Von Xantens Kolumne – Die Luther-These

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Von Siegfried von Xanten

2017 verausgabte der Bund die Lutherrose in Gold. ¼ Unze Gold. 50 Euro Nennwert. Anlässlich des 500-jährigen Jubiläums des Thesenanschlags.

Was war dem vermeintlichen Thesenanschlag vorausgegangen? Leo X. hatte seine Drückerkolonnen losgeschickt, um Geld für den Petersdom einzutreiben. Bettelmönche verkauften Zertifikate. Für die Vergebung einzelner oder auch aller Sünden. Die Blaupause für die heutigen CO2-Zertifikate.

Das Stillhalten der Fürsten erkaufte sich Leo X., indem er sie am Gewinn beteiligte. Vergessen hatte er dabei Friedrich den Weisen von Sachsen. Der verbot konsequenterweise daraufhin den Zertifikate-Handel in seinem Land. Was Johann Tetzel dazu veranlasste, sich auf die sächsische Grenze zu stellen und dort seine Ablass-Zertifikate zu verkaufen:

„‘Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt‘

oder

‚Wenn ihr mir euer Geld gebt, dann werden eure toten Verwandten auch nicht mehr in der Hölle schmoren, sondern in den Himmel kommen‘.“

Das Ganze also hoch verzinst. Wobei auch damals schon die Regel galt: Je höher die Verzinsung, desto niedriger die Bonität.

Bonität hin oder her, 500 Jahre später, 2017, zauberte die Kirche einen ganz besonderen Ablassbrief aus dem Hut:

„Jetzt ist ein Ablassbrief mit dem Namen des Reformators aufgetaucht – ausgestellt ausgerechnet vom Gegenspieler Luthers.“

Wunderbar.

Die Kirche – eine Bank für Gemeingüter, eine Bank, die Heilsgüter- und Gnadenmittel verwaltet. Christus und die Heiligen hatten reichlich für die Einlagen gesorgt. Die Gebührenordnung für die Heilsgüter sah zum Beispiel einen Gulden für eine Abbitte, zwei Gulden für eine Seelenmesse, fünf Gulden für einen Ablass und ein halbes Bauerngut für ein Generalpardon vor. Am besten standen die Filialen da, die sich die Knochen eines bekannten Märtyrers gesichert hatten. Man konnte Pilgerfahrten anbieten, wovon wiederum ganze Industriezweige lebten. Geld und Glaube.

Einige Käufer hegten Zweifel bezüglich der Verzinsung und wollten sich die Bonität der Zertifikate von Luther bestätigen lassen. Der lehnte ab und präsentierte der Öffentlichkeit am nächsten Tag seine berühmten Thesen.

Der Thesenanschlag – eine Legende. Mit historisch-wissenschaftlicher Wahrscheinlichkeitsoptimierung. Wobei Wissenschaft und Geschichte gerne getrennt unterwegs sind. Zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse. Wissenschaft braucht Revision. Die Geschichte leistet da gerne dogmatischen Verzicht.

Wie auch immer:

„Philipp Melanchthon zufolge soll Luther die Thesen am 31. Oktober am Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg angeschlagen haben. Der Thesenanschlag wurde lange Zeit als Legende ohne historisches Fundament betrachtet, gilt jedoch nach der Entdeckung einer handschriftlichen Notiz von Georg Rörer, Luthers langjährigem Sekretär, im Jahr 2006 vielen wieder als wahrscheinlicher, wenn auch immer noch strittig.“

Sagt Wikipedia. Der Thesenanschlag wahrscheinlich wahrscheinlicher.

Und Philipp Melanchthon? Neben Martin Luther eine treibende Kraft der Reformation. „Praeceptor Germaniae“. Lehrer Deutschlands. Hochgradfreimaurer des „Freien Maurerordens“.

Und Luther? War er Freimaurer? War er Rosenkreuzer? Die Lutherrose mit dem eingefassten Kreuz mag einen solchen Schluss nahelegen:

„Sie ging aus dem Siegel hervor, das Martin Luther ab dem Spätsommer 1530 für seinen Briefverkehr verwendete. Das Vorbild für dieses Siegel findet sich im Löwen- und Papageien-Fenster der Augustinerkirche des Augustinerklosters zu Erfurt, in dem Martin Luther zwischen 1505 und 1512 als Augustinermönch gelebt hat.“

Löwe und Papagei im Fenster. Mit Lutherrose.

Der Löwe. Leo der Große. Papst Leo I. War von 440 bis zu seinem Tode Bischof von Rom. Und griff den römischen Titel des Pontifex Maximus auf. Ein Titel, den zuvor, mit Caesar beginnend, die Kaiser geführt hatten. Pontifex Maximus. Oberster Brückenbauer. Eine Zäsur.

Und wann und wie kam der oberste Brückenbauer Caesar zu Fall? 44 vor Christus. Durch 23 Messerstiche. 44 und 440. Zufall. Die Geschichte gibt sich akkurat.

Was sagt die Numerologie?

„Die 44 ist eine heilige Zahl, eine Meisterschwingung und in Resonanz mit der Reinheit von Atlantis. Die in ihr enthaltene Quersumme 8 steht für Ausgeglichenheit von materieller und geistiger Welt und ist die Zahl der Visionäre.“

Und die 23?

  • Beim Unglück von TWA 800 explodierte die Bombe in der Sitzreihe 23 und 230 Menschen kamen ums Leben.
  • Das Grundgesetz trat an einem 23. in Kraft. Es wurde mit 23 Stimmen angenommen.
  • Die Quersumme des Datums der sogenannten Wiedervereinigung ist 23. Der 3.10.1990.
  • Der schwedische Premierminister Olof Palme wurde um 23:23 Uhr ermordet.
  • Der Auslöser für den 30-jährigen Krieg, der Prager-Fenstersturz, erfolgte an einem 23.
  • Die Kuppel des Reichstages ist 23,5 m hoch und die spiralfrörmigen Rampen sind jeweils 230m lang.
  • Die Erdachse ist um 23,5 Grad geneigt.
  • Willy Brandt trat an einem 23. nach 23 Jahren vom Parteivorsitz der SPD zurück.
  • Die letzte Reichsregierung wurde an einem 23. verhaftet.
  • Der 23. Buchstabe des Alphabetes ist das W – www.
  • Blut benötigt 23 Sekunden, um einmal im Körper zu zirkulieren.
  • Der Mensch hat 23 Bandscheiben.
  • Auf dem Microsoft Campus in Redmond, Washington, stehen 23 Gebäude.
  • Die USA führten 23 Atombombentests im Bikini-Atoll durch. Das Bikini-Atoll besteht aus 23 Inseln.
  • Die erste Sitzung der UNO fand an einem 23. statt.
  • Der Obelisk in Paris ist 23 Meter hoch.
  • Das europäische Parlament hat 23 Generaldirektoren.
  • 23 fand der Marsch auf die Feldherrnhalle statt.
  • Ghandis Salzmarsch, ein Protest gegen Steuern auf Salz, dauerte 23 Tage.
  • Bei einer Fußball-WM darf jeder Trainer 23 Spieler in seinen Kader berufen.
  • Mit Schiedsrichter stehen auf dem Fußballfeld 23 Männer, Frauen oder Diverse.
  • Der Unfall mit Prinzessin Diana ereignete sich um 0:23.
  • Die Netzwechselspannung in Europa sowie in den meisten anderen Gebieten der Erde beträgt 230 Volt.
  • WTC 1 und WTC 2 hatten die Hausnummern 11 und 12.
  • Eine 1 Euro Münze hat einen Durchmesser von 23 mm.
  • Jeder Mensch ist einmal 23, vorausgesetzt er stirbt nicht vorher. Zufälle.

