Gerald Celente: Gold ist der sichere Hafen für den kommenden Kollaps (Video-Transkription)

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Gerald Celente im Interview bei Greg Hunter von USA Watchdog, veröffentlicht am 23.08.2015. Transkription und Übersetzung des Video-Interviews aus dem Englischen durch den Nachtwächter.


Die Mähr von der lockeren Geldpolitik

Greg Hunter: »Sie haben vor vor ein paar Wochen in den Raum gestellt, dass der Markt hochgehen wird, noch bevor das Jahr zu Ende ist.«

Gerald Celente: »Es ist ganz einfach. Es gibt eine globale Abschwächung und das, obwohl die Zentralbanken nach der Panik von 2008 Billionen von Dollars, Yen, Yuan, Euros und wie sich alle heißen zur finanziellen Stützung reingepumpt haben. Wir sind in unbekanntem Terrain, das ist in der Weltgeschichte noch niemals zuvor geschehen.

Die Märkte fingen 2008 an zu kollabieren. Was wurde gemacht? Es wurde etwas Neues erfunden, namens quantitative Lockerung [Quantitative Easing, QE = lockere Geldpolitik]. Wir schmeißen Billionen von Dollars auf den Markt und diese werden von der ganzen Welt absorbiert. Und weil der Dollar billig ist, drücken wir das Zeug weiter da raus, damit all die Schwellenländer unser Geld leihen können.

Und jetzt sind wir mal China: Unsere Wirtschaft schwächt sich ab und wir machen sogar noch mehr quantitative Lockerung, als es die Amerikaner tun und wir geben dem irgendeinen chinesischen Namen. Und dann gibt es da noch ein weiteres Land, das nennt sich Japan.

Hey, die Dinge stehen schlecht? Keine Bange, Greg, wir lassen uns eine bescheuerte, ignorante Geschichte einfallen, die absolut überhaupt gar keinen Sinn ergibt und nachdem wir die in Japan verkauft haben, schieben wir die allen anderen in den Rachen. Hier kommt die Geschichte:

Inflation ist sehr niedrig, Deflation ist sehr schlecht. Denn wenn die Menschen wissen, dass wir Deflation in unserem Land haben, dann werden sie warten und nichts kaufen. Denn sie wissen, dass die Preise fallen werden.

Also lassen wir uns etwas mit einem unsinnigen Namen wie “Abenomics“ einfallen. Und Abenomics wird mehr Geld ins System stecken. Wenn man das BIP [von Japan] mit dem von Amerika vergleicht, bedenken Sie, das ist die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt.

Und dann erzählen wie die große Lüge, dass dieser Rekord-Zufluss an Geld irgendwie die Konsumausgaben anschieben wird, während wir unseren Yen heruntertreiben. Denn wenn die Konsumenten glauben, dass die Preise raufgehen, dann rennen sie los und kaufen Dinge.

Wer kann sich bloß eine derart dämliche Geschichte einfallen lassen? Und die haben das verkauft!

Die Sackgasse der Nullzinspolitik und crashende Rohstoffmärkte

Dann gibt es Zinsen auf Rekordtief. Als Sie und ich noch jung waren, da gab es etwas, das nannte man Sparbücher. Da haben die Leute tatsächlich Geld zur Bank gebracht und haben Zinsen darauf bekommen, die höher waren als die Inflationsrate und dann konnten sie sich irgendwann entspannt zur Ruhe setzen.

Das haben wir nicht mehr. Unsere Zinsen sind auf Rekordtief, quantitative Lockerung; lassen Sie uns das ganz kurz zusammenfassen: Sie wissen genauso gut wie ich und alle die Ihre Sendung ansehen, weil sie schlaue Menschen sind, dass der einzige Grund, warum die Aktienmärkte gestiegen sind, all dieses billige Geld ist. Es wird umsonst Geld geliehen, aufgehört Aktien zurückzukaufen und die Aktivitäten bei Fusionen und Übernahmen sind größer als 2007.

Und jetzt haben wir crashende Rohstoffpreise. Wie kommt das? Eisenerz, Kupfer, Kohle, Aluminium, Nickel, Getreide, Palmöl, die ganze Liste runter… die Rohstoffpreise sind jetzt auf dem schlechtesten Niveau, seit Anfang 2002. Und falls irgendwer, der seinerzeit wach war, sich daran erinnert: Amerika war damals gerade auf dem Weg aus der Rezession von 2001.

