Von Xantens Kolumne – Perspektiven

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Von Siegfried von Xanten

Perspektive, ein Wort mit einem voritalienischen, also lateinischen Stammvater. Perspicere – hindurchsehen, hindurchblicken. Perspektive bezeichnet das räumliche Verhältnis von Betrachtetem und Betrachter. Ändert der Betrachter seinen Standort, ändert sich die Perspektive. Mit dem Hindurchblicken ist es allerdings so eine Sache. Man kann eine bestimmte Perspektive haben, muss aber nicht immer über den Durchblick verfügen.

Was sagt der Führer?

„Die großen Perspektiven sind gewaltig.“

Gut. Aber welche Arten von Perspektiven gibt es eigentlich? Zum Beispiel die Zentralperspektive. Alle Linien laufen auf den Bildmittelpunkt zu. Häufig in religiösen Gemälden. Oder in Filmen von Stanley Kubrick.

Stanley Kubrick drehte in 46 Dienstjahren nur 13 Filme, die meisten davon allerdings Klassiker. Zum Beispiel „Odyssee im Weltraum“ (1968), „Uhrwerk Orange“ (1971), „Barry Lyndon“ (1975), „Shining” (1980), „Full Metal Jacket“ (1987), „Eyes Wide Shut“ (1999), „Lolita”(1962) und „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben“ (1964). „Dr. Seltsam“ schließt damit, dass Doktor Strangelove sich aus seinem Rollstuhl erhebt und sagt:

„Mein Führer, ich kann gehen!“

Stanley Kurbick musste am 7. März 1999 gehen. Drei Tage vor seinem Tod hatte er sein letztes Interview gegeben. Das Interview wurde von T. Patrick Murray gefilmt. Der musste zuvor versprechen, das Interview erst 15 Jahre nach Kurbicks Tod zu veröffentlichen und ein 88-seitiges Dokument unterzeichnen.

Ein 88-seitiges Dokument. Was soll uns das sagen?

Kubrick – ein Hollywood-Insider. Ein Eingeweihter. Seinen letzten Film drehte er mit Nicole Kidman: „Eyes Wide Shut“. In einer Rothschild-Villa. Die Augen weit geschlossen. Als Vorlage dürfte ein Maskenball aus den 70er Jahren gedient haben. Ein surrealistischer Ball im Château de Ferrières.

Was sagt Nicole Kidman?

„Stanley erzählte mir, dass die Welt von Pädophilen gesteuert wird. Er studierte sein ganzes Leben lang Geheimgesellschaften und war von ihnen fasziniert. Er sagte, die Elite, die sehr geheimen Gesellschaften, sind voll mit Männern, die eine bestimmte Vorliebe haben. Sie sind untereinander durch ein Netzwerk der Pädophilie verbunden.

Sie kennen gegenseitig alle ihre dunklen Geheimnisse. Es gibt für keinen von ihnen einen Weg, dort herauszukommen, wenn sie einmal dort drin sind. Es ist ein Bund fürs Leben. Sogar wenn einer von ihnen wieder herauskommen will, kann er es nicht. Seine Kollegen werden ihn daran hindern. Sie sind dort gefangen bis zu ihrem Tod und arbeiten daran, die Welt zu ruinieren.

So hat es mir Stanley erklärt, aber es ist alles sehr kompliziert. Ich kann es wahrscheinlich nicht sehr gut erklären.“

Kompliziert? Einfach krank. Die Augen weit geschlossen. Reihenweise.

„Die Reihen fest geschlossen.“

„Es scheint, dass Kubrick vielleicht mehr wusste, als ihm zuträglich war, und dass er zu entlarven versuchte, was hinter verschlossenen Türen vor sich geht.“

Die Warner Brüder zeigten sich wenig erbaut. Kubrick sollte einige Passagen herausschneiden. Er weigerte sich. Wenige Tage später, am 7. März 1999, starb er – Herzinfarkt. Nun legten die Warner Brüder selbst Hand an und stutzten den Film zurecht. Der Film kam am 16. Juli 1999 in die Kinos. Das hatte sich Kubrick vertraglich ausbedungen. Der 30. Jahrestag des Starts von Apollo 11.

