IS: “Radioaktive Vorrichtung” jetzt in Europa

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 11.12.2014


Behauptung eines Waffen-Herstellers der Djihadisten auf Twitter

Von Adam Kredo

Ein angeblicher Waffen-Hersteller für den Islamischen Staat (IS) behauptet, dass eine “radioaktive Vorrichtung“ an einen unbekannten Ort in Europa geschmuggelt worden sei, so ein von der SITE Intelligence Group am Montag veröffentlichter Geheimdienstbericht.

“Eine radioaktive Vorrichtung ist irgendwo in Europa angekommen.”, so Twitter-User Muslim-Al-Britani in einem von SITE abgefangenen und verbreiteten Tweet. Al-Britani behauptet, als freischaffender Waffen-Hersteller für Djihadisten nun mit IS (auch bekannt als ISIS, oder ISIL) zusammenzuarbeiten.

BREAKING NEWS# WARNING A Radioactive Device has entered somewhere in Europe. pic.twitter.com/9GKHjz7ugs
— Muslim-Al-Britani (@TNTmuslim) December 6, 2014
[Der Account wurde inzwischen gesperrt]

Die Behauptung von Al-Britani kommt nur Tage nachdem Berichte darüber an die Öffentlichkeit gekommen sind, dass der IS eine schmutzige Bombe in seinem Besitz haben könnte, dessen Bestandteile bei Überfällen auf eine Forschungseinrichtung in Mossul erbeutet wurden und unter anderem Uran beinhaltete. Al-Britani ist auch verantwortlich für die spekulativen Berichte über die schmutzige Bombe.

Al-Britani, der in seinem Twitter-Feed “weapon instructions and manuals” [Waffen-Instruktionen und Bedienungsanleitungen] verbreitet hat, behauptete nach den von SITE reproduzierten Tweets am 23. November:

“Der Islamische Staat hat tatsächlich eine schmutzige Bombe. Wir haben in der Universität in Mossul einiges radioaktives Material gefunden.“

Obwohl es schwierig ist, Al-Britanis Behauptungen zu verifizieren, haben US-Offizielle Bedenken darüber zum Ausdruck gebracht, dass der IS möglicherweise nukleares und radioaktives Material aus dem Irak herausgeschmuggelt haben könnte.

Regierungsmitarbeiter der USA und des Irak haben im September ein Abkommen unterschrieben, mit dem die Verstärkung der Bemühungen zur Unterbindung dieser Art von Schmuggel, welche von den Vereinigten Staaten als “gefährliche“ Bedrohung erachtet wird, vereinbart wurde.

Ein Mitarbeiter des Außenministeriums sagte gegenüber dem Washington Free Beacon seinerzeit: “Es gibt immer Bedenken wegen radiologischer oder radioaktiver Quellen.“.

Obwohl die Vereinigten Staaten seinerzeit “keine Kenntnis irgendwelcher Fälle davon [hatten], dass diese Art von Material bereits aus dem Land geschmuggelt wurde“, so könnte ISIL diese radioaktiven Materialien nach Angaben des Mitarbeiters möglicherweise für den Bau einer einfachen Bombe verwenden.

“Wenn ISIL genügend radioaktives Material, oder Material mit einem hinreichend hohem Radioaktivitätsgehalt in die Hände bekommt und sich entscheidet, es als Bombe zu verwenden und diese auf einem Marktplatz hochgehen lässt, dann wäre das eine sehr unangenehme Sache.“, so der Mitarbeiter.

Der Irak hat die Vereinten Nationen im Juli darüber in Kenntnis gesetzt, dass Terroristen nukleares Material aus der Universität in Mossul erbeutet haben. Gute 90 Pfund Uran sollen den Berichten nach gestohlen worden sein.

Der ehemalige Pentagon-Berater Michael Rubin sagte, dass die Geheimdienst-Offiziellen davon ausgehen sollten, dass die Information darüber von Vertrauensleuten der IS in Umlauf gebracht wurde.

“Zu häufig planen Mitarbeiter der Terrorismusbekämpfung die Verhinderung des letzten Terror-Angriffs.“, so Rubin. “Terror-Gruppierungen planen dagegen, mit etwas Neuem zu schockieren.“

“Vielleicht lügt Britani, vielleicht auch nicht. Aber die westlichen Behörden wären Narren anzunehmen, dass etwas nicht passieren wird, nur weil es bisher noch nicht passiert ist.“, sagte Rubin. “Die Terroristen-Gruppierungen haben die Motivation und, dank des erschaffenen Nachkriegsvakuums im Irak, auch die Mittel dafür, den Westen wie niemals zuvor zu treffen.“

Nach Ansicht Rubins sollten die Bedrohungen auch Teil der Debatten über die Kontrolle der Landesgrenzen sein.

“Vielleicht ist es ebenfalls Zeit zu erkennen, dass offene Grenzen und erfolgreiche Terrorismus-Bekämpfung sich gegenseitig ausschließen.“, so Rubin. “Das mag eine Lektion sein, die Obamas Ideologie direkt ins Gesicht bläst, aber die Realität wird stets die Oberhand über die politische Meinungsmache haben.“

>>> zum Original-Beitrag bei The Washington Free Beacon


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E.Witte
30. Dez. 2014 0:47

Radioaktive Vorrichtung in Europa….Die Verbrennt gerade auf dem Griechischen Meer…..

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