Ein Zufall sicher auch, dass Leo III. Karl den Großen am 25.12. 800 zum Kaiser krönte. Das Fundament für das westliche mittelalterliche Kaisertum. Die Kaiserlinie.

Die Karolingische Renaissance. Was sagt Wikipedia?

„[Die] Literatur der Antike, selbst der größte Teil der Literatur der christlichen Spätantike, war weitgehend in Vergessenheit geraten. […] Karl versammelte an seinem Hof spätestens seit dem Jahr 777 viele Gelehrte aus ganz Europa (Alkuin, Paulinus II. von Aquileia, Paulus Diaconus, Theodulf von Orléans).“

Man fertigte jede Menge Abschriften antiker Autoren an, die bis dahin verschollen waren. Abschriften? Die Antike – zuvor unbeschriebenes Blatt. Bis die Karolingische Renaissance kam. 777.

Und es kam noch besser. Mit der Konstantinischen Schenkung:

„[Eine] von der Wissenschaft um das Jahr 800 datierte gefälschte Urkunde, die angeblich in den Jahren 315/317 vom römischen Kaiser Konstantin I. ausgestellt wurde. Darin wird Papst Silvester I. (Pontifex von 314–335) und seinen sämtlichen Nachfolgern usque in finem saeculi, d. h. bis ans Ende der Zeit, eine auf geistliche Belange gerichtete, jedoch zugleich politisch wirksame Oberherrschaft über Rom, Italien, die gesamte Westhälfte des Römischen Reichs, aber auch das gesamte Erdenrund mittels Schenkung übertragen.“

Na gut. Die Urkunde ist eine Fälschung. Aber die Schenkung habe es wirklich gegeben, behauptete die Kirche. Wunderbar. Falsch, aber echt. Kreativ.

Die Fiktion der Konstantinischen Schenkung als der saure Apfel, in den man beißen musste, um die antike Obsttorte, genannt Geschichtsschreibung, unbehelligt in die Auslage zu stellen, in der sie heute immer noch steht.

Was wäre die Antike ohne die Karolingische Renaissance? Und was wäre Karl ohne Einhard. Kurios:

„Wie kann eine Person einerseits über eine derart umfassende Bildung verfügen wie Einhart über Karl berichtet, auf der anderen Seite aber nicht in der Lage sein, auch nur eine Zeile eigenhändig zu schreiben? Und wenn nicht einmal der Herrscher, der so viel auf Bildung hielt und sich um das Schulwesen in seinem Land so verdient machte, das Schreiben beherrschte – was sagt das über den allgemeinen Grad der Bildung im Reich der Franken?“

Lesen und Schreiben. Eine Domäne der Kirche:

„Im frühen Mittelalter gab es zunächst gar keine Schulen. Die ersten Schulen wurden im 6. Jahrhundert gegründet. Sie waren Klosterschulen. Dort wurden die jungen Mönche unterrichtet.“

Gelesen und geschrieben, Geschichte geschrieben wurde vor allem in den Klöstern.

Frage an Radio Eriwan: „Kann die Kirche auch einmal irren?“

Antwort: „Im Prinzip ja. Aber praktisch irrt die Kirche nie.“

Frage an Radio Eriwan: „Woher wissen Sie das so genau?“

Antwort: „Wir haben die Kirche gefragt.“

Gott sei Dank weiß die Kirche, was Wahrheit ist:

„Nach dem Kirchenrecht ist das so. Danach hat jeder Katholik die Rechtspflicht, seiner Kirche ‚in Lehre und Leitung‘ zu gehorchen. Im Codex Juris Canonici, Paragraf 212 steht, dass die geistlichen Hirten in Stellvertretung Christi letztlich immer recht haben. Zwar ist es den Gläubigen unbenommen, diesen Hirten‚ Anliegen und Wünsche zu eröffnen‘. Aber die müssen nicht reagieren.“

Was sagt der Führer?

„Die Kirche hat sich auf einen Standpunkt gestellt, indem sie das Rätselhafte mit ganz bestimmten Vorstellungen umgibt und erklärt. Geht sie mit der Zeit mit, dann verliert sie den Boden unter den Füßen. Folglich stellt sie sich entgegen.“

Nicht entgegen stellte sich Karl, als Leo III. ihn um Schutz ersuchte:

„Karl antwortete, Aufgabe des Königs sei der äußere Schutz der Kirche und die innere Sorge um den Glauben“.

Und so setzte Leo dem Ganzen die Krone auf. Und Karl regierte. Als Kaiser. Und machte Europa groß. Die „Gründerfigur des heutigen Europa“. Sagt die Bordkapelle.

Karl der große Europäer. Eines seiner Vermächtnisse der Karlspreis. Preisträger 2019 António Guterres. Gut, Guterres, UN. Und 2018? Emmanuel Macron. 2016 Papst Franziskus., 2015 Martin Schulz, 2008 Angela Merkel. Der Karlspreis. Aller Ehren wert. Ehrenwert. Das sind sie alle.

Abenteuer des Denkens. „Was wissen wir wirklich? Eine spannende Reise zu den wichtigsten Rätseln der Welt“. Dieter Schulz-Hoos.

Karl der Große. Eine Erfindung. Sagt Herbert Illig. Das erfundene Mittelalter.

Eine Verschwörungstheorie, …:

„… typisch für den großen Wert, den Verschwörungstheorien auf die Zweckrationalität der mutmaßlichen Verschwörer legen, wobei die Rationalität der Zwecke selbst – hier die Erfindung von 300 Jahren Mittelalter – aber nicht hinterfragt werde.“

Sagt Karl Hepfer, Philosoph und Experte.

Leo III. und Karl der Große – eine große, vielleicht die größte Zäsur. Karl der Große, der vielleicht größte schöpferische Einfall.

Leo. Der Löwe:

„Leo Löwe hat nur einen sehnlichen Wunsch: Er möchte einmal so lieb gestreichelt werden wie Katinka, die Katze von Herrn Schmidt! Doch wer traut sich schon, einen ausgewachsenen Löwen zu kraulen? Wo er auch auftaucht, laufen die Menschen vor ihm weg. Ob Leo wohl jemanden finden wird, der ihn richtig lieb hat?“

Und das Wappen Englands? Enthält drei goldene Löwen auf rotem Grund. Three Lions. Und die englische Krone? Besitzt der Vatikan.

Leo IX. leitete 1054 das Große Schisma zwischen der römisch-katholischen und der orthodoxen Kirche ein. Und Papst Leo IX. und Patriarch Michael I. exkommunizierten sich gegenseitig. Eine Zäsur.

Leo X. exkommunizierte Luther am 3. Januar 1521. Mit der Bulle Decet Romanum Pontificem. Zuvor hatte er für den Neubau des Petersdoms den Ablasshandel gefördert, was Luther auf den Plan gerufen hatte und Anstoß für seine 95 Thesen gewesen war. Eine Zäsur.

Leo XIII. gab den „Globalisierungsschub bei den kirchlichen Strukturen: 48 Apostolische Vikariate und 248 Diözesen wurden neu eingerichtet.“ Leo XIII. war der erste Enzyklikenpapst und verfasste 86 päpstliche Rundschreiben. Sein Pontifikat fällt in die Bismarck-Ära. Leo XIII. steht für das drittlängste Pontifikat der Geschichte. 25 Jahre und 5 Monate. Nach seinem Tod wurden ihm als bisher letztem Papst sämtliche Organe entnommen.

