Ausführliche Gedanken zum Rücktritt von Shinzō Abe und den Bedingungen für den Weltfrieden

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Am gestrigen 28. August 2020 verkündete der japanische Premierminister und Parteivorsitzende der Liberaldemokratischen Partei, Shinzō Abe, seinen Rücktritt von beiden Ämtern. Für seine Entscheidung wurden gesundheitliche Gründe angegeben. Angesichts der sich weltweit darstellenden Umstände infolge von “Corona“ lohnt sich einmal mehr ein etwas ausführlicherer Blick über den geopolitischen und geschichtlichen Tellerrand.

Schauen wir zunächst zurück ins Jahr 2018. Im September jenen Jahres hatte Wladimir Putin auf einem Wirtschaftsforum in Wladiwostok Japan ein ungewöhnliches Angebot gemacht:

“Lasst uns bis Ende des Jahres einen Friedensvertrag ohne jede Vorbedingungen abschließen“

Die als Quelle dienende Kurzmeldung bei n-tv.de betonte einleitend:

“Falls Sie sich auch gerade wundern: Nein, Russland und Japan sind nicht im Krieg […]“

Wie der russische Staatspräsident auf den Gedanken kam, Japan dennoch einen “Friedensvertrag“ anzubieten, blieb von der führenden Spottdrossel seinerzeit natürlich unbeantwortet. Zu umfangreich mögen wohl auch die Implikationen sein, welche mit einer etwas tiefergehenden Beschäftigung einhergehen würden. Herr Abe hatte das Angebot übrigens seinerzeit abgelehnt – wohl aus einem recht einfachen Grund (dazu gleich mehr).

Im Zusammenhang mit dem Rücktritt des japanischen Premierministers finden sich aktuell einige Formulierungen in einem erwartbar spöttisch ausgerichteten Artikel von spiegel.de, welche jeden geneigten Beobachter aufhorchen lassen sollten. So heißt es dort unter anderem:

“Abe selbst gestand heute ein, dass er seine wichtigsten Vorhaben nicht umgesetzt hat. Allen voran erwähnte er die pazifistische Nachkriegsverfassung von 1946, die Japan von den US-Besatzern fast wortwörtlich diktiert worden war. Abe wollte sie durch ein Dokument ersetzen, das auf traditionellen Werten beruht.“

“Nachkriegsverfassung“, “fast wortwörtlich diktiert“ …, Wikipedia erklärt hierzu:

“Nachdem der japanische Imperialismus mit der Kapitulation Japans am 15. August 1945 geschlagen war, wurde Japan von den Alliierten besetzt. Ziel der Besatzer unter General Douglas MacArthur war, die japanische Gesellschaft von Grund auf zu reformieren, um Japan von weiteren militärischen Aggressionen abzuhalten. Teil dieser Bemühungen war auch die Ausarbeitung einer neuen Verfassung. Eine nicht-offizielle Regierungskommission unter dem Vorsitz von Matsumoto Jōji legte einen konservativen, an der Meiji-Verfassung orientierten Verfassungsentwurf vor, der der Besatzungsmacht jedoch nicht weit genug ging.

Daraufhin ließ MacArthur seine eigenen Leute innerhalb einer Woche eine Verfassung entwerfen, die allerdings in weiten Teilen auf einem japanischen Entwurf basierte, den das GHQ [das alliierte Oberkommando in Person von General MacArthur] bereits im Dezember 1945 vollständig ins Englische übersetzt hatte. Auf Grundlage dieses sog. MacArthur-Entwurfes erarbeitet[e] die verfassunggebende Kommission einen neuen Entwurf, der von den Besatzungsbehörden genehmigt wurde. Die japanische Nachkriegsverfassung wurde am 3. November 1946 vom neu gewählten Unterhaus, dem Herrenhaus und vom Tennō verabschiedet und trat am 3. Mai 1947 in Kraft.“

Wer gewisse direkte Korrelationen findet, mag diese bitte in seiner internen Prioritätenliste einige Ebenen nach oben bewegen.

