Von Xantens Kolumne – Trans* und inter*

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Von Siegfried von Xanten

#WontBeErased. „Wir lassen uns nicht auslöschen”. Wir? Wer hat denn das übersetzt? Wird nicht gelöscht. Ohne wir. Gut. Aber wo brennt es denn? Man muss die Bordkapelle des sinkenden Schiffs befragen. Die FAZ zum Beispiel. Denn die haben den Unsinn verbreitet, dass es brennt, wir aber nicht löschen sollen, dürfen, können, wollen oder müssen. Verwirrend modal.

Der Hashtag schaffte es unlängst beim Gezwitscher ganz nach oben. Hashtag? Was soll das sein? Heißt das, dass am Tag Haschisch geraucht wird? Hat die Bordkapelle gekifft? Man muss das ja beinahe annehmen, wenn so ein Unsinn gespielt wird.

Ob Unsinn oder nicht, tatsächlich haben bereits neun Staaten der USA den Cannabis-Konsum legalisiert:

„Die Unterstützung in der Bevölkerung nimmt laufend zu, manche Gliedstaaten wittern ein lukratives Geschäft mit den Steuereinnahmen.“

Auf Bundesebene ist es dagegen …:

„… noch immer illegal, egal ob man nur anbaut oder kifft. Den Gliedstaaten steht es jedoch frei, vom Bundesrecht abzuweichen, da Drogenvergehen ihrer Gesetzgebung unterliegen. Dadurch entsteht ein föderalistischer Flickenteppich von Regulierungen.“

Die Gliedstaaten. Geflickte Auslegware für Kiffer. Legalisiert.

Da bekommt die 420 eine ganz neue Qualität. 420, 4:20, 4/20, four-twenty oder vier-zwanzig. Ein im US-amerikanischen Raum gebräuchliches Codewort für den regelmäßigen Konsum von Cannabis. Wir erinnern uns:

Die Waldos hatten 1971 in San Rafael, Kalifornien, nach einer aufgegebenen Cannabis-Plantage gesucht. Unter Zuhilfenahme einer Schatzkarte des ursprünglichen Anbauers. Man traf sich vor der Statue von Louis Pasteur. Auf dem Gelände der San Rafael High School. Um 4:20 nachmittags. Die Plantage fand man nicht, aber die Kiffer hatten fortan ein neues Codewort für ihren Cannabis-Konsum. Und der 20. April galt nun als offizieller inoffizieller Kiffer-Feiertag.

Der 20. April?

#WontBeErased. Lässt sich nicht auslöschen. Gut. Allerdings hat der Hashtag gar nichts mit dem Haschisch-Konsum zu tun. Und schon gar nicht mit dem Führer.

„Hashtag“ ist ein englisches Kompositum. Neutrum. Zusammengesetzt aus „hash“ und „tag“. „Hash“ steht für das Schriftzeichen Doppelkreuz und „tag“ für Markierung. Also eine Doppelkreuzmarkierung. Und diese Doppelkreuzmarkierung dient dazu: „Nachrichten mit bestimmten Inhalten oder zu bestimmten Themen in sozialen Netzwerken auffindbar zu machen.“ Eine Verschlagwortung.

Und von der Verschlagwortung zur Verwurstung ist es oft nur noch ein kleiner Schritt. Der Tagesspiegel spricht gar schon von der „Verwurstung der Welt“. Allerdings, so die Bordkapelle, funktioniere die „totale Mobilmachung des Schunds, die Verwurstung des schlechten Geschmacks zur literarischen Schleuderware“ nicht. Gut.

Wobei sich die Frage stellt, warum die Bordkapelle sportlich an einer Verwurstung des schlechten Geschmacks arbeitet. Wahrscheinlich lässt sich das nur bekifft verstehen.

Oder man muss ein eingesperrter Theatermensch sein:

„Da sperrt man mehrere Theatermenschen über eine gewisse Zeit in einen Probenraum, lässt sie viele Texte lesen und noch mehr Filme schauen, und was kommt dabei raus? Wurst. Ausgerechnet. Wenn das der Vegetarier wüsste!

