Gastbeitrag: These » Antithese » Synthese » Hurra

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Von anders olafson

Welch ein Unsinn, der seit Hegels Zeiten treudoof, stur und brav immer wieder aus dem Spruchbeutel philosophischer Weisheiten gezerrt wird. Man fragt sich verzweifelt: Denkt ihr Philosophen denn gar nicht mehr mit? Könnt ihr nur noch wiederkäuen?

Um meinen Unmut mit den systemkonformen Philosophen zu verdeutlichen, stelle ich jetzt mal eine These in den Raum. Boing, da isse. Können Sie sehen, wie sie funkelt?

Eine These ist aber primär, philosophisch interpretiert, immer als ein Neutrum anzusehen. Es spricht nun einiges dafür, aber auch einiges dagegen, daß diese These einen Wahrheitsgehalt besitzt. Die eine Seite spricht “pro“, die andere Seite “anti“ dieser an sich erst einmal neutralen These. Nun hat das Wort “Pro-These“ in unserem Sprachgebrauch über die Jahrhunderte hinweg leider die Form einer Krücke angenommen. Daß aber im Wort “Pro-These“ auch einige (oder viele) Argumente für den Wahrheitsgehalt einer These stecken, wird regelmäßig ausgeblendet.

Jede philosophische Synthese besteht immer aus dem Ergebnis der Analyse und anschließenden Gewichtung des Für und Wider, des pro und contra (anti) einer neutralen These. Also einer Überlegung, einer Theorie, einer Darstellung.

Dem einfachen Menschen braucht man das nicht zu erklären; der weiß das seit seiner Kindheit. Er wägt ab. Ein Kind überdenkt abwägend: Es spricht ja einiges dafür, daß ich jetzt mal unbeobachtet in die Keksdose greife. Lecker lecker so ein Keks.

Aber es spricht auch einiges dagegen. Hm, wenn Mutter mich dabei erwischt, könnte mein Hintern rot werden. Also besser nicht. Oder doch? Mutter ist ja gerade Garten …

Was letztendlich als Synthese der Überlegung des Kindes herauskommt und sein Handeln bestimmt, entscheidet es ganz allein aus der Analyse der relevanten Umgebungsbedingungen. Jedes Kind lehrt uns: Wer aus purer Besserwisserei entweder das Pro oder das Anti einer Gegebenheit ignoriert, wird zum einseitigen Dogmatiker.

Was ich hier so flapsig von mir gebe, wird in der „exakten Wissenschaft“ mit fast schon manischer Besserwisserei unter den Teppich gekehrt. Ja, es wird sogar in sein Gegenteil verdreht, wenn es opportun erscheint. Es spricht ja schließlich alles dafür, daß der Urknall kräftig vor sich hin gescheppert hat. Oder?

Äh, wie jetzt, es spricht auch vieles dagegen? Eine Anti-These zum Urknall? Kommen Sie mal ein Schritt näher. Sehen Sie dieses Papier hier? Das ist ihre Exkommunizierung aus dem Wissenschaftsbetrieb. Sie brauchen nur noch zu unterschreiben.

Oder in der Politik: Es spricht ja schließlich alles dafür, daß der Kapitalismus segenbringend, alternativlos und höchst menschenwürdig ist. Oder?

Äh, wie jetzt, es spricht auch vieles dagegen? Jetzt hören Sie mir mal genau zu, bei diesem Thema wird eine Anti-These ganz grundsätzlich nicht akzeptiert. Wegtreten.

Oder bei meiner ganz persönlichen Corinna-Krise. Ich bitte alle “e-frau-zipierten Männer“ und alle “e-mann-zipierten Frauen“ folgenden Absatz zu überspringen. Er ist für Sie nicht relevant und könnte zu Irritationen und heftigen psychischen Reaktionen führen. Muss ja nicht sein …

Also, Corinna und ich hatten lange eine traumhafte Beziehung. Mal lag sie richtig und mal ich. Für sie war ich Adonis in seiner Mikroform und für mich war sie Aphrodite in einer Extremausführung. Es klappte zwischen uns immer hervorragend und wir hatten beide unseren Nutzen, unsere Freude, unsere ganz persönliche Befriedigung an unserer Beziehung. Bis, tja, bis Corinna engeren Kontakt zu dieser giftgrünen Sekte aufnahm. Sie machen sich ja keine Vorstellung was man ihr da so erzählte.