Die Rohstoffpreise brechen zusammen, weil die Menschen kein Geld haben. Die Arbeitsplätze sind Mist. Es wird nicht konsumiert. Chinesische Exporte sind im vergangenen Monat um 8 % gefallen. Wir schauen einen Datensatz nach dem nächsten aus China an, ob es der fallende Shanghai [Composite Index] ist, ob es deren einbrechende Immobilienmärkte sind… die Blase ist geplatzt. Schauen Sie sich den Einkaufsmanagerindex an, schauen Sie sich jede vorhandene Information über die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt an, die ein großer Konsument mit über 50 % von all den Rohstoffen ist, die ich erwähnt habe. Jetzt verbrauchen sie die nicht mehr.

Es gibt eine globale Abschwächung, die Rohstoffpreisen brechen ein und dann brechen jetzt die Währungen zusammen. Es ist nicht nur der Yuan, der abgewertet wurde. Das war nur eine kleine Währung. Werfen Sie einen Blick auf Brasilien. Ach, die sind ja nur um 37% gefallen.

Und hey, Kanada ist ja nicht so weit weg von uns, stimmts? Schauen Sie sich deren Währung an, die ist auf das Niveau von 2004 gefallen. Und wie wärs, wenn wir einfach mal über die Grenze im Süden gehen, nach Mexico. Schauen Sie sich den Peso an, der ist auf Rekordtief, wie 1994 als sie ihn abgewertet haben.

Wir sehen, wie die Währungen crashen, die Rohstoffe crashen, und das auf der ganzen Welt. Wie konnte irgendjemand nicht sehen, dass das kommt?«

Währungskriege, Rohstoffkriege, Handelskriege, Weltkriege

Greg Hunter: »Wenn es zu einem echten Crash kommt, wie wird sich der auf die normalen Menschen auswirken?«

Gerald Celente: »Das ist sehr wichtig, Greg. Hier sind wir am letzten Sonntag des Monats August. Das ist eine Zeit, in der das Handelsvolumen in den Märkten normalerweise sehr dünn ist. Nicht so jetzt. Es ist wirklich stark.

Wie wird das für den normalen Menschen sein? Wir werden mehr verlorene Arbeitsplätze erleben, mehr Zwangsvollstreckungen, höhere Arbeitslosigkeit und unglücklicherweise mehr soziale Unruhen.

Als Trend-Forscher sehen wir uns über 300 verschiedene Kategorien an und stellen Verbindungen zwischen verschiedenen Bereichen her. Wenn nichts anders mehr geht, dann ziehen sie in den Krieg. Das ist ein alter Film, John Wayne spielte da mit, der heißt “Zweiter Weltkrieg“.

Währungskriege, Rohstoffkriege, Handelskriege, Weltkriege. Es passiert schon wieder. Man sieht, wie die schon wieder über China reden, weil sie ihren Yuan abgewertet haben. Was sie bei der Geschichte weglassen ist, dass der chinesische Yuan gegen den US-Dollar im Jahr 2015 um etwa 10 % zugelegt hatte. Also ja, die haben abgewertet.

Aber das andere wichtige Element davon ist, die können so viel abwerten, wie sie wollen. Eine billigere Währung bedeutet nicht, dass man mehr exportiert. Diese Zeiten sind vorbei, weil so viele der hergestellten Produkte aus verschiedenen Ländern kommen. Es ist ja nicht so, dass alle das ganze Zeugs was sie herstellen komplett zuhause herstellen. Sie kaufen Einzelteile aus der ganzen Welt.

Um ein Beispiel zu geben, ich habe Eisenerz angesprochen. 2011 kostete eine Tonne Eisenerz rund $ 191, jetzt kostet sie zwischen $ 50 und $ 60. Jetzt sind Sie Brasilien. Sie haben gerade erst erlebt, wie Ihre Währung gegenüber dem Dollar um 37 % abgewertet hat. Exportieren Sie mehr? Nein, Brasilien steckt in einer Rezession.

Oh, wir reden über soziale Unruhen? Ein paar Millionen Menschen waren erst gerade letzten Sonntag auf den Straßen. Sie wollen noch mehr Unruhen sehen? Warum gehen Sie dann nicht nach Venezuela. Das gefällt Ihnen nicht? Dann reisen Sie nach Kolumbien, da schlägt es als nächstes zu. Gehen Sie nach Chile. Ich habe einen großartiges Angebot für Sie, Greg. Sie brauchen ein schönes luxuriöses Büro? Wir haben da ein Gebäude, das wir auf dem Höhepunkt des Kupfer-Booms gebaut haben und das steht komplett leer!