Beim Spiegel heißt es weiter:

“Auf der jüngsten Gedenkfeier für die Opfer des Zweiten Weltkriegs am 15. August in Tokio verlor er kein Wort der Reue. Seine Außenpolitik setzt ganz auf den Schutz durch die USA, die einstige Besatzungsmacht.“

Zum offiziellen Narrativ erklärt Wikipedia über die Beziehungen zwischen Japan und den USA:

“Der Friedensvertrag von San Francisco […] vom 8. September 1951 war Schlusspunkt der am 1. September 1951 in San Francisco eröffneten Friedenskonferenz. Er gab Japan auf den japanischen Hauptinseln und weiteren Inseln die volle Souveränität zurück und beendete dadurch offiziell die Besatzungszeit (1945–1952). Er wurde am 8. September 1951 unterzeichnet und trat am 28. April 1952 in Kraft.

49 Länder unterschrieben das Dokument. Allerdings fehlten wichtige Länder – nach Ausbruch des Kalten Krieges – auf der Konferenz oder verweigerten ihre Unterschrift, so beispielsweise die Volksrepublik China, die Sowjetunion und Indien. Mit den auf die Insel Taiwan geflüchteten Vertretern der Republik China wurde darauf folgend im Jahr 1952 ein separater Friedensvertrag (Vertrag von Taipeh) geschlossen, der in grundsätzlichen Fragen mit dem Vertrag von San Francisco übereinstimmt. Der Premierminister der Volksrepublik [China], Zhou Enlai, veröffentlichte am 18. September eine Erklärung, in der er den Friedensvertrag als illegal und ungültig bezeichnete. Mit der Volksrepublik China kam es im Jahr 1978 zum Abschluss eines Friedensvertrags. Friedensverhandlungen mit der Sowjetunion (und ab 1991 mit der Russischen Föderation) sind immer wieder an offenen Fragen gescheitert.“

Zwei weitere Sätze aus dem Spiegel-Artikel:

“Mit Russland versuchte Abe vergeblich, einen Friedensvertrag auszuhandeln – dabei setzte er auf seine Duzfreundschaft zu Präsident Wladimir Putin. Das war aber offenbar der falsche Ansatz.“

Betrachtung

Die nach der Kapitulation vornehmlich durch die USA und die Sowjetunion erzwungene Nachkriegsordnung in Asien zeigt unübersehbare Parallelen in Bezug auf das Japanische Kaiserreich und das Deutsche Reich. Dort wie auch hier wird dem Publikum ein oktroyiertes Grundgesetz als “Verfassung“ verkauft. Was hierzulande der “Parlamentarische Rat“ auftragsgemäß umsetzte, wurde in Japan von einer “verfassungsgebenden Kommission“ erledigt. In beiden Fällen hatten die Vertreter der besetzten Länder zwar Einfluss auf die Vorgaben der Besatzer, jedoch waren diese offenbar in beiden Fällen eher überschaubar. Beide “Verfassungen“ wurden durch die Besatzer “genehmigt“.

Schaut man sich die seinerzeitigen und auch heutigen Rahmenbedinungen an, so lässt sich folgendes feststellen:

Die USA hatten nach der Kapitulation Japans mittels Diktat eine Besatzerverwaltung in Japan eingeführt. Die Besatzung sei 1952 beendet worden, heißt es offiziell. Dennoch unterhalten die USA unter dem Deckmantel eines bilateralen Sicherheitsabkommens auf den japanischen Inseln zahlreiche Stützpunkte der Armee, der Marine und der Luftwaffe …

Mit dem 2018 von Wladimir Putin vorgeschlagenen Friedensvertrag zwischen Japan und der Russischen Föderation nimmt man es beim Spiegel weniger genau, war es doch Herr Abe, der den Vorschlag seinerzeit abgelehnt hatte. Davon abgesehen war die Russische Föderation des Jahres 2018 schlichtweg der falsche Ansprechpartner. Warum? Sie war ausdrücklich nicht Kriegsgegner.

Dieser war die Sowjetunion, welche nur eine Woche vor der Kapitulationserklärung des japanischen Kaisers Hirohito den gegenseitigen Neutralitätspakt brach. Beginnend ab dem 8. August 1945 (also 2 Tage nach Hiroshima!) überfielen sowjetische Truppen kurzerhand und ohne Kriegserklärung unter anderem Korea, die Kurilen und Mandschuko und besetzten diese japanisch dominierten Vasallenstaaten. Für die späteren Folgen, wie den Korea- und den Vietnamkrieg, wie auch den Kurilenkonflikt, wurden hier die Samen gelegt. Nebenbei: In Mandschuko war der letzte chinesische Kaiser, “Kindkaiser“ Aisin Gioro Puyi, zu dem Zeitpunkt die Staatsführungsmarionette der Japaner und fiel in dem Zuge in sowjetische Hände.

