Von Xantens Kolumne – Entscheidend is auf’m Platz

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Eine kleine aufgeklärte Gruppe Amerikaner hat sich Gedanken gemacht und ihre Botschaften in Stein gemeißelt. Zeitalter der Vernunft voraus:

  • „Vereine die Menschheit mit einer neuen Sprache.“
  • „Steuere die Fortpflanzung weise – um Tauglichkeit und Vielfalt zu verbessern.“
  • „Beherrsche Leidenschaft – Glaube – Tradition und alle Dinge mit gemäßigter Vernunft.“
  • „Schütze Menschen und Nationen durch faire Gesetze und gerechte Gerichte.“
  • „Lass alle Nationen ihre eigenen Angelegenheiten intern regeln und internationale Auseinandersetzungen vor einem Weltgericht beilegen.“
  • „Vermeide kleinliche Gesetze und unnütze Beamte.“
  • „Schaffe ein Gleichgewicht zwischen den persönlichen Rechten und den gesellschaftlichen Pflichten.“
  • „Würdige Wahrheit – Schönheit – Liebe – bei der Suche nach Harmonie mit dem Unendlichen.“
  • „Sei kein Krebsgeschwür auf dieser Erde – lasse Raum für die Natur.“

Wunderbar. Wahrheit, Harmonie, Schönheit, Liebe, Menschenrechte, Kant. Hehre Begriffe, hehre Ziele. Vieles davon mag so mancher gerne unterschreiben.

Noch Fragen? Ja. Warum hatte Immanuel Kant eigentlich keine Kinder und Johann Sebastian Bach so viele?

„Während Bach sich in der Kunst der Fuge übte, beschäftigte sich Kant nur mit dem Ding an sich.“

Möglicherweise lag es aber auch einfach daran, dass Kant aufgeklärt war. Wie auch immer, der Schlüssel zur Mündigkeit liege, so Kant, in der Veranlagung beinahe jedes Menschen zur Vernunft. Wer seinen Verstand nicht gebrauchen wolle, sei auch nicht mündig. Aufklärung sei ein andauernder Prozess. Die Aufklärung, so Schiller, habe den Zugang zur Wahrheit eröffnet:

„Der Geist der freien Untersuchung hat die Wahnbegriffe zerstreut, welche lange Zeit den Zugang zu der Wahrheit verwehrten“.

So der Dichterfürst 1794 in seinem achten Brief „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“. Nachdem das Revolutionstribunal bereits reichlich mündige Köpfe hatte rollen lassen.

Noch etwas in Stein Gemeißeltes? Selbstverständlich.

  • „Halte die Menschheit unter 500.000.000 in andauerndem Gleichgewicht mit der Natur.“

Und was steht auf der Rechnung? 7,7 Milliarden minus 7,2 Milliarden. Eine minimale Bevölkerungsreduktion. Die Idee „einer kleinen Gruppe loyaler Amerikaner“. Unterwegs im Auftrag Gottes. Die zehn Gebote der Neuzeit. Die Georgia Guidestones. Die Georgia Führer-Steine. Etwa 180 Kilometer von Atlanta entfernt auf einem Hügel im Elbert County im US-Bundesstaat Georgia. Was soll uns das sagen?

In China hat man schon mal einen Anfang gemacht. 21 Millionen Mobiltelefon-Konten wurden bis zum 19. März geschlossen. Wobei Mobiltelefone ein unverzichtbarer Bestandteil des Lebens in China sind:

„Der Umgang mit der Regierung für Renten und Sozialversicherung, der Kauf von Zugfahrkarten, das Einkaufen … egal, was die Menschen tun wollen, sie sind verpflichtet, Mobiltelefone zu benutzen.“

Bankkonten und Sozialversicherungskonten mit Handy-Plänen gebündelt. Das chinesische Regime verlange, so Tang Jingyuan, ein in den USA ansässiger Kommentator für China-Angelegenheiten, …:

„… von allen Chinesen, ihre Mobiltelefone zu benutzen, um einen Gesundheitscode zu generieren. Nur mit einem grünen Gesundheitscode dürfen sich Chinesen jetzt in China bewegen. Es ist unmöglich für eine Person, ihr Handy abzubestellen.“

Und nun sind es 21 Millionen weniger.

