Von Xantens Kolumne – Logbuch Zirkus Corona

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Ist NESARA die neueste Kreation aus dem Hause NESCAFÉ? NESCAFÉ GOLD Bio aus 100% Arabica-Kaffeebohnen, „fair gehandelt und in Bio-Qualität“? Könnte passen, passt aber nicht. Vielmehr handelt sich um eine Aluhut-Geschichte.

NESARA – National Economic Security and Reformation Act. Angeblich ein bisher geheim gehaltenes Gesetz der Vereinigten Kolonien. So geheim, dass die Aluhut-Geschichte im Netz allgemein die Runde machte. Ein Gesetz, für das es Pläne in fast allen Staaten der Welt gebe. Die etwas andere Neue Weltordnung. Mit einem radikal reformierten Geldwesen. Bislang immer wieder verhindert durch die Vollilluminierten.

In Trusts würden ungeheure Summen vorgehalten, sodass jedem Planeten-Bewohner sofort ein sechsstelliger Dollarbetrag zur Verfügung stünde. Helikopter-Geld zwar mit Inflations-Turbo, aber auch als Schuldentilger. Finanzministerium überflüssig. Stattdessen nur noch Mehrwertsteuer auf Luxusgüter. Sonst noch was? Ja. Freie Energie, eine neue Medizin, Wiederherstellung der US-Verfassung und Wiedereinführung des Gewohnheitsrechts. So die Aluhut-Geschichte.

Angestoßen das Ganze durch die Einkommenssteuer-Klage eines Farmers und die Bestätigung der Rechtswidrigkeit der Einkommensteuer durch den Obersten Gerichtshof 1993. Daraufhin habe sich ein Komitee von fünf Richtern und diversen Experten gebildet – die weißen Ritter -, und die hätten dann den Reformplan gestrickt. Der Umsetzung zunächst harrend bis zum Juni 2000, dann ratifiziert, aber weiterhin geheim gehalten. 9/11 auch eine Operation gegen die Öffentlichmachung von NESARA.

Fleißig mitgestrickt an der Aluhut-Geschichte hat Shaini Goodwin, eine Studentin der Ramtha’s School of Enlightenment, indem sie fleißig Spendengelder akquirierte. Wenn NESARA vollständig in Kraft trete, kämen die Spendengelder ja mehr als reichlich zu den Spendern zurück. Kapitalrendite in spe.

Wobei Goodwin nicht zu verwechseln mit Godwin. Wieder ein anderes Gesetz. Godwins Gesetz:

„Es besagt, dass im Verlaufe längerer Diskussionen, beispielsweise in Usenet-Newsgroups, mit zunehmender Dauer die Wahrscheinlichkeit, dass jemand einen Nazi-Vergleich einbringt, sich dem Wert Eins annähert.“

Gesetz. Was sagt der Führer?

„Wir werden allenfalls die Gesetze kennenlernen, nach denen sich das Leben der Naturwesenheiten bestimmt; wenn es hoch kommt, werden wir unserem Dasein das Wissen um das Naturgesetz nutzbar machen können; aber warum das Gesetz waltet, erfahren wir nicht.“

Gut. Im Internet geht es jedenfalls noch schneller zum Führer. Mit drei Klicks. Wegen der Wikipedia-Löcher. Man liest, klickt auf einen Netzverweis und noch einmal und noch einmal und schon ist man beim Führer. Auch als Sauf-Spiel mit intellektueller Note für mehrere Mitspieler geeignet. Der Schnellste und/oder Langsamste bekommt jeweils einen Schnaps. Gespielt wird über 90 Minuten. Ein Fallbeispiel: Über die Apotheke geht es zu Albert Schmierer, Reichsapothekerführer, und von dort zur NSDAP und von dort zum … Und fertig.

