Von Xantens Kolumne – Ein Bild und eine Mille Worte

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Von Siegfried von Xanten

Können Bilder sprechen? Der moderne Volksmund sagt: Ja. Mehr als eine Mille Worte. Der sprachliche Mehrwert eines Bildes. Ein Sprichwort. Eine Metapher. Eine Phrase – „zu Tode zitiert“.

Knapp 100 Jahre alt. Und von Fred R. Barnard wohl schriftlich zuerst in die Welt gesetzt. In der Fachzeitschrift „Printers’ Ink“: „One Look is Worth A Thousand Words“. Angeblich aus dem Chinesischen. Sechs Jahre und eine Weimarer Hyperinflation später waren es schon mehr als 10.000 Worte. In England: „One Picture is Worth Ten Thousand Words“.

In Deutschland waren daraus angemessenerweise 1926 bei Kurt Tucholsky alias Peter Panther alias Kaspar Hauser alias Theobald Tiger alias Ignaz Wrobel schon zehn mal zehntausend Worte geworden:

„Und weil ein Bild mehr sagt als hunderttausend Worte, so weiß jeder Propagandist die Wirkung des Tendenzbildes zu schätzen: von der Reklame bis zum politischen Plakat schlägt das Bild zu, boxt, pfeift, schießt in die Herzen und sagt, wenns gut ausgewählt ist, eine neue Wahrheit und immer nur eine.“

Ein Bild als ZIP-Datei. Jede Menge möglicher Worte. Gepackt. Das mit der einen Wahrheit ist allerdings so eine Sache. Halbwahrheiten sind nicht selten die besseren Geschichtenerzähler.

Wer zweifelt, muss sich selbst ein Bild machen. Mit eigenen Augen nachsehen, überprüfen, kontrollieren, sich eine Meinung bilden. Sich informieren, um im Bilde zu sein. Eine weitere Redewendung. Und wenn man dann im Bilde ist, fehlen einem manchmal die Worte:

„Da fehlen einem die Worte […]: Jeder siebte erwachsene Deutsche zwischen 18 und 64 Jahren kann nicht richtig lesen und schreiben.“

Gut, das heißt nicht gut. Aber das muss ja nicht so bleiben. Die für das Bildungssystem Verantwortlichen bemühen sich sportlich um eine Erhöhung der Quote. 10 von 7. Und Bildung kann man knicken. Einhundertdreiundvierzigprozentig. Gerundet.

Knicken konnten die Deutschen auch den Sieg in Wembley. Vor 53 Jahren. Ein Bild ging um die Welt. Eine Ikone. Das Uwe Seeler Foto. Das Sportfoto des Jahrhunderts. Aufgenommen von Axel Springer Junior alias Sven Simon.

Uwe Seeler, Kapitän der Mannschaft von 1966, geht geknickt vom Platz um die Welt:

„Begleitet und gestützt lässt er die gefüllten Ränge hinter sich, trottet an der Blaskapelle vorbei, die das Grün nach dem Spiel füllt. Unendlich schwer scheint das linke Bein, das er zum nächsten Schritt vom Rasen nachzieht. Die Arme hängen, so auch der Kopf. ‚Uwe Seeler verließ 1966 den Rasen von Wembley als ein gebrochener Mann‘, hieß es über das Foto von Sven Simon. Doch war angeblich alles ganz anders. So wie auch mit dem Tor, das Deutschlands Titelträume zerstörte.

Seeler selbst – Hamburger Jung, deutscher Torjäger und viermaliger WM-Teilnehmer – hat den Zeitpunkt korrigiert, zu dem das berühmte Foto entstand. Es sei zur Halbzeit gewesen. Denn am Ende habe keine Blaskapelle gespielt, und – so wird kolportiert – er habe übrigens nur seine Schnürsenkel kontrollieren“ oder seinen Stutzen richten wollen. „Eine Verlegenheitsreaktion. Man muss sich ja abreagieren.“

Die Blaskapelle, das gefüllte Grün und die Schnürsenkel.

Nun haben Experten herausgefunden, dass die Blaskapelle auch nach dem Spiel auf dem Platz gewesen sei. Und Uwe Seeler habe auch gar nicht gesagt, was er gesagt hat. Das mit der Halbzeit und den Schnürsenkeln. Sagt Manuel Neukirchner. Das Foto zeige tatsächlich den unverstellten Gefühlsausdruck des Wembley-Spiels. Die Mimik, die Leere, die Enttäuschung, die Erschöpfung, das passe einfach zur Körperhaltung.

Was sagt Uwe Seeler?

