Andrew Maguire: Die Bargeldabschaffung in Indien hat einen Goldkrieg ausgelöst

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Andrew Maguire im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 16.12.2016


Andrew Maguire: »Aufgrund des Krieges gegen Gold ist es zu sehr großen Premiums [Aufschläge] auf physisches Gold gekommen und die Nachfrage ist gestiegen. In China beobachten wir, wie die Aufschläge auf Physisches eskalieren und wir erhalten sogar Berichte über Aufschläge in Höhe von $ 300 für geschmuggeltes Gold in Indien.

Heute früh (China-Zeit) lagen die Premiums an der Shanghai Gold Exchange nahe $ 42 die Unze. Und jene, die sagen dies läge nur an der engen Versorgungslage und nicht an der großen Nachfrage, liegen falsch. In den vergangenen 2 Wochen haben wir beständig hohe Premiums der Shanghai Gold Exchange gegenüber dem Londoner Spotpreis dokumentiert. Vergangenen Donnerstag berichtete ich von einer Auslieferung von 55 Tonnen an die Shanghai Gold Exchange von unserer Raffinerie zu einem Premium von $ 36 auf den Schlusskurs der GLD [Papiergold] am Mittwoch.

Dann am Freitag berichtete ich von einer ähnlichen Bewegung, direkt aus dem Raffinerie-Verkauf an die Shanghai Gold Exchange. Diese Transaktionen sind das, worauf ich achte und sie summieren sich auf über 105 Tonnen.

Zentralplaner erklären Bargeld und Gold den Krieg

Ich verstehe die Frustration der Marktteilnehmer. Ich berichte über das was ich aus Sicht des Großhandelsmarktes wahrnehme und welche Verbindung das zum synthetischen Markt hat. Die aktuell aggressiven Verkäufe zielten auf Gold, nachdem viele Menschen nach der US-Wahl verwundert die Stirn runzeln.

Die Zentralplaner wurden von dem Trump-Sieg erheblich auf dem falschen Fuß erwischt und das zu einer Zeit, in der Gold jeden Grund hatte über das Niveau des Jahreshochs von 1.377,50 zu steigen. Dies stellte für die Zentralplaner ein großes Problem dar, also war die beste Art der Verteidigung ein Angriff über die synthetischen Märkte.

Wenn man seit der Wahl eins und eins zusammenzählt, dann ist inzwischen klar geworden, dass wir einen zentral geplanten Krieg gegen Bargeld und Gold erleben. Eric, es gibt keine Zufälle. Der Krieg gegen Bargeld wird mittlerweile offen mitgeteilt, es wird aber kaum bemerkt, dass der Krieg gegen das Bargeld in direkter Verbindung mit Gold steht.

Man muss nur die Punkte miteinander verbinden. Dem Bankensystem das Bargeld zu entziehen treibt die Leute ins Gold. Gold ist und wird immer Geld sein und es kann nicht aus dem Umlauf entfernt oder eingezogen werden. Gold zu besitzen ist der einzige Weg, sich von einem versagenden Bankensystem zu befreien.

Die Zentralplaner haben begonnen Bargeld aus dem globalen Bankensystem abzuziehen, um ihnen die direkte Kontrolle über das Leben der Leute zu geben. Zu behaupten, dass Bargeld für Kriminelle sei, wird von der gekauften Mainstream-Propagandamaschinerie stückweise forciert. Der Plan zur Verstärkung von Kapitalkontrollen, nachdem Clinton zur Präsidentin gewählt wurde [was der Plan war], ist bereits recht weit fortgeschritten.

Am 2. Oktober veröffentlichte ABC News Network in Australien einen Artikel mit der Schlagzeile: “Cash is for Criminals, why we should scrap big notes“ [Bargeld ist für Kriminelle, warum wir große Banknoten abschaffen sollten]. Diese ungeheuerliche Aussage folgt einer Menge ähnlicher unwidersprochener Mainstream-Artikel, welche andeuten, dass nur Kriminelle oder Terroristen dagegen seien.

Die geheime BIZ leitete den Krieg gegen Bargeld ein

Am 9. November begann der Krieg gegen das Bargeld in Indien. Man beachte den Zeitpunkt, einen Tag nachdem Trump zum Präsidenten gewählt wurde. Indien handelte nicht allein. Die größten Geldnoten ohne Vorankündigung aus dem Verkehr zu ziehen, war ein im Vorfeld zentral geplanter Testballon gegen die arme indische Bevölkerung.

Ganz ähnlich wie bei dem Bailout in Zypern, welcher die Bevölkerung und die Unternehmen auf dem falschen Fuß erwischte, waren Insider auf der sicheren Seite, weil sie wussten was geplant war und entsprechende Maßnahmen eingeleitet hatten, um sich bereits vor dem Angriff auf das Bargeld am 9. November in Sicherheit zu bringen. Es ist nicht plausibel zu behaupten, dass indische Offizielle allein gehandelt hätten. Es wäre gar naiv zu denken, dass irgendeine Zentralbank ohne die Zustimmung der BIZ agieren kann.

