Von Xantens Kolumne – John Harvey

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Von Siegfried von Xanten

Der 02.12.1943 war ein Donnerstag. Der 336. Tag des Jahres. Und an diesem Donnerstag wurde „Steve Rubell, ein US-amerikanischer Unternehmer geboren. Der Gründer der New Yorker Diskothek Studio 54“. Und Ed Kröger, ein deutscher Jazzmusiker. Gut, ehrlich gesagt kenne ich die gar nicht. Vier Tage vorher, also am 28. November 1943, kam Randy Newman zur Welt. Den kenne ich. Da habe ich auch schon mal was gehört. Vor 30 Jahren. Oder so. Ein Sänger, Liedschreiber, Pianist und Komponist. Mehrfacher Oscar- und Grammy-Preisträger.

Hollywood Glamour. Die Hollywood-Brille. Neue Kollektion. Hollywood. „Das schweigsame System“. Ein offenes Geheimnis:

„Es gibt Filme, die kein Publikum finden, etwa weil sie schlecht erzählt sind oder ihr Plot niemanden interessiert. Und dann gibt es Filme, die keiner zeigen will, weil sie eventuell zu viel Öffentlichkeit erreichen könnten. ‚An Open Secret‘, 2014 von der US-amerikanischen Filmemacherin Amy Berg veröffentlicht, ist so ein Film. Berg, Oscar-nominiert für eine Dokumentation über Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche, wandte sich in ihrer neuen Arbeit dem systematischen sexuellen Missbrauch von Kinder- und Jugenddarstellern in Hollywood zu.

Die Premiere sollte ein Paukenschlag werden: Ehemalige Kinderstars, die vor laufender Kamera bekannte Hollywoodgrößen beschuldigen. ‚The film Hollywood doesn’t want you to see‘ hieß es provokativ im Trailer – und so war es dann auch. Kein Verleih, kein Sender wollte die Rechte erwerben, eine größere Öffentlichkeit abseits einiger Festivals blieb dem Film verwehrt. Warum?“

Das schweigsame System. Verschwiegen werden soll auch die Geschichte mit John Harvey. John Harvey? Ein englischer Kriminal- und Westernschriftsteller, der seine Romane unter den Pseudonymen John J. McLaglen, William S. Brady oder John B. Harvey schrieb. Und 2009 einen Ehrendoktor der Universität Nottingham erhielt. Sagt Wikipedia.

Gut, das ist jetzt so interessant, wie das Fahrrad, das in Bochum umgefallen ist. Oder in Wanne-Eickel die Leiter. Wobei Wanne-Eickel im Rahmen der Gebietsreform zum 1. Januar 1975 mit der kreisfreien Stadt Herne zusammengeschlossen wurde. Ach komm, geh wech. „Essen-Bochum und zurück. Aufm Fahrrad.“

Und sonst? John Harvey saß nicht „aufm“ Fahrrad, sondern lag im Hafen der süditalienischen Stadt Bari. 10617 Bruttoregistertonnen. Am 2. Dezember 1943. Vier Tage schon. Gekommen aus Baltimore. Die SS John Harvey.

Und die Ladung war immer noch nicht gelöscht. Was man da geladen hatte, war den meisten nicht bekannt. Vage Bescheid wusste dagegen der deutsche Nachrichtendienst. In den Abendstunden des 2. Dezember griffen deutsche Ju-88 die Piers in Bari an. 20 Minuten lang. 17 Schiffe wurden versenkt. Die John Harvey explodierte. Und mit ihr 540 Tonnen der Ladung. Senfgas. Und Phosgen:

„Kurz darauf wurden Verletzte mit sonderbaren Symptomen in die Lazarette eingeliefert: Sie hatten Hautschäden, Augenschmerzen, geschwollene Geschlechtsteile, extrem niedrigen Blutdruck bei stark erhöhter Pulsfrequenz. Die Ärzte tippten auf eine spezielle Art von Hautentzündung – eine folgenschwere Fehldiagnose.“

Über 1000 Soldaten und Zivilisten kamen ums Leben. Aufgrund von Verbrennungen, Bronchitis oder Lungenkomplikationen. So die offizielle Erklärung.