„Ja, moin […]. Das ist ein Moment, in dem man erst einmal geschafft ist. Nach so einem Turnier und so einem Endspiel ist man abgekämpft. Man muss erstmal durchpusten. Und dann waren die Umstände auch noch so unglücklich. Aber beim ersten Bier am Abend war dann auch alles vergessen und wieder in Ordnung.“

Das Jahrhundertfoto.

Die Autorität der Erstinterpretation des Bildes. Da kann sich die Erstmeinung des Beteiligten schon mal wandeln:

„Da will man das einfach schnell wegschütteln.“

Moinmoin.

Nicht einfach schnell weggeschüttelt wissen wollte man das Bild des dreijährigen Osram – Ikone des Syrien-Krieges, „mit Blut und Staub bedeckt, regungslos in einem Rettungswagen sitzt[end] und mit leblosem Blick ins Leere“ starrend. Von den „Weißhelmen“ und CNN um die Welt geschickt.

„Osram Zwerg-Lampen für Taschenlampen und Leuchtstäbe sind leistungsstark!“

Osram. Omran Daqneesh – „ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit […]. Symbol der ‚bösen‘ Auswirkungen der russischen Militäroperation in Aleppo“. Ein ausdrucksstarker Fake. Ein Schwindel. Eine Fälschung.

Bilder sprechen die Gefühlsebene an. Da macht der Verstand schon mal Pause:

„Das Kriterium Ausdrucksstärke wird durch das Motiv, die Bildgröße und die farbliche Gestaltung bestimmt. […] Vor allem Großformate (DIN A4) und bunte Bildmaterialien erzielen eine große Wirkung, da farbige Bilder bei den meisten Menschen stärkere Emotionen auslösen als schwarz-weiße“.

Da der bedeutende Augenblick sich selten darum schert, ob er fotogen genug ist, hilft der Fotograf gerne auch mal nach:

„Heldenhaft hisst der Sowjetsoldat die Rote Fahne, Hammer und Sichel flattern auf dem Reichstag: Yevgeny Khaldei hat eines der berühmtesten Bilder der Zeitgeschichte fotografiert. […] In Wirklichkeit trug der Rotarmist, der den die Fahne hissenden Kameraden stützte, an beiden Unterarmen eine Uhr. Mit der Forderung ‚Uri, Uri‘ waren Sowjetsoldaten damals plündernd durch Berlin gezogen. Khaldei, das räumte er später ein, kratzte die Uhr am rechten Arm seines Modells mit einer Nadel aus einem der Negative.“

Der Große Vaterländische Krieg.

Die Rote Armee. Zapzerap und Uri, Uri, beschlagnahmte Fahrräder, vergewaltigte Frauen und das Strickzimmer:

„Da erzählen heimkehrende russische Offiziere in der Sowjetunion, wie prächtig die besiegten Deutschen wohnen. Sie haben Küche, Schlafzimmer, Esszimmer, Wohnzimmer und Strickzimmer. ‚Was ist Strickzimmer?‘, fragen die daheim Zuhörenden. ‚Strickzimmer ist Zimmer, du gehst auf Klo. Ziehst Strick und Scheiße ist weg.‘“

Oder:

„Treffen sich zwei russische Offiziersfrauen. Beschwert sich die eine: ‚Geh ich neulich in Strickzimmer, will Kartoffeln waschen, leg in Schüssel, ziehe Strick, Kartoffeln weg.‘“

In Frankreich machten die GIs dagegen ganz andere Erfahrungen. Sie sahen zum ersten Mal ein Bidet. Und sagten:

“Funny thing! You piss and it pisses back.”

Man schifft und es schifft zurück.

Nicht zurückgeschifft, sondern reichlich verschifft, bevorzugt nach Deutschland, werden im Mittelmeer Gekenterte. Gerne auch in bewegten Bildern. Dora zwitschert:

„Dieses Video, das ertrinkende Frauen und Kinder im #Mittelmeer zeigen soll, ist eine plumpe Fälschung. Die Darsteller sind keine Flüchtlinge, gedreht wurde es an einem Strand auf Kreta.“

Und nun? Dora zwitschert nicht mehr:

„Meine Zunge war zu böse.“

Man schifft und es schifft zurück.

„Das ‚Bild der Schande‘“ – „das mediale Trauerspiel um Aylan Kurdi“.

Ein Bild als verdichtetes Trauerspiel. Zur Vermessung und Etablierung von Emotionen: „Die Grundidee des Expressionismus“: der gesteigerte Ausdruck, die emotionale Bewegung des Betrachters. „Enttäuschung, Trauer, Freude, Müdigkeit, Schmerz und Angst“. Die emotionale Interpretation der Wirklichkeit in Form und Farbe.