Mit Dietmar Hopp auch bei Verlängerung nicht möglich. Hoffnungslos. Allerdings hofft Dietmar Hopp bei seiner Firma CureVac jetzt auf eine üppige Kapitalrendite. Und da sei der Präsident gekommen und habe der Firma ein unmoralisches Angebot unterbreitet. Für die Exklusivrechte an einem Impfstoff gegen Covid-19, an dem in Tübingen erfolgreich gebastelt werde. Es laufe, so die Bordkapelle ein Katastrophenfilm, der nicht enden wolle.

Obwohl „Ärzte und Pflegekräfte verzweifelt gegen einen schier übermächtigen Gegner“ kämpften. Und jetzt spende die Wissenschaft Hoffnung. Man habe inmitten der Pandemie den Übeltäter so schnell entlarvt und entschlüsselt wie nie. Und da komme der perverse Präsident und versuche auf unverschämteste Art, „einen ganz besonders aussichtsreichen Ansatz mit viel Geld an das eigene Land“ zu binden.

„Es gibt im Moment in diese Mannschaft, oh, einige Spieler vergessen ihnen Profi was sie sind. Ich lese nicht sehr viele Zeitungen, aber ich habe gehört viele Situationen […]. Ist klar diese Wörter, ist möglich verstehen, was ich hab‘ gesagt? Danke. Offensiv, offensiv ist wie machen in Platz. […] Was erlauben Strunz? Haben keinen Mut an Worten, aber ich weiß, was denken über diese Spieler!“

Dieser plumpe Versuch habe Deutschland wachgerüttelt. So die Bordkapelle. Auch die Bundesregierung, die sich sonst immer vornehm zurückhalte, habe nun ganz klar gesagt, dass Deutschland nicht zum Verkauf stehe. Das habe Peter Altmaier bewusst unfreundlich genauso formuliert. Kaufmannsehre. Wachgerüttelt. Und:

„Horst Seehofer gab bekannt, dass der Versuch der US-Regierung, Forscher von CureVac mit viel Geld in die USA zu locken, um ein mögliches Präparat exklusiv zu haben, Thema im Krisenstab der Bundesregierung werde.“

Kein Thema.

Was sagt CureVac?

„Um noch einmal auf das Coronavirus hinzuweisen: CureVac hat vor, während und seit der Sitzung der Task Force im Weißen Haus am 2. März kein Angebot von der US-Regierung oder verwandten Einrichtungen erhalten. CureVac weist alle Vorwürfe der Presse zurück.“

Der ehrbare Kaufmann – „das historisch in Europa gewachsene Leitbild für verantwortliche Teilnehmer am Wirtschaftsleben.“ Mit ausgeprägtem „Verantwortungsbewusstsein für das eigene Unternehmen, für die Gesellschaft und für die Umwelt.“ Für die Natur. Impfen für alle.

„Deswegen bitte ich Sie: Glauben Sie keinen Gerüchten, sondern nur den offiziellen Mitteilungen, die wir immer auch in viele Sprachen übersetzen lassen. Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.“

Historisch. „Honecker im Endstadium.“

Andererseits handele es sich bei Corona um einen „‘schönen und sinnvollen Reflex der Natur‘. Dass vor allem Ältere daran sterben, sei ‚nur gerecht‘.“ So Schlecky Silberstein von ARD-Jugendwelle “Funk“. „Schließlich habe diese Generation den „Planeten voll gegen die Wand gefahren“. Eine bessere Nachricht könne es für den Planeten gar nicht geben. Schlecky Silberstein.

Und was Deutschland angeht – die gute Nachricht ist, dass man nicht verkaufen kann, was schon verraten und verkauft ist. Aber eigentlich müsse man sich bei Dietmar Hopp bedanken, der vor einigen Wochen von Chaoten in den Stadien ins Fadenkreuz genommen worden sei. Dietmar Hopp, der wie die Gebrüder Andreas und Thomas Strüngmann zu den reichsten Menschen in diesem Land gehöre, ein Philanthrop. Der deutsche Bill Gates. Der Mann, auf den „sich die schwächliche deutsche Biotechbranche seit sehr vielen Jahren“ verlassen könne.

Die Chaoten entschuldigen sich:

„Wir entschuldigen uns bei allen Huren, sie mit Herrn Hopp in Verbindung gebracht zu haben!“

Ein Weckruf für Deutschland.

