Das Vertrauen in die westlichen Zentralplaner findet sein Ende

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 09.02.2015


Von Michael Pento am 07.02.2015

Michael Pento1958 schrieb der Ökonom W. H. Phillips ein Essay, das eine inverse Beziehung zwischen Einkommensinflation und Arbeitslosigkeit hergestellt hat. Die Kernpunkt seiner Theorie war, dass es bei hoher Arbeitslosigkeit keine Einkommenszuwächse gibt, die Einkommen jedoch rapide steigen, wenn die Arbeitslosenquote niedrig ist. Phillips etablierte seine Theorie im Rahmen einer Kennlinie, die entsprechend als ‚Die Phillips-Kurve‚ bezeichnet wurde.

Die Inflation und Stagflation der 1970er

Allerdings haben Wirtschaftswissenschaftler die Phillips-Kurve in der Folge fälschlicherweise in Beziehung zur generellen Preis-Inflation gesetzt, anstatt ausschließlich zur Einkommensinflation. Leider – für Phillips-Kurven-Enthusiasten – haben die hohe Inflation und die hohe Arbeitslosigkeit der 1970er seine Kurven-Funktion komplett auf den Kopf gestellt.

UnemploymentDie Stagflation in den USA während der 1970er hat bewiesen, dass hohe Inflation und hohe Arbeitslosigkeit nebeneinander existieren können – und es oft auch tun – und haben die Phillips-Kurve damit widerlegt. Dieses gleiche Phänomen, in der steigende Inflation mit steigenden Arbeitslosenzahlen einhergeht, war zudem auf der ganzen Welt zu beobachten. Passenderweise hätte die Vorstellung, dass eine größere Anzahl an arbeitenden Menschen der Grund für Inflation sei, auch seinen Platz in der Halle der Schande ökonomischer Theorien finden sollen.

Jedoch waren keynesianische Ökonomen, die diese Kurve in den 1960ern voller Hochachtung schätzten, irgendwie unfähig davon abzulassen. Also wurde eine neue Kennlinie auf Basis der Phillips-Kurve erschaffen, die praktischerweise viel mehrdeutiger war. Sie nannten diese Kennlinie NAIRU (Non-Accelerating Inflation Rate of Unemployment – Inflationsstabile Arbeitslosenquote).

Die Idee hinter NAIRU ist, dass Inflation und Arbeitslosigkeit nur dann miteinander in Verbindung gebracht werden, wenn die Arbeitslosigkeit unter einen bestimmten, vorkalkulierten Wert fällt. Was man jedoch verstehen muss ist, dass die NAIRU-Zahlen der FED noch dehnbarer und elastischer als Knetgummi sind und falls sie doch unter die vorher festgelegte Marke fallen, wie von 1996 bis 2000, und die von der FED berechnete Inflation ausbleibt, dann muss die FED sich eben eine Ausrede für ihre Untätigkeit einfallen lassen.

Nicht vertrauenswürdiges Fiat-Geld

Um das klarzustellen, es gibt keine Beziehung zwischen Arbeitslosigkeit und der allgemeinen Inflationsrate. Wie Milton Friedman uns gelehrt hat, ist Inflation ein ausschließlich monetäres Ereignis. Meine Ansicht ist, das Inflation durch eine andauernde Abschwächung der Kaufkraft einer Währung verursacht wird. Der Markt kommt zu der Überzeugung, dass es zu einer substanziellen Aufweichung der Währung kommt und dadurch fällt der Wert des Papiergeldes.

Selbst wenn alle Arbeitsfähigen eine Beschäftigung finden würden, würde das keine Inflation auslösen. So etwas mag zu steigenden Nominal-Einkommen führen, aber der durch diese zusätzlich beschäftigten Arbeitnehmer erarbeitete Zuwachs an Produkten und Dienstleistungen, würde die Einkommenszuwächse absorbieren, ohne dass es zu Preissteigerungen käme. Ein Zuwachs bei der erwerbstätigen Bevölkerung und steigende Produktivität sind die entscheidenden Schlüssel zu wirtschaftlichem Wohlstand.

NAIRU, die FED und eine sich abschwächende Weltwirtschaft

Der Grund aber, warum es wichtig ist die Phillips-Kurve und noch mehr NAIRU zu verstehen ist, dass diese Kennlinie vielleicht der wichtigste Datensatz ist, den sich Janet Yellen anschaut, wenn sie Entscheidungen über die Politik der FED trifft.

