[Anmerkung vorab: Der von mir selbst eingesprochene Text wird diesmal hier in Etappen eingestellt, weil es in dieser Form schlicht inhaltlich sinnvoll ist. Du stehst nun vor der Wahl, ob Du etwa eine Stunde Deiner wertvollen Lebenszeit hergeben möchtest, um dem Inhalt dieses Beitrags vollumfänglich folgen zu können. Solltest Du voll einsteigen, darfst Du mit einer Reihe sehr bemerkenswerter Erkenntnisse rechnen – so erging es zumindest mir. H&S, N8w.]
Text-Vertonung Teil 1, gesprochen vom Nachtwächter:
Ihr Lieben, ich hatte am vergangenen Freitag minutenlange Gänsepelle. “Wie jetzt? Du? Haste gefroren, oder wat?“ Nö. Es war die Art von Gänsepelle, wie wir Menschen sie bekommen, wenn etwas uns tief erschüttert, etwas uns den sprichwörtlichen Schauer über den Rücken sendet … Was war los?
Nun, ich hatte mir seit dem letzten Beitrag einige Notizen gemacht. Einfach so Stichpunkte, über das Gesabbel und Theater auf der Bühne. Connewitz, Grönland, WEF, Q+ und sein “Ihr würdet alle Deutsch sprechen und ein bisschen japanisch“, die Frau Weidel und ihr Heiliger Gral der kinderleichten Entblößung der politischen hiesigen Facharbeiter, die Aussage des Musketiers, dass Politiker nur “Schauspieler auf der Bühne“ seien, kontrolliert von ungesehenen “Drehbuchschreibern, Regisseuren und Produzenten“ …, sowas in der Art. Und natürlich ließe sich aus dem ganzen Theater ein vorzügliches Stück Nachtwächter-Geschichte verfassen, doch … es kam anders.
Am Donnerstag hatte ich im Faden beim Sunny den von ihm hochgeladenen “Podcast zum Podcast“ gesehen, hörte kurz rein und schmunzelte ob des dortigen Dialogs über seine jüngste Folge “Verbinde die Punkte“. Diese Tondatei hatte er mit “NotebookLM“ erstellt, doch diese kleine Einzelheit hatte ich überlesen, wohl weil es bei mir keinen Widerhall fand. Doch dies sollte sich am Freitag ändern.
Die Idee einen meiner Beiträge herzunehmen und daraus von der künstlichen Zwischenwahl einen inhaltsbezogenen Dialog erstellen zu lassen, fand ich interessant. Also gab ich einfach mal spontan Grok den Auftrag einen fiktiven “Podcast“ über den letzten Beitrag “Eiszeit“ zu erstellen. Er brauchte ein wenig Nachhilfe dabei, doch war das Ergebnis an sich schon durchaus bemerkenswert.
Ach so, ich sollte vielleicht an dieser Stelle anmerken, dass Du Dich – sofern Du diesen Weg mitgehen möchtest – nun ein Weilchen von mir beschäftigen lassen wirst. Und es wird letztlich zwar ein regelrechter Strom auf meine üblichen Mühlen sein, doch darf ich Dir zumindest meine eigene Wahrnehmung dieser kleinen Reise mit auf den Weg geben. Rein sachlich bin ich keineswegs überrascht, ist und war mir doch klar, wie weit die Erstellung künstlicher Inhalte heute schon ist. Und doch …, wie schon gesagt: Gänsehaut.
Also, um die Ursache meiner Frosthaut einigermaßen strukturiert rüberzubringen, damit die flüssige Stimmigkeit auch erhalten bleibt, empfehle ich zunächst einmal – in der Tat völlig uneigennützig – den letzten Beitrag noch einmal zu lesen oder anzuhören:
Beitrag: Eiszeit
Text-Vertonung Teil 2, gesprochen vom Nachtwächter:
Damit hast Du jetzt die Grundlage für das, was nun folgt.
Wie schon gesagt, diesen “Eiszeit“-Beitrag hatte ich Grok als Arbeitsgrundlage an die Hand gegeben und hier ist das Ergebnis in Form eines Dialogs über den Inhalt als fiktiver “Podcast“:
Eiszeit-Podcast, erstellt von Grok [PDF]
Text-Vertonung Teil 3, gesprochen vom Nachtwächter:
Im Anschluss daran habe ich Grok gefragt, wie und wo ich das vertont bekomme und es kamen mehrere Vorschläge für Netzseiten, welche mit dem Text arbeiten können. Meine Wahl fiel auf “NotebookLM“, und nein, ich hatte in diesem Moment nicht vor Augen, dass Sunny letztlich dieselbe Seite benutzt hatte (das ist mir erst beim Verfassen dieses Beitrags aufgefallen).
Dort fügte ich also den von Grok erstellten Dialogtext ein und klickte dann auf eine Option namens “Audio-…“ (mehr wurde mir in meinem Feuerfuchs nicht angezeigt). Es dauerte einige Minuten und dann war eine Tondatei bereit zum Herunterladen. Auf diese Datei kommen wir gleich nochmal zurück, denn was dabei herauskam, war völlig überraschend für mich, hatte ich mich doch vorher kein Stück mit “NotebookLM“ beschäftigt.