Lost. Gelbkreuz. Senfgas:

„[Ein] Trivialname für die Chemikalie Bis(2-chlorethyl)sulfid, einen hautschädigenden chemischen Kampfstoff aus der Gruppe der Loste.“

„LOSTE – Delikatessen aus Frankreich“. Seit 1866. Ein Traditionsunternehmen aus Frankreich, feinste Wurstspezialitäten. Salami in allen Größen.

„Der NATO-Code lautet HD. Der Name „Senfgas“ stammt vom typischen Geruch des nicht hochgereinigten Produktes nach Senf oder Knoblauch.“

Und Lost? Der Name entstand aus den Nachnamen der beiden deutschen Chemiker Wilhelm Lommel und Wilhelm Steinkopf. Mitarbeiter Fritz Habers am Kaiser-Wilhelm-Institut. Dem Franzosen Alfred Riche war bereits 1854 die Herstellung aus Chlor und Diethylsulfid gelungen.

Der Führer hatte seine eigenen Erfahrungen mit Gelbkreuz gemacht:

„In der Nacht vom 13. zum 14 Oktober ging das englische Gasschießen auf die Südfront von Ypern los; man verwendete dabei Gelbkreuz, das uns in der Wirkung noch unbekannt war, soweit es sich um die Erprobung am eigenen Leib handelte. Ich sollte es noch in dieser Nacht selbst kennenlernen.

Auf einem Hügel südlich von Wervik waren wir noch am Abend des 13. Oktobers in ein mehrstündiges Trommelfeuer von Gasgranaten gekommen, das sich dann die ganze Nacht hindurch in mehr oder weniger heftiger Weise fortsetzte. Schon gegen Mitternacht schied ein Teil von uns aus, darunter einige Kameraden gleich für immer.

Gegen Morgen erfaßte auch mich der Schmerz von Viertelstunde zu Viertelstunde immer ärger, und um sieben Uhr früh stolperte und schwankte ich mit brennenden Augen zurück, meine letzte Meldung im Krieg noch mitnehmend. Schon einige Stunden später waren die Augen in glühende Kohlen verwandelt, es war finster um mich geworden.“

Man hielt sich „am Waffenrockzipfel des vorderen Kameraden fest“, um nicht verloren zu gehen, so Johann Raab, „und so ging es im Gänsemarsch als Blinde bis Linselle, wo wir nur notdürftig behandelt wurden.“

Eine Woche später, am 21. Oktober 1918 traf der Führer im Lazarett im mecklenburgischen Pasewalk ein. Und dort habe sich die Persönlichkeit des Führers, der damals noch nicht Führer hieß, nachhaltig verändert. So der Historiker und Experte Bernhard Horstmann. Der Pasewalk-Mythos. Das Erweckungserlebnis. Ein weltumstürzendes Ereignis:

„Zudem habe der Psychiater die Hypnose nicht fachgerecht beendet, so dass sich Hitler zeitlebens unter posthypnotischem Einfluss befunden habe.“

Und der Führer habe das ja auch selbst benannt. Das Erweckungserlebnis. In seiner Biografie, die eigentlich eine geheime Autobiografie sei. So der Führer-Experte Thomas Weber. Ohne wenn, aber mit aber sei hier der Entschluss Politiker zu werden schon formuliert:

„Ich aber beschloss, Politiker zu werden“.

Und was hatten die Vereinigten Kolonien bezüglich der Senfgasfracht beschlossen?

Ein strenggehütetes Geheimnis. So der Historiker und Giftgas-Experte Günther Gellermann:

„Zwar spekulieren Militärhistoriker seit langem darüber, ob die Amerikaner nach ihrer Landung in Italien den dort‚ erwarteten deutschen Gaseinsatz mit einem entsprechenden Gegenschlag‘ (Gellermann) kontern wollten – mehr war jedoch nicht bekannt.“

Ein erwarteter deutscher Gaseinsatz:

„Was ich denk‘ und tu‘, trau‘ ich auch andern zu.“

G-Day. Fritz Hahn, ein württembergischer Privatforscher, hat in einem Washingtoner Archiv mehr dazu entdeckt. Die Operation war auf 15 Tage angelegt. 30 deutsche Großstädte sollten mit Senfgas und dem noch gefährlicheren Phosgen beglückt und alle wichtigen Industrie- und Fabrikationsanlagen zerbombt werden. Spezialisten aus der Abteilung für Chemiekriegführung veranschlagten 5,6 Millionen direkt Beinträchtigte und 12 Millionen indirekt Betroffene.