Schon bei der Konzeptionsprobe hat Kuttner davon gesprochen, dass Hitler verwurstet wird. Keine Erkenntnis, keine historische Begebenheit über ihn, die sich nicht noch irgendwie ausschlachten ließe – um mal im Fleischhauer-Jargon zu bleiben. Schlimmer noch: Es ist ein bisschen so wie mit dem Mythos, der besagt, dass Wurst aus Leberkas-Resten gemacht wird und vice versa.“

Die amerikanische Regierung plant keine Verwurstung, sondern einen Angriff beziehungsweise einen Putsch. Einen Putsch? Ja:

„Die USA sollen gemeinsam mit Militärs aus Venezuela einen Putsch geplant haben.“

Vermeldet RT Deutsch. Gut. Aber ist das noch eine Meldung wert?

Seit der Staatsgründung der USA gab es kein Jahrzehnt ohne eine kriegerische Auseinandersetzung mit einem anderen Land. 225 von 242 Jahren seit der Gründung im Kriegszustand. Eine Quote von 93 Prozent.

Venezuela. Wohl nur Ablenkung. Der amerikanische Präsident plant einen großen …:

„… Angriff auf die Rechte von Menschen, die ihr Geschlecht anders definieren als es auf ihrer Geburtsurkunde steht.“

Man ist bestrebt …:

„… nur noch zwei Geschlechter anzuerkennen, und zwar basierend auf den Geschlechtsorganen bei der Geburt eines Menschen. Die Folgen könnten besonders im Bildungssystem weit reichen.“

Nur noch zwei Geschlechter. Beruhend auf den Geschlechtsorganen bei der Geburt. Was soll man dazu sagen?

Es gibt ein Memo im Gesundheitsministerium:

„Durch den Vorschlag würde die Definition von Geschlecht in dem Bundesgesetz geändert, das kurz ‚Title IX‘ heißt und das die Diskriminierung auf Basis des Geschlechts im Bildungsbereich verbietet. Das Argument:

Die Behörden benötigten eine ‚klare biologische, auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende, objektive und verwaltungstechnisch handhabbare‘ Definition von Geschlecht. Damit wäre die geschlechtliche Identität eines Menschen entweder weiblich oder männlich, rein biologisch definiert ab Geburt und unveränderbar.“

Noch ein fieses Memo. Diesmal für Kreativgeschlechter.

Wie viele Geschlechter gibt es denn zurzeit?

„Wer sich heute bei Facebook anmeldet, kann zwischen 60 Geschlechtsoptionen wählen. […] Denn es gibt Menschen, die sich nicht als ‚Mann‘ oder ‚Frau‘ bezeichnen. In ihren Augen gibt es einen Unterschied zwischen dem biologischen Geschlecht, das durch die Geschlechtsmerkmale festgelegt ist, und dem sozialen Geschlecht.

Sie sagen, dass die Grenzen zwischen Männern und Frauen fließend sind. Das Geschlecht ist demnach nicht von Geburt an festgelegt, sondern wird von der Gesellschaft konstruiert. Jungs sind also nicht nur anders als Mädchen, weil sie einen anderen Körper haben, sondern weil sie anders erzogen und behandelt werden. Jungs bekommen zum Beispiel im Durchschnitt mehr Taschengeld als Mädchen. Frauen verdienen später im Beruf oft weniger als Männer.“

Ein fließendes Geschlecht. Genderfluid. Keine Krankheit mit Flüssigkeitsabsonderung, …:

„… sondern der Träger dieses Geschlechts ist mit sich selbst im Unklaren darüber, wer oder was oder wie er sich just in diesem Moment fühlt und welchem Geschlecht er sich aktuell zugehörig fühlt. Das kann sich situationsbedingt ändern, auch mehrmals am Tag.“

Ein Geschlecht, das mit dem Taschengeld korreliert. Je flüssiger, desto männlicher? Oder umgekehrt?

Außerdem gebe es ein Zwischengeschlecht. So Paul Wrusch. Von Aktion Mensch. Schaue man durch die Biologen-Brille Richtung Tierwelt, könne man beobachten, dass manche Tiere gar kein Geschlecht hätten. Regenwürmer zum Beispiel.

Und auch bei Menschen komme es vor, dass das biologische Geschlecht nicht eindeutig sei. In Deutschland seien etwa 100.000 Menschen intergeschlechtlich. Von Zwitter spreche man heute nicht mehr. Eher vom dritten Geschlecht.

Wenn das Gottfried Benn gewusst hätte. Dann hätte er vielleicht nicht das Schwein, sondern den Regenwurm lyrisch verwurstet. Die Krone der Schöpfung, der Regenwurm, der Mensch. Und nicht:

„Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch“.

