßt Du sie immer in Bezug auf ein Thema und breitest sie von da aus aus, oder sammelst Du und fügst dann, wenn die Zeit gekommen ist, zusammen? Vielleicht soll das Dein Geheimnis bleiben. Jedenfalls genieße ich Deine Kunst.

Heil und Segen!
Kruxdie

Yadahadu Iriwadschi
Yadahadu Iriwadschi
26. Mai. 2019 19:35

Themenfremd:

Und … ganz viel :kopfkratz: ?

Was rauchen die alle?

Hitlers Grab in Kalifornien gefunden? [pravda.tv.com]

N8waechter
26. Mai. 2019 20:20

Interessant daran ist, werter Yadahadu, dass diese unglaubliche These einfach nicht unter die Erde zu bringen ist, dass der Führer eben nicht im Bunker Selbstmord begangen hat. 😉

Was die alle rauchen, ist mir ehrlich gesagt egal. Hauptsache, sie füttern die ganzen Seelen dort draußen mit dem Gedanken, dass der Führer sehr wohl überlebt hat. Ein gesunder Verstand beginnt an dieser Stelle Fragen zu stellen, und dies ist ein sehr, sehr gesunder Vorgang. 😉

Heil und Segen!
N8w.

Yadahadu Iriwadschi
Yadahadu Iriwadschi
27. Mai. 2019 19:42

Diese Geschichte mit dem Führergrab in Kalifornien ist nicht neu, die kam mir vor ca. 10 Jahren schon einmal in die Quere. Allerdings ging es da um ganz profanen Profit.

Soweit ich mich erinnere, bekam der „gute“ Mann nicht die Genehmigung, eine Wallfahrtstätte daraus zu machen.

Yadahadu Iriwadschi
Yadahadu Iriwadschi
27. Mai. 2019 20:02

Naja, das mit dem gesunden Verstand hmmmm…

Es gibt genügend Vollpfosten, denen könnte ich eine vom Führer handsignierte Kaffeetasse andrehen.

Frühlingsblume
Frühlingsblume
27. Mai. 2019 21:56

Kalifornien, jo, aus der Rubrik moderne Märchen … Selbst wenn es so wäre, was würde das für eine Rolle spielen?

Lena
Lena
26. Mai. 2019 19:44

Danke Dir, werter Siegfried von Xanten!

„Es „braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Wollen wir dem Lüftchen ein bißchen Wind unter den Flügeln machen, mit Musik geht es besonders gut!

Deutsche Militärmärsche [YT]

Heil und Segen!
Lena

Ilona
Ilona
26. Mai. 2019 22:58

„Jede Diktatur versucht zu erreichen, dass die Denkweise attraktiv und erstrebenswert wird, die dem Menschen die kritische Perspektive auf die Wirklichkeit verstellt.“ (Gjergj Perluca)

„Der Hoffnungsvolle hat viele Perspektiven, der Hoffnungslose nur eine.“ (Fritz P. Rinnhofer)

„Gegenüber der »guten alten Zeit« leben wir in besseren Verhältnissen, aber mit schlechteren Perspektiven.“ (Ernst Reinhardt)

„Man sieht oft etwas hundertmal, tausendmal, ehe man es zum ersten Male wirklich sieht.“ (C. Morgenstern)


Rings um uns

Hier der Vogel, dort der Baum –
Wie wir neben ihnen leben!
Wohl, verstehn uns selber kaum,
doch was mag sich dort begeben!

Wieviel Leben uns umflutet,
unaufhörlich, ausgegossen!
Wieviel Seele, nur vermutet,
nur gefühlt, doch nie erschlossen!

(C. Morgenstern)


„Die Natur ist die große Ruhe gegenüber unserer Beweglichkeit. Darum wird sie der Mensch immer mehr lieben, je feiner und beweglicher er werden wird. Sie gibt ihm die großen Züge, die weiten Perspektiven und zugleich das Bild einer bei aller unermüdlichen Entwickelung erhabenen Gelassenheit.“ (C. Morgenstern)

Heil und Segen

Helga
Helga
26. Mai. 2019 23:41

Die Hitler-Zitate finde ich immer wieder sehr interessant. Die Ebene, Kunst mit einzubeziehen, in diesem Fall die Andeutungen Richtung Picasso, mag ich nicht und deswegen ist mir SvX unsympathisch, was Wortwahl und Vorgehensweise, mit Infos umzugehen, anbelangt.

Mir ist schon klar, dass das intelligent gemacht ist und ich habe mich auch schon gefragt, wie er diese Kolumnen anlegt. Aber meine Ebene ist wesentlich anders und nicht immer auf Hitler bezogen, und es kann durchaus sein, dass das dieser Welt eindeutig fehlt.

Heil und Segen.

grit
grit
27. Mai. 2019 21:28

Nach Helgas Kommentar muss ich jetzt doch meinen, von kindischer Freunde begleitenden, Gedanken kundtun. Ich liebe Dich (SvX), Deine Kolumne hilft mir oft über die Woche, in dieser wahnsinnigen Welt. Danke für Deinen sinnigen Humor, bitte weitermachen!

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch
28. Mai. 2019 8:35
Antwort an  grit

Da schließe ich mich gleich an. Ich finde es grandios, offensichtlich nicht zusammengehörige Dinge in solch kunstvoller Art und Weise miteinander zu verflechten. Man kann nur erahnen, welche Zeit und Mühe, aber auch Wissen dahinter steckt.

Vielen Dank, SvX, und weiter so.

