Von Xantens Kolumne – Konsequente Enthaltsamkeit

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Gibt es eine Korrelation zwischen Sympathie und Erfolg? Gute Frage. Auf jeden Fall ist Sympathie „ein wichtiger Erfolgsfaktor“. Was umgekehrt nicht unbedingt gilt. Erfolg muss kein Sympathiefaktor sein. Und zu viel Erfolg ist gar ein Antipathie-Faktor. Das haben die Experten von der Technischen Universität Braunschweig herausgefunden. Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass es „im gesamten deutschen Profifußball keinen unsympathischeren Verein als den amtierenden Deutschen Meister“ gibt. Philosophisch gesprochen: „Nichts ist scheißer als Platz 2.“ Aber immer Platz 1 ist auch scheiße. Entschuldigung! Jedenfalls, wenn man sympathisch wirken will.

Das musste nun auch Jeff Bezos erfahren. Auf Platz 1 der Welt-Geldrangliste, aber die Sympathiewerte sträuben sich. Und das, obwohl der Amazon-Chef angekündigt hat, zehn Milliarden US-Dollar für den Klimawandel zu spenden. Oder war es gegen? Mehrere hundert seiner knapp 800.000 Mitarbeiter meldeten sich zu Wort. Jeff Bezos müsse aufhören Löcher zu bohren. Und er müsse endlich elektrisch werden.

Elon Musk macht elektrisch. Nun will er „das geltende Sonntagsfahrverbot in Deutschland abändern.“ Ein Geheimtreffen mit Vertretern des Bundesverkehrsministeriums. Wenn elektrisch, soll der Gesetzgeber zukünftig auch sonntags einen fahren lassen. Mit dem „Semi“-Truck soll es keine halben Sachen mehr geben.

Das LKW-Fahrverbot ist mittlerweile im Großvateralter angekommen. Eingesetzt 1956, 11 Tage nach Führers Geburtstag, „um die Bevölkerung vor Lärm und Dreck zu schützen.“ Ausgenommen Lieferungen von Film- und Fernsehmaterial. Zum Beispiel. Wobei – „[z]wischen Dreck und Dreck gibt’s schon noch Unterschiede! Ich mache kein Hehl daraus, dass ich mich schmieren lasse.“ Selbstverständlich hat das die Regierung nicht gesagt, sondern der Kreisrichter Nikolai Wassiljewitsch in Gogols Verwechslungskomödie „Der Revisor“. Uraufgeführt einen Tag und 53 Jahre vor Führers Geburtstag.

Nicht der Kreisrichter, sondern das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat grünes Licht gegeben. Für die nach Beschwerden von Umweltschützern zunächst ausgesetzten Rodungen für das geplante Tesla-Werk in Brandenburg. Das Landesamt für Umwelt hatte die Genehmigung für die Rodung von 90 Fußballfeldern Wald bereits vor der endgültigen Baugenehmigung erteilt. Das Motto:

„Grau is‘ im Leben alle Theorie – aber entscheidend is‘ auf’m Platz.“

Auf’m Platz sollen dann ab Juli 2021 jährlich 500.000 – x Elektroautos hergestellt werden.

Wie viele Bäume passen eigentlich auf ein Fußballfeld bzw. einen Hektar? Kommt darauf an:

„Bekannte Pflanzdichten liegen zwischen 400 Bäumen pro Hektar für einen Baumgarten und 1.000 Bäumen pro Hektar für einen Nutzforst.“

Macht bei neunzig Fußballfeldern bis zu 90.000 Bäume. Und wie viel CO2 schluckt ein Baum pro Jahr? Etwa 10 kg. Was sagt die Arithmetik im Allgemeinen und die Annalena-Baerbock-Arithmetik im Besonderen für ein Jahr und neun Fußballfelder? Nach AB-Arithmetik 900 Gigatonnen, das heißt 900.000.000.000 Tonnen. Allerdings ist das Pensum in den Tropen noch weit höher. Bei zunehmender Erwärmung genehmigt sich der gemeine Baum gerne mal ordentlich einen über den Durst. Wie auch immer 900.000.000.000 AB-Tonnen drehen in Brandenburg nun frei.