Eigentlich habe er nur 500 Millionen ausgeben wollen. So der Philanthrop. Nun sei es aber schon mehr als das Doppelte. Der Biotech-Einstieg. Unter gütiger Mithilfe von Bill Gates. Ein deutscher Infektiologe, der die Gates-Stiftung berät, sei vor einigen Jahren auf CureVac aufmerksam geworden. Die Firma forsche an einem Stoff, der das Potenzial habe, jede Infektionskrankheit bekämpfen zu können. Die Gates-Stiftung habe CureVac geprüft und für gut befunden. Ein Ritterschlag. Die Stiftung habe mit 52 Millionen „den Ausbau der Technologie und den Bau einer Produktionsanlage mitfinanziert“ und habe sich an mehreren Impfstoffprogrammen beteiligt.

Eine garantierte Erfolgsgeschichte. Mit freundlicher Unterstützung von oben: Aluminium, Glyphosat, Retro-Viren, Barium, Strontium, Titan. Chemtrails-Fallout.

Allerdings, so Correctiv – „Recherchen für die Gesellschaft“ -, kursiere das Gerücht, das neue Coronavirus und die 65 Millionen Toten seien bereits patentiert, was aber Quatsch sei. Denn schließlich handele es sich um eine „eine große Familie von Viren“. Und in der Familie sei alles mit dabei, „von einer Erkältung bis hin zu schwereren Erkrankungen wie SARS und MERS“. Praktisch wie im richtigen Leben. Und Patente nur auf SARS, MERS und Geflügel-Bronchitis.

Pack mer‘s:

„Immer vor der Abgabe […] anrufen. Am Telefon wird entschieden, ob der Gegenstand gebraucht wird. Dann kommt das Pack mer’s Team bei Dir Zuhause vorbei, schaut sich den Gegenstand noch einmal an und nimmt ihn gleich mit (er wird sogar von den Mitarbeitern, wenn nötig, zerlegt). Bei kleinen Gegenständen kann man nach dem Anruf auch einfach vorbei kommen.“

Gebrauchtgegenstände – das Steckenpferd von Pack mer’s.

Und Hühner-Bronchitis sei das Steckenpferd des von der „Bill & Melinda Gates“- Stiftung gesponserten britischen Pirbright Instituts. So Correctiv. Samt Virus-Patent. Und das habe nichts mit Covid19 zu tun. Wobei hier das Huhn seine goldenen Eier woanders legt.

Bei CureVac. Die bekanntlich an einem Familienimpfstoff geforscht und ihn jetzt quasi in der Schublade haben. Und:

„Einen wirksamen und sicheren Impfstoff gegen ein neues Virus herzustellen, dauert normalerweise viele Jahre, manchmal gar Jahrzehnte.“

Und die Bundesregierung hatte ihr Corona-Strategiepapier bekanntlich bereits 2012 vorgelegt. Krise als Chance. Für Europa, für die Welt. Das hatte Wolfgang Schäuble bereits 2011 gesagt. Eine Krise macht erfinderisch:

Ramses der Ägypterkönig
hatte einmal Geld zuwenig.
Der Pyramidenbau am Nil
kostete ihn allzuviel.

So sprach er zur Tochter Isis:
„Kind, wir sind in einer Krisis,
wir räumen jetzt den Tempel aus
und machen draus ein Freudenhaus!“

Also ließ er es verkünden
auf den Bergen, in den Gründen,
auf allen Märkten, in den Tempeln,
des Königs Tochter läßt sich stempeln.

[…]

und so wuchs der Bau gen Himmel,
dank der vielen Völker Pimmel.
Sie zogen aus mit bunten Wimpeln
und kehrten heim mit wunden Pimpeln.

Uns zeigt die Erzählung klar,
wie´s vor sechstausend Jahren war!