Millionen Beeinträchtigte oder Betroffene? Tote. Über 17 Millionen. Auf einen Streich. München, Augsburg, Nürnberg, Stuttgart und Karlsruhe, Berlin, Köln, Düsseldorf, Leipzig und Dresden. Unter anderem. Da hätte sich der Grillmeister lange hinten anstellen müssen.

Wobei Churchill ein halbes Jahr nach Bari ähnliche Pläne hegte. Von seinem Stabschef wünschte er eine „kaltblütige Einschätzung“, ob es günstiger sei, „Giftgas einzusetzen“. Der Einsatz müsse „hundertprozentig sein“. Hundertprozentig. Was sagt der Zensus von 1939? Reichsgebiet insgesamt (ohne RAD und Militär) 78.045.258 Einwohner.

Die Angelegenheit solle von vernünftigen Leuten behandelt werden und nicht von …:

„… psalmodierenden uniformierten Defätisten, die einem hin und wieder über den Weg laufen.“

So der Grillmeister. Defätisten. Schwarzmaler, Mießmacher. Hundertprozentig. Ein Problem sei nur, dass der „Gegner über eine gute Gasschutzausrüstung“ verfüge. Wobei 65 Prozent der Bevölkerung keine Gasmasken besaßen. So Günther Gellermann. Mit den 100 Prozent wäre es also eng geworden. An Bombern jedenfalls mangelte es der Royal Airforce nicht. Im April 1944 standen 5630 Bomber parat, mehr als bei den Vereinigten Kolonien.

Was sagt der Führer?

„Es sind doch zwei Betrüger, der Churchill und der Roosevelt!“

Und „der Mann ist geisteskrank!“ Wer jetzt? Alle beide:

„General Amos Fries, damals Chef des ‚Chemical Warfare Service‘ [der Vereinigten Kolonien], lobte die ‚Kunst der Vervollkommnung … giftiger Gasbomben‘. Er prophezeite, den ‚Krieg der Zukunft‘ werden jene ‚gewinnen, die den weitestgehenden Gebrauch von der chemischen Waffe machen werden‘ – vom Himmel hoch, gebombt oder gesprüht.“

Die Kunst der Vervollkommnung. 17 Millionen. Vom Himmel hoch.

Vom Himmel hoch kam auch die US-Raumfähre Challenger. Am 28. Januar 1986. „Offensichtlich eine schwere Fehlfunktion“. Eine Explosion in 16 Kilometer Höhe. An Bord sei eine grüne Kiste gewesen. Und in der Kiste Kapseln mit hochgiftigen Substanzen. Wirksam in zwei Sekunden. Sagt Martin Neumann. Gedacht für Deutschland. Oder Neuschwabenland. Oder irgendeine der anderen Basen. Sagt Kawi Schneider. Die Kunst der Vervollkommnung. Der höchstgehende Gebrauch der chemischen Waffe.

„Die Grüne Kiste. Handelsgesellschaft für biologische Lebensmittel mbH.“

Auf Challenger folgte Columbia. Am 1. Februar 2003. Ein greller Feuerball. Es regnete weiß glühende Metallstücke auf Texas und Louisiana. Das Ende des Shuttle-Programms. Weltraumverbot für die Vereinigten Kolonien.

Challenger: Herausforderer. Columbia livia: die grau-blaue Felsentaube. Columbia turtur: die Turteltaube. Die Taube – ein Symbol der Bruderschaft.

Nimrod und Semiramis blieben unter verschiedenen Namen und Symbolen die wichtigsten Gottheiten der Bruderschaft. Nimrod als Fisch und Königin Semiramis als Fisch oder Taube, …:

„… die einen Olivenzweig hält. Die Taube ist entgegen der Meinung der Menschen kein Friedenssymbol, sondern ein Symbol für Tod und Zerstörung, Alle Symbole sind mit umgekehrter Bedeutung versehen. Wenn es positiv für die Massen ist, dann ist es negativ für die Bruderschaft und so können sie ihre negativen Symbole in aller Öffentlichkeit platzieren. Das Fleur-de-Lys Symbol stellt die Dreifaltigkeit von Nimrod, Semiramis und Tammuz dar.“

Das Symbol der Autorität der Monarchen der europäischen Königsfamilien.