Was sagt gloria.tv? Papst Leo XIII. habe am 13. Oktober 1884 eine bemerkenswerte Vision gehabt, während er eine Messe zelebrierte. Genau 33 Jahre vor dem Sonnenwunder von Fatima. Auf den Tag genau. Er sei in Trance gefallen und habe gehört, wie der Herr und Satan miteinander gesprochen hätten. Da sei von 75 bis 100 Jahren die Rede gewesen, die Satan brauche. Und danach habe er das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael verfasst. Papst Leo XIII.

75 Jahre später, also 1959, habe Papst Johannes XXIII. dann …:

„… vor 17 Kardinälen im Kapitelsaal der Patriarchalbasilika St. Paul vor den Mauern völlig überraschend bekannt [gegeben], dass er ein Konzil für die Weltkirche einzuberufen beabsichtige, dessen Ziel die ‚Erneuerung‘, ‚größere Klarheit im Denken‘ und ‚Stärkung des Bandes der Einheit‘ sein solle.“

Und 1963 sei dann der Vatikan dem Club Satans beigetreten. So der Jesuitenpater Malachi Martin. Am 29. Juni 1963 sei Luzifer im Vatikan ins Amt gekommen, „ausgerechnet am Namenstag von Peter und Paul, den beiden echten Kirchengründern“. Zeitgleich seien in Amerika entsprechende Rituale durchgeführt worden. Kindsopfer inklusive.

Die Jesuiten:

„Andere Leute lügen aus Leichtsinn oder Schwachheit, und wissen wenigstens zu erröthen, wenn man sie einer Unwahrheit überführet. Aber die Jesuiten lügen aus Grundsatz.“

Der Jesuit in der Apokalypsis oder die Plage der ausserordentlichen Gattung von Heuschrecken in der Offenbarung Johannis IX. Kapitel. Verlegt auf Kosten der Gesellschaft. 1773.

Und 1964 habe man dann – eine der ersten Konsequenzen aus dem Vatikanischen Konzil – das Gebet zum Heiligen Erzengel Michael gestrichen. Wunderbar. Bis zu Leo XIII. war alles prima und dann habe sich der Teufel an der Kirche versucht, nachdem er mit einem gewissen Herrn gesprochen hatte. Leo XIII. Die Zäsur schlechthin aus Sicht der Kirche. Auf Kosten der Gesellschaft. Da wird man noch ganz verdreht. Die „Kriminalgeschichte des Christentums“. Karlheinz Deschner.

Was sagt gloria.tv sonst noch so?

„Der Teufel verdreht und verzerrt“.

Und zu Luther? Dass Luther ein okkulter Rosenkreuzer gewesen sein soll. Überhaupt habe er es mit dem Gehorsam nicht so genau genommen. Ein Rebell. So habe er zum Beispiel die aus dem Kloster Nimbschen entlaufene Nonne Katharina von Bora geehelicht. Der Geist der Rebellion und des Ungehorsams. Und der könne besonders gut mit dem Geist des Okkultismus.

Und weiter? Belege? Ein russischer Kommilitone, zwei wissenschaftliche Aufsätze, leider bei einem der Umzüge verloren gegangen.

Was sagt die Bordkapelle?

„Die Zeit der Unschuld ist vorbei.“

Eine russische Hacking- und Desinformationskampagne. Verlorene Aufsätze. Verlorene Unschuld.

Was sagen die Rosenkreuzer?

„ […] dass tatsächlich auch Martin Luther Rosenkreuzer gewesen ist!“

Das zeige ja schon das Familienwappen.

Und David Icke? Was sagt er über Luther? Ein Strohmann der Bruderschaft.

Strohmann:

„[Ein] Rechtssubjekt, das bei Geschäften oder sonstigen Rechtshandlungen für eine andere Person (Hintermann) auftritt, die selbst nicht in Erscheinung treten will, kann oder darf.“

Zurückgehend auf ein römisches Ritual. An den Iden des Mai. Statt eines Griechen und einer Griechin wurde eine Strohpuppe in den Tiber gestürzt.

Martin Luther sei dagegen nicht gestürzt, sondern von der Bruderschaft gestützt worden. So David Icke. Ein Produkt der deutschen Geheimgesellschaften. Er habe die Bulle des Papstes zusammen mit Kopien des katholischen Kirchengesetzes verbrannt. Er habe mit seinen Thesen die Kirche gespalten. Das Fanal für den 30-jährigen Krieg. 101 Jahre später.

Icke. Berlinisch für Anfänger:

„Icke, dette, kieke mal, Oogen, Fleesch und Beene.“

Ja, ick weeß: Oojen.

Die Berliner Klopsgeschichte:

„Ick sitz’ am Tisch und esse Klops,

uff eenmal klopp’s.

Ick kieke, staune, wunda mir,

uff eenmal jeht se uff, de Tier!

‚Nanu!‘, denk’ ick, ick denk’: ‚Nanu?

Jetz isse uff, erst war se zu?!‘

Ick jehe raus und kieke

und wer steht draußen? … Icke.“

Draußen befanden sich auch die kaiserlichen Stellvertreter Jaroslav Borsita von Martinic und Wilhelm Slavata sowie der Kanzleisekretär Philipp Fabricius, nachdem sie am 23. Mai 1618 in Prag aus dem Fenster geworfen worden waren. Der zweite Prager Fenstersturz. Auslöser des 30-jährigen Krieges. Ein symbolischer Angriff auf den Kaiser. Eine Kriegserklärung.

Am Ende des Krieges stand eine um 40 % dezimierte Landbevölkerung. In den Städten war der Blutzoll etwas geringer. Die Gesamteinwohnerzahl wurde von etwa 18 Millionen Menschen im Jahre 1618 auf etwa 12 Millionen bis zum Ende des Krieges dezimiert:

„Zu den großen Kriegsverlierern lassen sich die Pfalz, Mecklenburg, Pommern, sowie Teile Württembergs und Thüringens zählen. Hier wurden etwa 50 – 70 % der Bevölkerung dahingerafft. Einen traurigen Platz nimmt auch Magdeburg ein, das in Folge seiner Zerstörung (Magdeburger Hochzeit) praktisch fast alle Einwohner verlor.

Ganz anders sah es hingegen in Hamburg aus. Die Stadt wurde vom Krieg kaum berührt und blühte in Folge dessen als große Handelsstadt auf.“

Und ansonsten?

„Ansonsten änderte sich im Reich vergleichsweise wenig: Das Machtsystem zwischen Kaiser und Reichsständen wurde neu austariert, ohne die Gewichte im Vergleich zur Situation vor dem Krieg stark zu verschieben.“

Sagt Wikipedia. Die Experten.

Wie sah es 1648 im Reich und um das Reich wirklich aus? Die Viehbestände waren beinahe vollständig vernichtet. Viele Bauern mussten ihren Besitz an den Adel abtreten. Wichtige Flussmündungen befanden sich in ausländischer Hand. Wichtige Küstenregionen und Ostseehäfen waren an Schweden gegangen, was der darniederliegenden Wirtschaft nicht wirklich half.

Einige Länder trugen nun einen kolossalen Schuldenberg mit sich herum. Auch kulturell hatte das Reich stark gelitten. Die Bibliotheken von Mainz und Würzburg gingen nach Schweden, die Bibliothek von Heidelberg ging an den Vatikan.