Die Reise zum Mond – ein amerikanisches Märchen. Und eine filmische Adaption. Kubrick war ein unbequemer, aber genialer Vertreter seiner Zunft. Das wusste man auch bei der NASA. Das Pentagon hatte das Ersuchen des Regisseurs um die Erlaubnis, einen B-52-Bomber für „Dr. Seltsam“ filmen zu dürfen, abgelehnt. Aus gutem Grund. Man wollte sich nicht auch noch aktiv an der satirischen Demontage des Militärs beteiligen. Trotzdem gelang es Kubrick mittels Filmtricktechnik eine B-52 innen wie außen und im Flug filmisch in Szene zu setzen. Eben ein Meister seines Fachs. Ein Bewerbungsschreiben für die Mondmission.

Ob er sich mit der Mondgeschichte tatsächlich als Gegenleistungen „ein quasi unlimitiertes Budget für den Dreh seines ultimativen Sciencefiction-Films ‚2001: Odyssee im Weltraum‘“ sicherte und „die Freiheit, auf Lebenszeit ohne Bevormundung jeden beliebigen Film drehen zu dürfen“ – wir wissen es nicht. Nach seinem letzten Film war es jedenfalls mit der Nichtbevormundung ebenso vorbei, wie mit seiner Lebenszeit und weiteren Perspektiven. Die Augen weit geschlossen.

Eine gänzlich andere Perspektive hat der Frosch. Vorausgesetzt er hat die Augen offen. Bei der Froschperspektive liegt der Augenpunkt unterhalb der normalen Augenhöhe. Eine Untersicht. Psychologisch gesehen kommen hier auch Aspekte wie Erniedrigung und Unterlegenheit ins Spiel.

Pädophilie. Die Sicht der Opfer. Das Trauma, „die Erfahrung des Nicht-für-möglich-Gehaltenen“ verschwindet nie. Genau wie die Störung des missbrauchenden Erwachsenen:

„Der missbrauchende Erwachsene ist, sagt uns die Sexualforschung, von einer Störung der sexuellen Orientierung getrieben, auf minderjährige Sexualpartner aus. Den Begriff Krankheit vermeiden Psychiater, weil er die Möglichkeit einer Heilung suggeriert.“

Kinder, Kinder … Wer auspackt, kann einpacken:

„Isaac Kappy – der Schauspieler, der mehrere Hollywood-Persönlichkeiten des Kindesmissbrauchs beschuldigte – starb, nachdem er sich von einer Brücke gestürzt hatte. […]

Was ist in Wirklichkeit mit Isaac Kappy passiert? Einige der Namen, die er in seinen Videos und Beiträgen auf sozialen Medien genannt hat, sind Tom Hanks, Steven Spielberg, James Gunn, Kathie Griffith und Seth Green“.

Tom Hanks. Was sagt Jason Segel?

„Als Kind war mein Liebling Kermit der Frosch. Er ist wie Tom Hanks, der absolute Durchschnittstyp.“

Die Froschperspektive.

Was gibt es noch? Zum Beispiel die Fischaugenprojektion. Das Fischauge, in der Fotografie ein spezielles Objektiv:

„Gerade Linien, die nicht durch die Bildmitte laufen, werden gekrümmt abgebildet; die Abbildung ist stark tonnenförmig.“

Verzerrt.

Fischaugen. Wenn du denkst es geht nicht mehr, zitiert die Bordkapelle von irgendwo den Führer her:

„Hat er Triefaugen, Glotzaugen, Fischaugen? Oder schaut er einfach nur bescheuert?“

Bescheuert. Eine Rezension zu einem Buch von Claudia Schmölders. Die physiognomisierte Prädisposition einer ganzen Gesellschaft. Der deutschen Gesellschaft.