Der Schrei. Vier Gemälde sowie eine Lithografie. Von Edvard Munch. Eine geschlechtslose Person auf einer Brücke. Divers. Und politisch voll korrekt:

„Ihre Hände liegen auf den Ohren, die Person reißt vor Entsetzen Augen und Mund weit auf. Ihr Kopf ist simpel gehalten, fast totenkopfähnlich. Es scheint, als würde ihr ein Schrei entweichen – so die bisherige Annahme.“

Nun haben Experten herausgefunden, dass die Person gar nicht schreie. Vielmehr höre sie einen Schrei. Nach über 100 Jahren. So wie bei Uwe Seeler. Nur ganz anders. Experten.

Emotionen. Der Arbeitsbereich des bürgerlich-öffentlichen Trauerspiels. Es arbeitet „an der ‘Entdeckung des Gefühls’, an der Konstruktion von kontrollierbaren emotionalen Innenwelten.“ Im Bild noch unmittelbarer als im Text. Ohne Umweg über den Verstand. Die Debatte um Kindsmord und -tod – „ein zentrales Sujet […] der bürgerlichen Trauerspiele.“

Unterstützt der Text noch „die Grenzziehungen des Sagbaren“, überschreitet das Bild die Grenzen des Unsagbaren.

Die syrische Brutkastenlüge. In Bild und Text. Frei nach Wilhelm Busch: Wofür man besonders schwärmt, wenn es wieder aufgewärmt. Von der mit reichlich Personal ausgestatteten „Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ in London zusammengestrickt und von CNN um die Welt geschickt.

Ein Einmannbetrieb. Die Beobachtungsstelle. Assads Truppen hätten absichtlich den Strom ausgeschaltet, wobei acht Babys in Brutkästen gestorben seien. Das Bild stammt aus Ägypten. Einem Artikel der Zeitung al-Badil al-Jadid vom 6. April 2011 entnommen, der die unzulänglichen Zustände in den dortigen Säuglingsstationen beschreibt. Die abgebildeten Säuglinge sind lebendig. Unzulängliche Zustände.

Assads Truppen völlig von der Rolle:

„Gekaufte Rollen können gegen einen Aufpreis auf individuelle Breiten zugeschnitten werden. Bitte beachten Sie, dass die komplette Rolle abgenommen werden muss. Die gezeigten Bilder dienen nur als Referenz, das tatsächliche Produkt kann abweichen.“

Referenz und Abweichung.

„Das visuelle Zeitalter.“ Gerhard Paul vertritt die These, dass …:

„… die gesamtgesellschaftlichen Veränderungen in der Moderne und Gegenwart wesentlich durch die Ablösung des von der Schrift geprägten Gutenberg-Zeitalters durch das von Bildern geprägte visuelle Zeitalter erklärt werden können.“

Die gesamtgesellschaftlichen Veränderungen – das Reüssieren der bildhaften Lüge im Nach-Gutenberg-Zeitalter.

„Bilder, die lügen“ – eine Wechselausstellung im Haus der Geschichte. Die Grundmuster der Manipulation. Nicht selten verlieren Bilder ihre Unschuld nicht durch Manipulationen am Bild, sondern durch die Informationen zum Bild.

Was sagt der Führer?

„Dieses Lügen, das können wir nicht.“

Die Kontextfälschung. Die Interpretationsfälschung. „Unglaubliches! Sensationelles! Infofiktion!“ Mit Sinn und ohne Verstand auf Seiten des Betrachters:

„Denn man sieht die Echtheit doch sprichwörtlich mit eigenen Augen. Eine Täuschung scheint – trotz zahlreicher Beispiele […] – nicht möglich.“

Besonders dreist die Bildinszenierungen Michael Borns. Das Lügen-ABC.

„‘B wie Born‘ rollt einen der spektakulärsten Fälle von Fälschung im Fernsehen auf. Mangelhafte journalistische Sorgfalt ermöglichte dem freiberuflich arbeitenden Journalisten Michael Born, Magazinbeiträge mit gestellten Szenen bei verschiedenen Sendern zu plazieren […]. Nicht die Bilder allein, sondern erst die begleitende Kommentierung machten die Beiträge zur Lüge.“

ABC. Was sagt der Führer?

„Ein wirklicher Mensch fängt nicht dreißig Jahre lang beim ABC an. Bei der Frau geht das: Wenn sie ein Kind kriegt, geht es wieder von vorne an. Es gibt nicht einen Professor, der etwas Schöpferisches geleistet hätte.“

Geleistet hatte sich dagegen Michael Born einige wunderbar kreative Dokumentationen zu politisch brisanten Themen. Was sagt der „Konrad Kujau des Fernsehens“?