Über das ganze Jahr treffen sich alle zwei Wochen alle Zentralbanker im Hauptquartier der BIZ im schweizerischen Basel. Alle Zentralbank-Aktionen werden dort besprochen, koordiniert und von den Zentralbank-Insidern genehmigt. Modi sitzt am Kopfende jenes Tisches, welcher selbst innerhalb der BIZ-Strukturen geheim ist. Es werden keine öffentlichen Aufzeichnungen gemacht, aber dies ist der Ort, an dem alle Zentralbankpläne genehmigt werden.

Es ist nicht plausibel, dass Modi ohne zentral geplante Genehmigung gehandelt hat. Wieder einmal liefen die Insider den Turbulenzen voraus. Das darauffolgende Chaos brachte Indien auf die Knie.

Als Ausrede diente das sogenannte “Schwarzgeld“, welches schlichtweg Gelder sind, die seit Jahrtausenden außerhalb der Kontrolle der Regierungen und der entsprechenden Steuerbehörden bewegt wurden. Allerdings hat dies dazu geführt, dass Millionen von Menschen ins Gold getrieben werden. Folglich kam es zum inszenierten Angriff auf die offizielle Goldindustrie. All diese Vorgänge sind zentral koordiniert.

Die Verhinderung indischer Goldimporte

Es ist auch kein Zufall, dass Indien gerade dann Schritte in die Wege geleitet hat, um die offizielle Goldindustrie stillzulegen, während die Inder saisonal große Tonnagen für die Heiratssaison zu kaufen beginnen. Dazu kommt, dass die Inder unabhängig von der Saison auf Nachlässe reagieren, um ihre Vorräte aufzustocken und Physisches zu kaufen. In voller Kenntnis über diesen Kaufeffekt hat die Regierung die Bankkonten von 50 der größten Goldhändler und Juweliere im Vorfeld der zentral geplanten Attacke auf Gold eingefroren.

Kapitalverkehrskontrollen in den USA und in Europa zu erwarten

Zentral geplante Kapitalverkehrskontrollen werden jeden Tag sichtbarer – überall. Seien Sie auf der Hut, dies ist für die Mittelschicht in den USA und in Europa ebenfalls geplant und die Entwicklung ist bereits fortgeschritten. Das Experiment in Indien war ein Test und dieser wird beobachtet, aber er geht böse ins Auge.

Der koordinierte offizielle Plan war, dass dies den Goldmarkt erledigen würde. Es hat zwar den offiziellen Markt erledigt, aber in Wahrheit den genau gegenteiligen Effekt gehabt. Es treibt alle in geschmuggeltes oder Schwarzmarkt-Gold, auch Millionen von Menschen, welche niemals zuvor am Schwarzmarkt teilgenommen haben.

Gold-Schmuggel nach Indien geht durch die Decke

Mit Ausnahme eines kleinen, wohlhabenden Teils der indischen Bevölkerung wird niemand den von der Regierung herausgegebenen Banknoten mehr trauen. Infolgedessen ist die Nachfrage nach ins Land geschmuggeltem Gold von 20 bis 30 Tonnen im Monat (Schätzung des World Gold Council) auf rund 40 Tonnen explodiert. Meine Großhandelskontakte schätzen, dass dies innerhalb von 3 Monaten noch erheblich mehr sein könnte.

Die Aufschläge auf geschmuggeltes Gold sind enorm. Die Leute werden die Aufschläge zahlen, nur um unter dem Radar zu bleiben. Unterm Strich reicht diese neu hinzugekommene Nachfrage in Indien allein bereits aus, um das bereits enge Nachfrage/Angebot-Gleichgewicht über die Schwelle zu bringen. Wie aber bereits vorausgesagt, sehen wir jetzt massive Bewegungen von Schwarzgeld – oder für die Steuerbehörden unsichtbarem Geld – in globales Gold. Jeder sieht das indische Experiment und stellt die Verbindung zu dem her, was auf die westliche Welt zukommt.

Der wahre Grund für den Angriff im Goldmarkt

Deshalb sehen wir auch derart aggressive Bewegungen, um Gold an jeder Front zu attackieren. In Vorahnung des kommenden Rennens ins Gold haben die Offiziellen Gold angegriffen, um so viel unnötige Volatilität wie möglich zu erzeugen, damit die Leute vom Goldmarkt ferngehalten werden. Allerdings haben sich nur die Papiermarkt-Spekulaten fortscheuchen lassen. Sie werden von neuen physischen Käufern ersetzt.