Und „[e]inem Tag, der solche Elemente zuhauf raushaut sollte man den Stinkefinger zeigen und sagen: Weißte was? Ich mag nicht mehr. Ich dreh jetzt frei.“ Stark gebrauchte Tage – nicht wirklich sympathisch, aber wie gemacht, um freizudrehen.

Gut. Und wie steht es in der Politik mit Erfolg und Sympathie? In der Politik ist es wie im Pokal. Da gelten eigene Gesetze. Die Bundeskanzlerin spielt bekanntlich sehr erfolgreich in der großen Transformationsliga. Das Ziel die große Transformation des Landes in eine deindustrialisierte Gesellschaft mit Wohlstands- und Bildungs-Konvergenz gegen Null fest vor Augen. Und eine Umfrage im Rahmen des DeutschlandTrends im Februar 2020 zeigt, dass 53 Prozent der Befragten „mit der politischen Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel sehr zufrieden oder zufrieden“ sind. Platz 1. Auf Platz 2 Heiko Maas, vor Jens Spahn. Für Annalena Kobold Baerbock hat es immerhin noch zu Platz 7 gelangt.

Wobei – „Jens Spahn könnte es werden“. Was? Nachfolger von AKK und Kanzlerkandidat. Aber:

„Ist die CDU modern genug für einen schwulen Kanzler?“

Das will die Bordkapelle wissen. Aber Zwickmühle. Wer nicht schwul wählt, ist homophob. Und das ist wiederum wie Nazi. Außerdem hat Jens Spahn 18 Glücks- und Zufriedenheits-Punkte Vorsprung vor Annalena Baerbock. Was soll uns das sagen?

Gibt es auch eine Art Volksglück? Selbstverständlich. Was sagt der Führer?

„Das Volk braucht einen Punkt, in dem die Gedanken der Menschen sich treffen, ein Idol. Ist das ein Herrscher vom Range Friedrichs des Großen, dann kann sich das Volk glücklich preisen. Sitzt da aber ein Durchschnittsmonarch, dann schon besser eine Republik! Auffallend: Wenn die monarchische Form einmal verschwunden ist – siehe Frankreich und heute Jugoslawien! -, dann ist sie dem Fluch der Lächerlichkeit verfallen. Sie setzt sich nicht mehr durch. Und ich glaube fast, mit der Kirche ist es ebenso. Es sind das Formen, die sich im Interesse der Machterhaltung zu einem feierlichen Zeremoniell verfestigt haben; dieses bedeutet aber nichts mehr, wenn die Macht, die dahinter stand, verschwunden ist.“

Gut. Aber Politiker-Beliebtheit quasi Stockholm-Syndrom. Fälschlicherweise manchmal auch als Helsinki-Syndrom bezeichnet. Ein psychologisches Phänomen. Die in einer Staatssimulation gefangenen und befragten Opfer haben ein positives emotionales Verhältnis zu den Polit-Darstellern aufgebaut. Was dazu führen kann, dass die Opfer mit den Simulanten sympathisieren und kooperieren.

Im Original waren die Opfer ihren Geiselnehmern sogar dankbar für die Beendigung der Geiselnahme, baten um Gnade für die Täter und besuchten diese im Gefängnis. Eine Art Post-Geiselnahme-Glückszustand mit Täter-Opfer-Gefühl-Attribuierung.

Ob es einen Post-Gift-Glückszustand gibt, lässt sich wissenschaftlich nicht nachweisen, da erfolgreich Betroffene beharrlich schweigen. Wie auch immer, „Rassismus ist ein Gift. Hass ist ein Gift“. Ein Spaltpilz in der Gesellschaft. Aber man stelle sich „denen, die versuchen, in Deutschland zu spalten, mit aller Kraft und Entschlossenheit entgegen“. So die Bundeskanzlerin. Also mit Kraft und Entschlossenheit gegen sich selbst. Ambitioniert, aber …:

„[Selbst-]‘Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung‘ – […] Auch wenn das nicht für jeden dasselbe bedeutet, geht es doch schlichtweg darum, wie unsere eigenen Gedanken uns immer wieder limitieren, zurückhalten und es schaffen, dass wir uns dadurch selbst im Weg stehen.“