„Die richtigen Fakes begannen, wenn wir politisch etwas erreichen wollten. Anti-Nazifilme wie den Ku-Klux-Klan-Film oder den Film über Bomben an der türkischen Küste zum Beispiel. Das waren auch die beiden Filme mit den größten Auswirkungen.

Der Bombenfilm führte später zu erheblichen Konflikten zwischen Griechenland und der Türkei. Die Türken wollten einfach nicht glauben, dass wir solch einen Film alleine auf die Beine gestellt hatten und vermuteten den griechischen Geheimdienst dahinter. […]

Wer diese Fälschung nicht erkannte, wollte sie nicht erkennen oder sein Bildungsstandard war umgekehrt proportional zu seiner Bezahlung.“

Der Bildungsstand. Anti-Nazifilme. Der Kampf gegen rechts. Wunderbar link.

Was bietet das Lügen-ABC im Haus der Geschichte unter F? Den Führer, das heißt den Führermythos:

„‘F wie Führermythos‘ zeigt am Beispiel des ‚Führers‘ Adolf Hitler die Inszenierung einer Person zum fast übernatürlichen Wesen der ‚Vorsehung‘. Je besser und umfassender es gelingt, diesem Eindruck widersprechende, ‚falsche‘ Bilder und andere Informationen zu unterdrücken, die den schönen Schein entlarven könnten, desto nachhaltiger ist die Wirkung dieser Form totalitärer Propaganda.“

Was sagt Game of Thrones Schauspielerin Emilia Clarke?

Sie habe sich vom Führer inspirieren lassen, das heißt von bewegten Führerbildern. Sie habe sich Filmmaterial angeschaut und obwohl sie die Sprache nicht verstanden habe, habe sie die Sprache verstanden:

„Und das geht! Man kann absolut verstehen, was Hitler gesagt hat, auch wenn man die Sprache nicht kennt.“

Wunderbar.

Infofiktion. Mit Sinn und ohne Verstand. Man sieht die Echtheit mit eigenen Augen. Eine Täuschung? Unmöglich. Das visuelle Zeitalter.

Die Bildinterpretation macht das gesprochene, macht das geschriebene Wort obsolet. Die Monsterisierung verdrängt das Gesagte, das Geschriebene. Da fehlen einem die Worte.

Sie sei auch sehr nervös gewesen. Emilia Clarke. Zwei Monate lang sei sie jede Nacht sehr lange aufgeblieben, um zu sagen, was die Bilder des Führers ihr gesagt hatten. Die ungesagten Worte des Führers:

„Ich sagte sie meinem Herd auf, ich erzählte sie meinem Kühlschrank.”

Großartig.

Was sagt der Führer?

„Glaubt man, daß, auf die Ferne gesehen, mit Unwahrheit und Lüge ein Erfolg erzielt wird? Ich darf mich nicht an Zeiträume von 300 oder 500 Jahren halten, wenn ich an die Zukunft des Volkes denke!“

Und:

„[E]s kann nicht wahr sein, daß man auf die Dauer durch eine Lüge eine Welt halten kann. […] Die Einsicht sagt mir, daß die Herrschaft der Lüge gebrochen werden will.“

Und:

„[Es] braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

***


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Eine geheime Elite wollte den Krieg

»Seit bald einem Jahrhundert wird erfolgreich vertuscht, wie alles begann und warum der Krieg unnötig und vorsätzlich über das Jahr 1915 hinaus verlängert wurde. Sorgfältig wurde die Geschichte verzerrt, um die Tatsache zu verschleiern, dass Großbritannien und nicht Deutschland für den Krieg verantwortlich war.« »»» hier weiter


Die Erfindung des häßlichen Deutschen

Der »hässliche Deutsche« wurde nicht 1933 oder 1945 geboren, sondern 1914. Genauer müsste man sagen, er wurde erfunden, denn er war und ist das Ergebnis einer skrupellosen Propaganda, die die Gegner Deutschlands während des Ersten Weltkriegs gezielt in Umlauf brachten, mit dem Ziel, die Deutschen als Barbaren aus dem Menschengeschlecht auszustoßen. »»» hier mehr dazu


Das Große Spiel der Mächte

Der Erste und der Zweite Weltkrieg sind die großen Traumata Deutschlands. Katastrophen, die uns nach wie vor beschäftigen und die die Weltgeschichte bis heute beeinflussen. Viele Ereignisse der damaligen Zeit wirken zufällig, aber auch widersprüchlich und rätselhaft. Doch die meisten Entwicklungen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts liefen nicht zufällig ab! Und sie ergeben sehr wohl einen Sinn. »»» mehr dazu hier


