Eins und Eins ergibt …?

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Ein Beitrag von anders olafson

Vor einigen Jahren saßen an einem lauschigen Sommerabend vier Freunde in einem Garten vor dem Grill. Es war eine sehr illustre Gesellschaft von Koryphäen. Ein Professor der Mathematik, ein Prozessorentwickler, ein Biologe und ein 13-Sterne-Koch. Jeder Einzelne war in seinem Fachgebiet eine weltweit hochgeachtete Kapazität. Man könnte also sagen, äh, vier Makrofarad in einem Gartenkondensator …

Die Dame des Hauses bereitete in der Küche gerade die Steaks für ihren Einsatz auf dem Grill vor. Sie wußte noch gar nicht, daß sie in Kürze einen bitterbösen Protestbrief der giftgrünen Genderfraktion für ihr völlig unweibliches Verhalten erhalten würde. Frau in der Küche und Mann im Garten geht gar nicht; Sanktionen wurden angedroht. Aber ich schweife ab. Während sie nun herrlich stinkende Knoblauchzehen in die Steaks applizierte und an der Pfeffermühle drehte, hörte sie dem Gespräch im Garten zu.

Der Mathe-Professor referierte gerade über Grundsätzliches:

„Lasst es mich noch einmal wiederholen. Eins und Eins ergeben Zwei! Da gibt es nichts dran zu rütteln. Das weiß man seit tausenden von Jahren und wer das anzweifelt, muß sich schon gefallen lassen, daß man ihn mitleidig ansieht.“

Er lehnte sich selbstgefällig zurück und genoss seine Absolutheit.

Der Prozessorentwickler räusperte sich und meinte:

„Äh, na ja, so ganz stimmt das wohl nicht. Ihr wisst ja, daß ich im letzten Jahr den Knobelpreis für meinen neuen Hyper-Super-Prozessor bekommen habe. Ich meine, ich weiß wovon ich rede. Eins und Eins ergeben in der digitalen Logik Null. All eure smarten Telefone, all eure Rechenknechte basieren genau auf dieser Absolutheit. Ein Mikro-Prozessor kann mit einer Zwei gar nichts anfangen. Der erkennt gar keine Zwei. Die Exaktheit der Welt lässt sich auf Eins und Null reduzieren. Wir brauchen keine Zwei und damit basta.“

Zustimmung heischend lehnte auch er sich zurück.

Der Biologe schaute etwas irritiert in die Runde:

„Ist das wirklich euer Ernst? Aus meiner jahrelangen Praxis weiß ich, daß das Ergebnis von Eins und Eins immer unbestimmt ist. Also ich meine, wenn ein Menschenmann und eine Menschenfrau sich ganz besonders lieb haben, dann sind das plötzlich drei. Manchmal auf einen Schlag auch vier oder fünf in einer Familie. Und wenn ein Fischmann und eine Fischfrau sich ganz besonders lieb haben sind das auch mal Tausende. Man kann das zwar statistisch erfassen, aber keiner kann exakt voraussagen, was am Ende erscheint, wenn Eins und Eins zusammenkommen.“

Er hüstelte leise vor sich hin.

Der 13-Sterne-Koch strich sich gelassen über seinen Schmerbauch und sagte:

„Nun ja, ich bin wohl der einzige Praktiker in dieser Runde. Ihr könnt theoretisieren wie ihr wollt, aber wenn ich in meinem Nobelhotel das Frühstück für meine Nobelgäste zubereite, haue ich erst ein Ei in die Pfanne und dann noch Eines. Dann nehme ich meinen großen Rührlöffel und vermansche alles. Und wisst ihr was ich dann vor mir habe? Keine zwei Eier sondern Eierpampe. Niemals zwei einzelne Eier. Und auch niemals wieder kann man sie von einander subtrahieren. Ihr kriegt das Gerinnsel nie wieder in die Schale zurück.“

Er nahm einen tiefen Zug aus seinem Bierseidel und rülpste selbstgefällig:

„Eins und Eins ergeben in jeder Küche immer etwas völlig Neues. Das hat die Praxis bewiesen.“

Die Dame des Hauses kam mit einem Tablett, auf welchem die fertig gewürzten Steaks lagen, in den Garten:

„Na ihr Lieben, kommt ihr auch mal wieder ins reale Leben zurück? Ich habe hier für jeden von euch ein Steak. Wenn die lecker durchgegrillt sind bekommt jeder von euch Eines auf den Teller. Und wisst ihr was herauskommt wenn ein Steak und ein Menschenorganismus addiert werden? Ich will nicht zu deutlich werden, aber wenn ihr morgen zur Toilette geht, werdet ihr kein Steak mehr vorfinden. Das Steak ist weg. Nix, oder nada, oder nil, wie ein Programmierer sagen würde. Eins und Eins haben sich beide verwandelt. Das Steak ist weg und ihr seid satt. Es hat eine Umwandlung, ein Stoffwechsel stattgefunden.“

Tja, und wer hat nun recht? Was ergeben Eins und Eins eigentlich in der Realität?