Was sagt Bill Gates? Atemberaubend. „Die Alterspyramide ist atemberaubend“. Allerdings besitze er, so Correctiv, keine Corona-Glaskugel. Bei Event 201, der Oktoberübung, habe man schließlich „keine Prognosen für die Zukunft gemacht“. Tatsächlich warne Bill Gates schon seit mehreren Jahren vor Pandemien. Genau wie die Bundesregierung.

Noch etwas? Selbstverständlich. Bill Gates hat sich aus dem Microsoft-Verwaltungsrat zurückgezogen und macht jetzt nur noch in Viren. „Er wolle mehr Zeit für seine verschiedenen wohltätigen Engagements gewinnen.“ Wunderbar.

Noch etwas Positives? Selbstverständlich? „Deutschland könnte wegen Corona Klimaschutzziel schaffen“. Zu wahr, um schön zu sein.

Und „William Shatner verfasst [das] Logbuch aus der Corona-Isolation“. Aber heißt William Shatner nicht Captain Kirk? Egal:

„Der Ausbruch von Choriozythose auf der Enterprise scheint unter Kontrolle zu sein. Doktor McCoy sagt, sie wäre inzwischen harmloser als Lungenentzündung, und es sei kein Problem, unseren Auftrag durchzuführen, die Föderation bei der Einweihungsfeier […] zu vertreten.“

Welche Einweihung? Einweihung der natürlichen Ordnung? Schlägt das dem Fass denn nicht die Krone ins Gesicht?

Astern – schwälende Tage,
alte Beschwörung, Bann,
die Götter halten die Waage
eine zögernde Stunde an.

Noch einmal die alten Beschwerden,
der Sumpf, das Dunkel, der Flor,
was brütet das alte Werden
unter den sterbenden Flügeln vor?

Noch einmal das Gewohnte,
an Lügen berauscht – nanu,
der Frühling stand und lehnte
und sah dem Wandel zu,

noch einmal ein Vermuten,
wo längst Gewißheit wacht:
Die Schwalben streifen die Fluten
Und trinken Fahrt und Nacht.

Frei nach Gottfried Benn.

Frei sind nun auch wieder die sechs Verdächtigen, die nach einer tödlichen Attacke auf einen 49-Jährigen in Augsburg festgenommen worden waren. Begründung: Ein 17-Jähriger unter den sechs Verdächtigen sei auch verletzt worden. „[I]n seinem Grundrecht auf Freiheit der Person“. Deshalb sei er freizulassen. So die Bundesrichter. „Die weiteren fünf mutmaßlichen Mittäter würden ‚aus Gleichbehandlungsgründen‘ ebenfalls freigelassen“, so die Staatsanwaltschaft.

Noch Fragen? Ja. Wie soll man sich denn in diesen Zeiten verhalten?

„Folgen Sie bitte den Anweisungen der Besatzung.“

So Harald Lesch. Zur besten Heute-Journal-Sendezeit.

„Langeweile wegen Corona? Bill Kaulitz empfiehlt Masturbation.“

Ob die Bundeswehr der Empfehlung folgt, ist nicht bekannt, allerdings dürfte sich bei dem ein oder anderen nun vielleicht Langeweile breit machen:

„Wegen der weiteren Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland hat die Bundeswehr ihre Teilnahme an der Nato-Militärübung Defender Europe 20 abgebrochen. Man habe eine besondere Verantwortung für die Gesundheit der Soldatinnen und Soldaten sowie der Zivilbevölkerung.“

Allerdings wolle man die Alliierten bei Bedarf weiterhin unterstützen. Die Alliierten. Schließlich geht „[e]s um Leben und Tod – so einfach ist das. Und so schlimm“. So Armin Laschet.

Und nach Corona? „[W]ird die Welt ganz anders aussehen.“ So Sebastian Kurz. Aber warum nicht schon nach der Influenza-Saison 2017/2018 mit 334.000 Fällen?

„Das Virus werde langfristige Auswirkungen darauf haben, ‚wie wir miteinander umgehen und wie wir leben, wie vorsichtig wir sind‘. Auch die Globalisierung werde hinterfragt werden.“

Und an den Grenzen sind die EU-Schilder überdeckt: Republik Österreich.

