Regen

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Nachfolgender Beitrag im Ton-Format, vorgetragen vom Nachtwächter:


“Es regnet, Mann. Halleluja, es regnet, Mann …“

Endlich gehen die Füllstände der Regenwassertonnen mal wieder rauf. Die Herzhexe freut es, denn der Garten und das viele von ihr angebaute Gemüse benötigen natürlich Wasser. Und doch ist zugleich anzumerken, dass ein Tageshoch von 19 dann doch einigermaßen verwunderlich für mich ist. Immerhin ist grob noch Mitte August und somit an sich einer der beiden wärmsten Sommermonate, dennoch sitze ich hier mit langer Hose und leichter Kapuzenjacke. Hmm…

Wir hatten das ja schon in den letzten Beiträgen: Irgendwie scheinen die Gestalten vom “menschengemachten Klimawandel“ ihr “Klima“ nicht mehr so richtig im Griff zu haben. Schön warmer Mai, dann anhaltende Schafskälte ab Anfang Juni, Ende Juni dann zeitweilig der wärmste Sommer seit Menschengedenken und dann so ein wechselhafter Juli mit Temperaturen von heiß bis frisch. Tja, und nun hatten wir einen mehr oder weniger standesgemäßen Auftakt im August – mitsamt abgesagtem “Badetag nur für Schwarze“ …, was für eine Posse! …, aber lassen wir das – und innerhalb von nur ein oder zwei Tagen fühlt es sich an, wie im Oktober. Was ist denn da los?

Ach ja, und natürlich fehlt Wasser. Von einigen großen Flüssen hatten ja zuletzt einige Meldungen die Runde gemacht, dass irgendwelche vor langer Zeit im Fluss entsorgten Altlasten in trockenen Flussbetten wieder zum Vorschein gekommen seien. Dazu großflächige Waldbrände teilweise in Gegenden, welche an sich dafür nicht wirklich prädestiniert sind. Und selbstverständlich faseln die Klimajünger bereits davon, dass diese Zustände nun für die Zukunft gebucht seien. Dabei ist das, statistisch betrachtet, überhaupt nicht ungewöhnlich und nur einem Schelm dürften die Meldungen zur Kenntnis gelangen, dass in Südfrankreich hundertpaar’n“vierzig Leute wegen Brandstiftung einkassiert worden seien.

Naja, und über die Versorgung durch die Bauern wird selbstredend auch schon einige Panik in die Melange geschmissen. Aber gut, dann werden eben die Preise angehoben, denn schließlich ergeben die sich ja auch aus dem Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, stimmt’s? Und ob der normale Otto sich das, neben seinen Tankfüllungen, überhaupt noch leisten kann, wird wenig bis gar nicht besprochen. “Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie eben Kuchen essen …“, oder so.

Also, festzuhalten ist einmal, dass hier auf der Scholle an der Wasserkante die Regentonnen praktisch leer waren und so richtig aufgefüllt sind sie nach wie vor nicht, denn der Niederschlag der vergangenen Tage war mäßig bis nieselig. Wenn es regnet, dann tüddelt das einfach nur so vor sich hin und mit etwas Glück füllen sich die Regenwassertonnen dann auch mal bis zum Rand. Allerdings ist mir da noch was aufgefallen:

In den vergangenen Jahren gab es noch immer mal ein ordentliches Wärmegewitter. Die schwüle Hitze stand zum Schneiden fett und dann kam Wind auf, was uns aufgrund unserer Erfahrungen dann stets dazu veranlasste, draußen alles Wesentliche zu sichern, bevor der Himmel uns, mit teils kräftigem Hagel, buchstäblich für eine halbe Stunde oder so auf den Kopf fiel. Einher ging eine solche Entladung in der Regel mit einer deutlichen Abkühlung und auch die Luft wurde wieder “dünner“. Ein klassisches, “reinigendes Gewitter“ – die werte Erdbeerschorsch wird sich an ihren Besuch hier bei uns gewiss noch bestens erinnern. Da sind die Wasserbehälter dann fluchs wieder voll. Doch in diesem Sommer ist sowas – bisher – ausgefallen, wohl wegen is‘ nich‘.