Wobei es 100 „Arten gibt, wie man sich selbst im Weg stehen kann“. Vier der häufigsten Wege sind:

  • „Sich selbst ablehnen.
  • Limitierende Glaubenssätze.
  • Ungünstiger Umgang mit Ängsten.
  • Kein Bezug mehr zum eigenen Körper.“

Das Körpergefühl lässt sich zum Beispiel mit der „1-3-5 Regel“ optimieren. Einmal täglich die Haut verwöhnen. Dreimal täglich richtig in Bewegung kommen. Und fünfmal täglich Grünzeug. Und der Körper wird dein Freund. Und – ein Tipp der Bundeskanzlerin – Trinken nicht vergessen. Sonst Zitteranfall. In Kombination mit fehlenden Terminen dann schon der Glücksfaktor schlechthin. Was Harald Juncker immer schon wusste:

„Meine Definition von Glück? Keine Termine und leicht einen sitzen [haben].“

Wenn man die Spur des Glücks detektivisch verfolgt, lässt sich erkennen, wie es arbeitet, das Glück. Sagt der Glücksdetektiv. Mit Freundlichkeit. Ganz einfach, auch wenn es „ganz schön komplex“ ist. Freundlich und glücklich zu sein, gehen Hand in Hand. Die amerikanische Psychologin Sonja Lyubomirksy hat das herausgefunden. In einer Studie mit fünf freundlichen Versuchspersonen.

Aber wie kann man freundlich sein? „Hier ein paar Vorschläge für verschiedene Aktionen der Freundlichkeit“:

  • „Biete dem Klempner oder Paketzusteller ein Getränk an“.
  • „Verwöhn deinen Partner mit einer Massage“.
  • „Bezahl den Kaffee für die Person, die hinter dir in der Schlange steht“.
  • „Lächle Deine Mitfahrer im Aufzug an“.

Allerdings jetzt großes Problem. Wegen Nazi. Unlängst hatte Susanne Hennig-Wellsow bekanntlich Haltung gezeigt, als sie Thomas Kemmerich einen Blumenstrauß vor die Füße warf. Nun klärt sie über die perfiden Nazi-Methoden auf:

„Es ist einfach Fakt, dass die AfD tatsächlich faschistische Methoden anwendet. Zwei Beispiele: Wir haben eine junge Abgeordnete, die war neulich im Fahrstuhl, dann kam eine Reihe von AfD-Abgeordneten in den Fahrstuhl hinein und stellten sich tatsächlich mit den Gesichtern so vor sie und grinsten sie an und hörten nicht auf. Eine Situation, aus der sie nicht herauskommt. Das andere Beispiel ist ähm ähm das extreme Gegenbeispiel, auch das Methode der Nazis, übertriebene Freundlichkeit. ‚Gehen sie doch mit uns Kaffee trinken. Und sollen wir sie nicht mitnehmen und fahren und so weiter.‘ Ich wurde neulich von einem AfD-Abgeordneten bedrängt, der körperlich meinen Weg begleiten musste. Also ich will damit nur sagen, das ist ein AfD, das ist keine bürgerliche Partei.“

Die Methoden der Nazis. Die Sprache der Täter.

Und ein Fall für Correctiv:

„[Susanne] Hennig-Wellsows Bild wurde offensichtlich […] bearbeitet und dahingehend manipuliert, dass unter anderem ihr Mund stark nach links verzerrt aussieht (an der Brille ist das am besten erkennbar). Ein Foto, das unter anderem in einem Artikel von Südthüringen.de vom November 2019 verwendet wurde, scheint das Original zu sein – dort allerdings wirken die Gesichtsproportionen ganz normal.“

Links verzerrt. Da ist man empfindlich.

Empfindlich auch der Schlag gegen mutmaßlich rechten Hass und Terror, der der Polizei in den frühen Morgenstunden des 14. Februars gelang. Sie schlug „an 13 Orten in Deutschland zu und nahm insgesamt 12 Verdächtige fest.“

Interessant die Aufmarsch-Proportionen in Erfurt. „‘Kein Pakt mit Faschisten‘ – 18.000 demonstrieren in Erfurt gegen Bündnisse mit AfD“. Was soll uns das sagen?

