Gemengelage am 14. August 2019

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Jeffrey Epstein

Naturgemäß vergeht derzeit kein Tag ohne Neuigkeiten im Umfeld von Jeffrey Epstein und dessen vorzeitigem Ableben. Wie inzwischen bekannt wurde, drängten Herrn Epsteins Anwälte die “Selbstmordbeobachtung“ aufzuheben und der Kinderschänder-Multimillionär durchlief “mehr als eine psychiatrische Beurteilung“, bevor sich Beamte des Haftkomplexes dazu entschlossen, der Forderung nachzugeben. Weiter heißt es, dass auf dem Gang zwar eine Kamera installiert sei (welche außer Funktion gewesen sein soll), es gäbe jedoch keine Kamera, welche die Zelle selbst im Blick behalte.

Das Medientheater in Übersee erklimmt derweil immer absurdere Höhen und trägt nur zur weiteren Verwirrung bei:

Am Morgen von Jeffrey Epsteins Tod gab es Schreie und Gekreische aus seiner Gefängniszelle, sagte eine mit der Situation vertraute Quelle CBS News. Gefängniswärter versuchten ihn wiederzubeleben, während sie sagten: “Atme, Epstein, atme.“

Der Gefängnisdirektor wurde zwischenzeitlich versetzt und zwei Wärter bis auf Weiteres beurlaubt.

YouTube-Kanalbetreiber “Rusty Shacklefort“ hat derweil ein weiteres Filmchen von seiner persönlichen Drohnenüberwachung über der Epstein-Insel Little St. James veröffentlicht, welches Mitarbeiter des FBI zeigt. Der US-Boulevard beschäftigt sich nun zudem öffentlich mit Ghislane Maxwell und diese soll berichtet haben, dass “die Insel vollständig für Videoaufnahmen verkabelt“ sei. Eine Bekannte von Frau Maxwell habe ihr dies erzählt und sie habe angenommen, die Gäste auf der Insel seien als “Absicherungspolice, für Erpressung“ gefilmt worden. [Aufmerksamen Beobachtern ist dies selbstverständlich bereits bekannt.]

Die “Untergrund“-Meldung, der Tod von Herrn Epstein sei bereits vor der öffentlichen Bekanntgabe auf 4chan vermeldet worden, fand ebenso ihren Weg in die Spottdrosselmedien, wie Jim Steward, ein führender Reporter der New York Times. Dieser habe Herrn Epstein im Rahmen seiner Nachforschungen über Elon Musk in New York besucht und dort einige Seltsamkeiten erfahren, so berichtet die leitende Spottdrossel.

Herr Epstein habe ihm demnach Fotos “seiner Freunde“ gezeigt, darunter Bill Clinton und Mohammed bin Salman, einem der saudischen Kronprinzen. Die “Kriminalisierung“ von Sex mit Minderjährigen sei eine “kulturelle Fehlentwicklung“, denn dieser sei im Laufe der Geschichte “vollkommen akzeptabel“ gewesen, heißt es dort. Weiter habe er gesagt, die “Leute in Silicon Valley“ seien “Hedonisten“ und “regelmäßige Anwender“ von Drogen und “prominenten Tech-Leuten“ sei es nur um Drogen und Sex gegangen.

Ganz aktuell weiß die New York Times zudem zu berichten, dass die beiden zuständigen Wärter im entsprechenden Gefangenentrakt ihre routinemäßigen Rundgänge verschlafen hätten, was dazu geführt habe, dass Jeffrey Epstein erst gegen 6:30 Uhr aufgefunden wurde, als es für Wiederbelebungsversuche bereits zu spät gewesen sei.

So dürfte es zumindest in Übersee mittlerweile kaum jemanden geben, der noch nicht in irgendeiner Form etwas über diesen Themenkomplex vernommen hat und wer annimmt, dieser ganze Zirkus sei erst der Anfang der Vorstellung, dürfte sich wohl in den kommenden Wochen ausdrücklich bestätigt sehen.

Enthüllungen?