Statt der habsburgischen Universalmonarchie gab es nun eine Fürstenrepublik, bestehend aus vielen Einzelstaaten, im politischen Rahmen des Reiches.

Wertvolle Gebiete waren verloren. Das Elsaß und wichtige Reichsstädte gingen an Frankreich:

„Komplizierte, absichtlich unklar gelassene Rechtsverhältnisse führen bald zu neuen Annexionen ursprünglich deutscher Gebiete durch Frankreich (Straßburg).“

Frankreich wurde die größte Macht in Europa und Garantiemacht. Die Niederlande und die eidgenössischen Kantone mussten in die Selbstständigkeit entlassen werden. Schweden bekam Vorpommern, Wismar, das Erzbistum Bremen, das Bistum Verden mit Elbe- und Wesermündung, Stettin und die Odermündung. Und wurde ebenfalls Garantiemacht. Und der Kaiser war verfassungsrechtlich entmachtet. „Ansonsten änderte sich im Reich vergleichsweise wenig“. Die Experten.

Die Gewinner waren Schweden, protestantisch, und Frankreich, katholisch. Die protestantisch-katholischen Alliierten. Der 30-jährige Krieg. „Deutschlands großer Konfessionskrieg“. Die Experten. Von der Bundeszentrale für politische Bildung. Geschichte: Schicht für Schicht ganz akkurat geschichtet.

Was folgte auf den Friedensschluss vom 24. Oktober 1648 in Münster? Der Nürnberger Exekutionstag. „Behandelt wurden insbesondere Probleme der Demobilisierung und des Truppenabzuges aus den besetzten Gebieten“, aber auch Finanzierungsfragen. „Die Ergebnisse der Beratungen wurden in zwei Rezessen zusammengefasst“. Die Nürnberger Rezesse. Gehängt wurde niemand, da es noch keine Nazis gab.

Luther wurde nicht gehängt, sondern starb am 18. Februar 1546 in Eisleben. Aufgebrochen war er in Wittenberg am 23. Januar.

Bleibt noch die Frage, ob er nun Rosenkreuzer war oder nicht. Was sagt Autarkes-Rattelsdorf? Dass die Geschichte in Wahrheit eine ganz andere sei. Der Ur-Protestantismus sei ein ganz anderer gewesen. Und das uns bekannte Luther-Siegel sei nicht das Original-Siegel. Luther habe selbst immer gegen Geheimgesellschaften gepredigt:

„Nach dem Tod Luthers übergab seine Frau das Siegel an den Reformator Philipp Melanchthon, der nachgewiesenermaßen Mitglied des Rosenkreuzerordens war. Untersucht man die Historie etwas genauer, dann wird einem schnell klar, dass Melanchthon ein eingeschleuster Verräter der protestantischen Reformation war. So kämpfte Luther energisch gegen die Lateinische Sprache, weshalb er ja auch die Bibel ins Deutsche übersetzte. Am Grabe Luthers hielt Melanchthon die Predigt und zum sicherlichen Erstaunen der Zuhörer hielt Melanchthon die Rede in Latein!“

Außerdem habe er sich auf die adamitische Abstammungslinie und das Alte Testament bezogen, „was ein Luther niemals zugelassen hätte. So begann von der Kanzel wieder die Zusammenführung des AT und des NT, die Luther bekämpft hatte.“

Und das Siegel sei, nachdem es 50 Jahre in Händen Melanchthons gewesen sei, dann plötzlich bei den Rosenkreuzern aufgetaucht.

Wie auch immer – wenn etwas nicht passte, die Maurerbrüder haben es passend gemacht.

Und im Übrigen galt schon lange vor Franklin D. Roosevelt, dass Zufälle überschätzt werden:

„In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war.“

Nicht unterschätzt werden darf dagegen Luthers überragende Bedeutung für die Entwicklung der deutschen Sprache:

„Niemand hat die deutsche Sprache so nachhaltig geprägt wie Martin Luther […]. Vor allem mit der Übersetzung der Bibel aus dem griechischen Grundtext ins Deutsche gelang ihm der große Coup. Er wollte, dass jeder die Bibel auf Deutsch lesen und verstehen kann. Deshalb wählte er eine leicht verständliche und bildhafte Sprache. Sogar neue Wörter schuf er, wenn es keine passenden gab.

Mehr als 300 Begriffe, umgangssprachliche Redewendungen und Sprichwörter werden noch heute verwendet. Zum Beispiel Morgenland, Lückenbüßer, Machtwort, Lästermaul, Feuereifer, der Stein des Anstoßes sein, Perlen vor die Säue werfen, sein Licht unter einen Scheffel stellen, Hochmut kommt vor dem Fall, wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis und tanzt.“

Was sagt der Führer?

„[…] mit der Bibel-Übersetzung hat er an die Stelle unserer Dialekte die deutsche Sprache gesetzt!“

Und was hat Luther sonst noch so gesagt?

„Eine Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man ihn wälzt, desto größer wird er.“

Gut.

„Und was ist im Grunde die Lüge? Doch nur die maskierte Wahrheit.“

Und:

„Der Teufel spricht die Wahrheit öfter, als man glaubt. Nur ist sein Publikum oft dumm und taub.“

Gut. Aber was ist, wenn das Publikum einmal schlau wird, wenn es hört?

Was sagt der Führer?

„Um so größer wird einmal die Überraschung sein. Die Erschütterung wird ungeheuer, wenn dieses ganze Kartenhaus einstürzt!“

***


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N8waechter
17. Feb. 2019 8:18

Hinweise zum Kommentarbereich

Seid bitte höflich und respektvoll zueinander und achtet auf Eure Wortwahl und sauberes Deutsch. Und bitte gebt Euch Mühe in Sachen Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Die Arbeit bei der Moderation wird mir weiter durch das Einstellen von Netzverweisen in der folgenden Form erleichtert:

Wer sich traut, darf Verweise auch gerne als HTML einstellen:

Netzverweis HTML

Und wer einzelne Wörter betonen möchte, der verwende hierfür bitte ein – (!) – oder – (sic.!) – oder nutze die folgenden HTML-Befehle:

Danke.

Heil und Segen!
N8w.

P.S.: Manche Kommentare werden nach dem Absenden nicht als “Ihr Kommentar wird moderiert“ angezeigt. In einem solchen Fall bitte ich um etwas Geduld. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kommentare ganz normal in der Moderation ankommen. Sie werden zeitnah freigeschaltet, sofern ich gerade vor dem Rechner sitze, ansonsten nach einigen Stunden.

Lena
Lena
17. Feb. 2019 9:02

„Um so größer wird einmal die Überraschung sein. Die Erschütterung wird ungeheuer, wenn dieses ganze Kartenhaus einstürzt!“

Mit Dank an Siegfried!

Heil und Segen uns allen!
Lena

Thorson
Thorson
18. Feb. 2019 10:58
Antwort an  Lena

Werter N8wächter-Gemeinde,

ach, was freue ich mich, wenn die erste Karte aus dem „Fundament“ herausgenommen wird. 🙂

Auch eine schöne Aussage: „Die Kirche ist eine Bank …“, irgendwie klar und logisch. Möge dem „Seelenhandel“ schnellst ein Ende bereitet werden.