Mit der Republik China auf Taiwan (Kriegsgegner), mit den USA (Kriegsgegner) und mit der Volksrepublik China (kein Kriegsgegner!) besteht also ein “Friedensvertrag“. Allerdings sei die Frage gestattet, ob die durch Besatzungsstatut entstandene und bis heute bestehende parlamentarische Erbmonarchie namens “Staat Japan“ [sic.!] überhaupt der richtige Ansprechpartner für die jeweiligen “Friedensverträge“ war und ist. Immerhin bezieht sich die UN-Feindstaatenklausel auf das Deutsche Reich und das japanische Kaiserreich. In der UN-Charta heißt es:

“Der Ausdruck „Feindstaat“ in Absatz 1 bezeichnet jeden Staat, der während des Zweiten Weltkriegs Feind eines Unterzeichners dieser Charta war.“ ( Artikel 53.2)

Mit der Verfassungsänderung der Russischen Föderation vom 1. Juli 2020 und der damit verbundenen Übernahme der Rechtsfolge der Sowjetunion steht zumindest auf dieser Seite nun der richtige Verhandlungspartner zur Verfügung. Wie sich die Rechtssituation in Japan im Einzelnen darstellt, entzieht sich meiner Kenntnis. Der Blick auf die geschichtlichen Hintergründe und die augenscheinlichen Parallelen zum Geschehen hierzulande legen jedoch mindestens die Annahme nahe, dass Japan in einer vergleichbaren Situation steckt wie Deutschland. Der Rücktritt von Shinzō Abe ist somit zumindest in Bezug auf den Zeitpunkt gesehen äußerst bemerkenswert.

Alles läuft nach Plan …

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Franz Maier
Franz Maier
29. Aug. 2020 11:13

Wann solche Exemplare wohl endlich Weltverbot haben?

Staatsfunk ARD zu Corona Demo in Berlin: „Bleibt zuhause, deckt Euch gut zu“ [politikstube.com]

Klaus Borgolte
Klaus Borgolte
29. Aug. 2020 17:56
Antwort an  Franz Maier

Ein wenig wütend macht mich der Kommentator schon.

Pappel
Pappel
29. Aug. 2020 21:29
Antwort an  Klaus Borgolte

Werter Klaus Borgolte,

da muss man nachsichtig sein, der Typ ist schon fast mitleiderregend dumm. Schon die Art, wie der seinen Text abliest … die Optik lassen wir mal lieber undiskutiert. Mit etwas Glück ist das bald alles vorbei.

Nebenbei: ist/war die Demo nun die Initialzündung?

Amelie
Amelie
29. Aug. 2020 19:48
Antwort an  Franz Maier

nutzt den Moment der Ruhe, um in freiwilliger Selbstquarantäne nachzudenken …“

Da haben wir sie wieder, die erforderliche „Freiwilligkeit“! Manche Kreatur verdient wirklich die Bezeichnung Ratte.

Ekstroem
Ekstroem
29. Aug. 2020 11:26

Lieber N8wächter,

danke für den Artikel zum Abe-Rücktritt. Es ist meiner Ansicht nach kein Zufall, daß dieser Rücktritt ausgerechnet gestern, einen Tag vor dem heutigen historischen Großereignis in Berlin, geschah. Die Allianz gegen den Tiefen Staat agiert weltweit. Steve Bannon reiste nicht als Sightseeing-Tourist monatelang durch Europa. Die Resultate sehen wir jetzt.

„So ein Tag, so wunderbar wie heute …“

Liebe Kameraden, hier der Netzverweis zum „Sturmticker“ von Traugott Ickeroth:

traugott-ickeroth.com/liveticker

Die Berichte von gestern sind ansehenswert. Unter anderem mit:

– Ein Video der Pressekonferenz von Robert F. Kennedy Jr. Von deutscher Seite dabei: Markus Hainz (Orga Berlin) und Heiko Schöning (Ärzte für Aufklärung)
– Berichte über die Aufhebung des Demo-Verbotes
– Berichte über Aktionen für Friendensvertrag-Verhandlungen

Und mehr.