Ein Notfall: Auftrittsverbot für Circus Corona. In Oberhaid. Keine Einnahmen, aber jede Menge Schulden. So die 33-jährige Zirkusdirektorin. Was soll uns das sagen? Kernschmelze im System Tiefer Staat. Rette sich, wer kann!

Und vorher am besten schnell noch alles verscherbeln. Bei Ebay. Oder heißt es auf Ebay? Zum Beispiel einen Bundeswehr-Laptop mit vertraulichen Dokumenten:

„Auf einem alten Laptop der Bundeswehr fanden IT-Experten unter anderem eine Anleitung, wie man das Flugabwehrsystem Ozelot im Notfall zerstört. 90 Euro hat das gebrauchte Gerät gekostet.“

Wunderbar.

Was sagt Joe M? Die deutschen Behörden hätten keine Ahnung, warum das US-Militär seinen größten Einsatz auf ihrem Boden seit 25 Jahren durchführt. Warum? Weil die Bundeskanzlerin die Show nicht mehr leite. Gut. Hat sie das denn jemals?

Und wer ist überhaupt Joe M? Der, der vor einem Jahr zuerst das Video „Q – Der Plan zur Rettung der Welt“ öffentlich gemacht hatte. Der Plan für Blitzbirnen:

„Hast du dich je gefragt, warum wir in den Krieg ziehen und anscheinend nie aus den Schulden herauskommen? Warum es Armut, Kriminalität und Spaltung gibt? Was, wenn es einen Grund für all das gibt? Was, wenn alles mit Absicht geschieht? Was, wenn diejenigen, die die Welt korrumpieren, unser Essen vergiften und Konflikte schüren, diejenigen sind, die bald endgültig von der Erde getilgt sein werden? […] Wir wissen es, es waren nur sehr mächtige Kriminelle, die zu viel Macht hatten. Liebe Mitsklaven, es ist Zeit sich anzuschnallen, den wahren Feind zu erkennen und in eine neue Zukunft aufzubrechen, die wir unseren mutigen Patrioten verdanken, welche ihr Leben riskierten, um den Sieg über die größte Macht des Bösen zu erringen, welche die Welt jemals erkannt hat.“

Stechpalmenwald-Pathos inklusive.

Wem das noch nicht genügt, dem sei auch noch das neueste Kurzfilmchen ans Herz gelegt: „The Best Is Yet To Come“ – Das Beste kommt noch. Schmalztöpfchen nicht vergessen unterzustellen. God bless America!

„Gott schütze Rheinland-Pfalz.“ Der Abgang Bernard Vogels zum Sessions-Beginn 88. Was soll uns das sagen? Und noch etwas: „Natürlich schmerzt die Erinnerung sehr“. Die Erinnerung an die Operation Büroklammer und den kolossalen Diebstahl deutschen geistigen Eigentums.

Gut. Die im „Das Beste kommt noch“-Kompilationsstreifen genannten Theodore Roosevelt und Neil Amstrong sind natürlich keine deutsche Erfindung:

„Neil Lance Louis Armstrong war der erste Amerikaner, der mit dem Fahrrad auf der Südroute zum Mond fuhr und dort Trompete spielte.“

Und Theodore Roosevelt ersetzte 1901 William McKinley, der einem Attentat zum Opfer gefallen war. Theodore Roosevelt, mit 42 Jahren der jüngste Staatspräsident in der Geschichte der Vereinigten Kolonien. William McKinley hatte sich unter anderem für eine stärkere Bekämpfung von Trusts und, begünstigt durch die gute wirtschaftliche Lage um die Jahrhundertwende, für eine stabile Währungspolitik und den Goldstandard eingesetzt.