Fed Chair Janet Yellen Holds News Conference Following FOMC MeetingWenn die Arbeitslosigkeit höher ist als NAIRU, wie es derzeit der Fall ist, dann gurrt Yellen wie eine Taube. Wenn die Arbeitslosigkeit aber darunter fällt, wie von 1996 bis 2000, dann hat Yellen schon gezeigt, dass sie viel offener für das Straffen ihrer Geldpolitik ist, als andere Zentralbanker.

Frau Yellen unterliegt der unbegründeten Angst, dass eine zu hohe Beschäftigung unsere sich abschwächende Weltwirtschaft hyperinflationieren wird. Nur des Verständnisses halber, wie unbegründet diese Ansichten in Wirklichkeit sind, schauen Sie sich diese beiden Charts an:

KWN-Pento Inflation
US-Inflation nach Verbraucherpreisindex seit 2011 (Quelle KWN)

KWN-Pento Unemployment
US-Arbeitslosigkeit im gleichen Zeitraum (Quelle KWN)

Wie man sehen kann, fallen sowohl die Inflation, als auch die Arbeitslosigkeit parallel. Ich fordere jeden Keynesianer auf, der immer noch an der Phillips-Kurve oder NAIRU festhält, sich die Korrelation zwischen einer fallenden Arbeitslosenquote und der Inflationsrate anzuschauen.

Im Jahr 2010, als die Arbeitslosigkeit knapp unter 10 Prozent lag, war die FED der Meinung, dass eine Änderung ihrer Geldpolitik notwendig werden würde, sobald die Arbeitslosenquote 6,5 Prozent erreicht. Da die Inflation und die Wirtschaft jedoch nicht zugelegt haben, haben sie inzwischen als neues Ziel einen Wert von 5,4 Prozent festgelegt. Mit einer Arbeitslosenquote von derzeit 5,6 Prozent kommen wir Frau Yellens Linie im NAIRU-Sand nun gefährlich nahe.

Zerfallende ökonomische Fundamentaldaten

Das Problem ist folgendes: Janet Yellen flickt verderblich an der Phillips-Kurve herum, um herauszufinden, wie vielen Amerikanern es gestattet sein darf Arbeit zu finden. Die überall um sie herum sichtbaren zerfallenden ökonomischen Fundamentaldaten nimmt sie dabei nicht wahr: die sich abflachende Zinskurve, verfallende Rohstoffpreise, die sich abschwächenden Wirtschaftsdaten in den USA und international; sie alle zeigen auf, dass die von den Zentralbanken erschaffenden Asset-Blasen platzen. Wieder einmal wendet die FED fehlerhafte Modelle auf die falschen wirtschaftlichen Fundamentaldaten an.

federal reserve fedWie auch immer, wenn die Arbeitslosigkeit weiter fällt, dann wird Frau Yellen durch die von ihr leidenschaftlich festgehaltenen Konzepte dazu gezwungen werden, die Zinsen zum Zweck der Erschaffung eines deflationären Zyklus anzuheben. Ich begrüße einen solchen Schritt und die überfälligen und unausweichlichen Konsequenzen, die er mit sich bringt.

Die FED wird damit jedoch unwissentlich, bildlich gesprochen, ein Auto auf den Bahnschienen parken. Frau Yellen wird dann die Tatsache ignorieren müssen, dass der Rückgang der Arbeitslosigkeit aus den falschen Gründen geschieht, da sie mit einer fallenden Erwerbsquote einhergeht.

Vertrauen in die Zentralplaner neigt sich dem Ende zu

Wieder einmal wird die FED nicht erkennen, was direkt vor ihr ist. Wie üblich kämpft sie den Krieg von gestern mit den falschen Waffen. Diese durchdringende und langwierige Inkompetenz beschränkt sich nicht nur auf die US-Zentralbank. Die Zentralbanken in Europa, Japan und China machen es jetzt genau wie die FED und übernehmen die Immobilien-, Aktien- und Bondmärkte und in direkter Konsequenz die Gesamtheit der eigenen Volkswirtschaften.

Das ist der Grund, warum die immense Macht zur Festlegung der Geldversorgung und des Zinsniveaus niemals einer Gruppe nicht gewählter Bürokraten hätte übergeben werden sollen. Und es ist der Grund, warum das Vertrauen in die Gelddrucker für die Lösung unserer wirtschaftlichen Probleme sehr bald sein Ende finden wird.

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag bei King World News


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