Heil und Segen
auf all unseren Wegen
Thorson

N8waechter
17. Feb. 2019 9:30

Und noch ein Karlspreisträger:

„Bei all der grenzenlosen Heuchelei und Verlogenheit der Nachkriegszeit ist es nur konsequent, daß der Lügner, Kriegshetzer und Miterfinder des industriellen Massenmordes durch Flächenbombardements auf Städte, Winston Churchill, den internationalen Karlspreis der Stadt Aachen für das Jahr 1955 erhielt und als “großer Europäer” bezeichnet wird, während Rudolf Hess, der unter Einsatz seines Lebens nach England flog, um Frieden anzubieten, als “Nazikriegsverbrecher” über 40 Jahre in Einzelhaft saß und am Ende noch von englischen Geheimdienstlern umgebracht wurde. Das beeidet sein letzter Pfleger, ein Tunesier …“

Hier komplett lesen [die-heimkehr.info].

“Wir hätten, wenn wir gewollt hätten, ohne einen Schuß zu tun, verhindern können, daß der Krieg ausbrach, aber wir wollten nicht.” (Winston Churchill 1945)

“Was war ich für ein Narr” [die-heimkehr.info]

N8waechter
17. Feb. 2019 9:33

„Es gab einmal eine Zeit und das ist noch gar nicht so lange her, da stand in jedem Dorf in der Mitte eine Linde, groß, mächtig, unübersehbar nahm sie fast einen ganzen Platz ein. Die meisten dieser Baumwunder sind leider verschwunden. Und nur ganz, ganz selten sieht man heute noch an Bauten oder Gerüsten, daß solche Linden einmal mehr waren, als nur grüne Dekoration. Sie waren Symbol, sie waren Zeichen, sie waren ein ganz besonderer Platz …“

Dorflinden [die-heimkehr.info]

Adler und Löwe
Adler und Löwe
17. Feb. 2019 11:50
Antwort an  N8waechter

Es ist sogar nach dieser Linde eine große Färberei benannt. Das Stammhaus war einst mitten in Aalen am Gmünder Tor und dort stand eben diese Linde:

lindenfarb.de

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker
17. Feb. 2019 10:29

Danke werter SvX!

Herrliche 8:18 Uhr-Sonntagslektüre wieder! Was steht dazu in meiner „Bibel“?

„Denn je größer die Werke eines Menschen für die Zukunft sind, um so schwerer vermag sie die Gegenwart zu erfassen, um so schwerer ist auch der Kampf und um so seltener der Erfolg. Blüht er aber dennoch in Jahrhunderten einem, dann kann ihn vielleicht in seinen späten Tagen schon ein leiser Schimmer des kommenden Ruhmes umstrahlen. Freilich sind diese Großen nur die Marathonläufer der Geschichte; der Lorbeerkranz der Gegenwart berührt nur mehr die Schläfen des sterbenden Helden.

Zu ihnen aber sind zu rechnen die großen Kämpfer auf dieser Welt, die, von der Gegenwart nicht verstanden, dennoch den Streit um ihre Idee und Ideale durchzufechten bereit sind. Sie sind diejenigen, die einst am meisten dem Herzen des Volkes nahestehen werden; es scheint fast so, als fühlte jeder einzelne dann die Pflicht, an der Vergangenheit gutzumachen, was die Gegenwart einst an den Großen gesündigt hatte. Ihr Leben und Wirken wird in rührend dankbarer Bewunderung verfolgt und vermag besonders in trüben Tagen gebrochene Herzen und verzweifelnde Seelen wieder zu erheben.

Hierzu gehören aber nicht nur die wirklich großen Staatsmänner, sondern auch alle sonstigen großen Reformatoren. Neben Friedrich dem Großen stehen hier Martin Luther sowie Richard Wagner.

Als ich den ersten Vortrag Gottfried Feders über die „Brechung der Zinsknechtschaft“ anhörte, wußte ich sofort, daß es sich hier um eine theoretische Wahrheit handelt, die von immenser Bedeutung für die Zukunft des deutschen Volkes werden müßte. […]

Der Kampf gegen das internationale Finanz- und Leihkapital ist zum wichtigsten Programmpunkt des Kampfes der deutschen Nation um ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und Freiheit geworden.“ (A.H. in „Mein Kampf“)

B&E
NS

N8waechter
17. Feb. 2019 21:33

Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandels-system herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte.

Winston Churchill, Memoiren

Das große Geheimnis [die-heimkehr.info]

Ekstroem
17. Feb. 2019 11:49

Danke, werter Siegfried, für Deine wunderbaren Geschichten.

Luther ist Teil der „Deutschen Bewegung“, da mögen die Maurer mauern soviel sie wollen. Diese Bewegung nahm nicht erst mit Rama ihren Anfang. Rama ist nur der mir zurzeit erste bekannte Name in dieser ununterbrochenen Reihe großer Deutscher:

Der Strom des Lebens und der Geschichte [freiheit-wahrheit-verantwortung.de]

Kruxdie
Kruxdie
17. Feb. 2019 16:45

Immer wieder erneut,
mich das Lesen erfreut.
Erwähnt wurde auch der Luther,
aber nicht jedoch die Mutter.
In unserer Muttersprache verfaßt,
sodaß jede andere schnöd verblaßt.
Nicht zu vergessen unser Vaterland,
besser als jeglich fremdländischer Tand.
Mancher Bauer pflanzt an den Mais,
ich gebe Euch lieber einen Verweis:

Gottesvergiftung und Glaubenswahn nach Martin Luther [theologe.de]

Heil und Segen!
Kruxdie

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
17. Feb. 2019 19:31
Antwort an  Kruxdie

Lieber Siegfried,

danke für deine Mühe.

Bei Luther fällt mir die zwei Reiche/Regimente-Lehre ein. Leider ist alles, was uns überliefert als sein Werk, etwas, woran er sich selbst wohl nur schwer halten konnte und wollte. „Wasser predigen und Wein trinken“, sagt man wohl. Ich kann mir schlussendlich kein klares Bild von ihm machen.

Lieber Kruxdie,

auf der Seite „Der Theologe“ stöbere ich seit Jahren immer mal wieder. Sehr interessante Einblicke etc. Allerdings wird nicht differenziert. So wird leider auch dort die These aufrecht erhalten, daß Hitler sich bei seiner Politik gegenüber den J*den auf den J*denhass von Luther berief. Das ist irreführend, bewusst oder unbewusst.

Und daran anschließend folgen dann auch weitere falsche Ableitungen. Es entsteht also für die, die wissen, auch bei Filmen wie „Luther einmal anders“, eher der Eindruck, daß ein anderes Ziel verfolgt wird. Eindeutig vorrangig ist die Ablehnung der katholischen Kirche und des Papsttums.

Das ist legitim und natürlich. Dann allerdings wieder Hitler und Papst Pius bei der Frage der J*den wieder in einen Topf zu werfen, ist die nächste irreführende Ableitung.

Heil und Segen
Annegret

Morlock
Morlock
17. Feb. 2019 20:50
Antwort an  Kruxdie

Werte Annegret Briesemeister,

danke für deinen Kommentar. Ich bin ja Professor Bienlein (eher Dr. Klugscheix) von natur aus, leo wurde mir auch verpasst, dann noch Freitag den 13. ten im Gepäck und nun meckere ich auf legitim herum.

Das Gegenteil davon ist:

„Als Usurpation (lateinisch usurpatio ‚Gebrauch‘; usurpare „in Besitz nehmen“, „widerrechtlich die Macht an sich reißen“) wird im neueren Sprachgebrauch die Anmaßung eines Besitzes, einer Befugnis, besonders aber der öffentlichen Gewalt bezeichnet – also insbesondere die gewaltsame Verdrängung eines legitimen Herrschers, der Umsturz der Verfassung und die Unterdrückung der Selbständigkeit eines Staates durch einen Usurpator.“

Und wer das erfunden hat, können wir uns ja denken? Die „Irre“ ist gut, denn darin weiß ich mich zu bewegen.