Das Gegenteil ist wahr“. Die Taube als Symbol für Tod und Zerstörung. Im Gewand der Friedenstaube. So kann die Bruderschaft …:

„… ihre negativen Symbole der Öffentlichkeit präsentieren, ohne dass sie unangenehm auffallen. Niemand beklagt sich, denn niemand weiß, was Symbole wie die Taube wirklich bedeuten.“

Unangenehm auffallen ließ man den Irak und Syrien, was den Einsatz von Giftgas angeht. Im Jahr der Columbia-Katastrophe machten Großbritannien und die Vereinigten Kolonien dem Irak den Garaus. Begründung die wachsende akute Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen des Irak, vor allem B- und C-Waffen. Und die Verbindung zum firmeneigenen Terrornetzwerk Al-Qaida. Wo Quellen fehlten, gab es CIA-Beweise:

„[D]er Irak habe seit Jahren größere Vorräte an Sarin, Senfgas, VX und vielen anderen C-Waffen aufgebaut und könne die USA damit angreifen. Die Angaben beruhten großenteils auf veralteten Schätzungen zu irakischen Waffenvorräten von 1991 und unzuverlässigen Aussagen von Exilirakern. Auf deren Aussagen stützte sich die CIA, weil sie seit 1998 keine Agenten mehr im Irak hatte und die Regierung seit dem 11. September 2001 Belege verlangte. Auf Rückfragen von Bush (Dezember 2002) und Powell (Januar 2003) bezeichnete Tenet die Belege dafür laut Zeugen als „todsicher“ (slam dunk) und als „felsenfest“ (rock solid).“

Todsicher und felsenfest. Mors certa hora incerta. Todsicher geht die Uhr falsch. Oder: Der Tod ist gewiss, die Stunde nicht.

Und welche Rolle spielte Deutschland in dem Schurkenstück?

„Schätzungen zufolge wurden rund 60 % des gesamten irakischen Giftgasarsenals in Anlagen produziert, die von Firmen aus Deutschland teilweise illegal geliefert und aufgebaut wurden.“

Wissen die Experten von Wikpedia.

Und Deutschland als „Schurkenstaat“. Todsicher und felsenfest.

Was sagt Gary Geipel, amerikanischer Politikwissenschaftler und Experte?

„Es geht um Menschenrechte. Es geht darum, die zukünftige Benutzung von Massenvernichtungswaffen zu stoppen. Es geht um den Aufbau der Demokratie. Das sind alles wichtige Sachen. Ich glaube, es ist auch wichtig zu erkennen, dass die Geschichte des 20. Jahrhunderts Amerika auch gezeigt hat, dass Warten nichts bringt. Abwarten hat zum Beispiel in der 30er Jahren das Problem Hitler nur schlimmer gemacht. […]

Abwarten hat in den 90er Jahren das Problem Serbien nur schlimmer gemacht. Das hat man hier in den USA einfach gelernt, und man glaubt jetzt, dass das Abwarten das Problem Irak nur schlimmer macht und dass, wenn man eingreift, vielleicht doch eine Situation entsteht, wo der Irak als Vorbild für eine ganz andere Situation im Nahen Osten dienen könnte – mehr Liberalismus, mehr Demokratie, mehr Toleranz – und dass sich alles zum Guten wenden könnte.“

Gary Geipel, das Gute und der Konjunktiv.

Schlag mich tot. Demokratie und Toleranz. Totschlagbegriffe. Das Problem Hitler. Die Kunst der Vervollkommnung. 17 Millionen. Vom Himmel hoch.

Und was ist mit …? Whataboutism. Eine unsachliche …:

„… Gesprächstechnik, die unter diesem Namen ursprünglich der Sowjetunion bei ihrem Umgang mit Kritik aus der westlichen Welt als Propagandatechnik vorgehalten wurde. Es bezeichnet heute allgemein die Ablenkung von unliebsamer Kritik durch Hinweise auf ähnliche oder andere wirkliche oder vermeintliche Missstände auf der Seite des Kritikers.“

Aus der Werkzeugkiste der Sophisten. Täuschungen, Trugschlüsse und Scheinbeweise. Die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Ein „Ein-Mann-Betrieb berichtet aus Syrien“ – „ein Mann mit einem Telefon- und Internetanschluss“. Das „Syrian Observatory for Human Rights (SOHR)“. Und was observiert man so aus London? Zum Beispiel einen „Giftgasangriff auf Aleppo“. Durch die syrische Regierung. Hundertprozentig. Todsicher und felsenfest.

