Wird die EZB alle griechischen Euroscheine wertlos machen?

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Ein Beitrag vom Nachtwächter am 01.07.2015


James Turk im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 30.06.2015


James TurkJames Turk: “Das Unvermeidbare ist jetzt endlich passiert, Eric. Das griechische Finanzsystem kollabiert. Wir können noch nicht sagen, dass es vollständig kollabiert ist, so weit sind wir noch nicht. Der Zusammenbruch fängt gerade erst an und zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, was alles genau zu Fall gebracht werden wird.

Ich möchte gerne zur Krise 2008 zurückgehen, um das was jetzt in Griechenland geschieht ins rechte Licht zu rücken. Der Zusammenbruch von Lehman Brothers im September 2008 wird allgemein als Datum für den Ausbruch dieser Krise hergenommen. Es war aber schon vor dem Kollaps von Lehman klar, dass ein welterschütterndes Finanzereignis überfällig ist. Wann also fing die Finanzkrise von 2008 tatsächlich an?

War es mit dem Zusammenbruch von Bear Stearns Anfang 2008? Dem Bank-Run bei Northern Rock im Vereinigten Königreich im Jahr davor? Oder gar noch vor dem Bank-Run, vielleicht mit dem Kollaps zweier Hedge-Fonds, die aufs Äußerste in Immobilien investiert waren?

Die Hölle bricht los

Sie sehen also, ich spreche hier zwei Punkte hinsichtlich der schrecklichen Probleme an, die in Griechenland jetzt auf den Weg gebracht wurden. [etweet]Der von Griechenland ausgehende Dominoeffekt wird das globale Finanzsystem unaufhaltsam in seinem Kern erschüttern[/etweet], genau wie jene ersten Beben 2007 letztlich zur Lehman-Pleite 2008 führten. Und zweitens kann es sein, dass wir ein oder zwei Jahre warten müssen, bevor wir das ganze Ausmaß des kommenden Sturms erkennen können.

griechenland greece crash dominoBis dahin müssen wir nach schwachen Gliedern in der Kette Ausschau halten, um das dahinter liegende Problem besser zu verstehen. 2008 betraf es alles, was irgendwie mit Immobilien zu tun hatte.

Die Frage, die mich jetzt beschäftigt ist, ob das schwache Glied dieses Mal der Euro ist? Wird er kollabieren und eine Kettenreaktion von Pleiten auslösen und der Reihe nach eine Welle von Derivat-Explosionen in Verbindung mit Euro-Schulden und Euro-Zinsen auslösen?

Die Europäische Zentralbank ist insolvent

Diese Fragen sind nach wie vor unbeantwortet, wir können aber gewissen Hinweisen nachgehen. Als erstes müssen wir uns natürlich die Europäische Zentralbank anschauen. [etweet]Wenn wir normale Buchhaltungsgrundsätze anwenden, ist die EZB insolvent[/etweet].

Griechenland schuldet der EZB € 115 Milliarden. Gute € 89 Milliarden davon sind die wöchentlichen Kredite, die die EZB zur Finanzierung griechischer Banken zur Verfügung gestellt hat, als die Einleger dort ihr Geld abgehoben haben.

draghi bad moodDie verbleibenden € 26 Milliarden sind von der EZB aufgekaufte griechische Staatsanleihen. Der Wert dieser Schulden geht gegen null, unabhängig vom Ausgang des griechischen Referendums, aus dem einfachen Grund, dass Griechenland gar nicht die finanziellen Möglichkeiten hat, diese Schulden zu begleichen.

Das Problem ist, dass die EZB ihrer jüngsten wöchentlichen Bilanz nach nur € 98 Milliarden an Kapital und Reserven hat – was € 17 Milliarden weniger ist, als das was Griechenland ihr schuldet.

