Die Wahl: Analyse und Betrachtung

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Die Wahlnacht vom 3. auf den 4. November 2020 wird gewiss in die Weltgeschichte eingehen. Noch nie traten die bereits vorher offensichtlichen Gegensätze zwischen politischen Ansichten und tendenziöser Berichterstattung derart offen zutage, wie im Zusammenhang mit den US-Präsidentschafts- und Kongresswahlen des Jahres 2020.

Stundenlang wurden die verschiedenen Szenarien von Analysten hin- und hergerechnet, Hochrechnungen brachen in sich zusammen und die Spottdrosseln hüben wie drüben echauffieren sich über US-Präsident Donald Trump, welcher sich noch in der Nacht mehr oder weniger zum klaren Sieger der Präsidentschaftswahl erklärt hatte. Dabei werden einmal mehr Tatsachen und auch Aussagen verdreht, verfälscht und herbeiphantasiert, welche in der dargestellten Form keineswegs gemacht wurden. Was ist also der Stand der Dinge am Tag nach der Wahl?

Bisheriges Wahlergebnis

Die etablierten LeiDmedien in Übersee geben ein teils differenziertes Bild ab. Viel beachtet wurde und wird die Einschätzung von Fox News, wo man die derzeitige Stimmverteilung wie folgt sieht:

(Andere Medienportale sehen eine leicht andere Verteilung, wir halten uns jedoch hier an die Zahlen von Fox News. (CNN, NBC, New York Post, Epochtimes, …))

Die absolute Mehrheit liegt bei 270 Wahlmännerstimmen. Das derzeitige Stimmverhältnis von 238 Stimmen für Joe Biden zu 213 Stimmen für Donald Trump besagt folglich für den Moment, dass es noch keinen klaren Sieger gibt.

Erhebliche Kritik gegenüber Fox News gab es bereits im Laufe des Wahlabends. Die dortigen Analysten hatten sich lange gesträubt Florida und auch Texas Herrn Trump zuzuschreiben. Anhand der Abgleiche bereits ausgezählter Stimmen und Bezirke mit den noch zu erreichenden Stimmen für die beiden Kandidaten war jedoch bereits recht bald klar, dass diese beiden Staaten für Joe Biden verloren waren.

Anhaltende Kritik gibt es von konservativer Seite für die frühzeitige Entscheidung, Arizona Herrn Biden zuzuschreiben. Dort führt dieser mit 51 zu 47,6 % der Stimmen bei 84 % ausgezählten Stimmen. Die verbliebenen 14 % sind jedoch überwiegend “Trump-Land“ und Joe Bidens Vorsprung schmolz mit zunehmender Zählung sichtbar, wie der bekannt-besonnene Analyst @PrayingMedic betont:

“Bei 70 % gezählten Stimmen in Arizona hatte Biden einen Vorsprung von 200.000 Stimmen.

Bei 80 % ausgezählten Stimmen ist Bidens Vorsprung auf 150.000 gesunken.“

“Bei 82 % gezahlten Stimmen ist Bidens Vorsprung auf 130.000 Stimmen geschrumpft.“

Laut der derzeitig von Fox News verfügbaren Daten ist der Vorsprung von Joe Biden in Arizona bei 84 % auf nur noch rund 93.500 Stimmen (1.410.977 zu 1.317.468) zusammengeschrumpft. Ob es letztlich dazu kommen wird, dass Donald Trump diesen Bundesstaat doch noch für sich entscheiden kann, wird sich zeigen. Für einen potenziellen Wahlsieg wäre dies gewiss hilfreich, jedoch zeichnet sich auch ohne Arizona eine Entscheidung für Herrn Trump ab.

Wichtiger zu betrachten sind die auch bei Fox News noch offenen Bundesstaaten Alaska (3 Stimmen), Nevada (6 Stimmen), Wisconsin (10 Stimmen), Michigan (16 Stimmen), Pennsylvania (20 Stimmen), North-Carolina (15 Stimmen) und Georgia (16 Stimmen). Folglich stehen insgesamt noch 86 Stimmen aus, wobei Joe Biden 32 und Donald Trump 57 für die absolute Mehrheit benötigt.

Die aktuelle Auszählung in den vorgenannten Staaten sieht wie folgt aus (Momentaufnahme gegen 14:30 Uhr am 4. November 2020):

Bundesstaat Joe Biden Donald Trump ausgezählt Vorsprung noch offene Stimmen
Alaska  56.849 (33,0 %)  108.231 (62,9 %)  45 %  51.382 (DJT)  ~ 202.000
Nevada  588.252 (49,2 %)  580.605 (48,6 %)  67 %  7.647 (JB)  ~ 576.000
Wisconsin  1.630.334 (49,6 %) 1.609.586 (48,9 %)  95 %  20.748 (JB)  ~ 171.000
Michigan 2.396.573 (49,0 %) 2.420.821 (49,5 %)  91 % 24.248 (DJT) ~ 476.000
Pennsylvania 2.290.624 (43,1 %) 2.965.636 (55,8 %) 64 % 675.012 (DJT) ~ 2.957.000
North-Carolina 2.655.392 (48,7 %) 2.732.104 (50,1 %) 94 % 76.712 (DJT) ~ 344.000
Georgia 2.278.123 (48,3 %) 2.380.946 (50,5 %) 94 % 102.823 (DJT) ~ 297.000

Ablesbar ist, dass Herr Trump in 5 von 7 Staaten vorne liegt. Sollte er alle 5 für sich halten können, würde er weitere 70 Wahlmänner auf seinem Konto verbuchen, womit er insgesamt auf 283 Stimmen kommen und somit deutlich in seinem Amt bestätigt würde.