Die Funktion dieser Weichware in der von mir gewählten Option ist die Erstellung eines Gesprächs zwischen einer Frau und einem Mann über den zur Verfügung gestellten Inhalt – in diesem Fall des von mir durch Kopieren / Einfügen angebotenen Textes. Beim Anhören klingelten mir schon die Ohren, aus gleich mehrerlei Gründen. Allerdings zog ich eine kleine Lehre aus diesem ersten Ergebnis und ließ eine zweite Tondatei erstellen, diesmal auf Grundlage des Textes aus dem Beitrag “Eiszeit“. Wieder Kopieren / Einfügen und Klick auf “Audio-…“.
Ich gehe an dieser Stelle davon aus, dass Du Dir “Eiszeit“ nochmal angetan und auch die zwei Seiten der PDF von Grok gelesen hast. Das wäre auch gut so, denn so erschließen sich auch die Zusammenhänge. Und nun darfst Du Dich entspannt zurücklehnen und die folgende Tondatei anhören …:
Von der KI erstellter Titel: “Medien verkaufen Bestätigung statt Information“
Text-Vertonung Teil 4, gesprochen vom Nachtwächter:
Gut. Ich weiß ja nicht, wie es Dir geht. Wenn Du mit “NotebookLM“ schon mal gearbeitet hast, lässt Dich das vielleicht nur wissend schmunzeln. Und mir fällt dabei auch der eine oder andere “Podcast“ ein, bei dem für mich nun durchaus die Frage im Raum steht, ob ich mich womöglich lange Zeit habe täuschen lassen … Wie dem auch sei, solltest Du an dieser Stelle noch nicht geplättet sein, dann kommen wir nun noch zu der ersten erstellten Tondatei, die über den Dialogtext von Grok. Wenn eine Fiktion eine Fiktion über eine Fiktion erstellt …, bitteschön:
Von der KI erstellter Titel: “Der Kampf um Deine eigene Wahrnehmung“
Text-Vertonung Teil 5, gesprochen vom Nachtwächter:
Und? Hörst Du nun die klappernde und knirschende Mühle am reißenden Strom? :klipp, klapp: :knirsch, knack: :zack, zack: …
Im Idealfall hast Du Dich nun beinahe eine Stunde von mir beschäftigen lassen. Und ich hoffe sehr, dass Du eine Menge Erkenntnisse mitgenommen hast. Was hier innerhalb weniger Minuten künstlich zusammengeklöppelt wurde, hat mich tatsächlich für eine kleine Weile sprachlos gemacht – und dies, obwohl ich mir über die Möglichkeiten von “KI“ durchaus weitestgehend im Klaren bin. Dies in der eigenen Anwendung zu erleben, naja, das hat dann nochmal eine ganz andere Qualität.
Seit 2017 erzähle ich in steter Regelmäßigkeit, dass wir “rein gar nichts mehr glauben“ können. Bedenke: Die hier angewendete Technologie ist keineswegs der letzte Stand der Dinge. Vielleicht für die Öffentlichkeit, ja, doch gibt es diese Technik schon viele Jahre und was wir heute zu sehen und zu hören bekommen, ist in Wirklichkeit längst überholt.
Die Offensichtlichkeit, mit welcher Leichtigkeit wir heute mit Inhalten regelrecht ersäuft werden können, teils tiefgehend analytisch und / oder gar poetisch, Inhalte, welche keinerlei lebendiges Wesen in sich tragen, vollständig künstlich erzeugt wurden, in welchen ein beliebiger Text analysiert und sinnvoll und umfänglich kommentiert wird – ich habe mir mehrfach die Frage gestellt: “Bitte was? Aus welchem Loch hast Du das denn jetzt gezogen?“ – sollte jedem, absolut jedem vor allem die inhaltliche und ungemein folgenreiche Tragweite täglich konsumierter Medieninhalte bewusst machen.
Ich sehe es keineswegs als meinen Auftrag, hier irgendwelche apokalyptischen Warnungen oder Prognosen anzubringen. Es geht mir ausdrücklich darum, dass dieser öffentlich verfügbare Stand der Dinge des Januar 2026 gesehen und zur Kenntnis genommen wird. Und darüber hinaus sei mir der Hinweis gestattet, dass dies ja nur die Ton- oder Vertonungs-Abteilung betrifft. Was in Sachen Bewegtbild möglich ist, geistert täglichx für uns alle sichtbar durch die Sozialen Medien.
Was Du hieraus nun machst, welche Erkenntnisse und Schlussfolgerungen Du für Dich daraus ziehst, ist allein Deine Wahl. Wie stets und alles. Und doch hoffe ich sehr, dass diese kleine Reise in die Künstliche Wirklichkeit Deine Wahrnehmung dessen, was Dir alles so medial angeboten wird, ein gutes Stück weit schärft. Soll heißen: Sei wachsam.
Abschließend noch der kurze Hinweis auf die Kaffeekasse, siehe unter diesem Beitrag.
Sei aufrecht und bleib standhaft!
Alles läuft nach Plan …
Heil und Segen Dir.
Der Nachtwächter
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Nachtrag:
Und wer noch nicht genug davon hat, für den dann jetzt noch ein kleiner Nachtisch. 🤪
Natürlich habe ich vorhin dann, also nachdem ich den obigen Beitrag hochgeladen habe, doch nochmal NotebookLM zur Tätigkeit genötigt. Diesmal habe ich den Netzverweis zu dem Beitrag von heute zur Verfügung gestellt und das Ergebnis ist gleichermaßen erstaunlich …
Von der KI erstellter Titel: „Der Schock über die perfekte KI-Täuschung“:
Ohne weitere Worte …
N8w.