Heil und Segen uns allen
Ekstroem

P.S.: Hier noch als Schmankerl das Transparent, das heute auf der Hauptbühne in Berlin am Stern unter dem goldenen Engel weltweit zu sehen sein wird:

Bilddatei

Ein riesiges Transparent mit einigen Riegierungs-Hochverrätern drauf und dem Schriftzug: „So einfach kommt ihr nicht davon!“ Und (in Englisch): „Ihr könnt nicht entkommen!“

Webster Robert
Webster Robert
29. Aug. 2020 13:01
Antwort an  Ekstroem

Diese Demo ist an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten

Missie Mabel
Missie Mabel
29. Aug. 2020 14:00
Antwort an  Ekstroem

Werter Ekstroem,

hat der eine Transparentträger ein Regenbogen-T-Shirt an und trägt rote Schuhe?

Gott mit uns
Missie

Lena
Lena
29. Aug. 2020 19:23
Antwort an  Missie Mabel

Werter Nachtwächter!

„Quer 711“ hat sich nach dem BRD-Nachfolger und Anhänger des GG, nun als „verfassungsgebende Versammlung“, zu erkennen gegeben. Natürlich gleich mit der passenden Verfassung! Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kübeln muß.

Wir mit Gott!
Lena

Pappel
Pappel
29. Aug. 2020 21:35
Antwort an  Lena

Werte Lena,

wenn wirklich alles nach dem Plan des Schöpfers läuft, wird auch diese Taktik nicht aufgehen.

Clara
Clara
30. Aug. 2020 14:49
Antwort an  Lena

Anselm Lenz stellt „seine“ Freie Bundesrepublik Deutschland vor:

Berlin Live! [YT]

Mein Mann wollte sich heute schnell ein Brötchen in der Tankstelle holen. Auf dem Weg dorthin zog er seine Maske vor das Gesicht. Der Verkäufer schrie ihn an auch seine Nase abzudecken und dann sagte er: „Eure Demo hat wohl nicht geklappt gestern.“ Es ist unfaßbar. Hoffentlich ist dieser Scheixx bald vorbei.

HuS
Clara

Amelie
Amelie
30. Aug. 2020 16:03
Antwort an  Lena

Die Menschen bei der Demo in Berlin können meiner Einschätzung nach mit einer „verfassungsgebenden Versammlung“ recht wenig anfangen. Sie demonstrieren gegen die Corona-Maßnahmen und wollen ihre Freiheit und ihr bisheriges Leben wieder zurück. Dieses „Zurück“ wird es allerdings auch nicht geben.

Die Frage ist dann, werden sie sich von „Quer 711“ vereinnehmen lassen? Bekanntgegeben haben „Quer 711“ jedenfalls schon auf der Demo, dass sie in „Berlin bleiben wollen“. Die Demonstranten beziehen diese Äußerung auf fortwährende Demos. Worauf bezieht sich „Quer 711“ jedoch? Die „passende“ Verfassung von ihnen wäre das nächste Übel – vom Regen in die Traufe! Ob sich die vielen Redner bei der Demo dessen bewusst sind?

Und trotzdem sind die Demos nicht sinnlos. Das Schiff einfach treiben lassen, ist auch nicht die Lösung, denn dann wird uns das letzte bisschen Eigeninitiative und Eigenverantwortung auch noch genommen. Leichter können sie uns dann gar nicht mehr in der Tasche bzw. Schublade haben.

Sailor
Sailor
29. Aug. 2020 13:30

Um einiges bewerten zu können, denke ich, man sollte sich auch mit der Geschichte von Guam [de.wikipedia.org] rund um den japanischen Angriff auf Guam und die Folgen, beschäftigen. Auszüge:

„Trotz zunehmender Spannungen zwischen Japan und den USA im Jahr 1941 wurde Guam von den amerikanischen Streitkräften nicht befestigt … Die Insel erhielt die niedrigste Prioritätsstufe in puncto Verteidigung, obwohl mehrere Unterseekabel über Guam liefen … Am 8. Dezember 1941, kurz nach dem Angriff auf Pearl Harbor, wurde Guam von den Japanern angegriffen. Die Insel blieb bis zum Juli 1944 unter der Herrschaft der Japaner. Mit der Landung amerikanischer Truppen am 21. Juli begann die zweite Schlacht um Guam, die am 10. August mit dem Sieg der US-Streitkräfte endete.“

Es ist endlos, aber auch hier scheint alles irgendwie verbunden zu sein und Guam scheint für beide Nationen in Gegenwart und Vergangenheit interessant zu sein/gewesen zu sein.