Aber zumindest auf die SoFi war Verlass. Gut. Wobei, da war mir in dem Zusammenhang die Meldung über den Weg gelaufen, dass die SoFi den Strompreis in Deutschland “stark ansteigen“ lassen habe. Zumindest vorübergehend. Der Grund: Die fehlende Sonneneinstrahlung habe die Stromerzeugung mit Solarpaneelen beeinträchtigt, was den sogenannten “Spotpreis“ dann für den Zeitraum der SoFi auf “über 460 Euro“ getrieben habe. Holla! Da wundert sich die Waldfee aber über das mediale Geschmeiß, denn die SoFi war am Abend und um diese Zeit wird mit Tageslicht eh kaum noch Strom erzeugt. Und überhaupt: Wie groß ist der Anteil an Solarstrom in der BRiD noch gleich? Oder besser gefragt:

“Wieviel weniger Strom wurde prozentual während der Sonnenfinsternis im Vergleich zum Schnitt erzeugt?“

Antwort der Künstlichen Zwischenwahl:

Während der Sonnenfinsternis am Abend des 12. August 2026 verringerte sich die gesamte deutsche Photovoltaik-Einspeisung bezogen auf den erwarteten Ertrag an einem normalen Sommertag im Höchstfall um höchstens 2 Prozent.

Mega. Nein, Giga. Also “1,6 Gigawatt“. Interessant auch, dass die Künstliche Zwischenwahl – in diesem Fall Gemini – auch sogleich die Zusammenhänge erfasst und ausgeführt hat:

“Die Solaranlagen produzierten zum Höhepunkt der Finsternis um 20:15 Uhr deutschlandweit sowieso nur noch eine Restleistung von circa 0,18 GW. Der Mond hat also zu einer Zeit das Licht blockiert, zu der die Photovoltaik ohnehin kaum noch Strom lieferte.“

Und:

“Obwohl der prozentuale Einbruch im Gesamtnetz klein war, stiegen die Großhandelspreise an der Strombörse extrem an – in der Spitze am Mittwochabend über 460 Euro pro Megawattstunde (ca. 46 Cent/kWh). Das lag daran, dass der ohnehin normale abendliche Rückgang des Solarstroms durch die Finsternis künstlich beschleunigt wurde. Weil das europäische Stromnetz durch die anhaltende Hitze und Dürre 2026 (was die Kühlung konventioneller Kraftwerke erschwerte) ohnehin sehr angespannt war, mussten in diesen Minuten teure, hochflexible Reserve- und Gaskraftwerke sowie Batteriespeicher extrem schnell einspringen, um die Balance zu halten.“

Weil das ja vorher niemand ahnen konnte. Und dieser vernachlässigbare Unsinn war tatsächlich eine Meldung wert und ich habe mich jetzt auch noch dazu hinreißen lassen diesbezüglich wertvolle Lebenszeit … Mnja. Immerhin sei nun auch auf Bundesebene eingestanden worden, dass die “Gasspeicherfüllstände“ wohl eher “niedrig“ seien. Es gäbe “Gas-Probleme“. Und das in Deutschland?! Man beobachte “die Lage genau, auch im geopolitischen Kontext“. Aha. Medial verkündeter Hintergrund:

“Die wegen des Iran-Kriegs blockierte Meerenge, die Straße von Hormus, erschwert den internationalen Transport von Gas und Öl, was die Preise in die Höhe treibt. Für Händler, die normalerweise im Sommer Gas kaufen, um es in der Heizperiode im Winter zu verkaufen, ist der Einkauf deshalb derzeit wenig attraktiv.“

Ich hätte da eine Idee, wie das Dilemma aufzulösen wäre. Es gibt da so eine angeblich brachliegende Rohrleitung … “Nein. Doch. Ohhh!“. Joah…

Und wer jetzt am Humus die Straße kontrolliert, ist irgendwie auch unklar. Persien sagt, man blockiere und habe die Kontrolle, Q+ sagt, er blockiere und habe die Kontrolle, dann habe Persien gesagt, man werde nicht ewig auf “eine Aufhebung der US-Seeblockade warten“ …, ja was denn nun? Jedenfalls werde mit Eskalation gedroht, von beiden Seiten, und plötzlich seien sogar VS-Stützpunkte in Europa im Fokus! Jup, nicht durch den Reichsverweser, sondern durch die Mullahs. Was für eine Wende im Drama!

Ach, und Q+ wolle den Humus dann zu VS-Territorium machen, sobald die “Operation“ abgeschlossen sei. Der Mann hat Pläne. Der wievielte Bundesstaat wäre das dann? So nach Venezuela, Kuba und Grönland? Und der BRiD natürlich … Und Sprit ist auch weiterhin teuer, weil die Humus-Straße ja immer noch blockiert sei, durch wen auch immer, und der Lars vom klingenden Beil freut sich ’nen Keks über die keineswegs zu verachtenden Zusatzeinnahmen. Was für ein Schmierentheater!

“… dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, …“

Ggenau.