Demonstranten – angereist mit Bussen aus dem gesamten Bundesgebiet. Bei Nazi muss man schon mal beide CO2-Augen zudrücken. „Organisiert von SPD/DGB Demo-Tours.“ Und bezahlt mit Steuergeldern. „Geldquelle ist das Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit.“ Aufgelegt 2011.

Aufgelegt hatten 2014 die Jungen Nationaldemokraten ein Kondom mit Aufdruck: „Für Ausländer und ausgewählte Deutsche“. Und an die stellvertretende Parteivorsitzende der Linken, Janine Wissler, verschickt. Unter den Empfängern auch Volker Beck. Die perfiden Methoden der Nazis. Parteifreunde rieten zur Gelassenheit. Und die DGB-Jugend setzt auf dogmatische Enthaltsamkeit: „Kein Sex mit Nazis!“ Ein „Schlüsselband aus Satin, 25 mm breit, mit Karabinerhaken, Zwischenstück und Sicherheitsverschluss“. Allerdings zurzeit ausverkauft.

Was schade ist, denn manchmal kann es ganz schnell gehen:

„Von Beischläfern zu Mitläufern: NS-Symbole und rechtsradikale Kontakte sind niemals harmlos.“

Zum Beispiel Ruderin Nadja Drygalla. Einmal mit dem Falschen geschlafen und Olympia für die Tonne. Das DGB-Schlüsselband gab es leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht.

Wobei die Kein-Sex-mehr-mit-Nazis-Doktrin verallgemeinerungswürdig ist. Wegen Klima. Da darf man sich nichts vormachen, da ist jeder irgendwie Nazi. Patricia MacCormack fordert einen allgemeinen Reproduktionsstopp. Die Philosophieprofessorin an der britischen Anglia Ruskin Universität Cambridge hat ein Buch geschrieben: „The Ahuman Manifesto“. Sie fordert „im Kampf gegen den Klimawandel das Aussterben der Menschheit“. Ein „positive[r] Ausblick auf die Zukunft der Erde ohne Menschen“, so das Nachrichtenportal CambridgeshireLive.

Es brauche radikales, um konsequente Enthaltsamkeit angereichertes Mitgefühl, um die durch weiße, nichtbehinderte Männer klimageschädigte Welt zu retten:

„Es geht um nichts weniger als die Rettung der Welt, zu der jeder beitragen sollte. Schließlich stehen wir kurz vor dem ökologischen Kollaps.“

So die Feministin Verena Brunschweiger. Beispielhaft der Gebärstreik einer britischen Frauengruppe. Mit gutem Beispiel vorangehen will Miley Cyrus:

„Wenn Mutter Erde zornig ist, dann ficke sie nicht weiter.“

Auch Wes Silver, ein amerikanischer Autor und Kolumnist, ist der mahnenden Stimme des Klimas gefolgt und hat sich sterilisierten lassen:

„Seine Frau und er hätten sich unterhalten, was sie tun könnten, um eine Zukunft zu verhindern, ‚die schlimmer sein könnte, als alles was wir derzeit fürchten‘. Beide seien zu dem Schluß gekommen: ‚Wir könnten die ganze Sache mit Kindern einfach aufgeben.‘“

Wunderbar. Zölibatär mit Klima-Klaps. Wobei Klaps Euphemismus.

Und das Zölibat in der Firma des Herrn auch nicht mehr so zeitgemäß. Bereits seit einigen Jahren regt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken angesichts zahlreicher Kindesmissbrauchsfälle die Aufhebung des Pflichtzölibats für Priester an. Was allerdings angesichts zukünftiger allgemeiner Kinderlosigkeit wegen Klima schon wieder obsolet erscheint.

Und so müsste sich auch die Stiftung „Off Road Kids“ auf längere Sicht keine Sorgen mehr um obdachlose Jugendliche machen. Der massive Anstieg der Jugend-Obdachlosigkeit in Deutschland wäre durch einen allgemeinen Reproduktionsstopp Makulatur, da die Jugendlichen altersbedingt automatisch in die Erwachsenen-Obdachlosigkeit entlassen werden und keine neuen Jugendlichen mehr nachrücken.