Nachdem Roosevelt 1908 auf die Kandidatur für eine weitere Amtszeit verzichtet hatte, wurde er von entsprechenden Kräften dazu animiert 1912 überraschend wieder seinen Hut in den Ring zu werfen, um damit das Rennen zwischen Amtsinhaber William Howard Taft und Woodrow Wilson zugunsten des letzteren zu entscheiden. Mit den bekannten Geschenken: Gründung der FED pünktlich zum Weihnachtsfest 1913 und dem 14-Punkte-Friedensplan, der Deutschland in die Vollkatastrophe lockte. Dafür wurde Woodrow Wilson 1919 mit dem Friedensnobelpreis belohnt. Weitgehend auf Wilsons Initiative geht auch die Gründung des Völkerbundes zurück, des UN-Vorläufers. Was sagt Shakespeare?

„[E]in ehrenwerter Mann, das sind sie alle, alle ehrenwert“.

Dann schon eher General Patton, der zwar Amerikaner war, aber ein großes Herz für die Deutschen hatte. Pat ton – Klaps-Tonne. Wörtlich übersetzt.

In die Klaps-Tonne oder -Mühle hätten seine Widersacher General George Smith Patton jr. wohl auch am liebsten gesteckt. Allen voran Dwight D. Eisenhower. Aber ein Unfall war wohl die elegantere Lösung des Problems Patton, der am 21. Dezember 1945 in einem Spitalbett in Heidelberg nach einem „mysteriösen“ Autounfall starb.

Womit ihm der Wunsch versagt blieb, von der „allerletzten Kugel in der allerletzten Schlacht getroffen [zu] werden“. Wobei der Wunsch der allerletzten Kugel ein wenig mit seinem Credo kollidierte:

„Es ist nicht das Ziel des Krieges für dein Land zu sterben, sondern den anderen Bastard für sein Vaterland sterben zu lassen.“

Gleich nach Kriegsende entließ General George Patton seine Kriegsgefangenen. Sie sollten sich nach Hause durchschlagen. Was Eisenhower die Sprache verschlug. Eisenhower, nicht Icke, sondern auch Ike genannt, war bekannt für sein breites Grinsen und seine Vorliebe für alles Deutsche:

„Gott ich hasse die Deutschen.“

Die Geschichte eines Durchschnittsamerikaners. Sohn einer frommen Mutter. Vom Molkereigeschäft seines Vaters ins Weiße Haus. Im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten.

Wütend befahl er Patton, die Kriegsgefangenen gefälligst einzusammeln. Eisenhower hatte für die deutschen Kriegsgefangenen eine bessere Idee. Die Rheinwiesenlager, in die Millionen Deutsche gekippt wurden.

Die Anleihen dafür gab es in Amerika. Das Wiesenlager bei Andersonville. Im amerikanischen Bürgerkrieg. 1864 bis 1865:

„In dieser Zeit waren dort rund 45.000 Gefangene unter unmenschlichen Bedingungen eingepfercht.“

Nahezu 13.000 starben.

„Der geplante Tod“. So der kanadische Journalist James Bacque in seinem gleichnamigen Buch über die Rheinwiesenlager. Und spricht von einer Million deutscher Kriegsgefangener, die 45 und 46 gezielt ums Leben gebracht wurden. Das muss aus der Welt, sagt die Welt. Eine Wahrheit, „weit am rechten Rand der deutschen Gesellschaft“. Die „professionelle Geschichtswissenschaft“ komme zu ganz anderen Ergebnissen. Gut, dass es Profis und Experten gibt.

„Unser Hauptziel war die Vernichtung von so vielen Deutschen wie möglich.“

So Eisenhower. Auch eine Schnittmenge deutscher und amerikanischer Geschichte.

Eine andere Geschichte ist die der Brüder Matt und Noah Colvin, die quer durch Tennessee fuhren und 17.700 Flaschen Desinfektionsmittel aufkauften. Und jetzt zwar ihre Frage – „Was zum Teufel werde ich mit all dem machen?“ -, aber nicht mehr die Desinfektionsmittel loswerden. Weil bei Amazon und Ebay aus dem Katalog gestrichen.

Und die Queen? Muss sie auch gestrichen werden aus der Liste der Lebenden?

„Königin Elisabeth II. – und ihr Hund – haben den Buckingham-Palast in Richtung Schloss Windsor verlassen.“

Und London Bridge ist geschlossen. Gibt es einen Plan? Selbstverständlich?