Allerdings darf bezüglich des Kriteriums der Verwurstung das Schwein mehr Rechte anmelden. Die Verwurstung des Schweins begann bereits im 19. Jahrhundert. Im übertragenen Sinn:

„Über das Herumgezote schlagender Verbindungen und den schnarrenden Kommisston brutaler Schleifer gelangte es in den Ersten Weltkrieg: als Frontschwein zunächst, das trotz saudummer Befehle im Stellungskrieg verharrte, dann als feiges Schwein, das die Schlacht gegen den inneren Schweinehund verlor, schließlich als Sauhaufen, der von den Freikorps mühelos niederkartätscht werden konnte. Es war die Zeit, in der die Ehrverletzung Untergebener Ehrensache war und das berühmteste arme Schwein, der ‚Saukerl Schwejk‘, in einem fort beleidigt wurde.“

Und wer setzte dem Schweinkram die Krone auf?

„Die Verrohung des politischen Vokabulars erreichte ihren einsamen Höhepunkt durch die Nazis, die das Weimarer System und den Reichstag einen ‚Schweinestall‘ nannten und allen, die links von Hindenburg standen, die baldige Liquidierung versprachen.“

Die Krone der Schöpfung. Die parlamentarische Demokratie. Der Reichstag. In Weimar. Ein Schweinestall. Die Nazis.

Und die können auch schwul sein. Ganz zeitgemäß. „Es gibt sie doch: schwule Nazis.“ Frohlockt nicht die Bordkapelle, sondern Vice. Vice hat sich …:

„… mit einem Mitglied der russischen Neonazi-Gruppierung Gay Aryan Skinheads (GASH) unterhalten, die es sich zum Ziel gesetzt hat, für die Reinheit des Blutes, weiße Hautfarbe und schöne Menschen zu kämpfen.“

Die russische Schwulen-Neonazi-Bewegung. Und Bewegung ist ja nun auch endlich in die Zahl der Geschlechter gekommen. Weiblich. Männlich. Inter.

Und wie heißen die anderen 57 Geschlechter? Androgyn, bigender, FzM (Frau zu Mann), gender variabel, genderqueer, intersexuell, MzF, weder noch, geschlechtslos, nicht-binär, Pangender, transweiblich, transmännlich. Und so weiter und so fort.

„FORT – Frauen organisieren Radikale Therapie“. Ein Infoabend. Für:

„Trans*, Inter* und nicht binäre Personen. Personen, die sich als queer verstehen sind auch herzlich eingeladen.“

Queer. Nicht Quer. Ein Fremdwort. Aus der englischen Sprache. Ein Adjektiv für Dinge, Handlungen oder Personen, die von der Norm abweichen. Trans mit Sternchen.

Transgender und Genderqueer haben sogar ihre eigenen Flaggen. Transgender seit 1999 und Genderqueer seit 2011.

Quer. Nicht queer. Hat Pan seine Flöte geblasen. Pan, der Hirtengott und Erfinder der Panflöte. Als er die Nymphe Syrinx liebestrunken verfolgte und sich am Fluss Ladon Schilfrohr abbrach, in das sich zuvor die Nymphe Syrinx verwandelt hatte.

Nicht die Nymphe Syrinx, sondern ein Transgender Model schaffte es auf das Playboy-Cover. Worauf Matze Knop zwitscherte, dass er sich …:

„… dann lieber gleich die GQ [kaufen wolle]. Oder die Jagd und Hund.“

Was wiederum dazu führte, dass andere Gezwitscher-Nutzer dem Lippstädter Diskriminierung und Transphobie vorwarfen.

Gut. Aber wer oder was ist GQ? GQ steht für Äquatorialguinea. Nach ISO 3166. Und für ein Lifestyle-Magazin für Männer. Lebensstil:

„Alles für Männer mit Geschmack und Stil. Von Autos und Technik über die schönsten Girls der Welt und Mode sowie Pflege bis hin zu Uhren und Reisen.“

Rubriken: Style, Hair & Care, We like, GQ Best in Class, Top-Themen, GQ Anzugguide, Erfolg, Look des Monats, Supertramp, Gewinnspiele, Die GQ-Welt. Wunderbar. Wir freuen uns für die deutsche Sprache. Und für die deutschen Männer.