Ich, also der Mann, würde sie immer nur runterdrücken und dann zentnerschwer auf ihr kleben. Gerade ich, mit meinen 55 Kilo Leergewicht. Man erzählte ihr wirklich, daß es jetzt mal an der Zeit wäre, sie als Corinna-Dominatis über mich zu stellen. Corinna über alles, oder so ähnlich. Und wehe es sagt jemand etwas gegen Corinna. Zack, Rübe ab.

So begann meine ganz persönliche Corinna-Krise. Wie oft versuchte ich ihr zu sagen, ich höre dir ja zu und versuche deine Argumente zu verstehen, aber du mußt doch auch einmal mir zuhören. Es gibt dazu auch eine Anti-These. Nix da. Die erhaltene Gehirnwäsche war perfekt.

Neulich schleppte sie einen Typen in unsere Wohnung und stellte ihn als Kalle Leiserfluss vor. Ich sage Ihnen, der Kerl war ein intellektueller Totalausfall. Keine Ahnung von nix. Nur dummes Geschwätz. Und sie verlangte doch tatsächlich, daß ich ihn zukünftig in unserer Gemeinschaft zu dulden hätte. “Er ist jetzt ein fester Bestandteil meines Lebens“, sagte sie. Ach Corinna, wie schön war die Zeit, als wir uns noch gegenseitig zuhörten, als wir aus meiner Prothese und deiner Antithese ein wunderschöne Synthese zauberten …

In der Geschichtsforschung wird es dann ganz verrückt: Der Sieger schreibt kräftig los und der Verlierer hat, ohne Diskussion, zu unterschreiben.

Äh, wie jetzt, eine etwas differenziertere Sicht auf die Geschichte? Vielleicht sogar noch eine Anti-These zum Geschichts-Dogma? Kommen sie mal etwas näher. Sie wissen ja, daß ich ein fanatischer Anhänger des Baseballspieles bin. Sehen sie diesen Baseballschläger in meiner Hand? Können sie sich vorstellen, was der für Beulen macht? Geschichtsbeflissene Ab-Nicker bitte ich den folgenden Absatz zu überspringen. Er ist nicht relevant für Sie und könnte zu heftigen Reaktionen führen. Muss ja nicht sein …

Im alten Rom hatte man eine panische Angst vor den ollen Germanen organisiert. Der Tenor: Die über lange Jahre geknechteten Germanen wollen grausame Rache für das vermeintlich erlittene Unrecht nehmen. Diese undankbaren Barbaren. Erst wir Römer haben ihnen doch die Zivilisation gebracht.

Den Menschen in Rom wurde erfolgreich Angst eingejagt, um die finanziellen Mittel für den Limes zu rechtfertigen. Tag und Nacht schrien die Verführer: “Die planen uns zu überfallen und wollen uns ausplündern. Wir müssen jetzt sofort eine Mauer bauen.“

Die PR-Aktion war erfolgreich und der Limes wurde gebaut. Aber die Architekten des Limes waren voll gaga. Sie bauten die Sperrelemente der Mauer genau auf der falschen Seite. Auf der Seite der Germanen waren gar keine Sperrelemente. Da war nur der Lattenzaun. Odin hat sich kaputt gelacht. Diese Römer. Was glauben die eigentlich, wie lange so ein Lattenzaun hält, wenn ich Donar oder Wieland den Schmied darauf ansetze?

Senator Besserwiss stellte dann auch im Senat mit großem Pathos die Vertrauensfrage bezüglich des Vergeudens enormer Mittel. Dieser aufgeblasene Dussel war halt nicht eingeweiht. Mit wehendem Haar und fuchtelnden Armen prangerte er das Versagen der politischen Führung an.