„Operation London Bridge ist der Codename des Planes, der die Angelegenheiten nach dem Tod von Königin Elisabeth II. regelt.“

Woran sollte man sich erinnern. Zum Beispiel an den Hund, der al-Bagdadi nachstellte. Oder an Hund Sully, der im US-Kapitol George H. W. Bush die letzte Ehre erwies.

„Jeder Hund hat seinen Tag: In der Regel sind die Hündinnen 21 Tage läufig. Die Duldungsphase, in der sie deck- und aufnahmebereit sind, dauert meist nur fünf oder sechs Tage, der Beginn der Phase ist aber von Hündin zu Hündin verschieden. Die eine steht bereits am achten, die andere dagegen am siebzehnten Tag.“

Siebzehn. Was soll uns das sagen? Q.

Bei Google wird nicht mehr gestrichen. „Die Zensur-Algorithmen von Google wurden deaktiviert.“ Was sagt Joe M?

„Hey ihr da draußen, die ihr Verschwörungstheorien nicht glaubt, wenn Google es nicht sagt. Bereitet euch darauf vor, alles zu vergessen, was ihr zu wissen glaubtet, und begebt euch auf eine faszinierende neue Entdeckungsreise. Wem gehören die Vereinigten Staaten?“

Und wem gehört das Urheberrecht für den Begriff Mongo? Und was heißt überhaupt Mongo?

„‘Mongo‘ ist die Abkürzung für die bis 1965 gängige medizinische Bezeichnung ‚Mongoloid‘ und wird in der Jugendsprache als derbes Schimpfwort synonym für Depp bzw. Idiot verwendet. […] Außerdem ist ein Mongo eine Affenart, die einen fetten Unterkiefer besitzt und bei manchen Menschen in der heutigen Zeit noch als Atavismus oder Rudiment auftritt.“

Was kostet denn ein Mongo? 1.200 Euro. Wenn der Namensgeber zum Beispiel Oliver Flesch heißt und Herbert Gröhlemeyer nicht so heißen möchte. Ein Strafbefehl.

Zerbrechliche und brüchige Zeiten seien das. So Herbert Gröhlemeyer. Und er könne sich gar nicht an so dünnes Eis erinnern. Und wenn Politiker schwächelten, dann müssten eben Menschen wie er und das versammelte Auditorium …:

„… diktieren wie eine Gesellschaft auszusehen hat. […] Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so und das bleibt so!“

Gibt es Kommentare auf babyvornamen.de? Selbstverständlich:

„Der boyfrint meiner mom heißt so und wir nennen ihn h“

„Hahah so nene wie eine aus meine klasse !!!! LOL“

Gut. Und das ist so und das bleibt so!

Und Deutschland ist immer noch nicht ganz dicht. Das verhängte Einreiseverbot gilt offenbar nicht für Facharbeiter. Was sagt die Bordkapelle des Weiteren?

„Des weiteren sollen auch Personen, die um internationalen Schutz bitten, eingelassen werden. Bei all diesen Menschen soll es aber verstärkte Gesundheitschecks geben.“

Gut.

Und was kann passieren, wenn Facharbeiter unter Quarantäne gestellt werden? Gibt es ein Beispiel? Selbstverständlich:

„Am 13.03.20 wurde in der Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung auf dem Suhler Friedberg ein Bewohner positiv auf Corona getestet, die 533 Bewohner danach unter Quarantäne gestellt. Seit einigen Tagen versuchen nun zahlreiche junge Männer das Lager zu sprengen, bzw. über die Kanalisation zu entkommen. Sie schwenkten dabei IS-Fahnen, legten Feuer und gingen mit extremer Aggressivität gegen die Polizei vor. Seit vergangenem Wochenende muss das Lager deshalb von starken Polizeikräften abgesichert werden.“

Hat der Führer etwas gesagt?

„Ich habe gesagt: Verrückt!“

„[Es] braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Und nun ist er halt da, der Orkan.

***

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