Jährlich werden die Männer des Jahres gekürt. Persönlichkeiten aus dem internationalen und deutschen Show- und Musikgeschäft sowie aus Gesellschaft, Sport, Kultur und Mode. Preisträger unter anderem Hans-Dietrich Genscher. Für Lifetime Achivement im Bereich Politik. Das heißt Lebensdauerverlängerung. Bei deepl.

Lebensdauerverlängerung der Politik. Dieser Politik? Gibt man deepl noch ein e, macht es aus der Lebensdauerverlängerung gleich ein Lebenswerk. Lifetime Achievement. Weitere Preisträger sind die deutsche Handballnationalmannschaft und David Mayer de Rothschild:

„2014 publizierte GQ im Rahmen der teilweise kontrovers, ansonsten offenbar überwiegend positiv aufgenommenen Aktion Mundpropaganda – Gentlemen gegen Homophobie Fotos, die jeweils zwei prominente, sich küssende, heterosexuelle Männer zeigen.“

Aktion Mundpropaganda. Aktion Mensch. Aktive Menschen. Aktivisten:

„Als Aktivist wird eine Person bezeichnet, die in besonders intensiver Weise, mit Aktivismus, für die Durchsetzung bestimmter Absichten eintritt. Oft sind diese im weitesten Sinn politischer Art und stammen insbesondere aus den Bereichen der Wirtschafts-, Umwelt- und Sozialpolitik sowie der Bürger- und Menschenrechte.“

Größere Zusammenschlüsse von Aktivisten werden auch als Nichtregierungsorganisationen bezeichnet. Kurz NGOs.

Und Nichtregierungsorganisationen werden gerne auch von George Soros finanziert. Ein Philantrop. Die Open Society Foundations.

Und die einzelnen Netzwerke?

„Da gibt es zunächst das Global Philanthropy Project (GPP). Diese Stiftung ist wiederum auch mit der Open Society Foundation und mit der deutschen ‚Dreilinden‘ – Stiftung verbunden. Sie fördert unter anderem Projekte der LGBTI Gruppen. L steht dabei für lesbisch, G für gay bzw. schwul, B für bisexuell, T für transsexuell, I für intersexuell.

Das GPP ist übrigens verbunden mit der ‚Astraea Lesbian Foundation for Justice‘ […]. ‚Astrea‘ ist sinnigerweise in der griechischen Mythologie der Name des letzten Menschengeschlechts, das sogenannte ‚eiserne Geschlecht‘. Es kennt keine Achtung vor Gesetz und Gerechtigkeit und pflegt keinen Respekt vor den Eltern.“

Eisern? Da denkt man an die schwule Buchhandlung Prinz Eisenherz in Berlin-Charlottenburg. Und an den Berliner Literaturwissenschaftler Christian Klein. Gereimtes vom Gefreiten H. Der Kamerad:

„Ich hatt‘ einen Kameraden, ein knackigeren findst du nicht.“

Der richtige Kamerad und der falsche Autor. „Verschwiemelt.“ Und homoerotisch.

Und in Deutschland sollten sich doch auch noch ein paar Kameraden oder Kameradinnen oder Kamerax – geschlechtsneutral – finden, die dafür sorgen, dass im Ausweis nicht mehr nur „männlich“ oder „weiblich“ steht. Wie zum Beispiel in Indien oder Nepal. So Paul Wrusch. Von Aktion Mensch. Aktivisten kämpfen dafür, dass sich das ändert. Wunderbar. Aktion geschlechtliche Vielfalt.

Es sei schon spannend, sich mal zu fragen, ob das biologische Geschlecht wirklich so wichtig sei. So Paul Wrusch. Spannend? Heißt Spannung erregend, fesselnd, interessant. 60 Geschlechter. Wen erregt das?

Zum Beispiel zwei Damen aus dem Hause Duden. Die schufen gleich einen Ratgeber: „Richtig gendern“. Der Ratgeber solle dabei helfen, …:

„… zukünftig ‚angemessen und verständlich‘ zu schreiben. Der Ratgeber diene als Unterstützung, um eine gendergerechte Sprache zu etablieren, wie sie die moderne Gesellschaft einforderte“.

Der Kampf für die Gleichstellung der Geschlechter. Unisex-Toiletten. Unisex-Toiletten? Was soll das sein? Toilettensex an den Unis?

Warum nicht? Wenn es um Vielfalt geht, ist alles recht. Frühsexualisierung. Sexshopartikel in der Grundschule. Lederpeitsche und Fetische. Gruppensex-Konstellationen. Genitalien bestaunen und anfassen. Dank Pimmel-Puppe Lutz und weiblichem Pendant Linda. Im Sexualkundeunterricht. Schamgefühl? Unerwünscht.