Todsicher wirkte auch der explosive Chemiecocktail in Tianjin. Eine gigantische Explosion.

Tianjin. „121 der weltweiten Top-500-Unternehmen“ angesiedelt „in der ‚Binhai New Area‘ […], darunter auch europäische Firmen wie Airbus, Volkswagen und Nestlé.“ Der Hafen der zehntgrößte der Welt. Gemessen am Containerumschlag. Chinas künftige Wallstreet.

Für die Explosionen in Tianjin seien vermutlich mehrere Stoffe verantwortlich gewesen. In Betracht kämen Calciumcarbid sowie die Düngemittel Ammoniumnitrat und Kaliumnitrat. Cyanid sei auch ausgetreten. So die Experten. An einigen Stellen seien die Cyanidwerte 24-mal so hoch wie der erlaubte Wert. 700 Tonnen hochgiftiges Cyanid. 700 Tonnen Natriumcyanid – „ein weißes, durchscheinendes Pulver“, das an der Luft Blausäure bildet.

Und wie wirkt Cyanid?

„Die Versorgung des Körpers mit lebenswichtigem Sauerstoff bricht zusammen. Der schwindende Sauerstoff führt bei Cyanidopfern dazu, dass sie zunächst noch durch heftiges Atmen mehr Luft aufnehmen wollen. Dadurch wird noch mehr und noch schneller Cyanid aufgenommen und der Eintritt des Todes beschleunigt. Cyanidtabletten waren vor Jahrzehnten ein oft genutztes Mittel für Freitode und Morde.“

Und wofür braucht man Cyanid noch, außer für Freitode und Morde?

„NaCN spielt eine wichtige Rolle in der Metall verarbeitenden Industrie. Insbesondere werden die Cyanide zum Galvanisieren von Metallen benötigt. Als Galvanisieren bezeichnet man das Überziehen eines Metalls mit einem anderen Metall.

Um Eisen vor Korrosion, also dem langfristigen Verrosten zu schützen, kann man es mit einer dünnen Schicht Zink überziehen. In anderen Fällen werden Metallteile benötigt, die mit einem Hauch von Gold überzogen sind. Sowohl für das Vergolden als auch das Verzinken benötigt man Natriumcyanid. Es ist also durchaus plausibel, dass in einem Land mit starker Bautätigkeit und damit einem hohen Eisen- und Stahlbedarf auch sehr viel galvanisiert wird.“

Sagt die Bordkapelle. 700 Tonnen.

Und der Auslöser der Katastrophe? Dass sich beim Löscheinsatz die Lage verschlimmert habe, spreche für Calciumcarbid als Auslöser. Sagt Thomas Klapötke, Spezialist für hochenergetische Materialien. Von der Ludwigs-Maximilians-Universität München:

„Offiziell starben 165 Menschen, 8 gelten als vermisst. 300 Gebäude wurden beschädigt und über 10.000 Autos verbrannten.

Berichte in Chinas sozialen Medien zeichneten jedoch ein weit dramatischeres Bild: Hier war von bis zu 5.000 Todesopfern die Rede. Rund 400 Feuerwehrleute verbrannten.“

Eine inszenierte Aktion?

„Das US-Portal „Veterans Today“ fand zahlreiche Indizien für eine Atomexplosion. Dass Nuklearexperten den Unglücksort untersuchten, wurde anfangs berichtet und bald darauf zensiert.

Der Krater qualmte noch, als die Stadtregierung von Tianjin am 5. September 2015 einen Wiederaufbauplan für das Areal ankündigte: Man wolle auf 24 Hektar Fläche einen Öko-Park errichten.“

Wunderbar. Und die Luftwerte habe man auch gemessen, „alles sei in Ordnung.“ So die Stadtregierung. Alles öko.

700 Tonnen Cyanid. Cui bono? Eine Frage. Ein geflügeltes Wort. Wem zum Vorteil? Alles fürs Verzinken. Alles für den Stahl. Hundertprozentig.

Was sagt der Führer?

„Anders das Fräulein Stahl, das früher im Propagandaministerium war: Wenn man einen Fehler gemacht hat im Diktieren, in dem Moment hat sie aufgehört und ist still dagesessen.“

Die Ruhe vor dem Sturm.

„Dabei braucht aber nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

***


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