Heil Leo ?

P.S.: Wer leiht mir seine Spielzeugpistole?

Kruxdie
Kruxdie
17. Feb. 2019 20:55
Antwort an  Kruxdie

Liebe Annegret,

den Lutherartikel habe ich auf einer anderen Seite gefunden, mich bei der Kolumne daran erinnert und hier eingefügt. Sonst habe ich nicht bei „Der Theologe“ nicht weiter geschaut. Und wenn dort die Dinge derart irreführend dargestellt werden, dann brauche ich da auch nicht zu lesen. Zudem lehne ich nicht nur Katholizismus, sondern überhaupt den Paulinismus ab. Jedenfalls danke für Deinen Hinweis.

Heil und Segen!
Kruxdie

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
18. Feb. 2019 17:57
Antwort an  Kruxdie

Zu 7.2: Nun, werter Morlock,

ich wollte ja die Goldwaage. Wiegt sie doch nicht nur, wie ich etwas sage, sondern gewichtet vor allem, was ich sage. So schei*e du nur weiter klug, denn das ist legitim. ?

Wikipedia sagt zu legitim:

„gesetzlich anerkannt
rechtmäßig im Rahmen bestimmter Vorschriften erfolgend“

Die Kritik an katholischer Kirche, Papst, Vatikan ist so vielleicht nicht gesetzmäßig, aber doch rechtmäßig im Rahmen bestimmter Vorschriften. Als natürliche Person befinde ich mich für mich gesehen immer in der Rechtmäßigkeit, ergo Legitimität, auf bestimmte „Unwuchten“ hinzuweisen, die widernatürlich ablaufen, und diese zu kritisieren.

Man könnte auch sagen, ich nehme ein mir von Natur aus gegebenes Recht in Anspruch, ergo gesunder Menschenverstand, ergo messen und wägen. So könnte einer (oder viele) kommen und meinen, ich würde mir etwas an-maßen, sei’s drum, ich tue dieses.

Übrigens:

Man munkelt, und das so überhaupt nicht hinter vorgehaltener Hand oder leise, daß Martin Luther praktizierender Katholik war und blieb. Er machte sozusagen gemeinsame Sache mit dem Papst und sicherte, wie in jedweder Konfession üblich, seine Pfründe.

Gegen meine sonstige Gewohnheit greife ich spaßeshalber mal in die Dose mit dem Jahresendzeitgebäck, auch Spekulatius genannt, und überlege laut:

Vielleicht war auch Luther nur eine Fiktion und einen „Menschen Luther“ hat es nie gegeben. ?

Heil und Segen
Annegret

Morlock
Morlock
17. Feb. 2019 17:47

Tippfehler in meinen Kommentaren. Unterliegt der Ablaßhandel nicht aber einem groben Denkfehler? Oder ist der Beitrag ein Druckfehler?

Überall Fehler! Reform(ations)fehler?

Die Lungenärzte haben Rechenfehler eingestanden in ihren Forschungen. Auch wenn der Führer von Stickoxiden nicht viel wußte, der Schöpfer kennt seine Pappenheimer!

Grobe Fehler: “Rechenfehler sind neben Schreibfehlern, Denkfehlern, Druckfehlern, Fat-Finger-Fehlern, Sprechfehlern oder Tippfehlern häufige Alltagsfehler. Sie alle können zu groben Fehlern werden, wenn sie unentdeckt bleiben und Schäden verursachen.“

Fat-finger-Fehler [de.wikipedia.org], alles ganz normal, man kann es ja ggf. annullieren? Ex tunc von Anfang an, na dann ist ja alles gut! Die Vertreter Gottes auf Erden haben eben an alles gedacht.

Denkfehler?

„Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit Vorstellungen, Erinnerungen und Begriffen eine Erkenntnis zu formen versuchen.“

Die innere Beschäftigung ihres Darms ist mangelhaft, meint der Arzt. ?

Der Versuch eines Verbrechens ist stets strafbar, der Versuch eines Vergehens nur dann, wenn das Gesetz es ausdrücklich bestimmt. Die Kirche vergeht sich ja nur, Verbrechen ausgeschlossen. (Exkommunikation ihrer selbst aus der Rechtsprechung)

„So macht sich etwa wegen versuchten Totschlags (§ 212 StGB) strafbar, wer eine Vogelscheuche in der Annahme tötet, es handele sich um einen Menschen.“

Das Kreuz mit der Scheuche.

Bilddatei

Nicht strafbar ist dagegen der abergläubische Versuch, … Beispiele für einen abergläubischen Versuch sind Schadenzauber (Voodoo) oder Totbeten.

Untauglicher Versuch [de.wikipedia.org]

Ich weiß noch nicht, ob ich heute ein Abendgebet spreche, vielleicht vergehe ich mich auch an einem Betthupferl?

Morlock
Morlock
17. Feb. 2019 21:08

Und wer wissend der Dinge ist, möge doch bitte erklären, was das (ist) soll?

Umgekehrter Tatbestandsirrtum [de.wikipedia.org]

Anfangs ging es ja noch beim Lesen und Verstehen, dann wollte ich klagen, aber als ich weiter las, wurde mir ganz wirr:

„Der untaugliche Versuch ist strafbar, sofern der Versuch strafbar ist.“

Ja gut, nein eigentlich doch nicht, ich verweigere dann lieber doch die Aussage:

Ich will der Tat nicht zuträglich sein, weder in Form Irr, Bestand noch Tat, ick knie’p mi mal Lever inne büx!

Lever [de.wikipedia.org]

Gruß aus Bonn (Halla)

Annegret Briesemeister
Annegret Briesemeister
19. Feb. 2019 13:13
Antwort an  Morlock

„Umgekehrter Tatbestandsirrtum“ …

» das ist wie karierte Ringelstrümpfe mit Punkten und Streifen, oben und unten verschlossen. Also „Bullshit“ oder Rabulistik, typisch für die Juristerei.

Wo kämen wir denn hin, wenn nun jeder Otto-Normalo verstehen würde, womit man ihn zu malträtieren gedenkt?

Ilka
Ilka
17. Feb. 2019 22:04

Was genau stand in der Bibel, das Martinus Luder bewog, sich gegen Rom und die Fälscher darin zu stellen und die Bibel für das deutsche Volk lesbar zu machen? Wo doch Latein die Gelehrtensprache überhaupt war zu dieser Zeit.

Er hätte die „Thesen“ aber bestimmt nicht an die Kirchentür nageln können. Ich war da. Am öffentlichen Platz nebenan schlug man einer Diebin lange danach mittels Beil und Hackstock die Hand ab. Beim ersten Hammerschlag wäre die Wache sofort gekommen und hätte Luder ins Verlies gesperrt. Er hatte aber wohl gewichtige deutsche Schutzverbündete – ich vermute diejenigen, die den Inhalt der Bibel auch kennen, welches im Original eine verschlüsselte Vorhersage enthält. Warum sonst sollte die Bibel einerseits so wichtig und doch so verhunzt worden sein. Sie fürchten sich zurecht.

Ilka
Ilka
17. Feb. 2019 22:21
Antwort an  Ilka

Man muss dazu auch wissen, dass Luder Kontakt hatte zu Friedrich dem Weisen, mindestens über Lucas von Cranach, zu dem er seine Frau einschleuste und der der Hofmaler des Königs war. Jener sammelte Reliquien, unter anderem von einer Wallfahrt aus Jerusalem.