Während der Medienzirkus mit dem Epstein-Thema weiterhin vollkommen verstopft ist, darf die Frage gestattet sein, wie derzeit der Stand der Dinge bezüglich der zuvor vermeintlich heißen Themen ausschaut. FISA-Missbrauch, Steele-Dossier, Clinton-Foundation, “Five Eyes“, Horowitz, Huber, Durham und dergleichen werden für den Moment augenscheinlich überlagert. Dennoch fand sich ein Aspekt, welcher zumindest an dieser Stelle Erwähnung finden sollte:

https://platform.twitter.com/widgets.js

Eilmeldung: Nellie Ohr – Gattin des leitenden Beamten des Justizministeriums Bruce Ohr und Angestellte von Fusion GPS (heißt Clinton-Vertragsfirma) – hat ein Dossier über den Trump-Kampagnenmitarbeiter Paul Manafort erstellt, was neue Fragen über die wahre Urheberschaft des sogenannten Steele-Dossiers aufwirft.

Und aktuell werden auch die zwischenzeitlich leicht eingestaubten Trommeln wieder herausgeholt. Der ehemalige Interimsjustizminister, Matthew Whitaker, stellte im Frühstücksfernsehen bei Fox & Friends in den Raum, dass die Ermittlungsergebnisse des Bundesstaatsanwalts John Durham in Bezug auf die Ursprünge des FISA-Skandals im September zu erwarten seien. Derweil verlautbarte John Solomon, Redakteur und Vizepräsident von The Hill, im Gespräch mit Sean Hannity auf Fox News, dass ab Donnerstag mit dem Bericht des Generalinspekteurs Michael Horowitz zu rechnen sei, dies in Bezug auf die Verwicklungen des ehemaligen FBI-Direktors James Comey im FISA-Skandal.

Sofern dies wirklich so kommen sollte, darf ein berechtigter und direkter Zusammenhang mit den “Rücktritten“ des Direktors der Nationalen Geheimdienste, Dan Coats, und seiner Stellvertreterin, Sue Gordon, angenommen werden.

Toter Royal?

Mit den Einträgen irgendwelcher Anons auf offenen und anonymen Internetforen ist gewiss mit Vorsicht und Zurückhaltung umzugehen. Dennoch soll an dieser Stelle, zumindest der Kenntnis halber, auf einen Eintrag bei 4chan vom 10. August hingewiesen werden:

Ich arbeite für die britische Presse und wir wurden eben über ein sogenanntes “Bridge Event“ [Brückenereignis] informiert. Wir wissen noch nicht, wer es ist, aber uns wird gesagt, dass ein königliches Begräbnis vorbereitet wird, welches 8 Tage nach der Verkündung eines Todesfalls abgehalten werden soll. Es wird spekuliert, es sei Prinz Philip, die Königin, oder der Pädo Prinz Andrew. Macht ein Bildschirmfoto hiervon.

[Bildschirmfoto]

Operation London Bridge“:

Operation London Bridge ist der Codename des Planes, der die Angelegenheiten nach dem Tod von Königin Elisabeth II. regelt. Der Plan entstand ursprünglich in den 1960er Jahren und wird mehrmals im Jahr überarbeitet. Er umfasst Aktivitäten der Regierung, vom Metropolitan Police Service, der britischen Streitkräfte, der Church of England und den königlichen Parks in London. Einige Schlüsselentscheidungen des Planes kamen von der Königin persönlich, andere werden erst von ihrem Nachfolger getroffen. Mit dem Satz London Bridge is down wird der Tod Elisabeths dem Premierminister verkündet. […]

Medienbetrug

Die New York Times veröffentlichte am 10. August 2019 einen Artikel über den Anschlagsversuch in einer norwegischen Moschee und setzte sich einmal mehr mit Schwung in ein bis zum Rand gefülltes Fettnäpfchen. In dem Artikel wurde die Behauptung in den Raum gestellt, der Schütze habe seinen missglückten Anschlag zwei Stunden zuvor auf 8chan angekündigt. Aufmerksame Anons haben Bildschirmfotos des Artikels in die Welt gezwitschert und darauf hingewiesen, dass 8chan seit dem 4. August vom Netz ist, eine Offensichtlichkeit, welche der 8chan-Besitzer Jim Watkins zeitnah mittels einer kurzen Filmbotschaft klarstellte:

»Meine Netzseite war für die vergangene Woche freiwillig vom Netz geblieben.«

Er bekundete zudem seine Absicht, 8chan wieder ins Netz zu stellen, sobald er mit der US-Heimatschutzbehörde gesprochen habe.