Eigentlich habe ich mich mit der Geschichte von Guam und dem Star Cave [guam.org.gu],
Bild [guam.org.gu], befasst, als ich vom Rücktritt von Präsident Abe las, aber auch das ist ein sehr komplexes Thema …

Danke für all Deine Arbeit, werter Nachtwächter. Ich wünsche allen ein schönes Wochenende. 🙂

Shambarena
Shambarena
29. Aug. 2020 13:38

Lieber N8wächter,

herzlichen Dank für die gewissenhafte Recherche und den dargelegten Blickwinkel.

Nichts geschieht durch Zufall. Der Rücktritt von Shinzō Abe lässt mein Gefühl aufleben, dass auch hier in D bald mit mehreren Rücktritten zu rechnen ist. Es gibt eine Eigendynamik, die nun stark zunehmen wird in Richtung Veränderung. Auch die Anwesenheit von Robert F. Kennedy Jr. bei der Demo heute in Berlin ist so gewollt. Alles ist im Fluß und dieser schwillt nun an zu einem reißenden, der alles mitnehmen wird, was nicht in der Liebe ist.

Die lichtvollen Energien verstärken sich und nichts bleibt wie es war.

Heil & Licht allem Leben!

Claus
Claus
29. Aug. 2020 13:50

Berlin-Demo wird (wahrscheinlich, wie von vornherein geplant) aufgelöst. Ich hoffe, die wissen, was sie da tun.

miharo
miharo
29. Aug. 2020 21:26

Ludwig Gartz hat vorgestern hier [YT] ein Video veröffentlicht mit den Thema „Die aktuelle kritische Weltlage gemäß der Symbolik Tolkiens“. Dauer: 36 Minuten.

Sehenswert, wie ich finde, für Leute, die das aktuelle Geschehen unter diesem Aspekt betrachten wollen.

Ludwig Gartz hat dazu heute auf Telgram folgendes ergänzt:

„Einen wichtigen Punkt habe ich im Video vergessen: Ich sehe die große Gefahr, dass man den Schwenk orchestrieren und dann zum offiziellen Anlass erklären wird, warum in der nächsten Zeit die Wirtschaft den Bach runtergeht. Dadurch würde die jetzt über den Schwenk überraschte Masse im Nachgang den Regimeschwenklern – den Patrioten und Konservativen – die Schuld am wirtschaftlichen Niedergang geben und die Spaltung sich wieder vertiefen und eine Fortsetzung der NWO-Maßnahmen ermöglichen.

Ab dem Moment, in dem Frodo in Minas Morgul den Ring wieder an sich nimmt, ab dem Moment wird er ihm unerträglich schwer. Und das Abdrehen Schagrats aus Minas Morgul und Frodos Befreiung und Wiederansichnahme des Ringes finden kurz hintereinander statt.

Zu erwartende Abfolge wäre also orchestrierter Regimewechsel, wirtschaftlicher Niedergang und Verarmung in direkter Folge, dennoch Befreiung unseres Denkens und dadurch die Exponierung des Tiefenstaats, dessen Versuch, sich noch durch eine Diktatur zu retten, später Kollaps der Diktatur, Ende des Tiefenstaats usw. Siehe meine Videos und die Bücher zur Ringvernichtung.“

jasosans
jasosans
2. Sep. 2020 16:34
Antwort an  miharo

Könnte Vorsicht geboten sein bei dieser arg analogen, aber kaum spirituellen Deutung, angesichts der Meinung dieses Herrn zur „Holostory“?

Torsten
Torsten
29. Aug. 2020 21:51

Werter N8waechter,

vielen Dank für diesen Beitrag. Große Ereignisse lassen sich durch noch größere (inszenierte Handlungen/Ab-lenkungen?) verwirklichen.

Es ist meine Sicht der Dinge. Es ist viel im Fluss und ergießt sich jetzt.

Trump will Friedensvertrag mit Deutschland [YT]

Oder:

Heilung Krigsgaldr [Official Video] [YT]

Allen Heil und Segen!

Torsten
Torsten
30. Aug. 2020 20:50
Antwort an  Torsten

Alles geht viel Tiefer.