Auf der ganzen Welt, von Angola nach Ghana, von Nigeria nach Russland, haben wir Rezessionen und Depressionen. Das BIP in Russland ist im vergangenen Quartal um 4,6 % gefallen.

Wie sehen die Ölpreise aus? West-Texas-Crude bewegt sich jetzt unter $ 40. Gehen wir nochmal rauf nach Kanada, der ganze Schiefersand, nur um in die Gewinnzone zu kommen, braucht man $ 45.«

Gold ist eine Wertanlage im sicheren Hafen

Greg Hunter: »Was denken Sie über Gold? Es macht den Eindruck dass Gold und Silber einen Boden gebildet haben und jetzt steigen könnten. Die schlauen Menschen wissen, dass die Preise manipuliert werden. Warum kaufen wohlhabende Menschen jetzt physisches Gold und Silber, wenn wir über Ihre große globale Abschwächung reden?«

Gerald Celente: »Wie können Sie es wagen zu behaupten, dass die Preise manipuliert sind? Nur weil sie den 5,3 Billionen Dollar Forex-Markt, die Währungsmärkte manipulieren? Nur weil sie die Libor-Raten beeinflussen, die Zinsen? Wie können Sie behaupten, dass alles manipuliert ist?

Ach, nur am Rande, Greg. Hier in den USSA gibt es 6 Banken, die wegen Betrugs und Manipulationen verurteilt wurden. Nicht ein einziger Kopf von den Jungs mit den weißen Schuhen an der Wall Street rollt!

Die müssen die Goldpreise unten halten, weil sie über die ganzen Währungsabwertungen reden. Der Punkt ist, es [Gold] ist eine Wertanlage im sicheren Hafen, es ist anders als der Rest. Deshalb kaufen wir es. Wir haben niemals Gold wegen der Inflation gekauft. Wir haben es wegen der Währungsabwertungen gekauft.

Ich gebe Ihnen ein Beispiel: Ich hatte den brasilianischen Real angesprochen, der um 37 % gegen den Dollar gefallen ist. Gold basiert auf Dollars, stimmts? Wenn Sie Real besitzen, dann haben Sie gerade 37 % Verlust gemacht. Aber was, wenn Sie Gold gehabt hätten? Gold basiert auf Dollar. Glauben Sie, dass das einleuchtet?

Deshalb steigt Gold, weil die Währungen auf der ganzen Welt zusammenbrechen. Die Märkte lösen sich auf und die Leute wollen es nicht zugeben.

Ich möchte Ihnen etwas vorlesen. Dies kommt von CNBC vom vergangenen Donnerstag, als der Markt über 360 Punkte nachgegeben hatte. Der Markt hatte gerade geschlossen und die bringen einen ihrer Top-Analysten, den Namen werde ich jetzt nicht erwähnen. Er sagte:

“Wissen Sie, ich sage Ihnen, was für alle so frustrierend ist. (Celente: wir gehören jetzt also auch zu “allen“) Was genau hat sich in den letzten 48 Stunden in der Welt verändert, dass wir diesen kleinen Mini-Kollaps erleben? Lassen Sie es uns als Kollaps im Markt bezeichnen. Mich verwirrt das.

Ich stehe heute früh um 5.30 Uhr auf, China ist abgestürzt und ich sage ‚Uhh‘. Der Markt eröffnet lausig, die Futures sind lausig und ich verschicke eine Notiz: ‚Weiß irgendjemand, was hier los ist? Kann mir irgendwer einen spezifischen Grund dafür nennen?‘. Niemand gibt mir einen Grund, nur eine vage Ahnung eines Untergangsszenarios.“

Ich habe die Nase voll von diesen Leuten, die Menschen wie mich “Untergangspropheten“ nennen, nur weil wir ihre Märchen nicht kaufen. Lassen Sie mich weiterlesen:

“China ist schwach, Brasilien ist gefallen, die globalen Märkte. Diese Ahnung, von der wir fürchten, dass sie die Märkte in den letzten Wochen erfasst hat, hat sich heute plötzlich spürbar in einem kleinen Sell-Off manifestiert.“

So betrachten die das. Die wollen den Währungscrash nicht sehen? Die wollen den Rohstoffcrash nicht sehen? Ihr könnt den globalen Abschwung nicht erkennen? Könnt ihr nicht 1 und 1 zusammenzählen?«