Physiognomische Studien sind auch Leonardo da Vinci wichtig. Er betreibt einen ungewöhnlichen Aufwand. Akribisch studiert er Hände und Gesichter und definiert diverse Nasentypen. Divers sind auch seine Interessen:

„Er bläst Schafsdärme mit einem Blasebalg bis zu Zimmergröße auf, zähmt Eidechsen und versieht sie mit Flügeln aus der Haut anderer Kriechtiere, modelliert Wachspüppchen oder studiert die Rebsorten auf seinem Weinberg.“

Das „Abendmahl“ gilt als Leonardos bedeutendstes Werk. Ein permanenter Pflegefall. Ein knapp neun Meter langes und über vier Meter hohes Fresko. Mit Jesus’ Kopf als Fluchtpunkt:

„Fluchtpunkte. Einwanderer, Flüchtlinge, Integration. Eine Veranstaltungsreihe der Bergischen VHS Wuppertal. […] Der verstärkte Zuzug von Flüchtenden seit 2015 stellt auch die Stadt Wuppertal, ihre Bürger/innen und die Politik vor neue Herausforderungen. ‚Wir machen das‘, sagt Sozialdezernent Dr. Stefan Kühn in Variation des Wortes der Kanzlerin.“

Kühn. Wunderbar.

Die Parallelprojektion kommt ohne Fluchtpunkte aus. Alle Sehstrahlen verlaufen parallel zueinander.

Das Videoprojekt „Manifesto“ – eine Parallelprojektion des Installationskünstlers Julian Rosefeldt. Zwölf Bildschirme. Zwölf Videos. Alle „mit der australischen Kino- und Schauspielkönigin Cate Blanchett bestückt“. In verschiedenen Rollen. Als „Lehrerin, Punkerin, Puppenspielerin, Börsenmaklerin, Obdachloser, Managerin, Wissenschaftlerin, Trauerrednerin, Choreografin, Nachrichtensprecherin und Mutter.“ Macht 11, liebe Bordkapelle. 10 Frauen und ein Mann, der Obdachlose.

„Die Kamera schwenkt über Hitler, Stalin, Churchill, über Mutter Teresa und Marilyn Monroe. Alle tragen Pappmaché-Köpfe, lehnen aneinandergeschmiegt in Reichweite des Arbeitstischs, an dem Cate Blanchett als Puppenmacherin gerade das eigene Ebenbild vollendet.“

Verdreht. Nachpostmoderne Kunst – „weder Kunstverständnis noch Herzensbildung“. Sagt der Führer.

„Verdrehte Perspektive: zuerst in den europäischen Höhlenbildern, später besonders auffallend in der altägyptischen Kunst, noch später häufig in der Moderne, etwa bei Pablo Picasso.“

Was sagt Picasso?

„Als ich so alt war, konnte ich malen wie Raphael. Aber ich brauchte ein Leben lang, um so zu malen wie die Kinder.“

Ein Leben lang? Die Tür zum Kinderzimmer ging bereits mit 27 Jahren auf. Picasso starb 1973. 1908 läutete er mit Georges Braque den Kubismus ein.

„Picasso und der Nationalsozialismus“. Ein Buch von Michael Carlo Klepsch – „das Kunstverständnis des verhinderten Künstlers, des ‚Anstreichers‘.“ Der Führer, das Glotzauge, der Anstreicher. Der Führer als zentraler Fluchtpunkt diskreditierender Stereotype. Die Monsterisierung.

Was sagt James Baker?

„Wir machten aus Hitler ein Monstrum, einen Teufel. Deshalb konnten wir nach dem Krieg auch nicht mehr davon abrücken. Hatten wir doch die Massen gegen den Teufel persönlich mobilisiert. Also waren wir nach dem Krieg gezwungen, in diesem Teufelsszenario mitzuspielen. Wir hätten unmöglich unseren Menschen klarmachen können, daß der Krieg eigentlich nur eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme war.“

Eine wirtschaftliche Präventivmaßnahme – eine Bedeutungsperspektive hinter der Monsterisierung.

Bedeutungsperspektive bedeutet in der Malerei, dass die Größe der dargestellten Figuren und Gegenstände nicht von den räumlich-geometrischen Gegebenheiten abhängt. Entscheidend ist allein ihre Bedeutung im bildlichen Kontext:

„Ein Persönlichkeitsplakat: Eine Partei wird zur Person.“

Hindenburg und der Führer:

„Hindenburg als Personifikation der alten, aber nicht mehr existierenden Monarchie steht Seite an Seite mit Hitler, dem Repräsentanten des erwachenden neuen Deutschlands […]. Da beide Uniformen tragen – Hindenburg die des Generalfeldmarschalls und Hitler die der SA – wurde die nationalsozialistische Idee der bereits unter militärischen Vorzeichen stehenden ‚Volksgemeinschaft‘ subtil verbildlicht.“

Ein Aufbruch.