Erwünscht ist eine Frauenquote für Straßennamen. An vorderster Front eine Berliner Professorin. Sie kämpft für geschlechtsneutrale x-Endungen. Studierende fühlten sich diskriminiert, weil sie als „Herr“ oder „Frau“ angesprochen würden. Deshalb solle man in Zukunft besser etwa von Professx sprechen. Statt von Professor oder Professorin zu sprechen.

Die x-Form mache deutlich, dass es noch mehr als nur Frauen und Männer gebe. Und bei der Visite erscheint künftig der Doktox. Im Rudel Doktoxs. Und ein Endungs-a statt -er sei gleich viel antidiskriminierender. Türöffna und Drucka seien hier exemplarisch genannt:

„Auch mit dem ‚@‘-Zeichen könnten Irritationen auf Frauenseite verhindert werden, wenn beispielsweise aus ‚human‘ ‚[email protected]‘ werde.“

Gut. Experten, die sich mit Hingabe, um die Geschlechtsbereinigung der deutschen Sprache bemühen. Wer nach Gehör schreibt, muss sich gar nicht erst umgewöhnen. Vata. Mutta. Kinda. Computa.

Bbitieenitsulidigenzidasihnitsiraybenkan. Genau. Schreiben nach Gehör ist rassistisch. Migrantenkinder werden benachteiligt. Man weiß gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht.

Alles wird multi. Alles endet auf a oder x. Und der Faschismus? Wird weiblich:

„Durch die Rahmung aus Sicht einer jungen naiven Frau (Traudl Junge) bei gleichzeitiger Fokussierung auf eine Frau als Täterin (Magda Goebbels) trägt der ‚Untergang‘ zu einer Feminisierung des Faschismus bei. […]

Traudl Junge und der kleine Peter machen dem Zuschauer ein Sinnangebot und stiften ein versöhnliches Gefühl von Gemeinschaft und Ganzheitlichkeit, das die ‚Traumatisierungen‘ des Nationalsozialismus kollektiv zu heilen verspricht.“

Gut. Und die kollektiven Traumatisierungen durch den Grillmeister, den Kaminplauderer und den Georgier machte man gemeinschaftlich und ganzheitlich vergessen. Das von den Alliierten gestiftete Sinnangebot. Platz schaffendes Vergessen. Für Schuld und Sühne. In Ewigkeit. Amen.

Der Zuschauer radelt mit Traudl Junge, dem kleinen Peter und einer Frage in die nicht unbelastete Zukunft, die Vergangenheit hinter sich lassend. Wer ist der kleine Peter?

„Strategien der Vergeschlechtlichung, Sexualisierung und Pornografisierung machen insofern ein Sicherheitsversprechen, als sie durch Anknüpfen an ein allgemein geteiltes Alltagswissen der Zweigeschlechtlichkeit die historischen Geschehnisse ordnen und die eigene Zuordnung auf der Seite der Guten ermöglichen.“

Bei 60 Geschlechtern geht das natürlich nicht mehr so einfach. Was wird aus dem Nationalsozialismus? Trans*? Inter*? Mit oder ohne Sternchen?

Was sagt der Schwabe?

„S’geit scho bruddal viel Leit dia fließend Scheißdregg schwätzad!“

Das Sternchen. Vermutlich ein Platzhalter. Vielleicht für essen? Also Interessen. Und dann ist man schnell bei der Großwasser- und der Pferdekraft. Was sagt der Führer?

„Die Ausnutzung der Wasserkräfte ist bei uns auf Grund der Macht der privatkapitalistischen Interessen noch ganz in den Anfängen. Die Großwasserkraft muß sich in erster Linie an die Großabnehmer, die chemische Industrie zum Beispiel, halten. Im übrigen wird aber geradezu prämiert werden müssen die Gewinnung jeder Pferdekraft im Stil unserer früheren Mühlenkraftnutzung:

Das Wasser rinnt, man braucht sich nur eine Stufe zu bauen und hat, was man braucht, während die Kohle eines Tages zu Ende geht, ist das Wasser immer neu da. Das kann man alles ganz anders auswerten als jetzt. Man kann Stufe hinter Stufe bauen und das kleinste Gefälle nutzbar machen, erhält dabei einen gleichmäßigen Wasserablauf und man kann bombensicher bauen. Das neue Fischersche Verfahren ist eine der genialsten Erfindungen, die je gemacht worden sind.“