Stellungnahmen der beiden Kandidaten

In der Wahlnacht trat zuerst Joe Biden in seinem Heimatstaat Delaware vor die Kameras und verkündete:

»Wir fühlen uns gut, wo wir stehen. Wir tun dies wirklich. Schaut, ich glaube, wir sind auf dem Weg diese Wahl zu gewinnen. […] Wir müssen Geduld haben. […] Es ist nicht vorbei, bis jede Stimme gezählt ist, jeder Wahlzettel gezählt ist. […]

Es ist nicht an mir oder an Donald Trump zu erklären, wer diese Wahl gewonnen hat. Das ist die Entscheidung des amerikanischen Volkes.«

Weiter war er zu dem Zeitpunkt der Ansicht, dass er in Pennsylvania gewinnen würde, was jedoch angesichts des maßgeblichen Vorsprung Donald Trumps eher unwahrscheinlich ist – geregelte Abläufe vorausgesetzt.

Donald Trump kündigte kurz danach auf seinem Gezwitscherkanal an, dass er ebenfalls eine Stellungnahme abgeben würde. Und die hatte es, wie kaum anders zu erwarten, in sich. Er erklärte sich kurzerhand zum Wahlsieger, was die Spottdrosselmeute unmittelbar und nachhaltig aufscheuchte. Sogleich wurden die von Herrn Trump geäußerten Worte inhaltlich verdreht und das Spinnen von Narrativfäden begann.

Der US-Präsident, so wird fast flächendeckend kolportiert, wolle die Auszählungen stoppen lassen, dies zur Not mit Hilfe des Obersten Gerichtshofes. Dies ist jedoch schlichtweg falsch, denn nachdem er die einzelnen zu dem Zeitpunkt noch offenen Staaten durchgegangen war und feststellte, dass die Auszählungen in einigen der oben aufgeführten Bundesstaaten einfach kurzerhand ausgesetzt wurden, sagte er wörtlich:

»Dies ist ein Betrug gegenüber der amerikanischen Öffentlichkeit. Dies ist eine Peinlichkeit für unser Land. Wir hatten uns bereitgemacht, diese Wahl zu gewinnen, offen gesagt: Wir haben diese Wahl gewonnen.

Unser Ziel ist also nun, die Integrität …, zum Wohl dieser Nation, dies ist ein sehr großer Moment. Dies ist ein großer Betrug an unserer Nation. Wir wollen, dass das Gesetz in angemessener Art und Weise angewendet wird. Also werden wir vor den Obersten Gerichtshof der USA ziehen. Wir wollen, dass jedwedes Wählen gestoppt wird. Wir wollen nicht, dass die irgendwelche Wahlzettel um 4 Uhr morgens finden und sie dann [noch] der Liste hinzufügen.«

Seit Monaten wurde von Herrn Trump und seinen konservativen Flügelmännern auf die maßgebliche Gefahr von Wahlmanipulationen verwiesen. Er hatte zuvor bereits gezwitschert:

“Wir führen mit großem Abstand, aber sie versuchen, die Wahl zu stehlen. Wir werden sie dies niemals tun lassen. Wahlstimmen können nicht mehr abgegeben werden, nachdem die Wahllokale geschlossen wurden!“

Wie falsch die flächendeckenden Meldungen über die Aussage des US-Präsidenten also sind, er wolle angeblich die “Auszählungen“ stoppen, wird sowohl im Gesamtzusammenhang als auch beim wörtlichen Hinhören überdeutlich.

Betrachtung

Der vielfach vorab angekündigte und durchaus auch erwartbare “Erdrutschsieg“ ist vorerst ausgeblieben. Diese Wahl wird die Welt in den kommenden Tagen noch beschäftigen und es mag gar Wochen dauern, bis es ein endgültiges Ergebnis gibt, sofern die Gerichte angestrengt werden.

Das aktuell vorliegende Zahlenwerk spricht tendenziell für eine Bestätigung Donald Trumps als US-Präsident. Doch wird für aufmerksame Beobachter hier eindeutig und bewusst ein Narrativ aufgebaut – das des Wahlbetrugs. Es ist anzunehmen, dass dieses Narrativ in den kommenden Tagen die Schlagzeilen beherrschen wird und die Trump-Administration wird hierzu wohl federführend den Antrieb leisten. Hinzu kommen selbstverständlich die nach wie vor offenen Themen in Verbindung mit dem Schoßrechner “aus der Hölle“ und die damit verbundenen, weitreichenden rechtlichen Konsequenzen.

Dass derart große Teile der US-Amerikaner tatsächlich Herrn Biden ihre Stimme gegeben haben, mag viele Beobachter durchaus verwundern. Doch ist diese Wahl beileibe noch nicht in allen Konsequenzen ausgestanden und angesichts des sich augenscheinlich darstellenden Viel-D-Schauspiels in Übersee dürften die kommenden Tage und Wochen überaus interessant zu beobachten sein.

Alles läuft nach Plan …

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