Bondmarkt-Crash, ausbleibende Zinserhöhung und mehr QE

Greg Hunter: »Nun, wenn Sie ein Untergangsprophet sind, dann sind Sie in bester Gesellschaft. Denn der IWF hat im Juni gewarnt und Ben Bernanke hat letzte Woche vor einem Bondmarkt-Crash gewarnt und davor, dass die Zinsen deutlich steigen könnten. Und auch der FED-Vizepräsident Williamson sagte, dass QE nicht funktioniert hat, dass es ein Fehler war. Was denken Sie darüber, dass Ben Bernanke sagte, dass die Bondmärkte crashen könnten und dann die Zinsen raufgehen?«

Gerald Celente: »Er hat Recht. Das ganze ist ein einziges großes Ponzi-Schema, alles kann passieren. Alles. Und was dabei wichtig ist, selbst das Wall Street Journal kam vor einer Woche mit einer Titelstory, dass die FED ihre ganze Munition verschossen hat. Die können nichts mehr machen, wir haben Zinsen auf Rekordtief.

Aber ich teile deren Meinung nicht. Ich glaube, dass sie mit einer weiteren Runde quantitativer Lockerung daher kommen werden. Die werden alles tun, was möglich ist. Es macht jetzt den sicheren Eindruck, dass sie die Zinsen im September nicht anheben werden. Und wenn schon, worüber reden wir denn hier? 25 Basispunkte?

Was wird Arbeitsplätze schaffen? Die Arbeitsplätze die die geschaffen haben sind Mist. Hier eine Zahl für Sie: Das durchschnittliche Haushaltseinkommen in den Vereinigten Staaten liegt heute 6 % unter dem, wo es 1990 lag. Schauen Sie sich die neuen Immobilien-Verkaufszahlen an, die gerade herausgekommen sind. Käufer von neuen Häusern, Erstkäufer, das liegt normalerweise in guten Zeiten um die 40 %, die Zahl ist auf 28 % gefallen.

Schauen Sie sich die Anzahl Menschen an, die Häuser besitzen. Die Zahl ist auf das Niveau von 1960 gefallen. Schauen Sie sich die Erwerbsquote an. Die ist wieder auf dem Niveau der späten 1970er, als die Frauen gerade erst anfingen in den Arbeitsmarkt zu fließen. Wir sind auf das Niveau zurückgefallen.

Es gibt keinen Aufschwung, das war eine Vertuschung. Und Greenspan ist der Typ, der mit dem Ganzen angefangen hat. Gehen Sie zurück in die 1990er, zu dem Bail-Out von Long Term Capital Management. Gehen Sie zurück in die Zeit nach 9/11, als Greenspan anfing, die Zinsen auf ein 46-Jahrestief zu senken. Greenspan, oder heißt er Green“scam“ [AdÜ.: scam = Betrug], war der große Blasenbauer und jetzt bläst er heiße Luft, um sich selbst davon reinzuwaschen.«

Wie geht es weiter?

Greg Hunter: »Ja, ich denke er versucht seine Reputation wiederherzustellen. Er war es, der damit angefangen ist. Bernanke ist auf den Wagen aufgesprungen und genauso tat es Yellen.

Ich weiß, dass Sie den großen Crash noch vor Jahresende kommen sehen. Beschreiben Sie, was genau sie da kommen sehen.«

Gerald Celente: »Wir sehen jetzt, wie es anfängt sich auszuspielen. Wird das weitergehen? Ich meine, sicher, das könnte einfach nur ein kurzzeitiges Phänomen sein. Ich glaube aber, dass wir bis Jahresende die Aktienmärkte unten sehen werden, über alles mehr als 20 %.

Schauen Sie sich die Nasdaq an, die steht deutlich unter 5.000. Lassen Sie uns das in den rechten Blickwinkel rücken. Wissen Sie, wann die Nasdaq zum letzten Mal bei 5.000 war? Im März 2000, vor 15 Jahren.

Ich bin bullisch bei Gold. Ich glaube, dass die Goldpreise steigen werden, sie werden in die Höhe schießen. Wir haben das geschrieben, also ist das dokumentiert, Greg; wir sind der Ansicht, dass der Boden beim Gold zwischen $ 1.000 und $ 1.150 die Unze liegt. Das war das Risiko nach unten.

Es rechnet sich einfach nicht, es für weniger aus dem Boden zu holen. Und es ist nicht wie beim Öl, wo die immer nur weiter produzieren, nur um alles am Laufen zu halten. Beim Gold hört man auf, man macht es einfach nicht mehr.

Wir gehen davon aus, dass wenn der Goldpreis steigt, dann wird er durch die Decke schießen. Und das Niveau von 2011, ich glaube es waren $ 1.921 oder $ 1.927; wir glauben, es wird über die $ 2.000 pro Unze steigen.