Diebstahl von Bankeinlagen

In Zypern hat die EZB das in den zypriotischen Banken eingelegte Geld gestohlen und das ist das, was ich auch für Griechenland erwartet hatte. Es gibt da aber ein Problem, jetzt, da die Politiker und Eurokraten das Problem so lange vor sich hergeschoben haben.

greek-bankSeit wir beide vor drei Monaten das erste Mal über die Möglichkeit eines ‚Bail-Ins‘ in Griechenland gesprochen haben, ist so viel Geld aus dem griechischen Bankensystem abgeflossen, dass es schwierig werden würde, den griechischen Sparern einen Bail-In aufzuzwingen. Sie werden sich erinnern, dass in Zypern nur Einlagen ab € 100.000 aufwärts eingezogen wurden und das meiste davon kam von russischen Oligarchen, den größten Kunden zypriotischer Banken.

In Griechenland ist der Großteil der großen Einlagen bereits draußen. Wird sich die EZB also Geld von jedem nehmen, der noch Geld auf griechischen Banken liegen hat? Selbst von kleinen Sparern und Menschen, die Rente beziehen?

Wenn nicht, dann muss die EZB rekapitalisiert werden und das bedeutet, dass mehr Geld von den Steuerzahlern aus der Eurozone kommen muss. Da gibt es aber einen Haken, Eric.

Die EU selbst hat bereits rund € 170 Milliarden an Griechenland gegeben. Wie sollen die Politiker den Wählern also eine große Steuererhöhung verkaufen, um die ganzen faulen Kredite an Griechenland abzudecken, ganz zu schweigen von der Exposition der EZB gegenüber Griechenland?

Deutschland sagt ‚genug ist genug‘

Um Ihnen einen Eindruck von dem aufziehenden Ärger zu geben, ein führender Politiker in Merkels Koalition hat kürzlich gesagt: »Wir werden die übertriebenen Wahlversprechen einer teilweise kommunistischen griechischen Regierung nicht von deutschen Arbeitern und ihren Familien bezahlen lassen.«

Was wird die EZB also tun, wenn sie selbst über den Bail-Out durch die europäischen Steuerzahler nicht wieder zahlungsfähig gemacht werden kann? Eine Sache, die sie tun könnte, ist das was sie schuldet zu reduzieren. Sie könnte alle Geldscheine für ungültig erklären, die von der griechischen Nationalbank herausgegeben wurden.

Werden € 45 Billionen griechischer Geldscheine wertlos gemacht?

Die meisten Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass die Zentralbank in jedem Land der Eurozone eigene Geldscheine herausgibt. Auf dem Bild rechts sehen wir deutlich ein ‚Z‘ vor der Seriennummer. Dieser Schein wurde von der belgischen Zentralbank herausgegeben.

Euroschein ZAlle Geldscheine mit einem ‚Y‘ wurden von der griechischen Zentralbank herausgegeben und davon es gibt den Gegenwert von € 45 Milliarden. [etweet]Die EZB kann also ihre Exposition gegenüber Griechenland verringern, indem sie alle Euroscheine mit dem Buchstaben ‚Y‘ widerruft[/etweet] und erklärt, dass sie ab sofort keinen Wert in Euro mehr haben. Die € 115 Milliarden an Krediten an Griechenland würden so auf deutlich überschaubarere € 70 Milliarden reduziert, was die EZB aus buchhalterischem Blickwinkel solvent halten würde.

Durch die einfache Verkündung, dass Euroscheine mit dem Buchstaben ‚Y‘ ab sofort nicht mehr 1 zu 1 gegen andere Euroscheine getauscht werden können und keinen Wert in Euro mehr darstellen, würde die EZB das tun, was andere Länder im Lauf der Geschichte des Geldes viele Male gemacht haben. Die widerrufen eine Währung und machen die alte Währung wertlos.

Verzweifelte Situationen erfordern verzweifelte Maßnahmen!

Wird die EZB zu einer derart extremen Maßnahme greifen? Oder ergreift sie andere verzweifelte Maßnahmen, die wir im Moment noch gar nicht erahnen können? Unglücklicherweise wissen wir es nicht, aber die Geschichte ist immer ein wundervoller Lehrmeister.

Die klare Lektion aus der Geschichte ist, das Kontrahenten-Ausfallrisiko zu vermeiden, sobald sich der Beginn einer Finanzkrise abzeichnet. Vermeiden Sie also Fiat-Währungen, die durch nichts außer leeren Versprechungen der Zentralbanken und Politiker gedeckt sind. Halten Sie stattdessen physisches Gold und Silber.“

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag


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