Andere konspirative Spottdrosseln bemühten sich schnell, die Falschmeldung auszubessern und inzwischen hat auch die New York Times ihren Artikel überarbeitet.

Derweil wird die Aufmerksamkeit auf ein bisher recht unbekanntes Forum namens “Endchan“ gelenkt, wo sich angeblich nun die ausgesperrten Nutzer von 8chan gesammelt hätten. Dort finden sich, wie auf 4chan und 8chan auch, entsprechende Unterforen, wie “qresearch“ und “politically incorrect“. Die Betreiber von endchan haben sich aufgrund von Reporternachfragen über einen Gezwitscherfaden zu dem Thema geäußert, in welchem es heißt:

Wir haben soeben bestätigt, dass jemand, der sich als der Oslo-Schütze ausgegeben hat, seinen Facebook-Stream und Imgur-Netzverweise in unserem nutzerbetriebenen Politikforum veröffentlicht hat. Dessen Moderatoren haben den Faden gelöscht. Ein Manifest wurde nicht veröffentlicht. […]

Unsere Primärdomain wurde, in direkter Reaktion auf den Anschlag, vom Netz genommen. Dieser Schütze ist nicht repräsentativ für unsere reguläre Nutzerbasis. Wir haben [das Forum] seit 2015 ohne derartige Vorfälle betrieben. […]

Anhand der vorliegenden Informationen können wir weder beweisen, noch widerlegen, dass der Eintrag vom Schützen stammte oder dass endchan die erste Netzseite war, auf welcher diese Information geteilt wurde. […]

Die Primärdomain “endchain.xyz“ ist aktuell nach wie vor vom Netz, jedoch wurde die zeitweilig ebenfalls vom Netz genommene Zweitdomain “endchan.org“ wieder freigegeben. Facebook, Instagram und andere Plattformen, auf welchen verschiedene Attentäter in der Vergangenheit ihre Manifeste hochgeladen oder gar, wie im Fall Neuseeland, den Anschlag in Echtzeit übertragen hatten, bleiben nach wie vor unbehelligt am Netz …

BRD und die NATO-Kosten

Bereits seit seinem Amtsantritt fordert der US-Präsident Donald Trump die NATO-Partner auf, sie mögen sich entsprechend der getroffenen Vereinbarungen (2 % des BIP) an den Kosten der Organisation beteiligen, denn schließlich “verteidigen“ die Vereinigten Staaten von Amerika die entsprechenden Mitglieder. Ein besonderer Dorn war von Anfang an die BRD, welche ihren Anteil nicht leiste und folglich wird wieder einmal das Augenmerk auf diesen Umstand gelegt.

So nahm der Präsident mehrere Gezwitscher in seinen Faden auf, welche ihre Ursache wohl in einem Artikel in der Druckausgabe 31/2019 des Spiegels hatten, welcher die Behauptung in den Raum stellt, den Amerikanern sei es egal, ob die BRD zahle oder nicht.

Donald Trump übernahm das Gezwitscher von US-Botschafter Richard Grenell:

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Roland Nelles vom Spiegel sagt, Amerikanern sei es egal, ob Deutschland dem Westen helfe oder nicht. Jetzt wird er großflächig dafür verspottet, (wieder einmal) Geschichten über Amerika zu erfinden.

Es sind 34.000 Soldaten in Deutschland [und] beschützen Deutsche und Europäer. Ich kann Ihnen sagen: Roland Nelles und Spiegelonline liegen falsch. Amerikaner verstehen nicht, warum Deutschland seine NATO-Verpflichtungen nicht einhält und dem Westen hilft. Und sie werden immer verärgerter darüber.

Nachgelegt hatte die Süddeutsche mit einem Artikel, welcher sich mit dem derzeitigen Streit um die mögliche Verlegung der in der BRD stationierten US-Truppen nach Polen auseinandersetzt. Der Mitbegründer und Direktor des “Global Public Policy Institute“, Thorsten Brenner, wies mit einem Gezwitscher auf den Artikel hin und ist der Ansicht:

Dieses momentane “Die USA drohen mit Truppenabzug aus Deutschland“ ist hauptsächlich ein PR-Stunt von Richard Grenell. Warum fallen wir also darauf herein?

