Russland baut ab 2017 eigene Raumstation

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 18.11.2014


Neue russische Orbital-Station kommt 2017 zum Einsatz.

Anfang des Jahres hat der stellvertretende russische Premierminister Dmitry Rogozin bekanntgegeben, dass Moskau nicht plant, die Internationale Raumstation ISS nach 2020 weiter zu nutzen und ihre Finanzmittel stattdessen in vielversprechendere neue Raumfahrt-Projekte konzentrieren wird.

Russland wird 2017 seine eigene orbitale Raumstation zum Einsatz bringen und dafür Teile der für die Internationale Raumstation kontruierten Module nutzen, so berichtete die Zeitung Kommersant am Montag und zitierte dabei eine Quelle aus dem Bereich Weltraum-Konstruktion.

“Die neue Station wird geometrisch vorteilhafter positioniert werden und einen größeren Sichtbereich auf die Oberfläche der Erde haben. Bis zu 90 Prozent des russischen Territoriums und des arktischen Gebiets vor der Küste werden von der Station aus sichtbar sein.“, so die Quelle mit Hinweis darauf, dass der Sichtbereich der ISS nicht mehr als 5 Prozent dieser Region abdeckt.

Die Tests mit bemannten Raumschiffen für die Infrastruktur auf dem Mond wird eine der Hauptaufgaben der geplanten Station werden, so die Quelle. Raumschiffe werden zunächst zur Station befördert und von dort dann weiter zum Mond.

Die Quelle fügte darüber hinaus hinzu, dass die Kosten des Projekts bisher nicht veranschlagt wurden. Im Anfangsstadium werden Module und Raumschiffe benutzt, die für das russische Segment der ISS entwickelt wurden. Jedoch ist der Quelle nach nicht geplant, dass die Arbeiten auf der ISS frühzeitig beendet werden.

>>> zum Original-Artikel bei Sputnik News


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