Spät am Abend wurde er mit sanftem Zwang in einer vollverkleideten Sänfte zu Kaiser Korruptus gebracht. Der war außer sich:

“Sag mal, Du Pfeife, weißt Du eigentlich wie viele Sklaven in den letzten fünf Jahren nach Germanien abgehauen sind, weil sie frei sein wollen? Hast Du eine Ahnung, was mit unserem Imperium geschieht, wenn das so weitergeht? Willst du zukünftig deine Mahlzeiten selbst zubereiten? Noch so ein Auftritt im Senat und ich schicke Dich an die Nordfront.“

Ungefähr 2000 Jahre später hat man dann diesen Fehler prompt wiederholt. Wieder wurde eine Mauer gebaut, um sich vor einem bösen Feind zu schützen. Und wieder wurden die Sperrelemente genau auf der falschen Seite errichtet. Saweli Tartakower (ein talentierter Schachspieler und Sprücheklopfer) hat das dann auch auf den Punkt gebracht:

“Man sollte keinen Fehler zweimal machen. Lieber mal einen Neuen.“

Aber blättern sie doch mal in der Geschichtsschreibung. Bis heute lernen die Kinder in der Schule: Der Limes wurde gebaut, weil … Und in der DDR unterrichtete man: Die Mauer wurde gebaut, weil … Eine Anti-These wurde und wird nicht zugelassen.

In den Weltreligionen wird es nicht nur verrückt, sondern manchmal verdammt gefährlich, eine Anti-These auch nur anzudeuten. Reden sie mal mit einem Taliban. Der versteht bei Anti-Thesen keinen Spaß.

Doch wir brauchen Europa überhaupt nicht zu verlassen. Wer im Mittelalter eine Anti-These zum katholischen Dogma andachte, äh, nun ja, dem konnte danach schön warm werden. Es wurde auch erfolgreich gestreckt, erhängt, ersäuft, ausgeweidet. “Antithese = Antichrist“, lautete das Dogma.

Dabei war der Teufel damals ausgesprochen zufrieden mit sich selbst. “Ich brauche gar kein Übel mehr über die Welt zu bringen. Das schaffen die ganz allein.“

Nun ein ganz bösartiges Thema:

Gehen wir einmal in die theoretische und praktische Physik (die Lehre von den Kräften) und betrachten sowohl Pro-These wie auch Anti-These in Bezug auf die Schwerkraft. Urknaller und Quantentheoretiker bitte ich freundlich die Datei jetzt zu schließen. Hier kommt nichts Neues mehr. Und wenn doch, dann ist das alles unbewiesen und nur spekulativ …

So etwa um 1900 hatte sich ein kleiner Kreis von suchenden Menschen auf die Suche nach der Anti-These der Schwerkraft gemacht. Sie waren sich sicher, daß die Anziehungs-Kraft nur die eine Seite einer kosmischen Dualität sein konnte. Es mußte in jedem Einzel-System des Kosmos zugleich eine genauso große Abstoßungs-Kraft geben. Auch wenn auf der Erdoberfläche eine con-zentrisch wirkende Anziehungs-Kraft überwiegt, musste doch, gesamt-kosmisch gesehen, an einer anderen Stelle (einer anderen Lokalität in diesem geschlossenen System) die ex-zentrische Abstoßungs-Kraft die Dominanz haben.

Als Papa Einstein dann die Massenanziehungskraft als einzige dominante Kraft in Festkörpern dogmatisierte (alle Massen ziehen sich grundsätzlich an), wußten sie sofort, daß diese “ganze j*dische Physik“ vorn und hinten nicht stimmen kann. Ihnen war klar:

Der Kosmos arbeitet in Doppelkreisprozessen. In einem der Kreise dominiert die Anziehung in dem anderen Kreis die Abstoßung. Aber! (und dieses Rufzeichen hat enorme Bedeutung): dominiert heißt nicht gleich 100 %ig auf das jeweilige System bezogen.

