Sommerloch ist Sommerloch, da muss halt ein wenig Stimmung her!

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Der Donald, seines Zeichens Präsident und oberster Truppenführer der Vereinigten Staaten von Amerika, zeigt sich als wahrer Geschäftsmann. Wie einst in seinem Geschäftsleben die Aasgeier irgendeiner Großbank über ihm ihre Kreise zogen, so kreisen heute gleich mehrere Rudel hungriger und zorniger Wölfe um ihn und sein Amt. Er weiß dies selbstverständlich, er hat sie im Blick und er wirft ihnen hin und wieder einen Brocken modriges Fleisch zu, über welches sie herfallen, als gäbe es kein Morgen.

Praktisch die gesamte nördliche Hemisphäre befindet sich mitten in der Sommerpause, da gilt es die Wölfe bei Laune zu halten, insbesondere jene, welche des Schreibens mächtig sind. Wie bereits mehrfach seit seinem Amtsantritt weiß Trump für Ablenkung zu sorgen und nicht zum ersten Mal ist das “Ziel“ Nord-Korea.

Dieses an sich recht unbedeutende Fleckchen Erde ist auf der Festlandseite praktisch vollständig umgeben von China, abgesehen von etwas mehr als 30 km Grenze zu Russland im Nordosten des Landes (einen Steinwurf entfernt vom Hauptquartier der russischen Pazifikflotte in Wladiwostock) und im Süden hat es eine Grenze zum US-Vasallen“staat“ Süd-Korea:

Seit tausenden von Jahren wird die koreanische Halbinsel hin- und hergerissen, von Königreich zu Kaiserreich, von Protektorat zum Vasallenstaat verschiedenster Herren. Zuletzt war Korea eine Kolonie des Japanischen Kaiserreiches, welches bis 1945 die dominante Kraft in Ostasien war. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte die Teilung in Nord- und Süd-Korea und nur 5 Jahre später begann der Koreakrieg, welcher bis zum Jahre 1953 andauerte.

Seitdem kann die Koreanische Halbinsel generell als militärisch befriedet angesehen werden … wäre da nicht “Der irre Kim“. Eingekesselt wie das Land nun einmal ist und offiziell nicht mehr alliiert mit dem Verbündeten der 1950er Jahre, China, ist Nord-Korea in einer besonderen Situation: es ist hochgerüstet und verfügt über 1,3 Millionen aktive Soldaten, dazu 4,7 Millionen Reservisten – zusammen 6 von 25 Millionen Nord-Koreanern! – und ist darüber hinaus … schlichtweg unbedeutend.

Kein Landesführer, sei er auch noch so “irre“, würde sein 25-Millionenvolk zur Schlachtbank führen, indem er eine Bombe auf Guam wirft oder sonst irgendwie eine der drei großen Mächte, vornehmlich die USA, angreift und einen vernichtenden Gegenschlag herausfordert. Nord-Korea hätte rein gar nichts entgegenzusetzen und auch nichts dabei zu gewinnen.

Und prophetisch anmutende Sprüche alttestamentarischen Ursprungs, wie des Donalds »Feuer und Zorn«, mögen eine gewisse Signalwirkung haben, sind an der Oberfläche aber nicht mehr als heiße, angstmachende Luft, denn insbesondere China wird aufgrund der räumlichen Nähe kaum zulassen, dass Nord-Korea nuklear verbrannt wird.

Trotzdem werden die Briten von den dort heimischen großen Zeitungen auf einen Atomkrieg vorbereitet und die FEMA startet am 23. August ihre großangelegte Stromausfall-Übung “EarthEX2017“ (“die Erde nach 2017“). “Black Sky“, der “schwarze Himmel“, werde die Gesellschaft in die Knie zwingen, heißt es, und darauf müsse man sich eben vorbereiten, weil “der irre Kim“ ja angeblich Atomraketen auf die USA hageln lassen will.

Doch wie real ist die Bedrohung wirklich? Ein bis an die Zähne gerüsteter Zwerg legt sich mit gleich drei Riesen an? Moment … welche Sau wurde noch gleich vor “Nord-Korea“ durchs Dorf gejagt? Ah! Der Donald und die Russen, der Donald und die Presse, der Donald … das alles ist nur eins und zwar induziertes Irresein.

Es mag durchaus einen triftigen Grund dafür geben, dass diese Korea-Krise auf Biegen und Brechen herbeigeschrieben wird, doch die offizielle Geschichte dazu ergibt überhaupt keinen Sinn und ist bestenfalls ein Nebelvorhang in rot-weiß-blau. Die USA stecken bis zum Hals in Schwierigkeiten und kein Trump-Tweet wird den Fall des Imperiums aufhalten können. Da muss man schon mal für ein wenig Ablenkung sorgen und die Pressemeute bei Laune halten.

Allerdings gäbe es durchaus interessantere Themen, welche spätestens beim zweiten Blick erheblich mehr Sprengkraft aufzeigen. So meldete USNI (United States Naval Intelligence – Nachrichtendienst der US-Marine) am 8. August, dass eine iranische Drohne durch “unsicheres und unprofessionelles“ Gebaren eine F/A18 Super Hornet an der Landung auf dem US-Flugzeugträger USS Nimitz hinderte.

Dieser Vorfall, geschehen in internationalen Gewässern im Persischen Golf, sei laut der Stellungnahme des US-Marinekommandos ein Verstoß gegen “internationale maritime Sitten und Gesetze“ gewesen. Alarmglocken? Fehlanzeige. Man stelle sich vor: eine Super Hornet befindet sich im Landeanflug auf seinen Träger und eine feindliche (Iran gehört zu den “Schurkenstaaten“) Drohne löst den Annäherungsalarm aus, spielt mit der F/A18 und weigert sich abzudrehen, was das Kampfflugzeug zum Abbruch der Landung zwingt.

Das Geschmäckle dabei: wenn eine Drohne ungehindert ein derartiges Manöver durchführen kann, dann darf ein Flugzeugträger wieder einmal getrost als schwimmender Sarg identifiziert werden. Im Ernstfall schleicht sich so eine Drohne im Tiefflug an und stürzt sich einfach auf das Schiff – Ende Gelände, Licht aus. Und dann werden sich die Amis “ängstlich schütteln, wann immer sie die Silhouette einer Drohne am Horizont entdecken“.

Aber gut, ist ja nur der Iran und im Moment geht die große Gefahr nun mal von Kims bewährt-berüchtigten und absolut zielgenauen Atomraketen aus, welche letztlich nichts anderes darstellen, als 80 Jahre alte Technik in neuem Gewand. Sommerloch ist Sommerloch und da muss halt ein wenig Stimmung her.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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Übersetzungen aus dem Englischen vom Nachtwächter


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