Der Krieg, der nicht enden durfte

Die wahren Strippenzieher hinter den Kulissen des Ersten Weltkriegs strichen beispiellose Profite ein, während Millionen Soldaten auf den Schlachtfeldern ihr Leben ließen und die Bevölkerung Armut und Elend erdulden musste. In der offiziellen Geschichtsschreibung wimmelt es bis heute von krassen Lügen, weil Regierungen ihren Bürgern die Wahrheit darüber vorenthalten, mit welch menschenverachtender und krimineller Energie der Erste Weltkrieg betrieben und verlängert wurde und welche Interessen wirklich hinter diesem Krieg steckten. »»» hier mehr dazu


Sie wollten den Krieg

Die Geschichte des Ersten Weltkrieges ist eine vorsätzliche Lüge. Nicht die Opfer, nicht der Heldenmut, nicht die schreckliche Verschwendung von Menschenleben oder das folgende Leid. Nein, all das war sehr real. Doch seit bald einem Jahrhundert wird erfolgreich vertuscht, dass Großbritannien und nicht Deutschland für den Krieg verantwortlich war. Ebenso die Gründe, warum der Krieg unnötig und vorsätzlich über das Jahr 1915 hinaus verlängert wurde. »»» hier weiter


Der Krieg, der viele Väter hatte

Vieles in unserer deutschen Geschichte zwischen 1919 und 1939 ist ohne Kenntnis des zeitgleichen Geschehens in anderen Ländern nicht zu verstehen, zu eng greifen oft Wirkung und Wechselwirkung ineinander. Doch es ist nicht allein die zeitgleiche Geschichte unserer Nachbarvölker, die den Kriegsbeginn beeinflusst hat, es ist auch – und das nicht unerheblich – die gemeinsame Vorgeschichte der streitenden Parteien. »»» hier entlang


Fälschung, Dichtung und Wahrheit über Hitler und Stalin

Zahlreiche Beispiele dokumentieren, wie nachweisbare historische Fakten verändert und in ein vorgegebenes Raster eingepasst wurden. Legenden, Mutmaßungen und Behauptungen, in denen historische Ereignisse teilweise sinnverkehrt verzerrt wurden, werden hier aufgeführt und den tatsächlichen historischen Sachverhalten gegenübergestellt. Die Aufdeckung der »angepassten Fakten« ist ebenso verblüffend wie der daraus resultierende Erkenntnisgewinn. Künftig wird man in der Geschichtsschreibung Korrekturen anbringen müssen. »»» hier weiter


Churchill, Hitler und der unnötige Krieg

War der europäische Bruderkrieg zwischen Großbritannien und dem Deutschen Reich wirklich nicht vermeidbar? Dieses Buch räumt energisch mit dem weit verbreiteten Churchill- Kult auf. Am Ende des britischen Größenwahns waren Millionen Soldaten und Zivilisten tot, Europa lag in Trümmern, das britische Weltreich war zerstört, und Stalin beherrschte halb Europa. »»» hier entlang


Und sie hatten sie doch

Nicht nur die Amerikaner, auch Hitler hatte die Atombombe. Die neuen Belege lassen keinen Zweifel zu: Das Dritte Reich hatte Atomwaffen. Entgegen dem offiziellen Bild war die Forschung Deutschlands der Amerikas sogar weit voraus. Mehr noch: Die USA konnten in Hiroshima und Nagasaki nur deshalb Atombomben zum Einsatz bringen, weil sie sich der deutschen Technologie bemächtigt hatten. »»» mehr dazu hier


Hitler überlebte in Argentinien

»So ein Unsinn«, werden Sie sich über den Titel denken. »Hitler ist im Berliner Bunker gestorben. Man hat die verkohlten Leichen von ihm und Eva Braun gefunden, und das dort aufgefundene Gebiss wurde als das von Hitler identifiziert.« Nun ja, diese Darstellung des Ablebens von Adolf Hitler ist zwar offiziell anerkannt und wurde kürzlich auch recht aufwendig verfilmt, ist aber selbst unter Historikern umstritten… »»» hier weiter


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Der Forscher
Der Forscher
2. Jun. 2019 8:41

Bewußt Aktuell 50 [YT]

„Jo Conrad über das Rezo-Video und Wahlbeeinflussung vor der EU-Wahl, Neuwahlen in Ö schon vorher angesetzt, Merkel-Doktorarbeit vermutlich Plagiat, Rettung vor 5G durch Huawai-Sanktionen? 70 Jahre Grundgesetz, Meinungsfreiheit, Assange, Deutsche Staatsanwälte dürfen EU-Haftbefehl nicht mehr ausstellen und weitere Kuriositäten in Zeiten, in denen alles verborgene ans Licht kommt.“

N8waechter
2. Jun. 2019 8:54

“… Manche Ereignisse geschehen, sind aber nicht wahr.
Andere sind wahr, finden aber nie statt …”

Elie Wiesel in Legends of Our Time, Schocken Books, New York, 1982

Multimediale Massenverarschung in Echtzeit … [die-heimkehr.info]

N8waechter
2. Jun. 2019 8:18

Hinweise zum Kommentarbereich

Seid bitte höflich und respektvoll zueinander und achtet auf Eure Wortwahl und sauberes Deutsch. Und bitte gebt Euch Mühe in Sachen Rechtschreibung und Zeichensetzung.