Wurzelchakra [chakren.net]

Durch Bilder (Impulse) sind wir alle steuerbar. Jenes beschreibt dass Chakra und ist sehr bedeutend, denn es ist Schöpfung und Niedergang zugleich. Warum wohl?

Ausgeglichenheit ist ein Garant für Weiterentwicklung.

Segen uns allen!

Der Wolf
Der Wolf
30. Aug. 2020 10:49

Erneut Massendemonstration in Berlin.

Nach dem sensationellen Erfolg am 1. August fuhr diesmal das System einen deutlich härteren Kurs: Demonstrationsverbote und Einsatz von Räumungspanzern. Zwar konnte per Eilantrag am Oberlandesgericht Berlin das Demonstrationsverbot kurz vor dem geplanten Demobeginn unter Auflagen gekippt werden, doch es ist deutlich, daß das System entschlossen ist, die zweite „Corona“-Welle um jeden Preis durchzudrücken und daß das Volk für sie ohnehin nicht zählt: Die typische Verblendung der Herrschenden in Sichtweite ihres Sturzes.

Leider war es schwer einzuschätzen, wieviele Menschen diesmal an den Protesten beteiligt waren. Mir schienen es weniger zu sein als am 1. August. Doch:

1. wird klar, daß zahllose Menschen selbst durch Demonstrationsverbote nicht abgehalten werden konnten, nach Berlin zu fahren, um dort ihren Protest gegen die Corona-Maßnahmen kundzutun.

2. Der Protest weitet sich aus. Und alle Versuche von Regierung und Relotiusmedien dies kleinzureden, können die Tatsache nicht verschleiern.

3. Die großen Themen der Demonstration: Freiheit und Friedensvertrag. Dies kommt auch durch die Kundgebungen vor der amerikanischen und russischen Botschaft zum Ausdruck.

4. Bedeutsam in diesem Zusammenhang ist auch der hohe Grad an internationaler Aufmerksamkeit. Daß Robert Kennedy jr. auf der Demonstration sprach, verstärkt diesen Faktor, speziell auch in Richtung der US-amerikanischen Öffentlichkeit.

5. Für das System bezeichnend ist, daß Außenminister Maaß heuchlerisch einerseits demokratische Rechte für Weißrußland fordert, daß aber zeitgleich die Demokratie im eigenen Land durch die Berliner Regierung massiv eingeschränkt wird.

6. Erfreulich, daß der Konsens der Demonstrationsteilnehmer in Richtung Ablehnung der Spaltung in rechts und links deutlich zu Tage trat, bildlich symbolisiert durch das einträchtigliche Beieinandersein einer Vielzahl von schwarz-weiß-roten Reichsflaggen mit den Weimarer- bzw. BRD-Fahnen sowie der übrigen Fahnen und Symbole.

7. Ein weiterer zentraler Punkt der Demonstration war die Forderung nach dem Rücktritt der Regierung. Immer deutlicher neigt sich die Stimmung in Richtung Systemwechsel. Das Wort „Revolution“ macht bereits die Runde. Möglicherweise ein wenig vorzeitig und vorläufig noch ohne klaren Plan, doch aus dem leisen Murmeln könnte bald ein lauter Schrei werden. Nicht umsonst fährt man Panzer auf. Noch sind es Räumungspanzer. Wenn das System durchdreht, kommt es zum Knall.

Aber: Trotz des Erfolges bleibt die Gefahr der kontrollierten Opposition weiterhin bestehen, sehr deutlich an den einzelnen Redebeiträgen auf der Demo abzulesen. Andererseits zeigt es, daß zentrale Themen der nationalen Opposition nun mit Macht in die Öffentlichkeit drängen. Der Bewußtseinsumschwung im deutschen Volk ist im vollen Gange. Daß noch Vieles unklar ist und sich im Gärungsprozeß befindet, ist dabei unvermeidlich. Noch ist allerdings nicht entschieden, wohin die Reise letztlich geht: Weitere Verschärfung der Repressionsmaßnahmen oder Rücktritt der Regierung mit Neuwahlen und ein paar unwichtigen Reförmchen – oder Übergangsregierung, welcher Art auch immer, mit klarem Systembruch. Die Zukunft wird es zeigen.

Fazit: Die BRD kurz vor der Wende wie weiland die DDR.

