Turk: “Die Kräfte des Marktes siegen immer“

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 20.01.2015


James Turk im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 19.01.2015


James TurkJames Turk: “Ich möchte gerne einige ausgesprochen wichtige Beobachtungen, bezüglich dessen, was die Schweizer Nationalbank letzte Woche gemacht hat, ansprechen. Wir müssen uns das, was die Schweiz gemacht hat, sehr sorgfältig anschauen, denn es hat Auswirkungen auf jeden, der Gold und Silber besitzt.

Die Verlautbarung der Schweizer Nationalbank war ein welterschütterndes Ereignis, denn wie wir gesehen haben hat es die Märkte weltweit in Aufruhr versetzt. Wir erleben immer noch die Nachwirkungen, da mehrere Spieler jetzt die von ihnen erlittenen Verluste bekannt geben und es gibt zweifelsohne viele unbeabsichtigte ökonomische Konsequenzen, die noch ans Tageslicht kommen werden. Aber hier sind die Schlüsselaspekte, so wie ich sie einschätze und wie sie mit Gold und Silber in Verbindung stehen.

1. Die Zentralplaner haben die Bindung des Schweizer Franken an den Euro als ‚Peg‘ [wörtliche Übersetzung: Klammer, Haken, Dübel] bezeichnet. Das ist ein politisch korrekter Ausdruck, aber eine unzutreffende Bezeichnung, die verschleiert, was wirklich stattgefunden hat. Es war der Versuch der Schweizer Nationalbank, einen Preis zu kontrollieren – in diesem Fall der Preis, für den Schweizer Franken in Euros getauscht werden.

2. Die Festsetzung von Preisen durch Zentralplaner funktioniert nie. Es macht keinen Unterschied, welcher Preis festgelegt wird. Ob es ein reales Gut, wie den Preis von Brot oder Milch betrifft, oder in diesem Fall den Wechselkurs des Schweizer Franken. Es ist stets nur eine Frage der Zeit, bis die Preiskontrolle bricht.

3. Es ist besonders wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Markt immer stärker ist, als irgendeine Regierung, oder selbst eine Gruppe von Regierungen, die gemeinsam den Markt davon abhalten wollen, zu tun, was er will. In diesem Fall hat der Markt die Schweizer Nationalbank schlicht überrannt. Der Bluff war aufgeflogen. Die Schweizer Nationalbank hat letztlich erkannt, dass sie unmöglich all die ungewollten Euros kaufen kann, die ihr angeboten wurden. Was mich zum letzten Punkt bringt.

4. Der Markt mag extreme Über- oder Unterbewertungen nicht. Irgendwann werden die Preise sich bewegen und Wertanlagen auf ihr gerechtes Niveau bringen, egal wie viele Ressourcen die Zentralplaner der Preisobergrenze, beim verzweifelten Versuch, ein unhaltbares Bewertungsniveau aufrecht zu erhalten, entgegenwerfen.

Hier also die wichtige Schlussfolgerung, die wir hieraus ziehen sollten, Eric. Wir alle wissen, dass die Zentralplaner versuchen, den Goldpreis zu deckeln. Das wird für sie aber nicht besser funktionieren, als ihr Versuch, den Schweizer Franken zu deckeln.

Es ist immer wichtig daran zu denken, Eric, dass das schwächste Glied in der Kette immer zuerst bricht. Der Versuch der Schweiz, eine Flutwelle an Fiat-Geld zurückzuhalten, war undurchführbar. Es musste früher, oder später so kommen. Das ist genau das gleiche, was auch mit dem Britischen Pfund im September 1992, oder im März 1968 passiert ist, als seinerzeit das, was heute als ‚London Gold Pool‘ des Zentralbank-Kartells bekannt ist, sein Ende fand. Im Laufe der Zeit siegen immer die Kräfte des Marktes. Es ist schwierig, Ereignisse zeitlich richtig einzuschätzen, aber es macht den Anschein, dass der London Gold Pool 2 jetzt ins Wanken geraten ist.

So wie sich die weltweiten Wirtschaftsaktivitäten weiter verschlechtern, werden die Zentralplaner zunehmend verzweifelt versuchen, Geld und Kapital zu kontrollieren. Für sie ist diese Kontrolle ein Weg, um insolvente Bankensysteme zu retten und die Wohlfahrtsmodelle von mit Fremdkapital überfinanzierten Regierungen aufrecht zu erhalten, die am Rande des Bankrotts stehen. Jedoch sind auch die Zentralplaner nicht in der Lage, etwas untragbares aufrecht zu erhalten.

Hier also die Botschaft, die wir von dem, was in der letzten Woche geschehen ist, mitnehmen sollten. Der Goldpreis kann innerhalb von Minuten um 40 % in die Höhe schießen, genau wie der Schweizer Franken es letzte Woche getan hat. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie dies ablaufen könnte.

Alles was dafür nötig wäre, wäre dass die die Zentralplaner bekanntgeben, dass sie ihre nationalen Währungen wieder an Gold binden. Es könnte auch ein vom Markt getriebenes Ereignis sein, wenn Halter von Papiergold realisieren, dass sie anstatt physischem Metall nur das Versprechen irgendeiner Bank besitzen. Es ist eindeutig die richtige Wahl, vor der großen Neueinpreisung von Gold und Silber, weiterhin physisches Metall zu akkumulieren.“

>>> zum Original-Beitrag bei King World News


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