Ein gewisser Robert C. Christian bewegte sich im Juni 79 im Elbert County, um besagte Führer-Steine bei der Elberton Granite Finishing Company in Auftrag zu geben. Katastrophenfest solle das Ganze sein und zugleich als Kompass, Kalender und Uhr genutzt werden können. Das neuzeitliche Stonehenge im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. Eingeweiht am 22. März 1980. Von exakt „100 bis 400 Personen“.

R.C. Christian. Die Wiederkehr des Christian Rosencreutz. Namensgeber des gleichnamigen Ordens.

Literarisch vor 400 Jahren, im März 1614, erstmals der gebildeten und der herrschenden Öffentlichkeit präsentiert: die „Fama Fraternitatis“. Die Mutter aller Aluhut-Geschichten, so die Bordkapelle. Gewissermaßen Premiere der Maurerbrüder-Öffentlichkeitsarbeit. Literarisch überhöht. Die Bruderschaft des „Löblichen Ordens des Rosenkreutzes“. Autor-Pseudonym nicht CR7 – wenngleich er später 7 Vertraute in seine Kenntnisse einweiht-, sondern schlicht C.R.

Mit 16 reist er in den Orient, studiert Naturwissenschaften und kehrt über Marokko und Spanien zurück in die Heimat. Dort zieht er sich aufs Land zurück und gründet eine kleine Gelehrtengesellschaft, die Fama Fraternitatis, an die er sein Wissen weitergibt. Hinter C.R. verbirgt sich der evangelische Theologe Johann Valentin Andreae. Der Kunstname passend zum Familienwappen: ein Kreuz mit vier Rosen:

„Deutschland, im Frühjahr 1614: Die Türken gaben Ruhe, doch die Ernten waren schlecht, Katholiken stritten gegen Protestanten, Lutheraner gegen Calvinisten und es loderten die Scheiterhaufen der Hexenjäger. Die Menschen sehnten sich nach einem Neubeginn, wilde Ideen machten die Runde und ein Buch wurde diskutiert, das sich an die Gelehrten und Herrscher Europas wandte und eine ‚General-Reformation‘ der ganzen weiten Welt verhieß.“

Dabei stand der erste Dreißigjährige Krieg erst noch bevor. Die Generalreformation Deutschlands. Beginnend mit dem Prager Fenstersturz vom 23. Mai 1618. Schon der zweite. Den ersten hatte es bereits am 30. Juli 1419 gegeben. Am 23. Mai 1618 warfen protestantische Stände-Vertreter die königlichen Statthalter Jaroslaw Borsita Graf von Martinitz und Wilhelm Slawata von Chlum und Koschumberg sowie den Kanzleisekretär Philipp Fabricius aus dem Fenster. Defenestration. Auf Lateinisch. Wendepunkt in der Geschichte Europas. Verheerend für Deutschland:

„Noch heute gilt ‚Dreißigjähriger Krieg‘ als Metapher für die Schrecken des Krieges schlechthin, dauerte es doch Jahrzehnte, bis sich Deutschland von den Verwüstungen erholte, die der längste und blutigste Religionskrieg der Geschichte angerichtet hatte.“

Religionskrieg?

Die Bevölkerung zurechtgestutzt auf etwa 60 % des Vorkriegsstandes. In manchen Landesteilen auch weniger. Besonders stark betroffen die Landbevölkerung. Im Brennpunkt insbesondere Pommern und Mecklenburg sowie Thüringen, Teile Hessens und der Südwesten. Mehr noch als unmittelbare Waffengewalt verrichteten Krankheiten und Seuchen und Hunger und Kälte ihr kolossales Dezimierungswerk.

Der Westfälische Friede belohnte das Reich darüber hinaus mit dem Verlust von mehr als 100.000 km² Landmasse und 4,5 Millionen Menschen. Und einer „ganz zerstückelte[n], wehrlose[n] Grenze gegen Frankreich.“ Und „[d]er Kaiser musste im Frieden auf den letzten Rest seiner Macht verzichten.“

Die Geschichte um die Rosenkreuzer-Brüder wuchs sich indes noch vor Beginn des Dreißigjährigen Krieges zu einer Trilogie aus. 1615 erschien, die „Confessio Fraternitatis“ mit Spitzen gegen den Heiligen Vater. Und 1616 lief die „Chymische Hochzeit des Christian Rosenkreutz“ durch die Druckerpresse. Probleme? Ganz ehrlich?