Und Khudai R., 2015 in Begleitung von vier Aliasnamen nach Deutschland gekommen, und seine beiden Freunde müssten sich, gäbe es jetzt schon keine Minderjährigen mehr, nicht wegen Missbrauchs einer Elfjährigen – das Ganze auch in Bildern auf einem Schlautelefon festgehalten – verantworten.

Auf der einen Seite …:

„Auf der anderen Seite müssen wir auch die Bedürfnisse, die Belange der Menschen mit Migrationsgeschichte ernst nehmen. Denn auch die haben Wünsche, die haben Sorgen.“

Sagt Serap Güler.

„Sea Life“ nimmt die Facharbeiter-Wünsche und -Sorgen ernst und will eine eigene Akademie gründen. Ob es auch einen Bachelor- oder Magister-Studiengang in Schlepperwesen geben wird, ist noch nicht bekannt.

Wie auch immer, abgesehen von den ernstzunehmenden Facharbeiter-Bedürfnissen, bietet der allgemeine Reproduktionsstopp tatsächlich eine Win-win-win-win-Situation. Probleme gelöst durch Nichtstun. Beziehungsweise dadurch, dass man es nicht mehr tut oder nicht mehr tun kann.

Nichts mehr an alter Wirkungsstätte tun sollen 218.061 Menschen, deren Jobs in 105 Tagen gerade abgebaut wurden. Die deutsche Wirtschaft brummt.

Wie viele Menschen sind in Deutschland eigentlich obdachlos? Ungefähr 48.000. Eine Hochrechnung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, „die auf Zahlen aus Nordrhein-Westfalen beruht. Eine bundesweite Erhebung gibt es bisher nicht.“ Die Zahl der Wohnungslosen liegt dagegen bei 650.000. Die Zahlen stammen allerdings von 2017.

Und jetzt großes Vorurteil:

„Geflüchtete bekommen in Deutschland Wohnraum gestellt, deutsche Obdachlose hingegen müssen auf der Straße schlafen.“

Und ganz schlimm, was eine Nutzerin auf dem Gesichtbuch veröffentlichte. Oder heißt es im Gesichtsbuch? Ein Obdachloser namens Sven sei verstorben. Dazu ein Bild mit einer Bank und Kerzen darauf:

„Für ihn sei kein Wohnraum dagewesen. Der angebliche Grund: ‚Zig Neubürgern werden nagelneue Häuser in den Arsch geschoben (…), für die deutschen Obdachlosen ist kein Cent da!‘“.

Gut, dass es Correctiv gibt. Man habe eigens mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe gesprochen, „einer bundesweiten Arbeitsgemeinschaft der sozialen Dienste und Einrichtungen für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten.“ Und die hätten gesagt, dass nach vorherrschender Rechtsauffassung in Deutschland ein Recht auf Unterbringung bestehe. Nach Polizei- bzw. Ordnungsrecht der Länder. Manche Kommunen hielten extra „eigenen Wohnraum für diesen Zweck vor“.

Und wer will schon ein Haus, das im Arsch ist. Entschuldigung. Praktisch Totalbaustelle. Das will doch keiner. Und den „Arsch im Haus?“ Will auch keiner. Wobei es zwölf Arschlochtypen gibt, so nicht der Proktologe, sondern die Bordkapelle. Abgreifer, Besserwisser, Choleriker, Distanzloser, Lügner, Missgönner, Pseudoarschloch, Querulant, Urteilsprophet, Schnorrer und Verharmloser.

Dann schon eher am: „Ein wunderschönes Haus am Arsch der Welt mit Platz für Hühner und Frettchen“ gesucht. „Liebe Grüße, Kommune ‚Die Villa‘“.

Und da fällt es auch nicht ins Gewicht, dass zum Beispiel Norderstedt vier neue Häuser für Facharbeiter baut. Für 25 Millionen. Oder dass in Petershausen zwei neue Häuser für Facharbeiter entstehen. Oder in Burgwedel zwei Facharbeiterfamilien in einem Doppelhaus-Neubau untergebracht werden. Oder in Hamburg-Billstedt Luxusreihenhäuser für Facharbeiter gebaut wurden. Oder in Bielefeld im Stadtteil Jöllenbeck Facharbeiter in neue Häuser eingezogen sind. Oder in Willich neue Häuser für Facharbeiter entstanden sind.

