Ein seltsamer Gipfel

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Am Mittwoch, dem 27. Februar 2019, fanden sich der US-Präsident Donald Trump und der Staatschef von Nord-Korea, Kim Jong-un, in Hanoi für ihr Gipfeltreffen in Sachen “Entnuklearisierung“ ein. Die Beiden trafen am Abend vor laufenden Kameras aufeinander und aßen im Anschluss gemeinsam zu Abend.

Am Donnerstag fanden Verhandlungen hinter verschlossenen Türen statt und, für viele unerwartet, die Gespräche wurden noch vor dem Mittagessen vorzeitig beendet und Herr Trump trat vor die Presse, um der “Welt“ zu erklären, dass man »manchmal einfach gehen muss«. Als Grund für den Abbruch der Verhandlungen wurde genannt, dass Nord-Korea die vollständige Aufhebung der Sanktionen fordere, sein Nuklearpotenzial im Gegenzug jedoch nicht vollständig abbauen wolle.

Soweit die jüngste Schicht.

Für den geneigten Beobachter war dagegen nicht nur der medienwirksame Abbruch der Gespräche sonderbar. Die ganze Szene wirft einige Fragen auf, welche sich vom heutigen Standpunkt aus auch kaum zufriedenstellend beantworten lassen.

Reisen nach Vietnam

So reiste der “Diktator“ Nord-Koreas auf dem Landweg drei Tage lang über 4.500 km Schiene mit einem “Panzerzug“ an, wie es bereits sein Vater und auch sein Großvater bevorzugt hatten. Der US-Präsident flog mit der hochgerüsteten Regierungsmaschine Air Force One, dies mit gleich zwei Zwischenlandungen. Die Gesamtreisezeit betrug etwa 20 Stunden.

Wie es heißt, habe das Flugzeug auf der Luftwaffenbasis Mildenhall in Großbritannien einen rund einstündigen Halt zum Auftanken (?) gemacht. Ein weiteres Mal wurde in Doha in Katar zwischengelandet, um noch einmal nachzutanken (?), und von dort ging es dann nach Hanoi in Vietnam.

Folglich wählte man die Route über Europa, von dort ging es dann nicht zu einer US-Basis im Irak, oder einer NATO-Basis in der Türkei, sondern an den Persischen Golf nach Katar, um dann quer über den indischen Subkontinent bis nach Vietnam zu fliegen. Darf es als seltsam angesehen werden, dass diese Reiseroute von niemandem hinterfragt wird?

Die AF1 hat eine offizielle Reichweite von 15.360 km. Das Flugzeug ist dafür ausgelegt, von jedem Punkt der Erde US-Hoheitsgebiet zu erreichen, ohne aufgetankt werden zu müssen (was übrigens notfalls auch in der Luft erfolgen könnte). Die Entfernung von Washington D.C. nach Hanoi beträgt 8.286 Meilen (13.335 km). Selbst abweichende Flugrouten (gesperrte Lufträume, o.ä.) berücksichtigt, wäre ein Auftanken auf dieser Reise unnötig gewesen.

Auf dem Rückflug wurde in entgegengesetzter Richtung geflogen und ebenfalls ein Zwischenstopp zum Auftanken (?) eingelegt, diesmal auf der US-Basis Elmendorf-Richardson in Anchorage/Alaska, wo der US-Präsident eine Rede vor Soldaten in einem Flugzeughangar hielt, bevor die Rückreise nach Washington D.C. angetreten wurde. Dieser Kurzaufenthalt würde zumindest noch einen gewissen Sinn ergeben, doch der Hinflug ist in jedem Fall bemerkenswert.

Warum Vietnam?

»Amerika wird niemals ein sozialistisches Land werden.«, sagte Donald Trump in seiner Rede zur Lage der Nation am 5. Februar 2019. Und dann trifft man sich mit Kim Jong-un ausgerechnet im sozialistischen (!) Vietnam, welches für die USA und das einstige Süd-Vietnam mit einer schmachvollen Niederlage in Verbindung steht!?

Bei der Gelegenheit traf sich der US-Präsident dann selbstverständlich auch mit der vietnamesischen Führung. Vor dem Treffen mit Kim Jong-un gab es Gespräche mit dem Präsident Vietnams, Nguyen Phu Trong, seines Zeichens Generalsekretär der Kommunistischen Partei, und auch mit dem Premierminister Nguyen Xuan Phuc.