Die Arbeit bei der Moderation wird mir weiter durch das Einstellen von Netzverweisen in der folgenden Form erleichtert:

Wer sich traut, darf Verweise auch gerne als HTML einstellen:

Netzverweis HTML

Und wer einzelne Wörter betonen möchte, der verwende hierfür bitte ein – (!) – oder – (sic.!) – oder nutze die folgenden HTML-Befehle:

Danke.

Wenn Ihr meine Arbeit unterstützen möchtet, könnt Ihr über diesen Netzverweis beim Kopp-Verlag nach für Euch interessanten Angeboten schauen. Weiter helfen Klicks auf die verschiedenen Banner in der rechten Seitenleiste, wie z.B. die „Russischen Heilgeheimnisse“ oder auch Google-Ads. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, über PayPal zu unterstützen.

Aufrichtigen Dank!

Heil und Segen!
N8w.

P.S.: Manche Kommentare werden nach dem Absenden nicht als “Ihr Kommentar wird moderiert“ angezeigt. In einem solchen Fall bitte ich um etwas Geduld. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Kommentare ganz normal in der Moderation ankommen. Sie werden zeitnah freigeschaltet, sofern ich gerade vor dem Rechner sitze, ansonsten nach einigen Stunden.

N8waechter
2. Jun. 2019 9:13

„Dieses Lügen, das können wir nicht.“

„… In diesem Kampf wird am Ende die Wahrheit siegen.
Sie aber ist bei uns …“
[die-heimkehr.info]

Was Deutsche über Hitler denken? [die-heimkehr.info]

Das große Geheimnis [die-heimkehr.info]

N8waechter
2. Jun. 2019 9:17

Der Kulturbeitrag zum Sonntag:

Ännchen von Tharau – 50 deutsche Volkslieder [die-heimkehr.info]

:thorian
:thorian
2. Jun. 2019 15:55

Hier ein weiteres Bild [twitter.com], das einem tausendfachen Wortschwall gleichkommen mag (aus einem Gezwitscher eines Anonymen, von einem nach meinem Dafürhalten unbedingt folgenswerten Blauvogelkanal – des Anonymen Kommentar zum Bild sollte dennoch nicht nur überflogen werden).

Mille grazie für eine wie immer hervorragend gelungene Kolumne an SvX.

Heil und Segen
:thorian

N8waechter
2. Jun. 2019 19:03

„Unter dem Beitrag Die Nachtwölfe oder warum ein solides Haus nicht auf einem Fundament aus Lügen stehen kann hat Der Wolf wieder einmal sehr wesentliche Dinge auf den Punkt gebracht. Die folgenden wichtigen Ausführungen sollte ein jeder verinnerlichen …“

Wann ist es so weit? [die-heimkehr.info]

Torsten
Torsten
2. Jun. 2019 20:18

Werter Siegfried von Xanten und Gemeinde,

es ist bezeichnend für unsere Zeit. (Bild zum Beitrag = Sandmännchen ver(w)irrt !?) Was sollen wir glauben? Fakt ist, dass viel verwurstelt wird, ein Beispiel:

Ist Deutschland trotz Zwei-plus-Vier-Vertrag noch Besatzungsrecht unterworfen? [deutsch.rt.com]

Die Beiträge von Herrn Schmidt, sind immer wieder sehr informativ:

Deutsche im Krieg+SS-UFO-Macht hat welche Waffen 343. Neuschwabenlandtreffen Schmidt 17.05.2019 [terraherz.wordpress.com]

Beim betrachten der Filmsequenzen fiel mir auf, die drei Farben: Schwarz, Weiß, Rot. In Grimms Märchen präsent: rot wie Blut, weiß wie Schnee und schwarz wie …

Schneewittchen [marchengeschichten.fandom.com]]

Interessant ist auch die Interpretation aus Holly-Schutt. Gern die gängigen Suchmaschinen bedienen.

Ich denke, es ist also meine Sichtweise, dass wir uns im Märchenwald befinden und langsam erwachen (soll(t)en(?). Eine ähnliche Erkenntnis hatte seinerzeit der Eulenspiegel Blog, der im übrigen immer noch erreichbar ist.