„Um ehrlich zu sein gibt es keine Probleme zwischen Messi und mir. Die Menschen haben ihre Meinung darüber wer der bessere Spieler ist. Es ist wie es ist, aber es gibt keine Rivalität über das hinaus, was auf dem Platz passiert.“

Gut. Was sagt der Philosoph?

„Grau ist alle Theorie – entscheidend is auf’m Platz“.

Die Geschichte um die Georgia-Führersteine wurde im Laufe der Jahre durch diverse Aufschriften bereichert. Unter anderem: „Fuck the NWO“. Scheiß auf die NWO. Eine Abbreviatur. Aber wofür? Vielleicht für den „Verband Nordrhein-Westfälischer Omnibusunternehmen e.V.“. Da müssen einige aufgeklärte Amerikaner ziemlich gute Erfahrungen mit den nordrhein-westfälischen Bussen gemacht haben. Und das, obwohl auf der Verbands-Visitenkarte steht:

„Als eingetragener Regional-Verband für Omnibusunternehmen in NRW sehen wir uns als Partner und Berater in allen Dingen rund um die tägliche Arbeit eines Omnibusunternehmers und seiner Mitarbeiter. Wir stehen an Ihrer Seite — mit Fachinformationen, Bewertungen wichtiger Themen, Beantwortung relevanter Fragen rund um Verkehr, Bildung und Service.“

In München wurde ein 33-Jähriger aus dem Verkehr gezogen, der sich in den sozialen Medien unter dem Hashtag „#Coronachallenge“ eine gewisse Relevanz verschafft hatte. Der Mann hatte in der Münchner U-Bahn und an einer Haltestelle einen Fahrkartenautomaten, eine Haltestange und den Handlauf einer Rolltreppe abgeleckt, seine Aktion gefilmt und angegeben, er sei mit dem Coronavirus infiziert:

„Die Polizei nahm ihn vorläufig fest. Nun wird gegen den Mann wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ob er sich tatsächlich ansteckte oder nur einen üblen Scherz machte, ist noch unklar.“

Coronachallenge.

Auch im Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten. „Jetzt hast du es, das Virus“, meinte zum Beispiel ein Mann, als er einer Frau beim Einkaufen einen Finger in den Mund steckte. Überhaupt höre man erstaunliche Geschichten aus Amerika. Vor allem von den Republikanern, so die Bordkapelle. Erst habe der Präsident die üblichen Reflexe und den Chinesen die Rote Karte gezeigt, was den Erreger aber nicht gestört habe. Außerdem habe er versprochen, der Präsident, dass es pünktlich zur Kirschblüte mit dem Virus vorbei sei. Im Übrigen sei das Virus Angstmache und ein Demokraten-Schwindel.

Ron Paul hat sich auch gemeldet:

„Regierungen lieben Krisen, denn wenn die Menschen Angst haben, sind sie eher bereit, Freiheiten für Versprechungen aufzugeben, dass sich die Regierung um sie kümmern wird. Nach dem 11. September haben die Amerikaner zum Beispiel die fast vollständige Zerstörung ihrer bürgerlichen Freiheiten in den leeren Sicherheitsversprechen des PATRIOT-Gesetzes akzeptiert.“

Aber den Vogel habe der Sohn abgeschossen, der neoliberale Rechts-Anarchist Rand Paul, für den alles Staatliche des Teufels sei und der 2016 den Präsidenten noch einen orangenen Windbeutel genannt, dann aber beim Amtsenthebungsverfahren Kreuzworträtsel gelöst habe, und nun infiziert sei. Dabei habe der Rechts-Anarcho-Ideologe zuvor gegen Corona gestimmt, das heißt gegen das von Nancy Pelosi angestoßene Hilfsprogramm. Frei nach dem Motto, dass Freiheit absolut sei und sich auch auf den Krankheitsfall erstrecke. Frei von Lohnfortzahlung, Arbeitslosengeld und kostenlosem Corona-Test.

