Globale Erwärmung verursacht globale Abkühlung?

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 25.09.2014


Von Michael S. Rozeff

Micheal S. RozeffVor einiger Zeit kam die Hypothese auf, dass globale Erwärmung eine globale Abkühlung verursacht. Verschiedene Versionen davon lassen sich bereits seit mindestens 10 Jahren finden. Es geht um die Theorie, dass das aus dem Eis geschmolzene Frischwasser in bestimmte Ozeane fließt. Seine Dichte ist anders als die von Salzwasser. Die Mischung beeinflusst Temperaturen des Oberflächenwassers und der Atmosphäre.

Es ist eine Theorie. Es ist nur eine Theorie. Es ist kein Fakt. Die Aussagekraft ist fragwürdig. Theorien sind streitbar. Klima-Wissenschaft ist unbeständig, sehr unbeständig. Die Theorien von Wissenschaftlern in diesem Bereich konkurrieren miteinander. Wissen ist nicht verbindlich, wenn man die Faktoren betrachtet, die das Weltklima als Ganzes und das Klima in verschiedenen Regionen beeinflussen. Das Verständnis der Klimaveränderung ist unvollständig. Nur weil es wissenschaftliche Arbeit über das Klima gibt, heißt das nicht, dass es besonders verlässliches wissenschaftliches Wissen darüber gibt, auf das die Menschheit wetten abschließen könnte. Wenn die globale Erwärmung eine globale Abkühlung verursacht, geht das auch anders herum? Gibt es Zyklen? Wenn ja, wie lang sind sie? Was sind die beeinflussenden Faktoren?

Es ist recht einfach mit einer Google-Suche alternative Theorien von Klima-Wissenschaftlern zu finden. Man findet eine Theorie, dass der Salzgehalt des Mittelmeers einen großen Einfluss auf das Klima hat. Eine andere Theorie bezieht sich auf die sibirische Eisdecke. Man findet Theorien darüber, warum die arktische Eismasse fluktuiert und warum die antarktische Eisdecke größer ist als jemals zuvor. Man findet alternative Theorien darüber, warum es vor tausenden von Jahren Eiszeiten gab.

Wenn Wissenschaftler nicht verstehen, oder bisher nicht rausgefunden haben, was frühere Klimaveränderungen verursacht hat, wie sicher können sie oder wir dann bezüglich ihrer Theorien über aktuelle und zukünftige Veränderungen dann sein? Nicht sehr. Selbst wenn sich Wissenschaftler zur Ermittlung der Auswirkungen um eine Theorie scharen und das zu Entdeckungen und weiteren Fragen führt, kann man nicht sicher darüber sein, dass eine Theorie wirklich wahr oder in mancherlei Hinsicht einfach gewollt und nur das einzige Spiel in der Stadt ist, oder vielleicht das populärste Spiel in der Stadt.

Haben Politiker, die die derzeit gängigen Theorien über die globale Erwärmung vertreten irgendeine Ahnung von dem unsicheren Stand der Klima-Wissenschaft, oder wie die Wissenschaft eigentlich vorgeht? Es sieht nicht so aus. Sie bringen nicht die angemessene Skepsis oder Zweifel daran zum Ausdruck. Sie tun so, als wären sie sicher.

Al Gore hat immer so getan, als wäre er todsicher bezüglich der globalen Erwärmung. Er war so sicher, dass er feste Vorhersagen gemacht hat und enorme wirtschaftliche Veränderungen empfohlen hat. Er ist ein Beispiel der Ignoranz von Politikern, wenn es um wissenschaftliche Angelegenheiten geht. Können wir Wissenschaftlern zutrauen, diesbezüglich objektiver zu sein? Leider können wir das nicht und besonders dann nicht, wenn sie ihre Fördergelder von der Regierung bekommen.

>>> zum Original-Beitrag bei LewRockwell.com


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AmiGoHome
AmiGoHome
25. Sep. 2014 15:52

ich hab’s getestet. Es stimmt wirklich. Stellt einen großen Topf mit Eis in den Herd. Dann stellt auf 50 Grad. Wenn das Eis geschmolzen ist, Herd ausschalten. Die Luft im Herd hat wirklich nur 10 Grad und nicht 50Grad. Das ist der Beweis.