Nun, ich habe die Weisheit nicht gepachtet, bin aber lernfähig.

Allen Heil und Segen

Helga
Helga
2. Jun. 2019 23:03

„Das Kriterium Ausdrucksstärke wird durch das Motiv, die Bildgröße und die farbliche Gestaltung bestimmt. […] Vor allem Großformate (DIN A4) und bunte Bildmaterialien erzielen eine große Wirkung, da farbige Bilder bei den meisten Menschen stärkere Emotionen auslösen als schwarz-weiße“.

Das ist eine null-acht-fünfzehn-Aussage über eine Ausdrucksstärke für Bilder. Es ist nicht zu fassen … wie man so etwas auf diese Art und Weise als Untermauerung hernimmt.

Gerade habe ich eine Scully-Ausstellung gesehen und er transportiert auf eine hervorragende Weise, was es mit der Ausdrucksstärke auf sich hat und unabhängig davon, was die Kolumne rüberbringen will, ist das dennoch eine fatale und kurzgefasste Ebene, sich auf Bild und Emotion zu beziehen.

Also, entweder, man beschäftigt sich wirklich mit diesen Ebenen der Bildinhalte oder man lässt diese Bezüge einfach mal weg!

N8waechter
2. Jun. 2019 23:31
Antwort an  Helga

Werte Helga,

mag es sein, dass Du Dich in irgendeiner Form persönlich angegriffen fühlst? Dies sei Dir selbstverständlich gestattet, zugleich mag es auch ein wichtiger Hinweis für Dich dafür sein, in welcher Form Du die Kolumnen von SvX wahr-nimmst und welche Schlüsse Du daraus ziehst …!? 😉

Vergib mir bitte, aber ich wundere mich ehrlich darüber, dass Du derart „steil gehst“. Als Leser muss man ja nicht allen Denkprozessen eines Kolumnen-Autors folgen können oder wollen. Natürlich wird mit so einer Kolumne eine Botschaft vermittelt und (so zumindest meine bescheidene Einschätzung) es geht doch sehr stark um die verschiedenen Betrachtungsebenen der uns alle umgebenden Wirk-lichkeit.

Jeder von uns hat eine sehr eigene Geschichte und die im Leben gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse bestimmen selbstverständlich unsere Wahr-nehmung dessen, was uns zufällt. Wie auch diese Kolumne, welche ich übrigens einmal mehr ausgesprochen gelungen finde.

Darüber hinaus möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dem von Dir kritisierten Teil der Kolumne um ein Zitat handelt. Verfasst hat dies Jasmin Messerschmidt in ihrem Buch „Professionell coachen mit Bildmaterialien: Die Sprache des Unbewussten …“.

Dass SvX dieses Zitat an dieser Stelle und in dieser Form in seine Kolumne eingebaut hat, mag man als Leser so oder so sehen. Doch spricht für meinen Geschmack der das Zitat einleitende Satz von SvX durchaus Bände …:

„Bilder sprechen die Gefühlsebene an. Da macht der Verstand schon mal Pause“

Wer hier ist der Ansicht, dass diese Aussage als solche falsch ist und wer glaubt (!), dass irgendeiner von uns nicht zu irgendeinem Zeitpunkt von Bildern in einen bestimmten (gezielt gewünschten) Gemütszustand versetzt worden ist?

Dein Hinweis auf die „Ebenen der Bildinhalte“ ist haltbar, wie auch richtig. Dennoch gibt es im Gesamtzusammenhang durchaus noch andere Ebenen, welche manchmal eine Betrachtung wert sind. 🙂

Heil und Segen Dir, werte Helga, und danke.
N8w.

Druide
Druide
3. Jun. 2019 17:10

Hallo,

Matt wieder mal sehr stark:

Saturday Night Serious [YT]

BGvD

Reiner Traubenzucker
Reiner Traubenzucker
3. Jun. 2019 19:16

Danke SvX!

Wie immer eine wertvolle & köstliche Kolumne, gespickt mit Details und Hintergründen die einen, trotz jahrelangem Ergründen der Wahrheit, immer noch ein Stück näher an die richtige Realität bringen. Zum Beispiel den russischen Uhrensammler „Uri Uri“, seine eigentlichen Wesenszüge kannte ich bislang noch nicht, ebenso den Betrug mit der Nadel auf dem Negativfilm. Der Teufel steckt halt im Detail, ohne dessen Kenntnis man einer Lüge auf den Leim geht.