„Entsprechend ist die ganze Szene in ein sanft gelbes Licht getaucht; am Horizont rechts hinter Hitler geht bereits die Sonne auf.“

Der Horizont ist rot. Morgenrot.

Wie entsteht eigentlich Morgenrot?

„Wenn die Sonne morgens aufgeht, steht sie noch tief. Die Lichtstrahlen treffen also flach auf die Erde. Das bedeutet: Sie müssen bis zu uns einen langen Weg durch die Atmosphäre zurücklegen. Auf diesem Weg wird das blaue Licht so stark gestreut, dass sich das rote Licht durchsetzt. So entsteht das Morgenrot.“

Die Rayleigh-Streuung.

Auf Bildern suggerieren Farben unterschiedliche räumliche Entfernungen. Die Farbperspektive. Eine entsprechende Farbregie kann den räumlichen Eindruck zweidimensionaler Bilder verstärken:

„Es ist eine Eigenheit der Natur, dass die Farb- und Tonwerte dem Hintergrund zu blasser, gebrochener und kälter erscheinen, während sich die warmen, plakativen Farbtöne in den Vordergrund zu drängen scheinen. Aus diesem Grund werden Gelb, Orange und Rot als Vordergrundfarben, Grün, Blau und Violett als Hintergrundfarben bezeichnet.“

Und Braun? Ist auch eine Vordergrundfarbe.

Eva Braun. Mythenumrankt ihr Verhältnis zum Führer:

„War Eva Braun nun die Geliebte des Diktators, hatten sie eine ganz normale sexuelle Beziehung? Oder war er asexuell, also gar nicht an körperlicher Intimität interessiert? Angesichts solcher Ungewissheit erhält jede Quelle zum Leben der Frau, die im Führerbunker Hitler heiratete und einen Tag später mit ihm Selbstmord beging, Aufmerksamkeit. Kürzlich ist ein Tagebuch […] aufgetaucht, das Eva Braun während einer Reise nach Luxemburg 1942 verfasst haben soll.“

Wunderbar.

Bereits 1948 hatte Luis Trenker ein Tagebuch Eva Brauns dem respektablen Boulevardblättchen „Wochenend“ angedient. Pikante Details aus dem Liebesleben des Führers am Zeitungsstand. Aus der Feder des Bergsteigers:

„Das Allerwichtigste beim Bergsteigen ist, dass man lange lebt.“

Eine Maxime, die für den Bergfilm-Macher 97 Jahre Gültigkeit besaß. Ein „Meister ungezwungenen Fabulierens“:

„Nachts san ma dahoam aussig’schlich’n und aufi durch’n Wald, der Auerhahn hat balzt, und dann san ma einig’stieg’n in d‘ Wand.“

Und vun d‘ Wand aufi zum Gipfel:

„Griff, Tritt. Griff, Tritt. Endlich ganz oben, krasse Stille, Wind, Panoramablick. Ehrfurcht kommt auf. Die Welt aus der Vogelperspektive.“

Die Vogelperspektive oder Obersicht – Betrachtung eines Gegenstandes von schräg oben. Das Pendent zur Froschperspektive.

Und manchmal kommt die Auslandsperspektive auch fälschlicherweise als Vogelperspektive daher:

„Das Dritte Reich aus der Vogelperspektive? Ausländische Autoren berichten aus Deutschland.“

Wo aber liegen nun die „Vorteile einer Perspektive wie sie eigentlich nur Vögel haben“? Wo liegen die Herausforderungen? Was sagt der Immobilien-Fachmann?

„Für eine Vogelperspektive sprechen aus Sicht der Käufer/Mieter das gute Gefühl einen Überblick über den zukünftigen Wohnort und eine Orientierung über die Lage einer Wohnung oder eines Hauses auf dem Grundstück und zu der Nachbarschaft zu erhalten.