Hier darf ruhig ein Vergleich mit der Posse um das ebenfalls sozialistische Venezuela gezogen werden. Dem US-Präsidenten wird vorgeworfen, er habe durch russischen Einfluss die Wahl 2016 gewonnen und er höchstpersönlich erklärt einfach kurzerhand Oppositionsführer Juan Guaidó zum neuen Präsidenten und die Spottdrosseln jubeln. Finde den Fehler …

Abbruch des Gipfels

Nach einem Abendessen in offenbar recht ausgelassener Stimmung trafen sich die beiden führenden Köpfe mit ihren Beratern am gestrigen Donnerstagmorgen zum Gespräch. Am späteren Vormittag kam dann die Meldung vom Abbruch der Gespräche und der US-Präsident trat vor die Presse, um seine Sicht der Dinge zu darzulegen.

In dieser Pressekonferenz erklärte US-Außenminister Mike Pompeo, dass für die Vorbereitung dieses Gipfeltreffens wochenlang verhandelt wurde und so sollte man doch annehmen dürfen, dass ein solches Treffen letztlich mehr oder weniger eine reine Angelegenheit der Öffentlichkeitsarbeit und der “Deal“ längst in trockenen Tüchern ist.

Und dann werden die Gespräche abgebrochen, weil man sich nicht einig wird?

US-Innenpolitik

Im Zentrum des Sumpfes waren derweil für denselben Zeitraum Anhörungen im Kongress angesetzt. Insbesondere die Befragung von Herrn Trumps ehemaligem Anwalt Michael Cohen stand im Mittelpunkt der Berichterstattung der Übersee-Spottdrosseln und auch hierzulande machten schnell Meldungen die Runde, Donald Trump sei ein “Lügner“.

Dass Herr Cohen erst im Dezember 2018 wegen Steuerhinterziehung und Falschaussagen unter Eid vor einem Senatsausschuss zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde, wird bei alledem gerne unter den Teppich gekehrt. Ebenso die Tatsache, dass auch seine Gattin Laura Shusterman Cohen Ziel von Ermittlungen in Sachen Steuerbetrug ist, wie auch die Tatsache, dass Herr Cohen durch den Rechtsanwalt Lanny Davis vertreten wird, einem engen Vertrauten von Hillary Clinton. Und ganz zu schweigen von einem Buchmanuskript, welches vor seiner Hausdurchsuchung und Verhaftung im vergangenen Herbst die Runde machte, in welchem Herr Cohen den Präsidenten mit höchsten Tönen lobt.

Ein um 180° gedrehter, verurteilter Lügner beschuldigt also den US-Präsidenten unter Eid als Lügner … “Lückenpresse“ wäre eine Beschönigung. Es geht, wie stets, um Ablenkung und ums Narrativ. Der vermeintliche “Fehlschlag“ beim Hanoi-Gipfel kommt da doch wirklich passend.

Trump im Gespräch mit Hannity

Als die Gespräche in Hanoi noch liefen, gab der US-Präsident dem Fox News-Moderator Sean Hannity Gelegenheit zu einem kurzen Gespräch. Auf die Frage, wie er zu der Cohen-Anhörung stehe und zu dem Umstand, dass diese ausgerechnet dann stattfindet, während er zu Gesprächen in Vietnam ist, sagte Herr Trump:

»… heute, während ich an etwas arbeite, was wichtig für die ganze Welt ist, nicht nur unser Land, für die Welt.«

“für die ganze Welt“ … Dies bezieht sich gewiss nur darauf, dass Nord-Korea keine Atombomben auf völlig “unschuldige“ Länder, wie die USA abwerfen kann. Oder?

Verwirrung und Rätselraten

Von Seiten der Anons und “Patrioten“ gibt es keine wirklich sinnvolle Erklärung für diese ausgesprochen seltsame Szene im Illusionstheater. Es herrscht weitgehendes Schweigen. Die wenigen Thesen reichen von verhinderten Anschlagsversuchen bis zum “Gesicht wahren“ für die asiatische Seite, doch tiefergehenden Sinn mag nichts davon so recht ergeben.

Als sicher darf jedoch angenommen werden, dass der Präsident des Imperiums nicht tagelang auf Reisen nach Fernost geht, um dann mit leeren Händen zurückzukehren. An diesem “gescheiterten“ Gipfeltreffen wird gewiss weit mehr dran gewesen sein, als an der Oberfläche zu erkennen ist.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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