In einem schwebenden System sind anziehende und abstoßende Kräfte im Gleichgewicht. In einem con-zentrisch wirkenden System sind zwar die anziehenden Kräfte dominant, aber die abstoßenden Kräfte müssen innerhalb des “Systems Festkörper“ trotzdem vorhanden sein. In welchem Verhältnis sie zueinander stehen, war anfangs nicht so wichtig. Viel wichtiger war für sie die Frage, ob man dieses Verhältnis beeinflussen kann, um dann eine “Masse“ ins Schweben oder sogar zum Abheben zu bringen.

Mitte des 19. Jahrhundertrs wurden die ersten U-Boote gebaut und dann zur Serienreife gebracht. Das technische Prinzip “U-Boot“ wurde reproduzierbar und beherrschbar gemacht. Im Wasser wurde bewiesen, daß man das Verhältnis von Anziehungskraft (Abtauchen) und Abstoßungkraft (Auftauchen), sowie auch das Schweben technisch beherrschen kann.

Hier setzten die Suchenden an, indem sie sehr, sehr weit in die Vergangenheit zurückgingen. Die Frage: Was ist der essentielle Unterschied von „fest“, „flüssig“, „gasig“ und „feurig“ wurde bereits vor vielen tausend Jahren beantwortet (!), geistert aber bis heute immer noch durch die esoterische Literatur der Alchimisten-Forscher. Man nennt sie auch gern die 4 Elemente der Alchimisten.

Doch die Alchimisten wußten bereits, daß sie es hier nicht mit Elementen (Substanzen), sondern mit Kräften zu tun hatten. Kräften, die aus aus der Substanz Wasser sowohl Eis wie auch Dampf wie auch Plasma (Feuer) machen konnten.

Wirklich uralte (in Geheimgesellschaften noch immer erhaltene) Aufzeichnungen lieferten ihnen den entscheidenden theoretischen Ansatz, wie ein Schweben von fester Materie, genau wie im Wasser, auch in Luft technisch beherrschbar sein kann. Dabei spielen Schwingung und Resonanz eine entscheidende Rolle. Und zwar eine unhörbare Raumschwingung, die im Festkörper bereits vorhanden ist! Diese unterscheidet sich grundlegend von dem, was Physiker heute eine Schwingung nennen. Für Interessierte möchte ich das etwas deutlicher machen:

Ein Physiker zeichnet eine Sinuskurve auf ein Blatt Papier und behauptet: Das ist eine Schwingung. Nichts könnte falscher sein. “A map is not a territory“, sagt der angelnde Sachse. Eine Karte ist noch lange kein Gebiet mit Bergen und Tälern. Eine gebogene Linie, auf ein Stück Papier gemalt, ist noch lange keine Schwingung. Eine Sinuskurve ist nur eine theoretisch dargestellte (keine wirkliche) Linearschwingung.

Mit dem Wirken von Flächenschwingungen auf feste Materie hatte man damals bereits Erfahrungen gesammelt. Man konnte mit einer definierten Flächen-Schwingung in (oder zwischen) Festkörpern eine Struktur erzeugen. Heute nennt man sie auch Kladnische Klangfiguren. Aber über Raumschwingungen (vor allem über die unhörbaren ätherischen Schwingungen) und ihre Wirkung auf Festkörper weiß man bis heute in der „exakten Wissenschaft“ so gut wie nichts. Die Frage die sich die Suchenden damals stellten lautete:

“Wie kann man mit einer von außen erzeugten (unhörbaren) Schwingung Einfluß auf die in einem Festköper wirkenden inneren Schwingungen nehmen? Und wie kann man das Verhältnis der Kräfte in einem Körper zur ex-zentrischen Seite (abheben) verschieben?“

Vor gar nicht so langer Zeit (nur etwa 2.000 Jahre zurück) war die Anwendung dieser Technik noch einigen Eingeweihten zugänglich. Sie konnten tonnenschwere Steine mit Hilfe von Schwingungen zum Schweben bringen.