Ach übrigens: In der Quantenmechanik ergeben Eins und Eins auch nicht immer Zwei. Die armen Mathematiker grämen sich bereits seit geraumer Zeit über diese intellektuelle Frechheit der Quantenphysiker. Aber: Es hat überhaupt nichts mit einer geistigen Niederlage zu tun, von der sturen „Exaktheit der Wissenschaft“ mal wieder ins reale Leben zurückzukehren und auch all die anderen Perspektiven, von welchen jede ihre Daseinsberechtigung hat, zu akzeptieren.

Es ist keine Lösung, neue Denkansätze sofort als „para“ oder „esoterisch“ abzuwerten. Es ist nur Zeugnis der eigenen Ignoranz, wenn das etablierte naturwissenschaftliche Weltbild nicht ständig, und immer wieder, hinterfragt wird. Solange die „exakte Wissenschaft“ immer nur zerhackt, zermalmt und zerquantelt, wird sie kosmische Großzusammenhänge nicht erkennen können. Dazu bedarf es auch einer neuen, stark erweiterten Mathematik, deren Grundaussage ich hier nur andeute.

Es gibt im gesamten Kosmos keine absolut identischen Gegebenheiten, die man als Eins und Eins addieren könnte. Es gibt keine zwei gleichen Elementarteilchen, oder zwei gleiche Atome, oder zwei gleiche Menschen, oder zwei gleiche Galaxien. Eins und Eins sind eine mathematische Abstraktion, mit der wir im Einzelnen zwar sehr gut rechnen können, welche aber in der Wirklichkeit des Welt-Alles nur einen klitzekleinen, intellektuell erfassbaren Ausschnitt darstellen.

Die Ganzheit des Kosmos beruht auf sehr viel mehr als nur sturer Quantelei und Mechanik. Es wird sicherlich noch eine Weile dauern, bis die „Kopfgesteuerten“ das endlich akzeptieren können. Bis dahin werden wir wohl weiter mit ihrem großen Knall, ihrer dunklen Materie, ihrer dunklen Energie und ihren dunklen Machenschaften leben müssen.

Der Denkansatz, den ich hier etwas verklausuliert andeute, hat vor etwa 100 Jahren innerhalb eines kleinen Kreises suchender Menschen zu einer völlig neuen Sicht auf die Natur und die ihr innewohnenden kosmischen Gesetze geführt. Ein neues Weltbild mit neuen Gesetzen wurde gefunden und ermöglichte es einigen Wenigen, sie in technische Anlagen umzusetzen. Dabei gingen sie genau den entgegengesetzten Weg der „exakten Wissenschaft“. Sie erkannten „Das Alles“ als absolute Grundlage von Allem und konnten dann „Das Eine“ (eine Einzelheit, eine einzelne physikalische Einheit oder eine einzelne chemische Einheit) logisch daraus herleiten. Und sie erkannten:

Die Verschiedenartigkeit aller Gegebenheiten, also das, was man als Individualität bezeichnen könnte, ist ein zentraler Bestandteil jeder Ordnung (griechisch Kosmos).

Nicht nur jeder Mensch, sondern auch jedes Atom, jeder Planet, jede Galaxie konnte von ihnen erkenntnistheoretisch als eine einmalige Individualität angesprochen werden. So richtig schön esoterisch formuliert kann man dann unsere Erde auch als eine Individualität, als eine Mutter Gaja, ansprechen. Sie versorgt uns, hält uns am Leben und gibt uns, wenn wir es verdient haben, auch mal eine kräftige Tracht Prügel. Und in seltenen Fällen, wenn man weiß wie man richtig bittet (nicht betet), und vor allem dann, wenn man bewiesen hat, daß man mit hohem Wissen auch verantwortungsvoll umgehen kann, dann ermöglicht Mutter Gaja einigen Wenigen auch einen kleinen Einblick in ihre Geheimnisse.