Und damit wären wir – natürlich – im blauen Hinterland und beim “gefährlichsten Mann“ Deutschlands. Meine Güte, da hat sich das Relotiusblatt aber wieder einen geleistet! Die an sich ja inhaltlich angebracht gewesene Empörung hält sich dagegen in Grenzen, denn der Herr Siegesmund ist klug und hat den gespiegelten Titel glatt und sehr schnell als Werbekampagne genutzt und einen ganzen Schwung davon mit seinem audenziellen Signum verziert. Witzig, wie auch die zahllosen anhängigen Karikaturen. Und besonders angesichts der durchs Netz gereichten Prognosen und der Aussicht auf eine absolute blaue Mehrheit. Aufschlussreich zudem auch sein langes Gespräch mit dem Ben ohne Drehbuch. Ähnlich wie der pöhse Pjörn gab sich Herr Siegesmund nah und bei klarem Verstand, mit einer bemerkenswerten Botschaft zum Abschluss: “Rette Dein Land.“

Nun, das würde der pöhse Pjörn ja auch gern tun, selbst wenn er dazu eine wagengeknechtete Sarah als Vorgesetzte hätte. Die wolle aber nicht mitspielen und habe eh keinen echten Rückhalt innerhalb ihrer … “Clique“. Eine erwartbare Abfuhr. Schon blöd, jetzt muss der Trutzgau es wohl ohne die Sarah auf die blaue Kette bekommen. Aber gut, hier wie im Staate Siegesmundis gilt:

“An ihren Taten sollt Ihr sie messen.“

Nochmal kurz zu den Waldbränden und der damit verbundenen kognitiven Dissonanz: Da äußerte sich der Professor vom lauten Bach doch tatsächlich auf Instagram mit den folgenden Worten:

“Größter Waldbrand in der Geschichte NRWs. Waldbrände werden mit dem Klimawandel stark zunehmen. Daran ändert auch der armselige Hinweis der Klimaleugner nichts, dass Menschen den Wald anzünden. Wenn er brennt, brennt er jetzt richtig.“

Joah, wenn’s brennt, denn brennt’s. Die Künstliche Zwischenwahl über Hintergründe:

“Seit Sommer 2025 ist er offizielles Mitglied einer hochrangigen WHO-Expertenkommission, die sich gezielt mit den globalen gesundheitlichen Folgen des Klimawandels befasst. In dieser Rolle forderte er gemeinsam mit der Kommission im Mai 2026 die Ausrufung des internationalen Gesundheitsnotstands wegen der anhaltenden Klimakrise.“

Ah, so wird also eine Birkenstocklatsche daraus. Aber gut, das “Klima“ macht uns ja allen zu schaffen – je nach Definition des Begriffs und Zusammenhangserfassung.

Gut. Und dann wäre da noch die “Staatsverschuldung“ in den VSA. Ich hatte das in den vergangenen Jahren nur sehr am Rande zur Kenntnis genommen und immer noch die Zahl von “20 Billionen“ in Erinnerung, von der vor Jahren schon die Rede war, dass die VSA damit fertig hätten. Nun lese ich, dass die Marke von “40 Billionen“ geknackt worden sei und da zuckt doch wieder die Waldfee. Nur am Rande: Die Wirtschaftsleistung der VSA liegt bei knapp über 30 Billionen. Und Gold steht einigermaßen stabil über 4.500, mit prognostizierter Tendenz nach oben, weil ja die “Welt“ so unsicher sei. Da stellt sich dem geneigten Betrachter doch unweigerlich die Frage:

Wer ist eigentlich der wahre Gläubiger?

Aber gut, Gläubige gibt es ja mehr als genug, besonders wenn es um die ümpfzigste Ankündigung des finalen systemischen Zusammenbruchs geht. Und natürlich um die Frage, wer denn als Ritter in goldener Rüstung daherkommt und den Laden endlich wieder auf seine Grundfeste setzt. Der Glaube steht ja schließlich jedem frei, wie auch Dir freisteht, Deiner Wertschätzung Ausdruck zu verleihen. Wie das geht, findest Du wie gehabt, unter diesem Beitrag. Aufrichtigen Dank. Und falls ich Dir am Anfang einen Ohrwurm verpasst habe, gern geschehen. 😉

Gut. Hier ist der Regen wohl erstmal durch und die Regenwassertonnen zumindest zur Hälfte wieder aufgefüllt. Also widme ich mich nun wieder dem Hühnergehege und dem Gehegerahmen. Dafür leime ich mir gerade den nächsten Schwung Balken aus Palettenholz zusammen. Die Werkstatt ist schlicht zu klein, um das drinnen zu machen, also mache ich das draußen und das Wetter gibt es ja heute her. Eins noch:

Ist in der Kokaine eigentlich immer noch Krieg?

Sei aufrecht und bleib standhaft. Alles läuft nach Plan …

Heil und Segen Dir.

Der Nachtwächter

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