Er war einer der wenigen Helden Deutschlands, schlug im Kampf gegen Unterdrückung gar die Kaiserwürde aus und stand hinter dem Volk. Das ihm schließlich ein gutes Leben bescherte, durch zum Beispiel Erz und Silber, Zinn und Fleiß.

Lena
Lena
18. Feb. 2019 17:11
Antwort an  Ilka

Liebe Ilka! // # 10

„Sie fürchten sich zurecht.“ So ist das.

Heil und Segen!
Lena

Friedland
Friedland
17. Feb. 2019 22:31

War L. ein Satanist?

Immer, wenn jemand meint, er müsse etwas bibelartiges verfassen, kommt nichts Gutes dabei heraus. Bei den Ausführungen zu diesem Fettwanst L. sind daher einige Aspekte übersehen worden. Historisch, nicht inhaltlich, gibt es eine gewisse Parallelität zu dem Kommunistischen Manifest eines gewissen M., wobei beider Wirken mit verheerenden Nachwirkungen für ihre Zeit danach einher ging.

L. gilt als geistiger Brandstifter des I. Dreißigjährigen Krieges und der Auflösung des Reiches in kleinste Einzelstaaten, dessen Wiedererstarken zweihundert Jahre in Anspruch nahm; der Ideologe M. verursachte mittels seiner verbrecherischen Ideen weltweite Kriege mit über 300 Millionen Toten. In den beiden steckte, so darf vermutet werden, der personifizierte Satan.

Interessant ist weiterhin die Verbreitung des Noch-Protestantismus in Deutschland. Die vormals keltisch-bajuwarisch-alemannisch geprägten Volksteile im Süden, einschließlich Böhmens und des Alpenlandes, waren wohl weniger anfällig für die Heilslehre eines L., was sich auch in der Üppigkeit der Baustile in den darauf folgenden Epochen des I. DK widerspiegelt, mit kräftiger Unterstützung der Gegenreformation.

eo
eo
18. Feb. 2019 19:05
Antwort an  Friedland

Oh Mann! Mann-o-mann!

Das war fürs erste mein Kommentar, als ich diese krausen Thesen zu Luther gelesen hatte. Das kann man aber auch ganz anders sehen, zB. so:

Daß der 30jährige Krieg zu einem 30 Jahre währenden, ultrabrutalen Hauen und Stechen ausartete, ist doch nur der Plan B der Jesuiten, nachdem Plan A nicht aufgehen wollte. Und der bestand darin Deutschland für den (halben) Abfall von der päpstlich-katholischen Lehre einen solch heftigen Denkzettel zu verpassen, an dem die Deutschen sehr lange, wenn nicht bis heute, zu knabbern haben.

Die Sache mit Luther und der Reformation wäre vielleicht anders verlaufen, wenn Kaiser Maximilian noch 5 oder 10 Jahre länger gelebt hätte. Dieser galt schließlich als papstkritisch und hätte womöglich eine Rolle als Schirmherr wie Friedrich der Weise eingenommen.

Denn auch unterm Strich hätte sich für Maximilian die Sache gelohnt, gingen doch ca. zwei Fünftel der kirchlichen Einkünfte aus dem Reich nach Rom – so die Schätzungen des Reformationshistorikers Lewis Spizer. (Beleg: Hansers Sozialgeschichte der deutschen Literatur Band 1)

Ortrun
Ortrun
18. Feb. 2019 19:46
Antwort an  Friedland

Hier ein einschlägiges Werk zum unseligen „M.“ mit dem geplanten 6,5 m-Denkmal in Trier für seine fabelhaften Verdienste. Die müssen dort einen ganz schönen Sockenschuss haben!

Das andere Gesicht des Karl Marx [PDF | us.archive.org]

Ortrun
Ortrun
18. Feb. 2019 21:45
Antwort an  Friedland

Werter eo,

ich sehe es eher wie Du.

Ergänzend: Wer Texte wie diesen geschrieben hat, der muss ja zwangsläufig ein Satanist sein, das drängt sich von der Logik her wohl geradezu zwingend auf.

Fragt sich nur wer (?) solche markanten Prädikate vergibt – könnte auf einer Ebene mit der „Nazi-Keule“ liegen …:

Dr. Martin Luther – Wider die J*den [PDF | us.archive.org]

Joe
Joe
18. Feb. 2019 0:13

Vielen Dank für die erquicklichen Worte. Hier ein Schmankerl noch aus meinem Fundus:

Von Kaufshandlung und Wucher (1524) PDF [n8w.]

Joe
Joe
18. Feb. 2019 10:32
Antwort an  Joe

Zitat:

Editorische Bemerkung

[hierhin ausgelagert]

Heimreisender
Heimreisender
18. Feb. 2019 8:15

Vor allem hat Luther den Teufel in das Neue Testament hineingefälscht! In den Sagen und Märchen ist der Teufel nämlich der faktische Gegner satanischer Menschen, in der Gnosis der Feind Satans selbst.

Aufgewachter
18. Feb. 2019 9:32

Solange sie sich benehmen, wie dressierte Kinder, solange sie die Dressur der Kindheit nicht abgelegt haben, werden sie nicht als Menschen akzeptiert:

Dressierte Kinder [aufgewachter.wordpress.com]

Ekstroem
18. Feb. 2019 13:38

Meiner Ansicht nach war Luther, um es modern auszudrücken, ein deutscher Patriot. Seine Schrift über die J*den und der Netzverweis von Joe (#12), bzw. die entsprechende Schrift über den Wucher, sind zwei deutliche Belege dafür. Ebenfalls sein rigoroser Einsatz für die deutsche Sprache, das kulturstiftende Element der Deutschen.

Luther war selbstverständlich alles andere als perfekt. Aber wer ist das schon hier unten auf Erden? Luther war ein Mensch, der das Leben wohl liebte, und seine Mitmenschen.

Joe
Joe
18. Feb. 2019 17:45

Allein schon die große Zahl der Bibelvarianten sagt viel aus. Zur manipulierten Historie muss immer hinterfragt werden: Wem nützt es?

Honore de Balzac hat es bereits festgestellt: Es gibt zwei Weltgeschichten. Die eine ist offiziell und verlogen, für den Schulunterricht bestimmt; die andere ist eine geheime Geschichte; welche die wahren Ursachen und Ereignisse birgt.

Insofern kann ich nicht sagen, ob Luther nicht vieles in den Mund gelegt wurde, um ihn zu diffamieren und seine Reputation zu beschädigen.

Als Beispiel die Essensregeln im Wandel der Zeiten (Start bei etwa 40sek.):

Reine Speisen und unreine Gedanken – Markus 7 im Kontext [YT]

Hier wird selbst schulwissenschaftlich versucht, den Essensgeboten durch Mose Sinn zu geben. Schwein ist demnach nicht zum Essen. Aha. Gefällt vermutlich nicht jedem.

Ortrun
Ortrun
18. Feb. 2019 22:02
Antwort an  Joe

Mal ne Variante von 1920: Vergessenes Wissen, nee, „gezielt entzogenes und verschüttetes Wissen“ trifft es besser, verfremdet durch 1.000 Narrative.

Preisfrage: Wer sind die Adamiten, wer sind die Edomiten, wer sind die Prä-Adamiten?