Dies wurde von der Trump-Beraterin Kimberly Guilfoyle zum Anlass genommen, sich zu äußern (was der Präsident ebenfalls auf seinem Gezwitscherkonto übernahm):

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Botschafter Richard Grenell verschwendet seine Zeit nicht mit PR-Stunts und braucht es auch nicht. Präsident Trump hat wiederholt unseren Botschafter in Berlin gelobt. Auf den Punkt, Ric[hard].

Auch die Antwort von Senator Rand Paul übernahm der Präsident:

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Warum bleibt es immer an den Vereinigten Staaten hängen für alle zu bezahlen, wenn wohlhabende Nationen ihren gerechten Anteil nicht bezahlen? Richard Grenell liegt vollkommen richtig. Wir müssen die Verpflichtungen auf der ganzen Welt neu bewerten und entscheiden, was für Amerika zuerst am Besten ist! Donald Trump hat dies getan!

Und auch die Botschaft in Warschau meldete sich zu Wort und wurde von Donald Trump übernommen:

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US-Botschafter in Polen: “Polen erfüllt seine Zahlungsverpflichtungen von 2 % gegenüber der NATO. Deutschland nicht. Wir würden es willkommen heißen, wenn amerikanische Soldaten aus Deutschland nach Polen kämen.“

Dieses vordergründig vollkommen absurde Theater dürfte einen sehr handfesten geschichtlichen Hintergrund haben (Kulmer Land, Deutschordensstaat » GuG) …

Explosionen in Russland

Am 5. August 2019 war es in Kamenka in der “sibirischen Region von Krasnojarsk“ zu einer Explosion eines Waffenlagers gekommen, welches mit höchst eindrucksvollen Bewegtbildern belegt ist. Bei dem Depot handelte es sich um ein Uranmunitionslager, Anwohner der naheliegenden Ortschaften waren evakuiert worden.

Am 8. August 2019 kam es zu einem weiteren Vorfall, diesmal im russischen Nyonoksa am Weißen Meer, als eine Explosion beim Test eines Flüssigbrennstoffantriebs einen Brand auslöste, welcher mindestens 5 Mitarbeiter das Leben gekostet haben soll. In Bezug auf möglicherweise ausgetretene Radioaktivität gibt es widersprüchliche Meldungen.

Nur einen Tag später ereignete sich eine erneute Explosion im Waffenlager von Kamenka, welche wohl während der Aufräumarbeiten nach der Detonation vom 5. August ausgelöst wurde. Es habe Verletzte gegeben und weitere Menschen seien evakuiert worden.

US-Präsident Donald Trump äußerte sich über ein Gezwitscher zu dem Thema:

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Die Vereinigten Staaten lernen viel von der Raketenexplosion in Russland. Wir haben ähnliche, jedoch fortschrittlichere Technologie. Die russische “Skyfall“-Explosion verunsichert die Leute über die Luft im Umfeld der Anlage und weit darüber hinaus. Nicht gut!

Die russische atomangetriebene Burevestnik-Rakete wird von den US-Amerikanern “Skyfall“ genannt und sei angeblich die fortschrittlichste Waffentechnik, da sie ihre Ziele weltweit samt Sprengkopf im Tiefflug mittels eines Atomantriebs ansteuern könne. Doch kann “der Westen“ nun beruhigt sein, denn die USA sind ja “fortschrittlicher“.

Stealth

Derweil absolvierte die russische Tarnkappendrohne S-70 Okhotnik, ein unbemanntes Kampfflugzeug, vergangene Woche ihren öffentlichen Jungfernflug. Damit wird der Öffentlichkeit ein Konzept vorgestellt, welches in dieser Form bereits in vielen “Science Fiction“-Filmen gezeigt wurde – Rotten von ferngesteuerten Kampfdrohnen, welche sich weitestgehend unbemerkt gegnerischem Gebiet nähern und dort verheerende Schäden, wie beispielsweise die Ausschaltung der Luftverteidigung, verursachen können.

Gegen welchen Gegner derartige Gerätschaften angedacht sein mögen, mag der geneigte Betrachter für sich selbst ersinnen. Derartige Projekte sind gewiss öffentlichkeitswirksam, doch darf mit Bestimmtheit angenommen werden, dass die hierbei zur Anwendung kommende Technologie bestenfalls “in die Jahre gekommen“ ist.

Alles läuft nach Plan …

Der Nachtwächter

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