Das theoretische Wissen über die Ur-Kraft ist zwar in einigen Aufzeichnungen immer noch verklausoliert vorhanden (bis heute hübsch versteckt), aber die Anwendbarkeit, also das, was man angewandte Technologie nennen könnte, ist verloren gegangen. Das Wissen um diese bewußt gesteuerte Anwendbarkeit wurde bereits vor 2.000 Jahren nur noch mündlich weitergegeben. Es durfte von den Wissenden nie aufgeschrieben werden.

Wenige Fähige, die man lange suchte und ausbildete, mußten diese Technologie regelrecht “erlernen“. Sie besaßen die Fähigkeit, das Verhältnis von Pro-Kräften und Anti-Kräften in Festkörpern bewußt zu beeinflussen. Mit dem Einsetzen des Wütens katholischer Eiferer wurden die letzten Eingeweihten dann stumm. Freiwillig. Sie gaben ihr Wissen um die Anwendung nicht mehr weiter, obwohl es noch “potentiell Fähige“ gab. Die Eingeweihten hatten eine tiefe Einsicht in die Gesetze des Kosmos gewonnen und wußten:

Wenn die Zeit reif ist, wird das Wissen um diese spezielle und gefährliche Technologie wieder einigen Menschen zugänglich gemacht werden. Jetzt muß die Menschheit erst einmal einen 2.000-jährigen Zyklus der Entwicklung durchlaufen, in der diese Technologie nicht anwendbar sein darf.

Ich will gar nicht ausschließen, daß das Wissen, wie man Pro-These und Anti-These in der Festkörper-Physik bewußt beeinflussen kann, wieder einigen verantwortungsvollen Menschen zugänglich gemacht wurde. Die Anwendung dieses Wissens, in Verbindung mit den in den letzten Jahrhunderten entwickelten Maschinen und Anlagen, könnte dabei etwas sehr Wirkungsvolles hervorgebracht haben.

Und jetzt mal zu etwas ganz Anderem:

Was jetzt kommt, hat mit dem obigen Thema überhaupt nichts mehr zu tun. Irgendwie mag ich den N8waechter und sehe keinen Grund, ihm Schwierigkeiten zu bereiten. Der geneigte Leser ahnt ja gar nicht, wie viele Themen es gibt, die in diesem bunten Land nicht einmal angedacht, geschweige denn ausgesprochen werden dürfen. Allerdings hatte ich schon immer eine besondere Sympathie für Menschen, die ihren Kopf benutzen.

Deshalb möchte ich Ihnen jetzt, genau wie der olle Äsop damals, etwas über meine Lieblingstiere, also Hunde, Katzen und Pferde, erzählen.

Jeder Pferdezüchter weiß, daß es nicht sinnvoll ist, ein nervöses, ständig vor sich hintänzelndes Rennpferd mit einem gutmütigen, ausdauernden Hafflinger zu kreuzen. Da kommt nichts Sinnvolles bei raus. Jeder Züchter möchte ganz bestimmte Eigenschaften einer Rasse erhalten und achtet darauf sie nicht zu vermischen. Kein Schäfer wird einen Wolfshund zum Bewachen seiner Herde einsetzen. Er nimmt einen Schäferhund mit ganz besonderen Eigenschaften, die ihm über viele Jahrhunderte anerzogen und dann vererbt wurden. Und wenn ein Katzenzüchter einen sibirischen, kratzbürstigen Stubentiger mit einer verweichlichten Siamkatze kreuzt, äh, nun ja, dann bekommt er für den Wurf nicht mal 3 Euro Fuffzig. Jeder Züchter achtet auf die Reinhaltung äußerer und innerer Merkmale der Rasse, die er züchtet.