N8waechter
27. Mai. 2019 22:42

Eine andere Perspektive auf die „dunkelsten Jahre der deutschen Geschichte“:

Bilder, welche für sich selbst sprechen … [die-heimkehr.info]

Bilder, welche für sich selbst sprechen … 2 [die-heimkehr.info]

Amelie
Amelie
28. Mai. 2019 13:23
Antwort an  N8waechter

Danke, Kurzer, für die Bilder. Beim zweiten Netzverweis ist in der Reihe fünf der Bilder eine Lok zu sehen, die verdächtig nach dem heutigen ICE in seiner Form aussieht. Also hat man sich diese Lok zum Vorbild genommen, aber eine Eva Herman wird wegen einem Hinweis auf Autobahnen liquidiert.

Ekstroem
28. Mai. 2019 0:43

Ein Gespräch, in dem Perspektive auf vielfältige Weise ins Licht gerückt wird:

Inner-Erde wichtige Zusammenhänge – Teil 1 [YT]

N8waechter
28. Mai. 2019 9:27

„… In 2,8 Sekunden auf 100 km/h, elektrisch betrieben, eine Reichweite von 600 Kilometern, dank Salzwasser. Klingt nach Science-Fiction, ist aber bereits Realität. Die Quant e-Sportlimousine der Nanoflowcell AG, die auf dem 84. Genfer Autosalon vorgestellt wurde, macht es möglich …“

Salzwasser als Treibstoff… ist Realität [die-heimkehr.info]

Helga
Helga
28. Mai. 2019 20:42

Aber, aber, … bitte nicht übersehen, dass ich am Anfang und zum Schluss meines Kommentars die eingeflochtenen Führer-Zitate des (werten) SvX durchaus schätze und auch finde, dass sie Beachtung verdienen. In meinem persönlichen Umfeld nenne ich diesen Blog stets und verweise auf die einzigartigen Zitate, die einen ganz anderen Menschen erscheinen lassen, als allgemein üblich dargestellt.

Nur nicht, wie er mit Kunst umgeht und ich bedaure, dass ich da intellektuell nicht mithalten kann, weil er das so geschickt verbaut – textet. Ihr denn? Ich meine, es strotzt ja bei den Kolumnen nicht gerade von Kommentaren diesbezüglich, oder? Bis auf die 2, die ich mir gerade mit Interesse ansehe.

Ich finde außerdem, dass wenige Menschen in der Lage sind, verschiedene Perspektiven wahrzunehmen. Und deswegen allein ist mir Kunst in ihrer vielfältigen Form und Aussage immer wieder wichtig, weil sich über sie sehr viel von der Welt erfassen lässt. Und davon ließ sich SvX offenbar ebenfalls inspirieren … wenn er nur nicht immer auf sie draufhauen würde, oder für seine Thesen (miss-)brauchen.

Heil und Segen!

grit
grit
29. Mai. 2019 21:08
Antwort an  Helga

„Wissenschaft“ und „Kunst“ wird doch genau, wie Religion und Politik ge/mißbraucht. Wieso hast Du vor diesen mehr „Respekt“? Lass ihn doch auch damit spielen, so wie die anderen Dich damit manipulieren.

N8waechter
29. Mai. 2019 6:38

Im Jahre 1236 suchten die Ritter Roderich und Emmerant auf dem Gebiet des ehemaligen Karthago nach Spuren des Marcion. Da erhielten sie Die Botschaft der Göttin [die-heimkehr.info].

Che
Che
29. Mai. 2019 8:55

Hier mal ein Netzfund, welchen ich sehr interessant finde:

[hierhin ausgelagert]

Helga
Helga
29. Mai. 2019 23:01

Ich schreibe das, weil ich den Missbrauch der Kunst natürlich mitkriege, gerade auch bei den Linken ist das sehr verbreitet. Jonathan Meese darf sich mit Hitler-Initialen zeigen, bekommt lax eine Anzeige serviert, aber eigentlich, was macht er damit wirklich, was will er? Und da ist durchaus eine Manipulation zugange.

Aber, ich möchte nicht, dass irgendwie gehirnakrobatisch ein Picasso ob seiner spielerischen Natur an die Wand genagelt wird, oder ein Beuys, das haben diese Größen einfach nicht verdient. Dann ist es aus meiner Sicht egal, ob ich links, rechts oder sonstwie unterwegs bin. Was soll das Ganze, wo ist der Respekt?

Natürlich werde ich manipuliert und mache das Spiel mit, einfach weil ich den Genius dieser Leute inspirierend finde. Das habe ich auch beim Tod von Lagerfeld hier mal thematisiert. Fast einen Aufschrei wert war das, bzw. ihm wurde sogar noch ein Tritt hinterher gegeben. Das ist ob der Lebensleistung dieser Menschen nicht in Ordnung. Das hat bei mir auch mit Werten zu tun. Und Werte erschafft Kunst nun mal und nicht nur das, sie zeigt auf, sie manipuliert und das ist u.a. ihr Auftrag.

grit
grit
30. Mai. 2019 21:59
Antwort an  Helga

„Respekt“, „Lebensleistung dieser Menschen“, „Werte“, Mann oh Mann, was für eine Sprache …

Diese Künstler sind genauso Menschen, wie Du und sie sind nur bekannt geworden, weil sie ins Konzept gepasst haben. Da ich aber nicht so viel Wissen habe, bin ich froh, dass in den Kolumnen mal in das grobe Konzept auch kleine, feine Teilchen reingepuzzelt werden.

Hör auf, Wissenschaftler und Künstler über andere zu stellen.

N8waechter
30. Mai. 2019 9:35

„Am heutigen Donnerstag, dem 30. Wonnemond, ist nach dem Volksmund der „Vatertag“, die Christen nennen ihn „Christi-Himmelfahrt“. Für uns Altgläubige aber ist er der „Hammerheimholungstag“ unseres Donnergottes Donar-Thor …“

Vatertag / Donars Hammer-Heimholung [die-heimkehr.info]