Man verbinde die Punkte und die Zeitpunkte dieser jüngsten Ereignisse – das sind alles keine Zufälle. Dies ist ein zentral geplanter chirurgischer Angriff auf den Goldmarkt, denn dort fließt jetzt das Bargeld hin. Unbeabsichtigterweise hat dies alles eine große, weltweite physische Nachfrage erzwungen. Natürlich wundern sie die Leute, warum Gold derart heruntergeprügelt wurde und warum dies so viel Zugkraft entwickelt hat. Der Grund ist, dass dies ein Krieg ist.«

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter


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rotepmal
rotepmal
17. Dez. 2016 18:08

Ein wichtiger Aspekt dagegen fehlt völlig:
Trumps Ankündigung der schnellen Einführung eines Trennbankensystem nach dem Vorbild von Roosevelt 1933 und sein Wiederaufbauprogramm für die USA, ebenfalls nach dem genannten Vorbild, braucht ein stabiles Finanzsystem. Die noch Obama-Administration im Verbund mit den großen Banken wissen alles zu tun, um ihn auf diesem Weg zu behindern. Das sieht mir sehr nach einer „Legendenbildung“ aus für den Fall eines baldigen und plötzlichen Zusammenbruch des globalen Finanzsystems. Dies könnte enormen Auftrieb erhalten, wenn Yellen „plötzlich“ Gründe sieht, den Zinssatz noch weiter zu erhöhen. Anzunehmen, die mit allen Wasser gewaschenen Finanzeliten stolpern da in irgend etwas Unvorherzusehendes hinein, ist in meinen Augen sehr naiv!

Test
Test
17. Dez. 2016 21:54

Hmm… warum sollte jetzt ein run auf gold starten, nachdem die ZInsen für Bargeld gehoben wurden? Die Logik verstehe ich nicht, es ist ausserdem immer noch so dass sich der Verkaufspreis und damit die Profite von Gold nach dem Börsenpreis richten, und nicht nach irgendeinem physischen Preis von der SGE oder anderso der unter dem Tisch gehandelt wird, falls dies überhaupt so ist. Wo ist die Quelle von deiner Information?

asd
asd
17. Dez. 2016 22:18

ist das normal dass hier Posts gelöscht werden? Dann seid ihr ja ein genauso verroteter Haufen Idioten das hätte ich von euch nicht gedacht 🙂

joah
joah
17. Dez. 2016 22:27

»Zentralplaner erklären Bargeld und Gold den Krieg«

Wer irgendjemandem oder etwas den Krieg erklärt, sollte sich bewusst sein, dass er sich damit in automatisch in die Riege der Verlierer einreiht.

waltomax
waltomax
18. Dez. 2016 13:01

eine gesteigerte Nachfrage von Gold in Indien nach der Abschaffung großer Scheine entspricht NICHT der Wahrheit. Denn das Geld dafür ist nicht vorhanden.

Thor
Thor
18. Dez. 2016 18:47

Du solltest nicht zu häufig die Massenmedien lesen und dich, bevor du solchen Unsinn schreibst,über das Thema informieren.
Es ist schlichtweg ein Märchen,das sofern die Zinsen steigen,der Goldpreis fallen muss.Das wird natürlich in den Systemmedien kolportiert.
Siehe hierzu die Zinssteigerungen von 1972 -1982 in den USA und den damit verbundenen erhöhten Goldpreis von 35,00 bis 850,00 Dollar.
Alles andere lässt sich dann von diesen Informationen ableiten.

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Sitting Bull
Sitting Bull
20. Dez. 2016 1:04

wer sind denn diese zwei Super Schlauen Andrew Maguire und Eric King?

Das Indien ein Test war, war mir sofort klar. Wurde aber als harmlos hingestellt weil die meisten Inder eh nur Tauschhandel betreiben.

Was in Indien und danach auch in Venezuela möglich ist, ist auch erst recht in Europa und anderswo möglich.

Der nächste Schritt wird das Goldverbot in privatem Besitz sein.
Die Leute müßen zu einem geringerem Wert ihr Gold zu einem bestimmtenTermin abgeben.

Den Wert bekommen sie dann logisch nicht in Papier ausgezahlt sondern wird ihrem Konto gutgeschrieben. Und alles Schwarzgeld ist wieder da wo es kontrolliert werden kann somit wieder legal.
So einfach und simpel ist das Spiel.

Somit sitzt die Maus in der Falle. Komisch das die beiden Typen so etwas nicht auf dem Schirm haben.

Sind halt bestellte Systemschreiber.

Aber die Goldverliebten hier und im Bunzelland halten sich ja auch für Superschlau und setzen auf das dämliche Metall.

Das System läßt sich die Butter nicht vom Brot nehmen, die ziehen das durch.
Die Naivität der Goldgläubigen ist schon erschreckend.

rotepmal
rotepmal
20. Dez. 2016 15:50

Ganz bestimmt haben Sie keinen Cent in physisches Gold angelegt?