Besonders erschütternd sei, dass Rand Paul von Hause aus einerseits Mediziner und andererseits überaus sorglos sei. Gemeinsam mit Corona sei er über eine Woche lang im Senat ein und ausgegangen, und er sei so frei gewesen, das Fitnesscenter und den Swimmingpool der Volksvertreter zu benutzen. Mike Lee und Mitt Romney habe er damit auch außer Gefecht gesetzt. Die befänden sich nun in Selbst-Quarantäne, was der Präsident „zu schade“ finde. Was wiederum angeblich nicht sarkastisch gemeint gewesen sei. Nun aber habe das Virus den Vorzeige-Börsenkursen ernsthaft geschadet und sie zur Strecke gebracht.

Aber alles halb so wild, so der Präsident. Für die avisierte Oster-Wiederauferstehung der Wirtschaft setze er allerdings, so die Bordkapelle, das Leben der US-Bürger aufs Spiel:

„Trotz allgemeiner wissenschaftlicher Vorhersage, auch vom eigenen Institut für Infektionskrankheiten“.

Das Zahlenmanagement übernommen hat die John Hopkins Universität, eine private Einrichtung in Baltimore, die „ab den 1940er Jahren [Bristol-Myers Squibb und der Rockefeller-Stiftung half] nicht informierte Menschen in Guatemala mit Syphilis oder anderen Geschlechtskrankheiten“ zu infizieren, „um die Wirksamkeit von Penicillin zu testen.“

Der Präsident hat seine Wirksamkeit bereits unter Beweis gestellt. Aber „[d]as Beste kommt erst noch.“ Das Schlimmste, was der Tiefe Staat sich vorstellen kann.

Gut. Und jetzt ein bisschen Bordkapellen-„Unterhaltung. […] Corona-Fall im Königshaus. Prince Charles ist infiziert“. Joe Biden hat einen „Hustenanfall vor laufender Kamera“ und wird dafür vom Moderator gerügt. Eine „Frau hustet im Supermarkt auf frische Waren – 32.000 Euro Schaden“. Und „Madonna sendet [eine] düstere Botschaft aus der Wanne“. Und was kann passieren, wenn sie rausgeht? „Einmal rausgehen, 40 Tote“, sagt Hape Kerkeling. „Ich bin dann mal weg“. Wunderbar.

Dafür ist „Pornhub“ nun für lau da. Und bietet …:

„Nutzern weltweit kostenlosen Zugang zu allen Premium-Inhalten. Einzige Bedingung: Im Rahmen der Coronakrise müssen Kunden auf der Webseite zustimmen, dass sie sich isolieren oder zumindest ‚soziale Distanz‘ praktizieren. Dafür stehen dann Tausende Pornofilme zum Abruf bereit.“

Premium isoliert.

Die FED ist auch infiziert und reif für die Abberufung. Alle Zentralbanken sind infiziert. Die Geldschleusen sperrangelweit auf. Der Präsident lässt Corona für sich arbeiten. Der Corona-Imperativ: Steuern runter und Geld marsch. Unbegrenzt. Mit dem Wissen, nie zurückzahlen zu müssen. Weil die zentralen Privatbanken vor die Wand gefahren sind.

Darüber hinaus könnte der Finanzminister zwei spezielle Münzen prägen lassen und bei der FED eintauschen, ohne neue Schulden aufzunehmen. Eine Gesetzeslücke.

„Anders als mit anderen Metallen wie Stahl, Kupfer oder auch Silber und Gold darf der US-Finanzminister Platinmünzen mit beliebigem Nennwert prägen lassen und zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklären. Also auch eine Billion Dollar. Der Materialwert des verwendeten Platins ist dabei egal. Hauptsache, es gibt einen Anteil des Edelmetalls, damit es sich um eine Platinmünze handelt.“

Zwei Münzen, zwei Billionen Dollar.

Einstweilen darf noch ein bisschen geträumt werden.