Will ich oder will ich nicht mehr? Falsche Frage. Falsches Modalverb. Für die Akteure des tiefen Staates. Besser? Kann ich oder kann ich nicht mehr? Wobei keine Frage mehr. Wegen Spielschluss voraus. Endspiel kurz vor Abpfiff. Das Buffet ist angerichtet. Und für jeden ist etwas dabei. Hat QAnon etwas gesagt? Selbstverständlich: „Um es mal deutlich zu sagen: Das Spiel ist vorbei!“

  • Das tote Pferd ist in Thüringen beim Abdecker angemeldet worden.
  • „Grenell bleibt Botschafter für Deutschland – in Washington“.
  • Die „Bundesbehörden dürfen die AfD nicht mehr als rechtsextrem bezeichnen. Der Bundesvorstand der Partei hat entsprechende Unterlassungsansprüche gegen die Bundesrepublik durchgesetzt.“
  • Vati kann nicht mehr. „Spekulationen im Vatikan : Ist Papst Franziskus am Ende seiner Amtszeit?“
  • Schlüsselübergabe im Reich der Mitte. Vom Vatikan an Chinas Kommunisten.
  • Bundesrichterin gibt Benghazi-Beweise frei – Hillary steckt in tiefen Schwierigkeiten.
  • FBI durchsucht Biden-Firma.
  • König Bibi muss sich am 17. März um 15 Uhr – nach den Gesetzen der Arithmetik 32 – wegen Korruption in drei Fällen vor Gericht verantworten.
  • Der ehemalige australische Premierminister deckt auf, was es mit dem Verschwinden von MH370 auf sich hat. Nicht an Bord Lord Rothschild. Aber vier andere RFID-Patent-Eigner. „Eine wilde Verschwörungstheorie“, angekündigt zur Landung.
  • Verschwunden auch Milliarden aus einem malaysischen Staatsfonds. Angeklagt Goldman Sachs.
  • Die Ermittlungen des niederländischen Journalisten Max van der Werff zu MH17 bestätigen Russlands Sicht der Dinge. „Alle an dem Fall beteiligten ukrainischen Staatsanwälte wurden entlassen.“
  • General Flynn hat sein Schuldgeständnis vom 1. Dezember 2017 widerrufen. William Barr will den Strafprozess gegen Flynn überprüfen lassen. Arbeitet aber an etwas viel Größerem. Der Generalstaatsanwalt hat eine große Operation am Laufen, um die Tiefer-Staat-Bürokraten auszuschalten.
  • George Soros hängt am Haken von Rudolph Giuliani, der George Soros zum großen Strippenzieher in der Ukraine-Geschichte erklärte. „In einem Interview mit dem New York Magazine warf er dem Milliardär vor, vier US-Botschafter in der Ukraine installiert“ und die im Mai 2019 gefeuerte Botschafterin Marie Jovanovic kontrolliert zu haben.
  • Alan Dershowitz sagt, er habe Zeugenpapiere, die beweisen, dass „Präsident Obama persönlich das FBI gebeten habe, im Namen von George Soros gegen jemanden zu ermitteln“.
  • „Die Arabische Liga plant, Syrien erneut als Mitglied aufzunehmen. Der Schritt richtet sich eindeutig gegen die Türkei und den Iran. Die Araber hatten Syrien zu Beginn des ‚Arabischen Frühlings‘ aus der Liga ausgeschlossen, um die Regierung in Damaskus zu stürzen.“
  • Syrische Regierungstruppen haben wichtige Gebiete in der Provinz Aleppo befreit. Aleppo eine der ältesten Städte der Welt.
  • Bloombergs wohltätige Spenden gingen an Städte, deren Bürgermeister er dann um Unterstützung für seine Kampagne 2020 bat.
  • Die „Queen hat die Kontrolle verloren“.
  • Königliche Spaltung. „Royal Split: Königin von der zweiten Scheidung innerhalb einer Woche betroffen, als Prinzessin Margarets Sohn, der Earl of Snowdon, sich von seiner Frau trennt“.
  • Die offizielle Website des Königshauses leitet Besucher über einen Verweis auf eine chinesische Pornoseite weiter.