Bei Silber sind wir nicht ganz so bullisch, denn Silber wird für Herstellungsprozesse gebraucht und wir sehen keine Zuwächse bei der Produktion. Es ist auch ein Fertigungsmetall. Jedenfalls wird es nicht zusammen mit anderen Rohstoffen fallen. Es wird wahrscheinlich steigen, aber nicht mit der Geschwindigkeit, mit der Gold steigen wird.

Denn seit dem Beginn der schriftlichen Aufzeichnungen in der Geschichte wurde Gold so angesehen, dass wenn alles andere in die Brüche geht, dann gibt es immer noch Gold. Und die Menschen werden nach einer Wertanlage im sicheren Hafen jagen, wenn dies alles anfängt zu kollabieren.

Unruhen, Aufstände, Krieg und Migranten

Nochmal, wir werden Aufstände in Brasilien erleben, mehr Aufstände in Venezuela. Ich bin gerade erst aus Europa zurückgekommen, wo ich Zeit in Italien verbracht habe. Überall Migranten! Überall! Greg, das müssen Sie sich vorstellen, es hat von vor 100.000 Jahren bis zum Jahr 1900 gebraucht, um 1,6 Milliarden Menschen auf dem Planeten zu haben. In weniger als 100 Jahren kamen 5 Milliarden Menschen dazu!

Jetzt lassen Sie uns die nächste Schicht aufbringen. In Libyen herrscht Krieg, in Syrien herrscht Krieg, im Irak herrscht Krieg, in Afghanistan herrscht Krieg und im Yemen herrscht Krieg. Es gibt Destabilisierung von Mali bis Kongo, in Zentralafrika vom Sudan, über Somalia, bis Burundi.

Da ist eine Flut von dort nach Europa unterwegs und es gibt keine Möglichkeit, diese Welle zu stoppen. Denn dann bringt man die nächste Schicht auf: neben den Kriegen brechen die Rohstoffpreise zusammen, die diese Länder zusammengehalten haben. Denn die haben nach China exportiert, als China noch produziert hat und die Amerikaner und die Europäer noch gekauft haben.

Schauen Sie sich Australien an. Der Aussie-Dollar ist über 20 % gefallen. Schauen Sie sich deren Rohstoff-Exporte an. Schauen Sie sich Neuseeland an. Exporte von Milcherzeugnissen und Milch sind dort im Jahresvergleich um irgendwas zwischen 40 und 50 % gefallen.

Wir sehen also eine Krise, die aus vielen verschiedenen Ebenen kommt. Wirtschaft, Geopolitik, Bürgerkriege, regionale Kriege und soziale Unruhen.«

In Washington haben Irre das Sagen

Greg Hunter: »Glauben Sie, dass die USA gegen China oder Russland, oder beide, in den Krieg ziehen werden?«

Gerald Celente: »Wissen Sie, da haben Irre das Sagen. Am 20. September starten wir hier Colonial Kingston “Occupy Peace“. Es geht darum, die Truppen nach Hause zu holen und die Gründerväter zu ehren, angefangen mit George Washington – ein echter Krieger, nicht so wie diese Jungs, die Golf, Billard und Basketball spielen und sich selbst dann “Commander in Chief“ nennen. Wir sagen das ganz deutlich: “Keine Einmischung in Angelegenheiten im Ausland.“

Und die Welt war seinerzeit [zur Zeit der Gründerväter] in einem großen Krieg. England und Frankreich, Napoleon marschierte nach Russland. Franklin, Adams, Jefferson, alle von denen. Bei “Occupy Peace“ geht es also darum, den Krieg den wir kommen sehen zu stoppen.

Währungskriege, Rohstoffkriege, Handelskriege, Weltkriege. Schließt die Militärbasen, sichert die Heimat und lasst die Truppen daran arbeiten, Amerikas verrottete Infrastruktur und die zerfallenen Städte wieder aufzubauen. Nutzt das Geld um das Land wieder herzurichten.

Und jetzt kommt etwas ganz wichtiges, Greg. Der Kongress hat seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr für einen Krieg gestimmt. Wir werden eine Abstimmung im Kongress fordern und wir werden in jedem Bundesstaat ein Referendum abhalten, dass vom Kongress eine Abstimmung fordert. Ja oder nein, denn wir zahlen für die Kriege mit unserem Geld und unseren Leben.

Wenn der Präsident sofort handeln muss, wenn wir angegriffen werden, ja natürlich ändert sich dann das Spiel. Aber ohne das? Es ist Libyen, es ist Syrien, es ist Irak, es ist Afghanistan, das alles bringt uns um. Und es wird immer schlimmer.«

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