Der Wolf
Der Wolf
30. Aug. 2020 12:56
Antwort an  Der Wolf

Vielleicht noch mal eine Anmerkung bezüglich der Teilnehmerzahl:

Die Angaben in den L+L-Medien sind erwartungsgemäß weiterhin völlig unglaubwürdig, um nicht zu sagen lachhaft. Selbst die Angaben der Jungen Freiheit unterscheiden sich kaum von den Mainstreammedien, was sie einmal mehr in fragwürdigem Licht erscheinen läßt, obwohl nicht wenige echte und sogenannte Patrioten diese Zeitung als einigermaßen brauchbare Informationsquelle nutzen.

Die Einschätzung war allerdings schwierig, weil die Demoleitung auf Abstandsregelungen bestand (Auflage des Oberlandesgerichtes), und die Livestream-Teams von recht unterschiedlichen Beobachtungspositionen aus berichteten, was den Gesamtüberblick erschwerte. Erst auf der Abschlußkundgebung konnte man sich besser orientieren: Dort glichen die Bilder denen vom 1. August: Vom Brandenburger Tor bis zur Siegessäule standen die Menschen dichtgedrängt – eine schier unfaßbare Menge.

Ergo: 20, 30, 40 Tausend Teilnehmer sind rein politische Vorgaben, entsprechen aber mitnichten der Wirklichkeit. Es waren – mindestens – Hunderttausende, wahrscheinlich jedoch noch sehr viel mehr. Insofern täuschte der erste Eindruck. Näheres hierzu werden wir aber sicherlich noch erfahren.

Thorson
Thorson
30. Aug. 2020 12:20

Werter N8wächter,

da es keine Zufälle gibt, sehe ich es als Plan, in Japan die Weichen Richtung Friedensvertrag zu stellen. Abe stand dem im Wege, dafür mußte er gehen.

Als Schlußstein kommt dann Deutschland dran. Auch hier werden wir in naher Zukunft (wenige Monate) Rücktritte sehen. Die Umwältzung schreitet unaufhaltsam voran.

Heil und Segen
auf all unseren Wegen
Thorson

Claus
Claus
30. Aug. 2020 14:01

Video: Sturm auf den Reichstag.

Sturm Reichstag August 2020, das war knapp. Solche Idioten! [YT]

Laut tagesschau.de „alles“ Rechte. Mir sieht das, abgesehen von einigen einschlägigen Symbolen, nicht wirklich so aus. Ich sehe die Aggression eigentlich ausschließlich bei der Polizei. Naja, deren „Job“ möchte ich in solch einer Situation aber auch nicht inne haben.

Gestern war zu lesen, dass „Rechte“ ein paar Polizisten eingekesselt hätten. Die Stimmung sei aggressiv gewesen. Ich konnte dazu kein Videomaterial finden. Was ich gefunden habe, war eine kleinere Gruppe von tatsächlich offensichtlich Rechten (Symbole), die von der Polizei eingekesselt waren. Diese hatten sich vom großen Geschehen abgesondert und standen/saßen ruhig und friedlich auf einer Grünfläche herum.

Wie schon jemand hier sinngemäß schrieb. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Da spazieren Massen für eine gemeinsame Sache durch die Hauptstadt. Menschen, die (politisch) teils unterschiedlicher nicht sein können. Ich sah singende, tanzende, teils mit weißen Rosen bewaffnete Linke (Hippies), Familien, Rentner und mittendrin immer wieder Menschen eben mit gewissen Symbolen. Alles weitestgehend friedlich miteinander und nebeneinander.

Da muss den „Herrschenden“ ja regelrecht der Angstschweiß austreten.

jasosans
jasosans
2. Sep. 2020 16:58
Antwort an  Claus

“ Wahnsinn!“ schrien sie schon 1989 bei der konzertierten Maueröffnung. Der Wahnsinn kam dann auch, breitete sich aus und blieb. Er hat die alte Besatzer-BRD mit nun dem roten Tiefenstaat durchsetzt, um die Machtübernahme Deutschlands durch Kohls „Ostküste“ zu vollenden. Der jetzige Saure-Sahne-Fischfilet-Haufen im Kanzleramt, in Bellevue und im Pfötchenheberzirkus krönt das Ergebnis diesen Wahnsinns.

Tim1964
Tim1964
30. Aug. 2020 15:55

[hierhin ausgelagert]

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monate von Tim1964
KW
KW
30. Aug. 2020 16:44

Danke! Mein erster Gedanke beim Rücktritt war, daß er wegen Kindesmißbrauchs Dreck am Stecken hätte.