Der deutsche Chemiker Karl Fischer entwickelte 1935 ein Verfahren zur quantitativen Wasserbestimmung durch Titration. Die Karl-Fischer-Titration oder einfach KFT. Die Methode fand Eingang in praktisch alle Arzneibücher. Titration. Ein bekannter Stoff, dessen Konzentration unbekannt ist, wird in einer gezielten chemischen Reaktion mit einer Maßlösung umgesetzt, deren Konzentration genau bekannt ist.

Genial ist auch, was sich aus inter noch so alles machen lässt. Zum Beispiel interessant. Und richtig interessant wird es, wenn man den Zukunftsstrom Donau, den Dnjepr, den Don und das Schwarze Meer verbindet. Da kann sich Amerika hinten anstellen, was die unbegrenzten Möglichkeiten angeht:

„Öl und Getreide fließen uns zu. Den Donau-Main-Kanal kann man nicht groß genug bauen. Kommt dazu der Donau-Oder-Kanal, so haben wir einen Wirtschaftskreislauf von geradezu unerhörtem Ausmaß; Europa wird für sich interessant, Europa – und nicht mehr Amerika – wird das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sein. Sind die Amerikaner klug, so beteiligen sie sich selbst daran.“

Erlaubt sein muss auch die Frage, ob man den Platzhalter zuerst setzen darf. Also vor inter. Das böte Möglichkeiten, die weit über das Geschlechtliche hinausgingen. Zum Beispiel im Winter. Wenn man Gasgewinnung, Wasserdämpfe und Gewächshäuser zusammenbringt.

Was sagt der Führer?

„Was würde beispielsweise allein damit gewonnen sein, daß es uns gelingt, die Wasserdämpfe, wie sie heute bei der Gasgewinnung entstehen, aber für die Wärmewirtschaft verlorengehen, zur Beheizung von Gewächshäusern zu verwenden, die unsere Städte den ganzen Winter über mit Frischgemüse und Früchten versehen müßten.

Es gibt nichts Schöneres als Gartenwirtschaft. Ich habe bisher geglaubt, eine Wehrmacht könnte ohne Fleisch nicht auskommen; jetzt erfahre ich, daß die Heere der Antike sich nur in Zeiten der Ernährungsnot gezwungen gesehen haben, zum Fleisch zu greifen, daß sich die Heeresverpflegung der Römer fast ganz auf Getreide aufgebaut hat.“

Gut. Gemüse ist wichtig. Wichtiger aber noch ist die allgemeine Ordnung. Die natürliche Ordnung:

„Ein Friede kann nur kommen über eine natürliche Ordnung.“

Und auf dem Weg dorthin heißt es, mit dem tiefen Staat gehörig aufzuräumen. Folgt man dem Marsch durch die Institutionen, so gelangt man zu Lehrern, Professoren, Beamten und Ministern:

„Die europäische intellektuelle Welt, Universitätsprofessoren, höhere Beamte, denen ein Wissen blöde eingetrichtert ist, die haben es nicht kapiert. Auf gewissen Gebieten wird jede professorale Wissenschaft verheerend: Sie führt vom Instinkt weg, er wird dem Menschen ausgeredet.

Ein Zwerg mit nichts als Wissen fürchtet die Kraft. Statt sich zu sagen, die Basis des Wissens muß ein gesunder Körper sein, lehnt er die Kraft ab. Die Natur paßt sich den Lebensgepflogenheiten an, und würde die Welt auf einige Jahrhunderte dem deutschen Professor überantwortet, so würden nach einer Million Jahren lauter Kretins bei uns herum wandeln: Riesenköpfe auf einem Nichts von Körper!“

Sagt der Führer.

Und der Körper? Lässt in der natürlichen Ordnung, was das Geschlecht angeht, keine 60 Fragen offen.

Und Schamgefühl? Gilt es zu respektieren. Was sagt der Führer?

„Daß eine Frau [oder ein Kind] zur Aussage über intime Dinge gezwungen ist, das darf nicht sein. Ich habe das abgeschafft! Überhaupt, die Schnüffelei kann ich nicht ausstehen.“

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+++ Band 1 +++ Band 2 +++ Band 3 +++ Band 4 +++ Band 5 +++


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