Als Herausforderung ist dagegen die erhöhte Informationsdichte zu betrachten, die der Immobilienkäufer/Mieter optisch erhält. So stellen sich plötzlich gestalterische Fragen auf eigentlich uneinsehbaren Dachflächen zu wichtigen Konstruktionselementen.“

Gut. Kurz gesagt, man sieht mehr. Auch das, was vorher uneinsehbar war. Und das wirft ganz neue Fragen auf.

Insbesondere zu Dach und dach-te. Auch eventuelle Defekte erkennt man besser. Was sagt der Führer?

„Ich dachte mir, wenn ich mit dem Leben davonkomme, kaufe ich mir im Frieden eine Hündin dazu.“

Und:

„Ich dachte zuerst, das ist eine Marotte von ihm, wenn ich Dietrich Eckart über die Juristen losziehen hörte; ich weiß, pflegte er zu sagen, daß ein Mensch, der Jurist wird, entweder einen Defekt hat oder noch einen bekommt!“

Auch sprachlich haben die Vögel viel mehr auf dem Kasten, als der ein oder andere vielleicht gemeinhin denkt. Was sagt der Führer?

„Die Vogelsprache ist ja sicher viel weiter entwickelt, als wir glauben.“

„‘Die geheime Sprache der Vögel‘ gibt auch praktische Anleitungen und inspiriert, selbst hinauszugehen und sich auf ungewöhnliche Weise von der Vogelwelt berühren zu lassen. […] Ein wunderbares Geschenk für Naturliebhaber ebenso wie für Ornithologen.“

Ganz neue Perspektiven.

Ganz neue Perspektiven will auch Wolfram Pyta aufzeigen:

„Hitler: Der Künstler als Politiker und Feldherr. Eine Herrschaftsanalyse“.

Die Vogelperspektive sei dem Führer suspekt gewesen. Der oberste Befehlshaber sei davon überzeugt gewesen, dass ihm ein Blick auf die Generalstabskarte alle wichtigen Informationen liefere. Der Luftkrieg sei ihm dagegen stets suspekt gewesen, weil er über diesen keine kartographische Macht habe ausüben können. Über den Wolken habe der visuelle Gestaltungsanspruch des Festungsbaumeisters Hitler keine Gültigkeit.

Karten habe er seinen künstlerischen Willen aufzwingen können. Mit Karten habe er jongliert. Mit Karten habe er das Kriegsgeschehen heranzoomen und entdramatisieren können. Er habe sich auf einzelne Frontabschnitte konzentriert und damit gegen das klassische Gebot verstoßen, „dass sich der Feldherr vom Feldherrnhügel aus einen Überblick aus der Vogelperspektive verschaffen müsse.“

Der Experte.

Aber immerhin – der Führer nicht als Anstreicher, sondern als Künstler und Ästhet.

Historische Details, von Experten ersonnen, werden freilich aus der Vogelperspektive an guten Tagen ganz klein oder verschwinden gar:

„Der Himmel zeigt sich an diesem Frühsommertag in seinem wohl schönsten Blau. Hübsche Schäfchenwolken garnieren den atemberaubenden Ausblick: die mächtige Westwand des Hohen Gölls, Königssee, Watzmann, Hochkalter, Untersberg. Die Bergdohlen kreisen neugierig über dem Meer von bunten Sonnenschirmen, stets lauernd auf so manche Köstlichkeit, die achtlos von einem der üppig beladenen Touristen-Teller rollt.

Es ist auch aus der Vogelperspektive ein guter Tag: Die große Aussichtsterrasse des Kehlsteinhauses ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Launige Biergarten-Stimmung in luftiger Höhe. Leberkäse, Weißbier, Gipfelschnapserl. Da bleibt wenig Platz für historische Details.“

Ob Leberkäse oder Gipfelschnapserl, ob Anstreicher oder Künstler, ob Frosch- oder Vogelperspektive – wider die natürliche Ordnung lässt sich auf Dauer keine Rechnung machen, sei sie auch Jahrhunderte oder Jahrtausende alt. Es „braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Und dann?

„Die großen Perspektiven sind gewaltig.“

Sagt der Führer.

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