Im Jahre 1930 erschien in Berlin die Schrift „Vril – Die kosmische Urkraft – Wiedergeburt von Atlantis“. Herausgegeben von einer nach außen sichtbaren Organisation, die sich „Reichsarbeitsgemeinschaft – Das kommende Deutschland“ nannte und hinter der sich ein kleiner Kreis von Wissenden versteckte. Mit ein wenig gokeln findet man die Schrift problemlos im Netz.

Dieser Schrift vorangestellt war ein Gedicht von „Johannes Täufer“, aus welchem ich hier nur die ersten beiden Zeilen zitiere, weil sie in wenigen Worten das Kredo zusammenfassen.

„Deutschland …, deine Macht ist Geistes Tat!
Willst du gelten in der Völker Rat.“

Mutter Gaja hatte einigen Wenigen einen Einblick in ihre Geheimnisse gewährt, welche dann ihrerseits die richtigen Zusammenhänge ableiteten. Verklausuliert in einem Gedicht haben sie dann einen wichtigen Fingerzeig für Interessierte verpackt. Denn hinter der Formulierung „Geistes Tat“ verbirgt sich etwas sehr „Handfestes“ und doch „Immaterielles“. Diese Tat ist „nicht-materiell“ und doch „wirklich“.

Die Autoren haben sich dann in der Schrift bemüht, diesen scheinbaren Widerspruch logisch erfassbar zu machen und zugleich auch auf die enorme Verantwortung „Jener“ hingewiesen, denen sich die „praktische Anwendung“ dahinter erschlossen hat. Die Geheimnisse dieser neuen Herangehensweise sind bis heute in einem kleinen Kreis gut beschützt und werden, wenn die äußeren Umstände es gestatten, segenbringend für die Gesellschaft angewandt werden. Zur Zeit ist das nicht möglich. Die katastrophalen Folgen beim Missbrauch dieser Methodik will niemand von den Wissenden verantworten müssen.

Es geht mir nicht um Geheimniskrämerei oder egomanisch motivierte Andeutelei, um sich wichtig zu machen, sondern darum, den Blickwinkel bei jenen Lesern, denen das Schicksal des Deutschen Volkes wirklich am Herzen liegt, deutlich zu erweitern. Vor allem aber bei den wenigen Menschen, die überhaupt in der Lage sind „zu sehen“. Meine mir innewohnende Bosheit formuliert das recht einfach so:

Es gibt leider (oder aus gutem Grund) nur wenige Menschen, welche das „Potential der Seher“ in sich tragen. Die meisten Menschen schlafwandeln so vor sich hin und wollen um keinen Preis geweckt werden. Könnte ja weh tun … Lassen wir sie weiter schlafen.

Das „Potential der Seher“ ist aber anfangs eben nur ein Potential. Es muß geweckt werden (!), um dann, zur „bewußt gewordenen Macht“ transformiert, angewandt zu werden. Dieses Erwecken kann durchaus schmerzhaft sein, weil man stark mit der eigenen Unvollkommenheit und dem ganzen Mist, den man selbst in der Vergangenheit verzapft hat, konfrontiert wird. Aber es ist kein strafender, zerstörender Schmerz sondern eher ein permanent forderndes Ziehen:

„Du hast darum gebeten; jetzt flenne nicht rum, sondern tu was. Den Werkzeugkasten dafür habe ich Dir gerade in die Hand gegeben.“

Womit ich zum Anfang dieses Beitrages zurück komme. Wenn das „Eine“ (ein einzelnes Individuum) mit dem „Alles“ (dem einen Kosmos, dem einen Gott, dem einen Allah, dem einen Buddha, usw.) in einen bewußt gewordenen Kontakt tritt; wenn Eins und Eins zusammenkommen, entsteht eine neue Qualität des Denkens. Dieses Neue Denken darf aber nicht Selbstzweck sein, sonst wäre es nur Selbstbeweihräucherung, sonst wäre es sinn- und zwecklos. Es muß auf ein Ziel gerichtet werden, um eine neue Wirklichkeit zu zeugen.

Der Blick muß in die Zukunft gehen; er darf nicht statisch-träumerisch in der Vergangenheit verharren.

anders olafson

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Aufrichtigen Dank an anders olafson für die Zusendung dieses Beitrags und die damit verbundenen Denkanstöße. 👍 🙏🏻

Alles läuft nach Plan …

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