Aber ist das wirklich die ganze Wahrheit? Neulich sprach ich mit einem Bernhardiner-Züchter und wollte ihn davon überzeugen, daß man doch auch all die guten Eigenschaften der einen Rasse mit all den guten Eigenschaften einer anderen Rasse kreuzen kann. Er wollte sich ausschütten vor Lachen:

“Du kleiner Dussel, kreuze doch mal einen Ameisen-bär mit einem Ziegen-bock. Weißt du was da rauskommt? Richtig. Eine kleine dumme Ameisenziege. Also nur krabbelndes Gemecker. Und sowas braucht doch niemand. Allerdings“, so meinte er, “gilt das alles nur für das Tierreich. Bei den Menschen ist das völlig anders, da wird gekreuzt was das Zeug hält.“

Nach langem Nachdenken fand ich seine Argumente dann richtig gut. Ehrlich. Ein kleiner Blick in die Geschichte:

Als Herr Kodenhoff Kalligrafi damals die eurasisch-buntoide Mischrasse propagierte, hatte er sehr gute Gründe dafür. Erstens wußte er, daß das Wort “negroid“, welches die Völkerkundler benutzen, voll daneben ist. Und zweitens, daß dort all das Gute, was die Menschheit so an Eigenschaften hervorgebracht hat, wunderbar vereint wird. Viel Friede, viel Freude und Eierkuchen für alle.

Es war eine richtige Erleichterung zu sehen, wie viele Menschen er damit emotional ansprach. Und vor allem, welche weitreichenden Folgen das hatte. Aus dem Rio Negro wurde der Rio Bunto, aus dem Schwarzen Mehr das Bunte Mehr, aus Alize mit dem dunklen Nachnahmen wurde Alize Bunter und auch die Schwarze Johannisbeere wurde eingebuntet. Die Dunkelheit war endlich vertrieben.

Bei den Menschen, nun ja, da gab es einige wenige, vernachlässigbare Entwicklungen. Der Intelligenzquotient hatte merklich abgenommen und auch der Erfindungsreichtum der Erfinder war erstaunlicherweise zurückgegangen. Dafür hatten Gier, Empathielosigkeit und Aggressivität merklich zugenommen. Aber man kann ja schließlich nicht alles haben, nech. Das wichtigste Ziel war doch trotzdem erreicht worden: Die Menschen ackerten wie die Blöden und demonstrierten nicht mehr für irgendwelche Kinkerlitzchen. “Brave New World“.

Tja, bis auf diese kleine Clique da. Diese paar Verwirrten behaupteten doch tatsächlich, daß diese Entwicklung gefährlich ist und irgendwann mit brachialer Gewalt gegen die Schöpfer dieser Zustände zurückschlagen wird. Sie meinten, die Saat, die da langsam aufgeht, wäre auf lange Sicht tödlich. Sie weigerten sich mit aller Kraft diese segensreiche, mischliche Entwicklung mitzumachen. Entschuldigung, das war ein freud’scher Versprecher, ich meine natürlich menschliche Entwicklung.

Diese Wahnsinnigen behaupteten, einer ganz bestimmten ethnischen Entwicklunglinie anzugehören, die sich über 4.000 Jahre zurückverfolgen läßt. Es kommt noch verrückter: Sie behaupteten, vererbte innere Fähigkeiten zu besitzen, die nur wieder geweckt werden müssen, um segenbringend genutzt zu werden. Ja, isses denn …

Von diesen Quertreibern kommt immer wieder die gleiche Litanei: Geistige Höherentwicklung der Mensscheit durch gezielte Vererbung erhaltenswerter Merkmale!

Wenn ich das schon höre, wohl zuviel Odin gelesen, was? Einsatz neuester, noch unbekannter Technik zum Wohle der gesamten Menschheit! Ja, wo lebt ihr denn? Was interessieren mich die Aborigines oder die Innuit. Nur die fähigsten Fachleute an die Hebel der Macht – weg mit diesem kriecherischen Mittelmaß!

Oh, oh, jetzt reicht’s. Es gibt schließlich für alles eine Grenze. Hier müssen der Verfassungsschmutz und seine verdreckten Ermittler ran. Machen Sie sich keine Sorgen, die kriegen das schon hin.

So, ich gehe jetzt mal nach den Pferden schauen. Hoffentlich hat dieses dämliche, degenerierte Pack da draußen sie auch schön auseinander gehalten. Bei der Pferdezucht kann man sich keine Vermanschereien leisten.

***

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