„Die Biotech-Firma Profusa will einen Biosensor unter die Haut injizieren, um eine Corona-Erkrankung schon vorzeitig zu erkennen. Die Forscher hoffen damit, Pandemien künftig zu verhindern. Der Sensor soll bis zu drei Wochen vor den ersten Symptomen eine Infektion erkennen. […] Die Firma Lumee Oxygen Platform überwacht mithilfe des Sensors den Sauerstoffgehalt im Gewebe. Diese Daten werden an ein Messgerät gesandt, das über dem Sensor auf der Haut angebracht ist. Dieses wiederum übermittelt die Daten auf das Smartphone oder andere Geräte.“

Oder andere Geräte. Und von wem wird das Einpflanzen des Sensors finanziert? Vom US-Militär. Das Malzeichen des Tieres.

„Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte, dass sie ein Malzeichen annehmen an ihre rechte Hand oder an ihre Stirn; und dass niemand kaufen oder verkaufen kann als nur der, der das Malzeichen hat, den Namen des Tieres oder die Zahl seines Namens.“

FFF. „Ist FFF Fresh & Frozen Food der richtige Arbeitgeber für Dich?“ Was sagt Robert Habeck?

„Und die … Oder wird sie dann … Das weiß ich gar nicht.“

Gut. Billy Boy hilft gerne. „Kondome Bunte Vielfalt“. Was sagen die Nutzer?

„Das Produkt ist sehr gut und angenehm. Kaufe sie immer wieder.“

„Das Produkt geffält mir,näschtes mal probiere ich ‚mehr Gefühle‘“

Was sagt Billy Boy?

„Ich bin Bill Gates, Ko-Vorsitzender der Bill & Melinda Gates Foundation. […] Im Laufe der Jahre hatte ich die Gelegenheit, Krankheiten wie Grippe, Ebola und jetzt COVID-19 zu studieren – einschließlich der Frage, wie Epidemien beginnen, wie man sie verhindern und wie man auf sie reagieren kann. Die Gates-Stiftung hat bis zu 100 Millionen Dollar für die weltweite Reaktion auf COVID-19 zugesagt, sowie 5 Millionen Dollar zur Unterstützung unseres Heimatstaates Washington. Dr. Trevor Mundel, der die globale Gesundheitsarbeit der Gates-Stiftung leitet, und Dr. Niranjan Bose, mein wissenschaftlicher Hauptberater, haben sich mir heute aus der Ferne angeschlossen. Fragen Sie uns etwas über COVID-19 im Besonderen oder über Epidemien und Pandemien im Allgemeinen.“

Gut. Darf man auch allgemeine Gesundheitsfragen stellen? Was ist zum Beispiel, „[w]enn’s mal wieder im Schritt juckt“? Die Bundesregierung hat bereits 2016 eine entsprechende Kampagne auf den Weg gebracht. „[M]al ein echter Blickfang“, findet die Bordkapelle. „Dein Ex juckt dich noch immer?“ Wobei Ex wohl politisch korrektes Synonym für Facharbeiter. Weil Syphilis und Tripper wieder auf dem Vormarsch sind. Passend zur Grenzöffnung 2015.

Wobei die Regel gilt:

„Hast du Tripper, Syphilis und Schanker, bist du lange noch kein Kranker, erst wenn’s da unten dampft und zischt, dann kannst du sagen: Mich hat’s erwischt.“

Und bei Filzläusen schon gar nicht.

Syphilis und Tuberkulose. Alte Bekannte wieder zurück. Was sagen die Experten? Das Internet sei schuld. Ein kurzer Wachrüttler.

Und was sagt Kurz? Ein …:

„… Anruf von Netanyahu hat mich wach gerüttelt […] Netanyahu habe ihm gesagt: ‚Ihr unterschätzt das in Europa, wacht auf und tut etwas‘. Auch nach Gesprächen mit asiatischen Regierungschefs sei ihm dies klar geworden, so Kurz.“

In den Griff werde man den ganzen Zirkus aber erst bekommen, „wenn es eine Impfung oder Medikamente gebe“.

Gut. Und wen greift sich die Corona-Arithmetik? Was sagt Angelo Borrelli, Leiter des Zivilschutzes Italien?