Das Wissen um die Macht der Bilder ist auch dieser kleinen wurzellosen internationalen Clique nicht entgangen, sodass sie kurzerhand die Medien und damit die Deutungshoheit in ihre Hand brachten. Finanziell gestützt von ihresgleichen konnten sie ihr „Werk“ fast vollständig vollenden. Nun jedoch macht ihnen irgendetwas einen Strich durch die Rechnung. Das Internet, RD, Q, Putin oder wer auch immer … tolles Kino auf jeden Fall!

Achja, „Sujet“ war eine gekonnte Lehrvorführung für die oberlehrerhafte Kartoffel, die schon den Fingerzeig am Anschlag hatte. Sie, ich meine mich, sollte erst prüfen! 😉

Also nochmals Dank an SvX, den Kurzen und natürlich den N8Waechter für euer unermüdliches Schaffen!

N8waechter
3. Jun. 2019 21:28

„… In den letzten Jahren treten immer wieder linke „Menschheitsbeglücker“ und „Weisheitsapostel“ auf, die uns Deutschen weismachen wollen, daß es eigentlich gar kein Deutsches Volk und auch kein Deutschland gibt.
Ihre Begründung ist unsere geografische Lage in der Mitte Europas. Und hier wären in allen Kriegen fremde Heere durchgezogen und diese hätten sich dabei auch immer mit der heimischen Bevölkerung vermischt und dazu kamen noch die Fremdarbeiter seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Wir Deutschen wären deshalb sowieso ein Mischvolk.
Da muss man aber wissen, daß diese „Weisheitsverkünder“ in fast allen Fällen aus der politisch-linken Ecke, sowie aus den Freimaurer- und Illuminaten-Logen kommen, die seit mindestens 200 Jahren das Ziel verfolgen, alle Volksstaaten in Europa aufzulösen und alle europäischen Völker durch Vermischung mit allen Menschheitsrassen- oder Arten biologisch aufzulösen.

Was aber ist das Volk der Deutschen, seit wann ist es geschichtlich in Europa nachweisbar? …“

DEUTSCHLAND [die-heimkehr.info]

Helga
Helga
4. Jun. 2019 10:00

Werter Nachtwächter,

Du hast mich hier sehr freundlich angesprochen, dafür und für Deine Hinweise danke ich Dir.

Das stimmt, dass ich sehr „emotional“ auf Siegfried von Xantens Kolumnen reagiere. Seit dem dem „Vorfall“ um Joseph Beuys, dessen Schamanentum er lässig beiseite schob und ihn eigentlich einen Lügner nannte. Und das ging mir als „Naturcoach“ sehr nah, weil ich dessen Arbeiten aufschlussreich fand und gerade heute würde er den Zeitgeist spiegeln:

Eichen pflanzen, Honigpumpe als Bild für den Lebenskreislauf oder dem Toten Hasen die Kunst erklären, waren wichtige Aktionen, die ich früher gar nicht verstanden habe. Heute viel eher.

Das rausgepflückte Zitat ist ausgerechnet von einer „Coach“. Ich selbst ärgere oder hangele mich zwischen Natur – und Kunstbetrachtung und „Coach“-Sein seit Jahren mit diesen Bezeichnungen herum, von der Alexander Wagandt mal sagte, diese sei für amerikanische Verhältnisse in Ordnung, wir hier in Deutschland brauchen so etwas nicht. Ich stimme ihm zu.

Das Zitat meinte ich eigentlich auch: „Bilder sprechen …“ und dann stoppte ich schon … und dachte: hmmm, stimmt das so? In Anbetracht dessen, was er ausführt: ja.

Ich werde die Kolumnen wieder mit erweitertem Blickwinkel genießen.

Heil und Segen!
Helga

N8waechter
4. Jun. 2019 10:16
Antwort an  Helga

Werte Helga,

danke für diese Worte sowie für Dein gestern Abend eingerichtetes und sehr willkommenes Unterstützungsabo. Jeder Heller hilft, den Betrieb dieser Seite und meine Arbeit aufrechtzuerhalten.

Heil und Segen Dir!
N8w.

N8waechter
4. Jun. 2019 14:39

„Mit 25.000 Euro und 1.000 Arbeitsstunden bauten Maurizio Cesprini und seine Partnerin Paola Gardin ein zerstörtes Haus im mittelalterlichen Dorf Ghesc in Italien wieder auf. Sie hoffen, dass andere junge Familien in Anbetracht des reichlichen Angebotes an Geisterstädten ihrem Beispiel folgen. Sie fühlen sich auch dazu hingezogen, das reichhaltige architektonische Erbe handwerklichen Mauerwerks in den Dörfern der Alpen und darüber hinaus zu bewahren …“

Wiederherstellung des Verlorenen: Ein italienisches Beispiel [die-heimkehr.info]