Die Zeit ist genauso merkwürdig wie im Herbst 1989, schon der Zirkus mit dem Verbot und der Zulassung der Demo. Als stünde ein Regisseur am Bühnenrand und will die Spannung steigern. 1989 macht ein österreichisches Adelshaus ein Picknick im Grenzgebiet zwischen Ungarn und Österreich, nachdem vorher Plakate mit dem Termin rund um den Balaton für die DDR-Urlauber aufgehängt worden waren. Dann wurde der Schnitt in den Zaun und der „Überlauf“ medienwirksam übertragen. Die Leute wurden für die „Show“ mißbraucht, weshalb ich gestern nicht in Berlin war. Ich denke, erneut läuft wieder eine „Show“ und man braucht Publikum.

Wir selber saßen seither auf gepackten Koffern, hörten Rias, erfuhren, daß schulpflichtige Kinder nicht über die Grenze durften und zurückgeschickt wurden, die Eltern mit Stempel im Ausweis. Eine Wiederholung war damit ausgeschlossen. Wir warteten und fuhren mit unserem vorher erhaltenem Visum (wer es zu spät erbat, bekam keins mehr) gleich am ersten Ferientag im Oktober über die Tschechei nach Ungarn. Was kam dann? (Meine Umschulung = Referendariat), Kredite aller Art, Neuanschaffungen von allem, denn wie durch ein Wunder schnellten die Umzugskosten (wir hätten unsere alten Möbel nach der anschließenden Grenzöffnung holen können) in unerreichbare Höhen. Der ganze Osten bot nun eine einzige Verkaufslandschaft.

Das ist das eine, das andere ist, daß die hinter der öffentlichkeitsträchtigen Grenzöffnung wieder ihr Globalismussüppchen zurechtkochten. Sie zogen ein paar bisher der Öffentlichkeit unbekannte Kirchenleute und Rechtsanwälte aus ihrem Topf und kochten weiter. Der Gregor, der schon medienwirksam als Redner am 4. November bei der Großdemo auf dem Alex in Erscheinung trat, mit seinem im Januar ausgerufenen Ruf für den Kampf gegen rechts, die 2 Misen, die die CDU an die Macht putschten, Genscher und Kohl als Vasallen der Machtelite lehnten die Rückgabe der Ostteile erwartungsgemäß ab, später ließ man Kohl an der Spendenaffäre stolpern, und Merkel übernahm.

Wir dürfen uns nicht wieder ablenken und damit täuschen lassen. Und wir müssen die uns aufgetischten neuen Figuren genau untersuchen, wo die herkamen. Gut finde ich die neue Post in meinem Emilfach:

Keine Neuwahlen (das wäre eine Neuerwärmung der alten Suppe), eine Militärregierung, die zeitweise für eine geordnete Rückreise der Okkupanten sorgt, und dann erfolgt in Ruhe und mit Volksabstimmungen unsere Neuordnung ohne Parteien. Staatsrechtler haben doch sicher einen Plan, ich weiß es von Hans Herbert von Arnims Büchern. Er macht seit Jahren Vorschläge, wird aber nicht gehört.

Torsten
Torsten
30. Aug. 2020 19:48
Antwort an  KW

Ergänzt:

Damals wie heute … [die-heimkehr.info]

Ich denke, jeder sollte viel mit sich selbst abwägen. Wenn es richtig und schlüssig ist, trifft es den (seinen) Kern.

Heil und Segen!

Till
Till
31. Aug. 2020 14:02

Die Feindstaatenklausel soll „obsolet“ sein. Uns wird das Wort als überflüssig und veraltet vorgestellt. Obsolet kommt wie alles Künstliche aus der lateinischen Sprache als „obsolete“ und das Wort kann auch als in „Vergessenheit geraten“ übersetzt werden. Was in Vergessenheit geraten ist, kann plötzlich wieder aktuell sein.

obsolete [frag-caesar.de]

jasosans
jasosans
2. Sep. 2020 17:24
Antwort an  Till

Obsolet steht für: „nicht mehr gebräuchlich; nicht mehr üblich; veraltet“. Das bedeutet aber auch, daß man die Feindstaatenklausel nicht durch einen Rechtsakt abschaffen will, sondern auf diesem Boden den nächsten Unrechtsakt und Schwindel pflanzen möchte.