Luther konnte nicht alles wissen über den Abgrund, war ein Kind seiner Zeit und trotz allem geprägt durch die Narrative des Katholizismus. Immerhin hat er den Gestank bemerkt:

Weltbewegende Enthüllungen über … [PDF | us.archive.org]

Joe
Joe
18. Feb. 2019 23:47
Antwort an  Joe

Alles Atlanter nach Holger Kalweit. Der Rest ist erfunden. Ich denke, auch Jesus war ein Essener. Insofern vermutlich Rohkostler:

Die Essener und die Schriften von Qumran: „Verschlusssache Jesus“? [theologe.de]

Danke für Eure Verweise.

N8waechter
18. Feb. 2019 18:29

„… Mutter, wer weiß, ob wir wiederkehren
Manch einer blieb auf dem Felde der Pflicht
Aber wer fiel hat bestanden in Ehren
Aufwärts die Blicke und gräme Dich nicht …“

Axel Schlimper – Mutter [die-heimkehr.info]

Bjørn Lystaal
Bjørn Lystaal
18. Feb. 2019 22:50

die Kirche ist eine Bank“ …

Werter Thorson (2.1),

natürlich! Die Urmutter aller Banken sogar, diejeninge Entität mit dem so ziemlich größten Wissens-, Grund-, Geld-, Wert- und Firmenbesitz auf dem Planeten, so die Welt denn einer ist.

Vergleichen wir doch mal die Konzepte:

Schuld – Schulden
Sühne – Zinsen
Ablass – Tilgung

Kirche – Bankhaus
Kathedrale – Zentralbank
Vatikan – Weltbank

Theokratie – Geldadel

Glaube an einen nominalen Gott außerhalb der Schöpfung –
Glaube an einen nominellen Wert außerhalb der Wertschöpfung
Theologie – Wirtschaftslehre
Glaubenskrise – Wirtschaftskrise (= Bankenkrise)
Glaubenskriege – Währungskriege

Bibel(n) – ?

»Ich bin der Hort, dein Geld. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.«

N8waechter
19. Feb. 2019 9:36
Antwort an  Bjørn Lystaal

Schuld – Schulden …

Dr. Eduard Koch … hat in brillanter Art und Weise herausgearbeitet, mit welchen Mechanismen der tiefenpsychologischen Schuldprogrammierung unser Volk von seiner Geschichte, seinen Ahnen und damit von einer sinnerfüllten Zukunft abgeschnitten wurde. Den folgenden epochalen Vortrag von Dr. Koch sollte jeder Deutsche gehört haben. Zur Vertiefung und dem Erkennen des Ausmaßes der Abgründigkeit unserer Widersacher, wäre es sehr sinnvoll, das Anhören in gewissen Zeitabständen zu wiederholen.

Dr. Eduard Koch – Verlust der Väterlichkeit [die-heimkehr.info]

Joe
Joe
19. Feb. 2019 11:55
Antwort an  Bjørn Lystaal

Vom Filmbeitrag: „Dr. Eduard Koch – Verlust der Väterlichkeit“ fand ich Versionen bis zu 2:55 Std. Länge. Lohnt es sich das Vollständige anzuschauen?

Danke an alle,
HuS.

Thorson
Thorson
19. Feb. 2019 20:36
Antwort an  Bjørn Lystaal

Werter Bjørn Lystaal (#18),

klar hast Du recht. 🙂 Ich habe nur eine solche direkte Übersetzung nie vorgenommen.

Kleine Geschichte zur Kirche:

Zur Schulzeit bin ich auf zwei verschiedenen Schulen gewesen. Eine private Schule und eine Regierungsschule. Die Regierungsschule war sogar deutlich strenger, als die Bundeswehr (ist heutzutage vielleicht auch nicht mehr schwer). Im Internat waren wir verpflichtet, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Das ging mir sehr schnell deutlich auf den Senkel und ich blieb einfach fern. Es dauerte nicht lange und der Schulleiter zitierte mich zu sich ins Büro:

„Sie können nicht einfach der Kirche fernbleiben, was denken Sie sich eigentlich dabei?“

„Solange die Kirche die terroristische Organisation (SWAPO) unterstützt, sehe ich es nicht ein, in die Kirche zugehen. Dieses Verhalten passt nicht zu dem, was Sie predigen.“

Pause, der Schulleiter war leicht irritiert und sprachlos …

„In Ordnung, Sie sind vom Kirchengang befreit.“

Heil und Segen
auf all unseren Wegen
Thorson

N8waechter
19. Feb. 2019 9:30

Heinrich XIII Prinz Reuß bestätigt „Verschwörungstheoretiker“ …
… um schlußendlich Feindpropaganda zu kolportieren.

Das Weltnetz ist voll von Beiträgen und Herleitungen, welche darauf bestehen, daß das Deutsche Kaiserreich mit seinem Rechtsstand der letzte souveräne deutsche Staat war und daß alle darauf folgenden Staaten, Systeme, Verwaltungen auf deutschem Boden illegal seien. Nun ist Heinrich XIII Prinz Reuß auf dem WORLDWEBFORUM am 17.-18. Januar 2019 in Zürich in die Öffentlichkeit getreten und hat seine Sicht der Dinge dargelegt …

HIER [die-heimkehr.info] komplett lesen

Erdbeerschorsch
Erdbeerschorsch
19. Feb. 2019 14:10

Frank Stoner hat sich in einem seiner Videos auch schon mal kritisch mit Luther auseinandergesetzt:

Martin Luther – Vordenker, Reformer und Antisemit [YT]

Das Rumgeeiere um bestimmte Themen ist zwar nervig, aber ich denke, man sollte es nicht überbewerten – vielleicht will er einfach nur keinen Streß haben und nicht gesperrt werden.

Lena
Lena
19. Feb. 2019 16:12
Antwort an  Erdbeerschorsch

Werte Erdbeerschorsch, werte alle! // # 20

vielleicht will er einfach nur keinen Streß haben“ oder das „Rumgeeiere“ ist in meinen Augen ein sich nicht entscheiden wollen, eine Hintertür in alle Richtungen offenhalten.

Doch gerade das wird es in der neuen Zeit nicht mehr geben, so wie es auch keine Wendehälse á la 1989 mehr geben wird. Jeder sollte sich langsam klar machen, daß es im Kommenden nur um die göttliche (nicht kirchliche) Wahrheit gehen wird und das einzig wahre göttliche Recht und die göttliche Ordnung. Daher sind mir diese „sich Wender und Dreher“ mehr als zuwider.

Heil und Segen!
Lena

Ilka
Ilka
23. Feb. 2019 23:39
Antwort an  Erdbeerschorsch

Genau so ist es. Rückgrat ist, den Saturn intus zu haben, den die neptunischen Jesuiten gleichzeitig verehren und so hassen, weil er gnadenlos ist.

Einsam ist es auf dem Berg der Weisheit. Aber die Sicht ist grandios!

Die Reformation des Vatikan hat begonnen, Chiron ist aus den Fischen in den Widder gewandert und die Sünden der Kirche dürfen nun aufgearbeitet werden.

Wenn dann noch Jupiter, der auch den Glauben verkörpert, bald in den Steinbock geht, dürfen die Sünder die Neunschwänzige zum Kasteien herausholen. Sofern es ihnen nicht abgenommen wird.

Nur weil sie wissen, was kommt, halten sie Pseudo“missbrauchsgipfel“ ab, um die noch treuen Schafe in der Herde zu halten. Aber man kann das, was kommt, dadurch nicht aufhalten.

Glück auf!
Ilka