  • BBC soll nach Auslaufen der BBC-Charta verschlankt und zerschlagen werden. Ein Vorbild für die Öffentlich-Rechtlichen.
  • Die Vereinigten Kolonien wollen Frieden mit den Taliban schließen und stehen „kurz vor Abkommen“.
  • Passend zum „Boy Scouts of America“-Konkurs ist in Freiburg ein Pfadfinder-Leiter wegen hundertfachen sexuellen Kindesmissbrauchs zu acht Jahren Gefängnis mit anschließender Sicherungsverwahrung und 18.000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden. Was soll und das sagen?
  • Twitter hat die CIA, das heißt das gekaperte WikiLeaks-Konto, wenige Tage vor Julian Assanges Auslieferungsanhörung gesperrt. Was sagt Robert Habeck? „Und die … Oder wird sie dann … Das weiß ich gar nicht.“
  • Coming-out. Über 2.000 ehemalige DOJ-Beamte, wohnhaft im Sumpf, haben sich nun namentlich gemeldet. Sie fordern Bill Barr zum Rücktritt auf.
  • Ein FBI-Beamter behauptet, aus der Seth Rich-Geschichte die Luft herausgelassen zu haben.
  • Der Minister für religiöse Dienste hat den Vorsitzenden des lokalen religiösen Rates von Jerusalem wegen eines Vorfalls getadelt und aus seinem Büro ausgesperrt.
  • Sex-Skandal in Paris. „Verschickte Macron-Kandidat [Benjamin Griveaux (42, verheiratet)] Selbstbefriedigungs-Video?“ Bild sprach zuerst mit dem Onanisten.
  • 34 Jahre nach dem bis heute ungeklärten Mord an dem damaligen schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme wollen die Ermittler noch im ersten Halbjahr 2020 aufzeigen, wer für den Mord verantwortlich ist.
  • Wende beim EuGH: „Grundsatzurteil erlaubt direkte Abschiebung nach Grenzübertritt“. Push-Back-Abschiebungen nach Grenzübertritt sind nun erlaubt, ein konträres Urteil von 2017 revidiert.
  • Die internationalen Notenbanken haben bereits Ende März 2019 eine Art Goldstandard eingeführt.
  • Palladium eilt gen Norden. Palladium hatte kaum einer auf dem Zettel. Wird COMEX-Palladium Auslöser für eine Force Majeure, einen Lieferausfall aufgrund Höherer Gewalt? „Und wenn der LBMA/COMEX-Palladiummarkt kollabiert, wird dieses Ereignis dann zu einer Vertrauenskrise an den ähnlich strukturierten LBMA/COMEX-Gold- und -silbermärkten führen?“ Und zu einer Neubewertung von Gold und Silber führen? „Wir werden sehen… „

Und was macht El Popo, auch Don Goyo genannt? „[S]puckt kilometerhoch Asche und Rauch.“ El Popo – die Kacke, der Furz. Entschuldigung. Wobei „[a]us einem verzagten Arsch […] kein fröhlicher Furz“ kommt. Wobei Sack und Asche bei El Popo tatsächlich angemessen erscheinen. Wegen Klima. Eben mal 1 Million Diesel in die Luft gepustet.

Woher kommt eigentlich die Redensart „In Sack und Asche gehen“? Aus dem Alten Testament.

„Das Buch Jona erzählt von der Predigt des Propheten Jona und wie er dem Volk Umkehr und Buße verkündet. Der König ist von der Rede des Propheten so ergriffen, dass er seine Kleider zerreißt und sich Asche aufs Haupt streut und von seinem Volk verlangt, sie sollen alle in Sack und Asche gehen. Aber auch im Neuen Testament kommen diese Redensarten vor.“

Hat der Führer etwas gesagt?

„Ich habe gesagt: Verrückt!“

„[Es] braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Aber:

„Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

Das hat allerdings nicht der Führer gesagt, sondern Fernando Sabino. Ein Kuckuckszitat, das Oscar Wilde ins Nest gelegt wurde.

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