„Wir unterscheiden nicht zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen, die wegen des Coronavirus gestorben sind. Alle werden zusammengezählt.“

Wer eins und eins zusammenzählt, kommt zum Goldstandard. Bereits im März 2019 von der BIZ eingeführt. Und im März 2020? Ist die FED „bereit, die USA mit coronavirenfreien Banknoten zu überschwemmen“. Bei gleichzeitiger Geldvernichtung. Wobei sie im Moment noch nicht damit rechne, so ein Sprecher der zentralen Privatbank-Filiale in Philadelphia. Quasi Treuebekenntnis zum Trainer Stunden vor dessen Entlassung.

Und der Nachfolge-Kandidat ist schon längst kein Kandidat mehr, sondern hat bereits im Frühjahr 2019 heimlich unterschrieben: der Goldstandard. Und nun läuft der reale Goldpreis dem Papiergoldpreis davon. Feuerwerk voraus. Die Goldspreads explodieren:

„Kurz gesagt, die noch nie dagewesene Flucht zum physischen Metall, in Kombination mit den anhaltenden Liquidierungen unter den gehebelten Marktteilnehmern – während Raffinerien gleichzeitig geschlossen bleiben – scheint den Goldmarkt von innen heraus auseinanderzubrechen.“

Nicht ganz klappen will es mehr mit einem Tiefer-Staat-Feuerwerk. Zunächst waren bei Wiesbaden die Schienen einer ICE-Strecke so gelockert worden, „dass ein Zug eine Brücke hätte hinunterstürzen können“. Das Feuerwerk wurde jedoch wegen Konjunktiv II und Dank eines umsichtigen Lokführers abgesagt. Und nun prallte ein IC gegen einen Streugutkasten, den „Unbekannte auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Stralsund […] auf die Gleise gelegt“ hatten.

„Der ‚Tiefe Staat‘ befindet sich gerade im Zustand tiefer Verzweiflung. Man sieht es den Mitgliedern der Demokraten an. Die Angst steht ihnen buchstäblich wie ein Tattoo ins Gesicht geschrieben. Sie wirken oft desorientiert, altern geradezu im Zeitraffertempo oder zeigen sich albern und ausgesprochen dumm in der Öffentlichkeit.“

Flugzeuge auf dem Boden und alles geschlossen. Lockdown – Abriegelung – auch beim Angebot für False-Flag-Operationen.

Vati kann bekanntlich nicht mehr und hat den Schlüssel abgegeben. „The key that opens all doors. The ‚Start‘.“ Sagt John F. Kennedy Jr. Der Schlüssel, der alle Türen öffnet. Augen auf! „[T]he Vatican is the ‚EYE OF THE STORM‘“. Der Vatikan ist das Auge des Sturms. Sagt Tommy G. Alldieweil hat sich der Heilige Vater „an seine lieben ‚Brüder und Schwestern‘“ gewandt. Man müsse akzeptieren, …:

„dass das schwere Übel des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen leider in allen Kulturen und Gesellschaften ein geschichtlich verbreitetes Phänomen ist.“

Kinder seien schon früher in einigen Kulturen in heidnischen Ritualen geopfert worden.

Und der Heilige Vater? Habe, so Kevin Annett, mit der Argentinierin Máxima Zorreguieta Cerruti, heute Königin der Niederlande, einen Sohn gezeugt und in einer satanischen Messe geopfert und sei schnell zum Kardinal aufgestiegen. Er trage nicht die üblichen Insignien und sei auch gar nicht Papst, da er Jesuit sei. Und die könnten gar nicht Papst werden.

Soll man, muss man, darf man, will man sich Sorgen machen? Jain. „Machen Sie sich (keine) Sorgen“, rät Tamara Nauschnegg. Forscher hätten unlängst festgestellt, dass der schlechte Ruf, in dem Sorgen stünden, gar nicht gerechtfertigt sei. Denn Sorgen hätten auch motivationalen Charakter. Sorgengeplagte würden vermehrt nach Lösungen suchen. Und gesucht und gefunden wurde nun genug. Jetzt sollte man sich anschnallen:

„Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.“

Sorgen. Was sagt der Führer?

„Das ist sicher: Die Sorgen gehen niemals aus. Als junger Mensch habe ich Sorgen gehabt, wo es sich um Werte von 10,20 oder 30 Mark handelte. Eine einzige Zeit gab es, in der ich keine Sorgen hatte: die sechs Jahre beim Militär; da hat man das nicht so ernst genommen, den Anzug – und wenn er nicht so gut war, war er doch ehrenhaft – bekam man geliefert, das Essen auch, desgleichen das Quartier oder die Erlaubnis, sich hinzulegen, wo man wollte. Dann kamen wieder Sorgen: die Partei-Sorgen, erst um 10 000 Mark, später um zwei, drei Millionen, schließlich um 500 und 1000 Millionen und nach der Machtübernahme ging es dann um Milliarden. […] Ich bin überzeugt, wenn ich Raucher wäre, ich würde den Sorgen nicht standgehalten haben, die mich seit so langer Zeit belasten. Vielleicht verdankt dem das deutsche Volk seine Rettung! So viele hervorragende Männer sind mir an der Tabakvergiftung verlorengegangen, bei meinem alten Herrn angefangen, dann Dietrich Eckart, Troost!“

Was sagt der digitale Hund?

„Schnallen Sie Ihren Kinnriemen an und halten Sie sich fest, wenn ‚George‘ in eine Zeitschleife gerät und im Jahr 2020 wieder auftaucht.“

George? Eine 1995 von John. F. Kennedy Jr. und Michael Berman gegründete Zeitschrift. Um Politik auf eine unterhaltsame und überzeugende Art und Weise dem Publikum näherzubringen. Überzeugend auch, dass George die Geschichte um den damaligen New Yorker Bürgermeister Rudy Giuliani nicht aufgriff:

„Im Juli 1997 hatte Vanity Fair ein Profil des Bürgermeisters von New York City, Rudy Giuliani, veröffentlicht, in dem behauptet wurde, dass der Bürgermeister mit seinem Pressesekretär schlief (was beide Parteien bestritten).“

„Noch ist das die Ruhe vor dem Sturm.“

Sagt wer? Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Es handele sich um die „größte Herausforderung der letzten 75 Jahre“.

Mike Pompeo zeigte am 8. November 2019 in Berlin schon mal, wo es hingeht. Mit schwarz-weiß-rot gestreifter Krawatte. Daneben die Bundeskanzlerin im fuchsiafarbenen Blazer.

Und nun? Was sagt Dr. Bopp?

„Und nun kommen die ersten Zweifel daran, ob die obige spontane Begründung die einzig mögliche ist. […] Lassen Sie sich nicht dadurch verunsichern, dass nicht all diese Farbadjektive in allen Wörterbüchern vorkommen. Sie sind trotzdem alle korrekt gebildet.“

Korrekt. Seit 1866. Als „Flagge des Norddeutschen Bundes und des Deutschen Reichs“.

Und wie darf man Fuchsia verstehen? Ein zu intensives Fuchsia „kann für eine bedrückende, sakrale, melancholische Stimmung sorgen.“ Und je nach Ausprägung kann man es auch „in Zusammenhang mit sexueller Frustration“ sehen.

Und der Führer? Sei „ein ausgesprochen modebewusster Mann“ gewesen. So Esther Sünderhauf. Ob in „Lederhose, Zweireiher oder Trenchcoat“, ob in Uniform oder im dunklen Anzug, oder ob in Gehrock und gestreiften Hosen, mit Zylinder, „[m]ehrfach erfand er seinen Stil neu, je nach Lage.“

Und Christian Lindner? Erfindet sich nach Lage der Dinge auch gerade neu. Minute 17:17 hebt das Wappentier der Vereinigten Kolonien ab. Der Weißkopfseeadler. Gut.

Besser. Am besten nicht UN. „Guterres fordert in Corona-Krise weltweiten Waffenstillstand“. Angst fressen Seele auf. Ein weltweites Melodram. Und der Springer-Chef Mathias Döpfner warnt vor einer „Corona-Diktatur“. Ausgerechnet. Kinder, Kinder, Kinder. Und in Italien wird die russische Hymne gespielt.

Hat der Führer etwas gesagt?

„Ich habe gesagt: Verrückt!“

„[Es] braucht […] nur ein Orkan zu kommen und alles fliegt zusammen wie ein Kartenhaus.“

Und nun ist er halt da, der Orkan.

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